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  1. #1
    Gelegentlicher Nutzer
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    Anfänger - Video H.265 - in welches Format für Premiere CS 5 (kein H.265 Support)

    Hallo,

    ich hab ein neues Smartphone...
    im Urlaub verwende ich es mit Gimbal für mich um Videos zu erstellen...

    mit Schrecken nun festgestellt, dass der neue H.265 Codec bei mir am PC mit Mediaplayer (und Premiere CS 5) nicht funktioniert...

    im Internet wird - da H.265 Videobearbeitung sowieso sehr langsam - empfohlen das Video in ein anderes Format zu konvertieren...

    nur welches wäre angebracht ?

    die 4k Videos vom Smartphone kommen mit:
    3840x2160
    21353 k Bit/s
    29,77 Bilder/Sekunde

    ich hab jetzt mit verschiedenen Programmen probiert...
    z.B. der Demo (rendert immer nur erstes 1/3 des videos) von iSkysoft iMedia Converter Deluxe

    problem: obwohl 29,77 Bilder/Sekunde ausgewählt, macht ers mit 30
    und das Video ruckelt nachher bei Schwenks mehr als es zuvor im Original geruckelt hat..

    (wobei ich schon bemerkt habe, dass Videos die am Smartphone bei schwenks flüssig ausschauen das am PC nicht mehr so tun..
    bin mir aber nicht sicher ob das an der Bildgröße des Bildschirms liegt..

    meine Ausstattung:
    i7 6700K
    GTX 1070
    34" Breitbild-LCD
    64GB Ram
    SSDs

    ein anderes Programm womit ich gerade konvertieren versuche, ist Handbrake..
    aber hier läuft gerade im Hintergrund der erste Versuch -
    ein 29 Sekunden Video zu konvertieren.. und das dauert ewig...

    was hab ich mir da für ein Ei gelegt mit dem H.265-Codec am Handy :(

    eine Grundsatz-Frage:
    wenn ich H.265-Codec, ein moderner der mit wenig DAtenrate gute Qualität liefert das konvertiere in z.b. H.264 Format (welchen Container auch immer):

    verstehe ich das richtig, dass ich dann die DAtenrate erhöhen sollte?
    z.b. von den ca. 22000kBit/sec auf 40.000kBit/Sec
    immerhin ist der H.264 Codec ja nicht so effizient in dieser Hinsicht...

    ich wäre sehr Dankbar wenn ihr mit eurer Erfahrung einen Anfänger wie mir helfen könntet...
    Premiere CS 5 verwende ich seit Jahren, will das eigentlich weiter verwenden (die Abo-Lösung von Adobe ist mir zu teuer)

    Danke !

  2. #2
    Gelegentlicher Nutzer
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    nochwas fällt mir gerade auf:

    bei den Details zeigt mir Windows bei den Originalvideos verschiedene Frames/sec an !
    mal sind es 29,74
    mal 29,75
    mal 29,76

    in den Presets der verschiedenen Programme kann ich 30 oder 29,97 wählen...

    macht das jetzt groß was ?

  3. #3
    Foren-Profi
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    Du könntest mal versuchen den Voukuder zu installieren, damit müsste eigentlich auch PPro CS5 H.265 verarbeiten können (allerdings bin ich mir da nicht so ganz sicher).
    Ich nutze den auch mit Premiere Pro CC 2018 und der liefert sehr gute Ergebnisse.

    Die variable Framerate ist leider ein Problem bei vielen Handys, hier ganz es helfen die Clips in PPro neu zu interpretieren.
    Wie das bei der CS5 geht kann ich dir leider nicht mehr sagen, müsste aber per Google herauszufinden sein.
    Vermutlich im Projektfenster Rechtsklick auf den Clip.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  4. #4
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    VIDEO vom HANDY

    Hallo @Kraut118,

    zum Statement :
    ..problem: obwohl 29,77 Bilder/Sekunde ausgewählt, macht ers mit 30
    und das Video ruckelt nachher bei Schwenks mehr als es zuvor im Original geruckelt hat..

    (wobei ich schon bemerkt habe, dass Videos die am Smartphone bei schwenks flüssig ausschauen das am PC nicht mehr so tun..
    bin mir aber nicht sicher ob das an der Bildgröße des Bildschirms liegt..
    dein Problem liegt schlicht und ergreifend beim HANDY !
    Ein Handy ist nun einmal keine Videokamera und wird es auch niemals werden.

