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  1. #1
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    Sony TD 30 - stabilisiert auch ohne Stativ?

    Das FSB 6 ist nicht nur anspruchsvoll im Preis, sondern stellt auch Ansprüche an die Muskeln des Kameramanns. 6 Kilo sind für den Reportageeinsatz zu schwer ( plus 1 Kilo für die Tasche ). Auch als Schwebestativ kommen solche Schwergewichtler nicht in Frage - von weiterer Multifunktionalität einmal abgesehen.

    Vielleicht hat mit dem Cullmann Video 2400 schon Fred Feuerstein Videos gedreht. Aber mit 1,6 Kilo kann man damit sogar Wandern. Und die Leichtgegängigkeit der Gelenke ist auch nach Jahren noch gewährleistet.

    Man muss also beim Kauf eines Stativs bedenken, wofür man es eigentlich einsetzen will.

    Die Bildstabilisierung moderner Kameras ( etwa bei der Sony TD30 ) ist so gut, dass man - gerade bei komplizierten Bewegungen - besser aus der Hand filmt.

  2. #2
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    Zitat Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
    Die Bildstabilisierung moderner Kameras ( etwa bei der Sony TD30 ) ist so gut, dass man - gerade bei komplizierten Bewegungen - besser aus der Hand filmt.
    Eine Sony TD30 ist ganz sicher keine moderne Kamera, sondern ein 5 Jahre alter Hobel, der im Technikmuseum gut aufgehoben ist.
    ZB eine Sony AX53 spielt da in einer ganz anderen Liga - insbesondere, was Bildstabilisierung betrifft. Aber auch damit werden schwere Stative mit einem ordentlichen Sachtler-Schwenkkopf nicht überflüssig.

  3. #3
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    Zitat Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
    Die Bildstabilisierung moderner Kameras ( etwa bei der Sony TD30 ) ist so gut, dass man - gerade bei komplizierten Bewegungen - besser aus der Hand filmt.
    Das kommt halt auf die Ansprüche an.
    Filme mal mit langer Brennweite sauber aus der Hand. Natürlich geht das, aber die Wackelei möchte ich mir nachher nicht ansehen.
    Gleiches gilt für saubere Schwenks mit langen Brennweiten, das geht auch mit leichten und günstigen Köpfen/Stativen, aber wie sehen die aus? Meistens nicht nur ruckelig, sondern fahren auch nicht sauber an und stoppen sauber ab.

    Aber wie gesagt, alles eine Frage des Anspruchs.

    Da ich bei meinen Naturaufnahmen die Szenen nur selten wiederholen kann, muss es in der Regel beim 1. Mal sitzen.
    Ich kann also nicht darauf hoffen, dass eine der vielen Wiederholungen schon gut sein wird.
    Genau aus diesem Grund habe ich auch mehrere Stative mit verschiedenen Köpfen.
    Wenn ich mit langen Brennweiten filme und auch dem Objekt folgen muss, dann nehme ich mein großes Gitzo mit Sachtler Kopf drauf.
    Das ist meine einzige Kombination, bei der Kameraschwenks und auch das Filmen bei viel Wind unproblematisch sind.

    Weiß ich schon vorher, das ich die Kamera nur fest hinstelle und es weht auch kein Wind, dann nehme ich ein leichteres Gitzo und falls ich nicht schwenken/neigen muss, einen leichteren Manfrotto Kopf.

    Gehe ich Wandern, dann nehme ich ein leichtes Feisol mit einem leichten Manfrotto Kopf mit.

    Will ich bodennah filmen, dann habe ich noch ein ganz kurzes Stativ, welches ich ganz ohne Kopf nutze und die Höhe und das Ausrichtenüber über die Beine mache.
    Diese Kombi nutze ich gerne für Aufnahmen im Makrobereich, bei dem ohne Stativ eigentlich kaum etwas zu machen ist.
    Wers nicht glaubt kann ja mal versuchen beim Maßstab von 1:1 und einer Schärfenebene von nur ganz wenigen Millimetern die Kamera ruhig zu halten.

    Will man es dann ganz kompliziert machen und z.B. während eines Schwenks noch den Fokus zu verändern und vielleicht auch noch zoomen, dann geht das meiner Meinung nach freihändig auch kaum.

