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  1. #1
    Foren-Profi
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    VA 2/2018 - Test Edius Pro 9 - Was ist mit QuickSync?

    QuickSync ist ein schneller Hardware-Decoder und Encoder für H.264, den Intel in seine prozessorinterne HD-Grafik integriert, und den manche Programme nutzen. In Edius wird es sowohl zum Decodieren (z. B. Wiedergabe von H.264-Videos aus der Timeline) als auch zum Encodieren (Export in H.264-Formaten) benutzt. Besonders Letzteres fällt durch die enorme Geschwindigkeitssteigerung gegenüber dem Software-Encoding auf. Auf älteren Systemen kann sich die Geschwindigkeit verfünffachen; auf neueren Systemen mag der Vorteil nicht mehr ganz so krass sein, weil da auch die CPU schon schneller rechnet (und der Software-Encoder soll in Edius 9 auch etwas schneller geworden sein).

    Funktionierendes QuickSync gilt eigentlich als erster und wichtigster Tipp für die Zusammenstellung eines Systems für Edius. Mir ist nun aber aufgefallen, dass für den VA-Test ein System benutzt wurde, das kein QuickSync unterstützt. Die gemessene Performance (Zahl der Echtzeitspuren + Ausgabe-Berechnung) fiel ganz passabel aus - aber ich frage mich, wieviel besser das Ergebnis wohl mit QuickSync aussehen würde.

    Für den Vergleich mit anderen Programmen ist das Thema QuickSync nicht unproblematisch, da alle anderen Schnittprogramme (soweit ich weiß) QuickSync gar nicht nutzen. Das ist also bisher ein sehr Edius-spezifisches Thema. Im Edius-Forum war und ist QuickSync immer wieder ein heißer Diskussionspunkt.

    Das Funktionieren von QuickSync ist normalerweise daran gekoppelt, dass Prozessor und Mainboard mit Intel HD-Grafik ausgestattet sind und mindestens ein Monitor an der Intel Systemgrafik angeschlossen ist. Letzteres kann man aber auch türken (um QuickSync zu aktivieren, obwohl der Monitor an einer zusätzlichen Grafikkarte hängt).

    Man erkennt das Vorhandensein von QuickSync am leichtesten daran, dass man beim H.264-Export in Edius das Kästchen "Verwenden des Hardwarecodierers" ankreuzen kann. Beherrscht das System kein QuickSync, fehlt diese Option.

    Meine eigenen Tests mit Edius 8 haben übrigens gezeigt, dass bei niedrigen Bitraten die Encodierung mittels QuickSync sogar etwas bessere Resultate liefert als der lahme Software-Encoder von Edius 8 (wobei aber die wirklich gute Qualität, wie man sie z. B. mit X.264-basierten Programmen erzielt, mit beiden nicht erreicht wird).

  2. #2
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Eine Diskussion genau zu diesem Thema und Artikel gibt es bereits hier: https://www.videoaktiv.de/forum/thre...-Test-Marathon
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

  3. #3
    Foren-Profi
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    Danke für den Hinweis! Das hatte ich übersehen - wahrscheinlich, weil das Thema Edius/QuickSync nicht in der Thread-Überschrift vorkommt. Nächstes Mal werde ich die Suchfunktion benutzen...

  4. #4
    Foren-Profi Avatar von Video&Bild
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    Zitat Zitat von beiti Beitrag anzeigen
    Für den Vergleich mit anderen Programmen ist das Thema QuickSync nicht unproblematisch, da alle anderen Schnittprogramme (soweit ich weiß) QuickSync gar nicht nutzen.
    Stimmt nicht, geht auch mit VdL von Magix oder Vegas ...
    Was EDIUS angeht, nutze ich es seit 02/2015 ohne Probleme!
    Aktuell mit der Version 9.1 auch mit H.265, nicht nur mit H.264!
    Geändert von Video&Bild (08.03.2018 um 13:30 Uhr)

  5. #5
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    Ich habe auch verschiedene Versuche gemacht mit Edius und Premiere und musste feststellen, dass die Hardwareunterstützung meistens nicht funktioniert, nur mit einem anderen Treiber geht es nicht, nun habe ich einen Computer mit 18 Kernen gebaut, weil der Prozessor von allen Programmen unterstützt wird, mit 4K 50P, war es schwierig eine Lösung zu finden.

