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  1. #1
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Philipp Mohaupt
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    Praxis-Test: Profi-Videostative - günstig schlägt teuer

    tb.php.jpgWie ein professionelles Videostative auszusehen hat war Jahrzehnte lang klar definiert. Doch statt auf das klassische Doppelrohrstativ mit Mittel- oder Bodenspinne, setzen immer mehr Hersteller auf Dreibeinstative, so wie man sie eigentlich eher aus der Fotografie kennt. Wir haben die neuen Profi-Videostative von Cartoni, Libec, Manfrotto und Sachtler in der Praxis getestet.

  2. #2
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Manfred OD
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    Kameraschwenks mit Stativ

    Hallo Herr Sauer,

    soeben habe ich mir Ihre sehr informativen Videoaktiv 3/2018 Präsentationen der neuen Stative angesehen. Die gezeigten Schwenks waren, auf Grund der Großen Entfernung und des langen Schwenkwegs, etwas "ruckelig". Warum greifen Sie hierbei nicht auf den bewährten Trick mit einem Gummiband am Schwenkarm zurück? Ein einfaches Gummi-Haarband genügt schon um wesentlich weichere Schwenks zu produzieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Manfred OD

  3. #3
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    Zwei kleine Anmerkungen dazu:

    1) Die Überschrift "günstig schlägt teuer" finde ich ein bisschen reißerisch. Da stellt sich der Laie vor, ein 100-€-Stativ könne besser als ein 1000-€-Stativ sein. Tatsächlich kostet aber das billigste Stativ in diesem Test schon 1125 Euro; die beiden sogenannten Testsieger kommen auf 1250 € bzw. 1437 €. Bleibt nur noch ein teureres Exemplar für 1964 €, das hier dann wohl als Verlierer angesehen werden muss. Aber wirklich billig kommt man mit keinem davon weg.

    2) Ich wundere mich immer wieder über Stativ-Testvideos auf YouTube, auf denen man die Schwenk-Eigenschaften erkennen können soll. Da würde ich mir für die weniger erfahrenen Zuschauer wenigstens einen kleinen Hinweis auf das Frameraten-Wiedergabe-Problem wünschen - oder am besten gleich einen Link zu einer Offline-Version des Videos, die man sich runterladen und z. B. auf DVD oder BD brennen kann, um sie dann ruckelfrei auf dem Fernseher anzuschauen.
    Die Wiedergabe von YouTube-Videos auf Computermonitoren ist nun mal in 99 % der Fälle nicht ruckelfrei - je nach Rechnerkonstellation (Prozessorleistung, Grafikkarte, Treiber, Darstellungsgröße) sogar übel ruckelig. Selbst ein 60-fps-Video auf einem 60-Hz-Monitor läuft meist nicht ohne Microruckler - und in diesem Fall sind die Voraussetzungen mit 50 fps sogar noch etwas schlechter. Das mag für viele Alltagsvideos nicht von großer Bedeutung sein, aber die Geschmeidigkeit eines Schwenks kann man so beim besten Willen nicht beurteilen. (Vermutlich ist auch die Anmerkung von "Manfred OD" in diesem Thread so zu erklären.)

  4. #4
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    Vergessen sollte man auch nicht, wie sich diese Stative/Köpfe in einigen Jahren verhalten werden.
    Man gibt ja n nicht so viel Geld aus um kurzfristig damit zu arbeiten, sondern betrachtet das als langfristige Investition.

    Da habe ich mit einigen Manfrotto Köpfen schlechte Erfahrungen gemacht.
    Die werden leider immer schwergängiger, besonders im Winter und draußen.
    Mein Sachtler Kopf verhält sich da um einiges besser.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  5. #5
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Manfred OD
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    Hallo beiti,

    du hast ja Recht. Aber auch auf YouTube sind viele Kameraschwenks zu sehen die auf Computermonitoren nicht annähernd so unruhig ablaufen wie die über welche wir uns hier unterhalten.

