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  1. #1
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    Wechsel von Canon zu Sony sinnvoll?

    Hallo liebe Community.


    Problemerläuterung

    Ich stehe aktuell vor einer großen Frage in Sachen Kameraauswahl. Zunächst einmal sei gesagt, dass ich hauptsächlich filme und ich dementsprechend Kameras suche, die diese Disziplin möglichst gut beherrschen.
    Bisher habe ich lediglich eine Canon EOS 600D mitsamt Kit-Objektiv in meinem Besitz. Für einen Kurzfilm, den ich gegen Ende des Jahres drehen möchte, habe ich allerdings vor, mir einige neue Objektive zuzulegen, darunter vor allem zwei Festbrennweiten mit 35mm und 50mm. Zuerst wollte ich mich da in einem Segment bis maximal 500€ pro Objektiv bewegen, jedoch wurde nur kurze Zeit später mein Aufsehen von der Sigma Art – Reihe erregt.
    Klar, diese Optiken sind nicht günstig zu haben und wirken an meiner 600D wohl etwas übertrieben, allerdings möchte ich ja auf lange Sicht planen und da ich für nächstes Jahr einen Umstieg auf Vollformat vorhabe, kaufe ich mir lieber direkt was Vernünftiges.
    Die ganze Zeit über habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir eine gebrauchte 5D Mark III zuzulegen, jedoch wurde vor ein paar Tagen die Alpha 7 III aus dem Hause Sony vorgestellt, die jetzt als „günstige“ Filmmaker-Kamera geradezu in den Himmel gelobt wird.
    Also habe ich nachgedacht und mal grundsätzlich hinterfragt, wie toll eine 5D Mark III im Zeitalter von 4K überhaupt noch ist, oder ob nicht etwas Moderneres eventuell mehr Sinn machen würde. Da wären wir bei einem wichtigen Punkt, denn so wie ich das sehe, steht Sony mit der Alpha 7 III nahezu konkurrenzlos da. Eine 5D Mark IV ist mir beispielsweise zu teuer.
    Die Sony Alpha 7 III erscheint mir tatsächlich als eine super Option. Alles könnte so toll sein, wenn da nicht das Problem mit den Objektiven wäre. Ich habe mich in letzter Zeit sehr stark mit diesem Thema auseinandergesetzt, aber eben nur im Canon-Bereich.
    Plötzlich befinde ich mich hier aber in einem völlig neuen Gebiet, wo fast all meine bisherige Recherche, mir nicht sonderlich weiterhelfen kann. Alle Objektive, die ich mir rausgesucht habe, sind höchstens mittels Adapter an der Sony verwendbar, aber zu diesem Thema finde ich immer wieder Negatives, was mir Bauchschmerzen bereitet. Allerdings habe ich bisher keine nennenswerte Objektivsammlung, demnach ist für mich noch alles offen.


    Hauptfrage

    Bietet Sony eine vergleichbare E-Mount-Objektivauswahl, wie es Canon tut? Bisher sieht es für mich nämlich nicht danach aus, sondern mein Eindruck ist eher, dass man in diesem Segment, im Vergleich zu Canon, stark eingeschränkt ist. Welche Möglichkeiten gibt es, besonders im 35mm, 50mm und 75mm Bereich, die vergleichbar mit den eingangs erwähnten Sigma Art Objektiven wären? Ist eine Adapterlösung vielleicht doch sinnvoll und kompromisslos möglich oder ratet Ihr mir bei Canon zu bleiben. Ihr seht schon, ich habe Fragen und über Antworten würde ich mich herzlichst freuen.

    In diesem Sinne, bedanke ich mich schonmal im Voraus für jede Antwort und hoffe, dass ich hier Hilfe bekomme.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Nico

  2. #2
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    Du solltest schon genauer ausführen was und wie du filmen möchtest.
    Soll es reportagemäßig sein, dann bräuchtest du einen kamera mit gutem AutoFokus.
    Es muss ja alles schnell gehen.
    Möchtest du mehr szenisch filmen, dann kommt es auf den AF nicht so an und du könntest Objektive ohne AF nehmen, mit denen man in vielen Situationen besser zurecht kommt, wenn man weiß wie es geht.