    Wer also glaubt, er könne alle Situationen nur mit einer frei gehaltenen Kamera oder auch nur mit einem Stativ bewältigen, der hat eben noch nicht alles gemacht oder versucht.
    Geändert von Hans-Jürgen (10.05.2018 um 15:56 Uhr)
    Gruß

    Hans-Jürgen

  4. #4
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    Zitat Zitat von TomStg Beitrag anzeigen
    Eine Sony TD30 ist ganz sicher keine moderne Kamera, sondern ein 5 Jahre alter Hobel, der im Technikmuseum gut aufgehoben ist.
    ZB eine Sony AX53 spielt da in einer ganz anderen Liga - insbesondere, was Bildstabilisierung betrifft. Aber auch damit werden schwere Stative mit einem ordentlichen Sachtler-Schwenkkopf nicht überflüssig.
    Die Modernität hat nicht erst vor fünf Minuten begonnen. Ein Kriterium für Modernität bei Kameras ist ihre 3D-Funktionalität und die Bildstabilisierung wie bei der Sony TD30. Mit ihrer 3D-Funktionalität ist sie ihrer Zeit schon wieder voraus. Denn 4K hat bisher nicht nur Fortschritt gebracht, sondern auch Rückschritt. Immerhin liefert die Sony TD30 4K, wenn auch nicht Full4K.

    Als Beispiel für die Bildstabilisierung und präzise Schwenks aus der Hand ( tatsächlich eher aus der Hüfte ) geht nächsten Freitag um 19 Uhr planmäßig ein Video über Porto online:

    https://www.youtube.com/watch?v=lur67InqIVc

    (Wer's jetzt schon sehen kann, mit welchem Browser auch immer, darf es ruhig tun.)

    Zwar habe ich meist das Cullmann-Stativ dabei. Aber es gibt Einsatzmomente, für die ich bewusst auf den Einsatz eines Stativs verzichte. Manchmal ziehe ich ein schwimmendes Bild sogar einer toten Stativaufnahme vor.

    Stativaufnahmen empfehlen sich vor allem bei Zooms. Dafür braucht man den Schwenkkopf sicher nicht.

    Ein guter Schwenkkopf empfiehlt sich bei Auf- und Abwärts-Schwenks. Dabei sollte die Aufnahme nicht anrucken.

    Beim Cullmann-Stativ habe ich dazu den Griff entfernt, weil dieser keine unmittelbare Kraftübertragung gewährleistet, sondern etwas nachgegeben hat. Statt dessen schwenke ich bei einer Stativaufnahme durch behutsamen Druck auf die Kamera.

  5. #5
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    Zitat Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
    Ein Kriterium für Modernität bei Kameras ist ihre 3D-Funktionalität u....
    Allein daran kann man doch schon erkennen, das die Kamera nicht mehr up to date ist.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  6. #6
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Das kommt halt auf die Ansprüche an.
    Filme mal mit langer Brennweite sauber aus der Hand. Natürlich geht das, aber die Wackelei möchte ich mir nachher nicht ansehen.
    Gleiches gilt für saubere Schwenks mit langen Brennweiten, das geht auch mit leichten und günstigen Köpfen/Stativen, aber wie sehen die aus? Meistens nicht nur ruckelig, sondern fahren auch nicht sauber an und stoppen sauber ab.

    Aber wie gesagt, alles eine Frage des Anspruchs.
    Genau.

    Da ich bei meinen Naturaufnahmen die Szenen nur selten wiederholen kann, muss es in der Regel beim 1. Mal sitzen.
    Ich kann also nicht darauf hoffen, dass eine der vielen Wiederholungen schon gut sein wird.
    Genau aus diesem Grund habe ich auch mehrere Stative mit verschiedenen Köpfen.
    Wenn ich mit langen Brennweiten filme und auch dem Objekt folgen muss, dann nehme ich mein großes Gitzo mit Sachtler Kopf drauf.
    Das ist meine einzige Kombination, bei der Kameraschwenks und auch das Filmen bei viel Wind unproblematisch sind.
    Ok.

    Wenn's schnell gehen muss, folge ich einem Objekt auch durch Schwenk aus der Hand. So schnell bekommt man halt ein Stativ nicht aufgebaut.

    Wind ist natürlich ein Argument für ein Stativ, aber auch der kann am Stativ rütteln und den Schwenk ungleichmäßig machen.

    Weiß ich schon vorher, das ich die Kamera nur fest hinstelle und es weht auch kein Wind, dann nehme ich ein leichteres Gitzo und falls ich nicht schwenken/neigen muss, einen leichteren Manfrotto Kopf.

    Gehe ich Wandern, dann nehme ich ein leichtes Feisol mit einem leichten Manfrotto Kopf mit.
    Ok.

