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  1. #1
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    Welche Rechenleistung für Videobearbeitung 2.7k

    Guten Morgen liebe Community,

    ich habe das Filmen als neues Hobby für mich gefunden. Aktuell beschäftige ich mich noch zusätzlich mit der Videobearbeitung. Ich möchte das Gefilmte anspruchsvoll in Szene setzen und tolle kurze, sowie mittellange Videos am PC bearbeiten.

    Ich filme hauptsächlich mit 2.7k. Als Programm benutze ich MAGIX Video Pro X9.
    Währenddessen ich die Videos versuche zu bearbeiten läuft die Vorschau im Programm sehr instabil (nicht flüssig). Ich gehe jetzt davon aus, dass mein Rechner nicht ausreichend Power besitzt.

    Mein PC setzt sich zusammen aus:

    Betriebssystem: Windows 7
    Prozessor: AMD FX(tm)-4300 Quad-Core Prozessor (4 CPUs á 3,8 GHz)
    Speicher: 8 GB RAM
    Grafikkarte: AMD Radeon HD 6450

    Was würdet ihr mir empfehlen? Neue Grafikkarte? Neuer Prozessor? Mehr Speicher?

    Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen

    Grüße
    Tom

  2. #2
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    Zitat Zitat von Tom_Pi Beitrag anzeigen
    Was würdet ihr mir empfehlen? Neue Grafikkarte? Neuer Prozessor? Mehr Speicher?
    Du benutzt vermutlich 2,7k-Material aus einer Action-Cam.

    Diese Kameras komprimieren bei der Aufnahme sehr stark. Zum Decodieren solcher Clips auf der Timeline wird der Prozessor, dh die CPU - nicht die Grafikkarte - sehr stark gefordert. Deshalb hilft Dir nur ein neuer PC mit aktuellem I7-Intel-Prozessor und 16GB RAM-Speicher. Dein jetziger PC verwendet eine CPU, die vor 6 Jahren auf den Markt kam. Hier ist jede Investition in dessen Hardware unnütze Geldausgabe.
    Nur den Prozessor zu tauschen, bringt nichts, weil die gesamte Architektur des PC nicht auf dem Leistungsstand ist, die ein wesentlich schnellerer Prozessor braucht.

  3. #3
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    Das ist richtig. Das Filmmaterial kommt aus einer Action-Cam mit 60fps.
    Dann bedeutet dies, dass ich meinen Rechner vollständig umrüsten muss?

  4. #4
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    Nicht umrüsten, sondern neu kaufen.

  5. #5
    Aktiver Nutzer Avatar von Matthes
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    Aufnahme-Equipment:
    Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 28, 35, 50, 60 (Makro-Elmarit), 100 mit Balg, 80 - 200 und 350 mm); Walimex 8mm Nikon AW 300 (hauptsächlich für Tauchaufnahmen) DJI Mavic Pro
    Schnittsoftware:
    Magix VDL 2018 und ProX
    Rechner:
    PC: Xeon E3; 16B RAM; ASUS GTX 660 TI-DC2OC-3GD5; genügend HDD-Kapazität ;) BS: Win 7 64 Bit Ultima
    Film-Genre:
    Dokumentation (vor allem in unserer Schule) und Natur

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    Versuche erst einmal in Magix den "Proxyschnitt" zu nutzen. Zumindest als Übergangslösung sollte das helfen!
    Magix VDL seit 2003/2004, derzeit VDL 2018 und Pro X

    PC: Xeon E3; 16B RAM; ASUS GTX 660 TI-DC2OC-3GD5; genügend HDD-Kapazität ;)
    BS: Win 7 64 Bit Ultimate

    Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 28, 35, 50 Summilux, 60 (Makro-Elmarit), 80 - 200; 100 mit Balg und 350 mm); Walimex 8mm
    Nikon AW 300 (hauptsächlich für Tauchaufnahmen)
    DJI Mavic Pro

  6. #6
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    Mit dem Proxyschnitt läuft das Videomaterial flüssig ohne jegliches ruckeln. Jedoch dient das nur als Übergangslösung. Immer wenn ich eine kleine Änderung durchführe muss das Video erneut vorgerendert werden :-(

  7. #7
    Aktiver Nutzer Avatar von Matthes
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    Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 28, 35, 50, 60 (Makro-Elmarit), 100 mit Balg, 80 - 200 und 350 mm); Walimex 8mm Nikon AW 300 (hauptsächlich für Tauchaufnahmen) DJI Mavic Pro
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    PC: Xeon E3; 16B RAM; ASUS GTX 660 TI-DC2OC-3GD5; genügend HDD-Kapazität ;) BS: Win 7 64 Bit Ultima
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    Ich meine nicht das Vorrendern, sondern wirklich den Proxyschnitt. In der Timelineansicht drücke mal die Taste "E", dann kommst Du in die Projekteinstellungen. Dort kannst Du im Reiter "Filmeinstellungen" einstellen, dass "automatisch Proxydateien erzeugt" werden. Die Qualität / Auflösung der Proxydateien kannst Du beieinflussen, indem Du mit "Alt + R" die Voreinstellungen für die Proxys und das Vorschaurendering aufrufst. Entweder dort die Wiedergabe-Performance einstellen oder manuell auf Dein System anpassen.