  6. #6
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    Ich weiß auch nicht, woran es liegt, aber bei diesem Video finde ich das Monitor-Ruckeln, gerade in den Schwenk-Szenen, besonders heftig.

    Ich hab mir vorhin die Mühe gemacht, das Video komplett runterzuladen, auf einen USB-Stick zu kopieren und auf meinem Fernseher (via Technisat-Receiver) in echten 50 fps anzuschauen. Ist überhaupt kein Vergleich. Da erkennt man plötzlich sehr klar die (wenigen) Ruckler, die vom Stativ kommen. Der Rest ist ganz geschmeidig, wenn man vom teilweise etwas ungleichmäßigen Schwenk-Tempo absieht.

    Übrigens hatte ich aufgrund einer Umrüstung meines Systems in letzter Zeit den unmittelbaren Vergleich zwischen drei Grafikkarten: der Intel-HD-Gafik des Systems, einer AMD-Radeon-Karte und einer Nvidia-Geforce-Karte. Die gehen alle etwas anders mit den Frameraten um. Am wenigsten Ruckler hatte ich noch mit der Intel-Grafik, am meisten mit der AMD-Karte. Derzeit verwende ich die Nvidia, die irgendwo dazwischen liegt.

  7. #7
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    In dem Stativ-Test wird die max. Arbeitshöhe des Sachtler Stativ mit 169 cm angegeben. Auf der Seite von Sachtler wird dieses Stativ aber nur mit einer max. Arbeitshöhe von 157 cm angegeben.
    Was ist richtig?

    Grüße, alo

  8. #8
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Richtig ist 169 cm, da wir das gemessen haben und zudem Sachtler natürlich bei sich auf der Seite nur die Arbeitshöhe des Stativs angibt, wir dagegen des getesteten Kits zusammen mit dem Stativkopf. In sofern stimmt also auch die Angabe von Sachtler.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

  9. #9
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    Wobei Sachtler es mit Maßen oft nicht so genau nimmt. Zum Beispiel für manche Köpfe ist das Gesamtgewicht mit Kameraplatte, Schraube und Schwenkarm angegeben, für andere nur das Nettogewicht. Wenn man anhand von Daten auf der Sachtler-Seite vergleicht, kann man reinfallen.

  10. #10
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    Hallo Joachim Sauer,

    Danke für die schnelle Antwort. Jetzt bin ich informiert.

    Viele Grüße, alo

  11. #11
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    Zitat Zitat von beiti Beitrag anzeigen
    Zwei kleine Anmerkungen dazu:

    1) Die Überschrift "günstig schlägt teuer" finde ich ein bisschen reißerisch. Da stellt sich der Laie vor, ein 100-€-Stativ könne besser als ein 1000-€-Stativ sein. Tatsächlich kostet aber das billigste Stativ in diesem Test schon 1125 Euro; die beiden sogenannten Testsieger kommen auf 1250 € bzw. 1437 €. Bleibt nur noch ein teureres Exemplar für 1964 €, das hier dann wohl als Verlierer angesehen werden muss. Aber wirklich billig kommt man mit keinem davon weg.
    Ich bin seit Jahren mit einem Cullmann-Dreibein zufrieden. Es ist sehr flexibel und lässt sich auch als Schwebestativ einsetzen. Als Schwebestativ verstärkt es die ohnehin schon sehr gute Bildstabilisierung der Sony TD30. In folgendem Beispiel habe ich vom Cullmann-Dreibein als Schwebestativ intensiv Gebrauch gemacht: Classic Remise Düsseldorf.

    https://youtu.be/LaLzUvs62Hg

  12. #12
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    Hallo Herr Sauer,
    vielen Dank für den Test und auch dafür, dass Sie Vergleichsvideos auf YouTube gespeichert haben.
    Eine hervorragende Ergänzung zum Heft!

    Haben Sie eigentlich schon mal die Klassiker von Sachtler, die FSB4 / 6 / 8 getestet oder haben Sie es vor?

    Schöne Grüße,
    Alex Diemert

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