    Ich betreibe Naturfilmerei und bin von Canon umgestiegen auf auf die Sony A6300 umgestiegen.
    Meine Canon-Objektive habe ich mittlerweile verkauft, weil sie bei meiner Art zu filmen Nachteile hatten.
    Man kann bei den meisten schlecht manuell fokussieren und auch die Blende nicht von Hand einstellen.

    Ich habe mir daher alte Nikon und auch Leica Festbrennweiten und ein Nikon-Zoom für Vollformat ohne AF gekauft.
    Diese bieten mir das, was ich brauchte. Die Objektive werden dann mittles Adapter von mir genutzt.
    Da ich eh alles manuell einstelle komme ich mit den einfachen Adaptern ohne elektrische Übertragung gut klar.

    Ich stehe auch auf dem Standpunkt, dass man immer erst selber austesten muss, welche Objektive zu einem passen, man sollte auf keinen Fall einfach so drauflos kaufen.

    Die Sigma Art mögen nicht schlecht sein, aber da würde ich mir lieber Cine-Objektive zulegen, die speziell fürs Filmen gebaut worden sind.
    Hier mal ein Link:
    https://www.marcotec-shop.de/de/kate...e-optiken.html
    Die gibt es mittlerweile auch schon relativ günstig.

    Die neue A7III würde ich auch in Betracht ziehen, da es von Canon immer noch keine 4k Kameras im unteren Preisbereich zu finden gibt.
    Die neue Eos M50 soll da einiges bieten, aber das muss sich erst noch zeigen.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  3. #3
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    Zitat Zitat von ChickenValley Beitrag anzeigen
    ratet Ihr mir bei Canon zu bleiben.
    Falls du tatsächlich im Vollformat filmen willst (hat ja mindestens so viele Nach- wie Vorteile) und sowieso erst im nächsten Jahr umsteigst, würde ich an deiner Stelle noch abwarten, was Canon und Nikon in diesem Segment bringen. Wann genau der Schleier fällt, ist noch offen, aber man kann davon ausgehen, dass es in 2018 sein wird: entweder zur NAB im April oder zur IBC oder der Photokina, beide im September. Und Sony dürfte bis dahin auch die a7sIII vorgestellt haben.

  4. #4
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    Hans-Jürgen schrieb:
    Ich betreibe Naturfilmerei und bin von Canon umgestiegen auf auf die Sony A6300 umgestiegen.

    ...- schön klein ist sie ja, die A6300, und bietet viel an Technik im Innern. Aber, ohne Bildstabi...-? Da ist man ja angewiesen auf Objektive mit OS; und wenn man mal ein UWW von Samyang aufsetzen möchte, ist man aufgeschmissen. Es sei denn, man schleppt ein Stativ mit durch die Natur...-
    Bin auch am Suchen, und über Monate nicht fündig geworden: Klein, fein und geringes Gewicht. Nikon, aber leider nur 60p.

    MfG Günter

  5. #5
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    Zitat Zitat von Günter1 Beitrag anzeigen
    Es sei denn, man schleppt ein Stativ mit durch die Natur...-
    Genau das mache ich, da ich in der Natur grundsätzlich nicht ohne Stativ filme.
    Ich habe aber Stative in diversen Ausführungen und Gewichten, daher kann ich immer das passende wählen.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  6. #6
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    Zitat Zitat von Günter1 Beitrag anzeigen
    schön klein ist sie ja, die A6300...Aber, ohne Bildstabi...-?
    Wer bei der A6300 die Stabilisierung vermisst, für den gibt's die A6500. Alles, was mir zum Thema Naturfilm einfällt, würde ich allerdings sowieso nicht ohne Stativ drehen wollen.

  7. #7
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    Allgemein ist immer am sinnvollsten kamera von Sony zu nehmen sind die besten was es gibt.

  8. #8
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    Ich habe meine Sony gerade verkauft - habe ich etwas falsch gemacht?
    Gruß

    Hans-Jürgen

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