    Gruß und viel Erfolg
    Matthes
    Magix VDL seit 2003/2004, derzeit VDL 2018 und Pro X

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    BS: Win 7 64 Bit Ultimate

    Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 28, 35, 50 Summilux, 60 (Makro-Elmarit), 80 - 200; 100 mit Balg und 350 mm); Walimex 8mm
    Nikon AW 300 (hauptsächlich für Tauchaufnahmen)
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  8. #8
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    @ Tom_Pi:

    Was da an Tipps gegeben wird, ist auch eine Frage des jeweiligen Hintergrunds:

    Die Empfehlung von TomStg kommt eher aus der Profi-Ecke, wo es um effizientes Arbeiten unter Zeitdruck geht und eigentlich nur der schnellste Rechner gerade gut genug ist.

    Wenn man das Ganze aus der Hobby-Perspektive betrachtet, wo Zeitdruck und Effizienz nicht ganz so wichtig sind, sondern auch die Finanzen und die universelle Verwendbarkeit der Ausrüstung eine Rolle spielen (der Computer z. B. nicht nur für Videobearbeitung benutzt wird, die Kamera sowohl gute Fotos als auch gute Videos abliefern sollte - es sind also stets Kompromisse im Spiel), dann gibt es auch andere Möglichkeiten.

    Ich stand als Mac-Nutzer gerade vor einem ähnlichen Problem: Eine neue Kamera, die nun auch 4K filmt, zudem in hohen Datenraten bis zu 200 Mbit/sec (25 MByte/sec), und ein alter iMac, noch mit Core Duo Prozessor.
    Das funktioniert nicht mehr. Das heisst, in 2K schon, aber 4K zeigt die Grenzen auf.

    Und auch bei 2K geht es besser (oder nur) nach Umwandeln von AVC/H.264 nach ProRes.
    Das ist am Mac die Methode der Wahl (es lässt sich da per QuickTime 7 'Pro' auch ProRes neukodieren, bei Windows nur dekodieren = abspielen), bei Windows weniger.

    Was ich damit andeuten will:
    Umrechnen in einen Intermediate Codec ('intra-frame') mit Einzelbild-Kodierung (also nicht GOP = 'inter-frame', wie H.264) kann wahre Wunder bewirken, wenn es ums prompte Dekodieren = flüssige Abspielen geht. Insbesondere, wenn es weniger an schnellen Computer-Speichermedien scheitert (optimal sind SSDs), sondern eher an etwas zu wenig Prozessor Power.
    Die reicht aber oft aus, wenn das Videomaterial weniger komprimiert ist, da es dann eben zum Abspielen schneller "ausgepackt" = dekodiert werden kann.

    Jetzt kommt das Argument: "Aber wer hat schon Lust auf diese ganze Umrechnerei?"

    Ich finde das nicht so tragisch - es kann als Batch über Nacht passieren (oder vielleicht macht es die Schnittsoftware sogar im Hintergrund), und was den erhöhten Speicherbedarf betrifft: Auch grosse, preiswerte Festplatten mit USB-3 müssten als Zuspieler für 4K/UHD-Intermediate-Formate von der Übertragungsrate eigentlich noch ausreichen (es wird schon etwas knapp - UHD-ProRes HQ in 25p benötigt ca. 736 MBit/s = 92 Mbyte/s - also schon fast 100 - die Dauer-Mindest-Transferraten von USB-3-Harddisks sind auch nicht viel höher als 100 Mbyte/s) - wenn nicht, dann eben vor dem Schnitt Transfer auf SSD.

    Was sind schnittfreundliche Intermediate-Formate?

    Apple ProRes (eher unter Mac als Win)

    Avid Codecs (2K/HD und 4K/UHD)

    Edius Codecs (Grass Valley, früher Canopus)

    CineForm Codec (GoPro)

    All-i (Panasonic AVC/H.264)

    Für mich am Mac ist im Augenblick also die ProRes-Wandlung und ein neuer (aber gebrauchter, Jahrgang 2012 - die neue Kamera war zu teuer! ;-)) 4-Kern Mac mini mit i7-Prozessor und 2 internen SSDs der Rettungsanker - damit funzt es (auch im alten Final Cut)!


    Nachträglicher Hinweis:
    Das 4K- bzw. UHD-Material (H.264-kodiert) direkt aus der Kamera, mit 25p und 200 Mbit/sec, wird am Rechner zwar flüssig abgespielt, aber lässt sich so leider nicht direkt in mein altbewährtes Schnittprogramm importieren -> ProRes-Wandlung quasi Pflicht!
    Geändert von Skeptiker (26.05.2018 um 12:48 Uhr)

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