    Will ich bodennah filmen, dann habe ich noch ein ganz kurzes Stativ, welches ich ganz ohne Kopf nutze und die Höhe und das Ausrichtenüber über die Beine mache.
    Diese Kombi nutze ich gerne für Aufnahmen im Makrobereich, bei dem ohne Stativ eigentlich kaum etwas zu machen ist.
    Wers nicht glaubt kann ja mal versuchen beim Maßstab von 1:1 und einer Schärfenebene von nur ganz wenigen Millimetern die Kamera ruhig zu halten.
    Ja, Sonderstative sind sicher ein Thema. Muss man natürlich alles schleppen. Und auch da gibt es andere Lösungen.
    Will man es dann ganz kompliziert machen und z.B. während eines Schwenks noch den Fokus zu verändern und vielleicht auch noch zoomen, dann geht das meiner Meinung nach freihändig auch kaum.
    Da habe ich eine andere Erfahrung gemacht. Kombischwenks mache ich lieber aus der Hand.

    Wer also glaubt, er könne alle Situationen nur mit einer frei gehaltenen Kamera oder auch nur mit einem Stativ bewältigen, der hat eben noch nicht alles gemacht oder versucht.
    Geändert von klaus bellmann (11.05.2018 um 09:25 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Allein daran kann man doch schon erkennen, das die Kamera nicht mehr up to date ist.
    Albern. Die Sony TD30 kann nicht nur 3D, sondern auch Video für Einäugige.

  8. #8
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    Und warum ist sie dann nur in geringen Stückzahlen verkauft worden?

    Aber wir sollten lieber zum eigentlichen Thema zurückkehren, denn 3D hat nichts mit dem Thema Stative hier zu tun.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  9. #9
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    Zitat Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
    Immerhin liefert die Sony TD30 4K, wenn auch nicht Full4K.
    Das wird selbst Sony überraschen. Wie kommst du auf die Annahme, dass die TD30 als FullHD-Camcorder plötzlich 4K liefern würde? Und was bitte soll "Full4K" sein?

    Zitat Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
    Die Sony TD30 kann nicht nur 3D, sondern auch Video für Einäugige.
    Deine offenbar grenzenlose Begeisterung für 3D in Ehren, aber warum andauernd diese albernen Seitenhiebe auf 2D? Immerhin möchtest du mit deinen Videos ja offensichtlich auch Zuschauer erreichen, die kein Interesse an 3D haben, und da kommt dieses Heruntermachen schlecht an.

    Sorry für das weitere Off-Topic. Vielleicht kann ja ein Moderator die 3D-Diskussion in einen eigenen Thread schieben?

  10. #10
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    Zitat Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
    Denn 4K hat bisher nicht nur Fortschritt gebracht, sondern auch Rückschritt. Immerhin liefert die Sony TD30 4K, wenn auch nicht Full4K.
    Wieder mal völliger Unfug.So wird wieder mal deutlich, was auch von den anderen Statements dieses Users zu halten ist: Nichts.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Und warum ist sie dann nur in geringen Stückzahlen verkauft worden?

    Aber wir sollten lieber zum eigentlichen Thema zurückkehren, denn 3D hat nichts mit dem Thema Stative hier zu tun.
    Die Verkaufszahlen vor allem im Vergleich kann man nicht leicht recherchieren. Wenn Sie eine Quelle haben, verraten Sie uns diese.

    Eigentlich geht es auch um die hochwertige Bildstabilisierung der Sony TD30 im Zusammenhang mit Stativen.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Das wird selbst Sony überraschen. Wie kommst du auf die Annahme, dass die TD30 als FullHD-Camcorder plötzlich 4K liefern würde? Und was bitte soll "Full4K" sein?
    4K gibt es in verschiedenen Auflösungen und Qualitäten.
    Deine offenbar grenzenlose Begeisterung für 3D in Ehren, aber warum andauernd diese albernen Seitenhiebe auf 2D?
    3D entspricht dem natürlichen Sehen mit zwei Augen. Das kann 2D tatsächlich nicht.
    Immerhin möchtest du mit deinen Videos ja offensichtlich auch Zuschauer erreichen, die kein Interesse an 3D haben, und da kommt dieses Heruntermachen schlecht an.
    Prinzipiell kann jeder meine Videos in 3D oder 2D sehen. Das lässt sich leicht am Youtube-Player einstellen:

    https://www.youtube.com/user/klausbellmann

    Diese Format-Offenheit schätze ich bei Youtube. Für die Zukunft wünsche ich mir diese Format-Offenheit auch von Fernsehsendern. Jeder soll Filme in 3D oder 2D, in Farbe oder Schwarz-Weiß, mit Ton oder ohne sehen können.

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