    Aus meiner Sicht ( ohne jemand nahetreten zu wollen ) sollte man Dinge mit dem RICHTIGEN Werkzeug tun,
    also mit einer Video-Cam.
    Oder schlägst du einen Nagel mit der Zange ein ?

    Handy-Videos werden mit VARIABLER Bildrate aufgenommen und das führt eben bei der Verarbeitung mit NLEs zum Ruckeln, weil im normalen Videoschnitt eben von einer konstanten Bildrate ausgegangen wird.

    Auch Konverter versuchen, ein STANDARD-Format herzustellen, das natürlich wieder ruckeln wird.
    Dabei ist es vollkommen egal, welches Format du letztendlich verwendest.

    Nur um dem Argument zuvorzukommen :
    ABSPIELEN ist NICHT gleichbedeutend mit VERARBEITUNG !
    Es kann als durchaus sein, das irgendein Abspielprogramm eine flüssige Wiedergabe zeigt,
    deswegen ist das Ding aber trotzdem NICHT verarbeitbar.

    Lg, Helmut
    Geändert von Helmut42 (21.05.2018 um 07:34 Uhr)
    Seit 1966 im IT-Bereich tätig, Programmmierung, EDV-Leitung, Systemprogrammierung, seit 1972 eigenes Unternehmen.
    Seit über 20 Jahren im Bereich Videoschnitt tätig,
    Schulungszentrum für Videoschnitt mit Pinnacle/Avid .
    Jetzt bin ich im Ruhestand. Forum : forum.pinnacle-studio.help

  5. #5
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    Um dieses Problem wenigstens für zukünftige Aufnahmen aus der Welt zu schaffen, sollte man eine App wie FilmicPro installieren, mit der sich die Bildfrequenz auf einen während der Aufnahme gleichbleibenden Standardwert wie 25p oder 30p einstellen lässt. Nachträgliches Herumbasteln an verkorkstem Material ist zwangsläufig nur eine Notlösung.

  6. #6
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Zitat Zitat von Helmut42 Beitrag anzeigen
    dein Problem liegt schlicht und ergreifend beim HANDY !
    Ein Handy ist nun einmal keine Videokamera und wird es auch niemals werden.
    Darüber muss man inzwischen heiß diskutieren, denn wahrscheinlich wird das Smartphone hier sogar noch deutlich präsenter werden als es derzeit schon ist. Wenn Kinofilme mit Smartphones gedreht werden, Red ein eigenes Kamera-Smartphone ankündigt und Fernsehsender über Reportageformate reden, die komplett mit dem Smartphone produziert werden, dann ist klar, dass diese Gerätegattung inzwischen längst auch eine Kamera ist. Zumal die breite Masse die meisten Videos so aufzeichnet.
    Das heißt ja nicht, dass jeder von diesem Trend begeistert sein muss und die normale Kamera ausgedient hat.


    Zitat Zitat von Helmut42 Beitrag anzeigen
    ABSPIELEN ist NICHT gleichbedeutend mit VERARBEITUNG !
    Es kann als durchaus sein, das irgendein Abspielprogramm eine flüssige Wiedergabe zeigt,
    deswegen ist das Ding aber trotzdem NICHT verarbeitbar.
    Das stimmt glücklicherweise nur zum Teil, denn die meisten Schnittprogramm-Hersteller haben den Trend schon längst erkannt und können auch solche (zugegebener Maßen) sehr verquere Bildwiederholraten inzwischen halbwegs korrekt interpretieren. Das bedingt dann aber eine neuen Version des Schnittprogramms und es heißt nicht, dass Bernd E. unrecht hätte: Mit einer passenden App die Bildwiederholrate festnageln ist zwangsläufig der richtige Weg. Vielleicht lernen das die Smartphone-Hersteller auch noch???
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Joachim Sauer Beitrag anzeigen
    Das stimmt glücklicherweise nur zum Teil, denn die meisten Schnittprogramm-Hersteller haben den Trend schon längst erkannt und können auch solche (zugegebener Maßen) sehr verquere Bildwiederholraten inzwischen halbwegs korrekt interpretieren.
    Das hatte ich Kraut118 oben weiter ja schon empfohlen.
    Premiere Pro (sein Schnittprogramm) bietet ja erfreulicherweise schon die Möglichkeit, Clips neu zu interpretieren.
    Gruß

    Hans-Jürgen

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