  6. #6
    Foren-Profi Avatar von Video&Bild
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    Und jetzt funktioniert die Hardwareunterstützung mit EDIUS?
    Hat denn der "No Name" 18 Kerner überhaupt eine Intel HD-Graphics auf der CPU?

    Was geht da jetzt besser mit 4K 50p?

    Wieso überhaupt 50p, der PC-Monitor und der TV-Bildschirm können doch beide 60p darstellen,
    was viel weicher abgespielt wird ohne Mikro-Ruckler, es sind ja 10 Frames mehr in einem solchen File
    pro Sekunde.

  7. #7
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    Der Prozessor ist ein Intel i9 und hat keine HD Grafik, die brauche ich auch nicht, weil es je nach Treiber sowieso nicht funktioniert, schnellere Prozessoren bringen immer mehr Leistung, also ist das der bessere Weg. Mein Monitor ist Fullhd und lässt sich auf 50Hz umstellen, das habe ich vor dem Kauf schon geschaut, dass er das kann. 50P stottert doch viel weniger bei den Bewegungen. Apspielen an einem UHD Oled Fernseher mit Abspielgerät, das ist gut.

  8. #8
    Foren-Profi Avatar von Video&Bild
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    Was leistet denn der neu PC mit 4K 50p?

    Lege doch mal eine ordentliche Timelinelast übereinander auf mehrere Spuren incl. Effekte(welche?).

    Mit welcher FPS-Zahl entrauscht z.B. Neat Video - es ist ja nicht echtzeitfähig, also was kommt dabei raus
    mit dem 18-Kerner von Intel.

    Diese Informationen würden mir evtl. helfen bei der Überlegung für meine nächste PC-Anschaffung.

  9. #9
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    Was habt ihr immer mit den Aussagen, dass 60 fps besser als 50 fps sind. Den Unterschied sieht doch kein, aber wirklich kein Mensch. Die Micro-Ruckler kommen nicht daher, weil da 10 fps fehlen, sondern weil die 50 fps auf 60 fps für den PC Monitor umgerechnet werden. Ich filme grundsätzlich in 50 fps und das hat einen klaren Grund: die 50 Hz Netzfrequenz in Deutschland. Ich bin noch heute sauer auf meinen Kameramann von meiner Hochzeit, der mir wie ein religiöser Fanatiker vorgebetet hat, dass 60 fps besser als 50 fps sind und als er abends die Feier filmte, hat sich später herausgestellt, dass alle dunklen Flächen (Anzüge) flimmern - und das hat so ziemlich jeder Mensch - auch mit ungeübten Auge - gesehen!

  10. #10
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    Zitat Zitat von Videoboy Beitrag anzeigen
    Ich filme grundsätzlich in 50 fps und das hat einen klaren Grund: die 50 Hz Netzfrequenz in Deutschland. Ich bin noch heute sauer auf meinen Kameramann von meiner Hochzeit, der mir wie ein religiöser Fanatiker vorgebetet hat, dass 60 fps besser als 50 fps sind und als er abends die Feier filmte, hat sich später herausgestellt, dass alle dunklen Flächen (Anzüge) flimmern - und das hat so ziemlich jeder Mensch - auch mit ungeübten Auge - gesehen!
    Dieses Lichtwellen-Flickern bekommt man leicht mit einem De-Flicker Filter raus, auch schon wenn man eine Clip-Sequenz kopiert und zuerst genau darüber legt und dann um ein Frame versetzt und die Luminanz anpasst(siehe Bloom-Tipp!).

  11. #11
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    Und wenn man das Flackern bereits bei der Aufnahme vermeiden will, dann wählt man die Belichtungszeit entsprechend. Selbst nutze ich 30p/60p zwar aus gutem Grund auch nicht, aber wenn man weiß, was man tut, kann man damit durchaus sogar in "PAL"-Regionen durchkommen. Insofern war der Hochzeitsfilmer hier gleich ein doppelter Reinfall: Erst der 60Hz-Fanatismus und dann noch die Unfähigkeit, damit umgehen zu können.

  12. #12
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    Hier mal ein Beispiel von mir mit Flicker-Clip aus dem VT-Forum:

    https://www.youtube.com/watch?v=qU1pIUntCUU



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