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  1. #1
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    FilmArena: das Smartphone ist (k)eine Kamera - Diskussion und Praxis

    thumb_2018_1_Smartphonefilmen_News.jpg
    „Smartphone-filmen – das ist doch Quatsch“, meint Lutz Dieckmann in der neusten Diskussion der Filmarena - doch ganz so einfach abtun kann man das Smartphone als Werkzeug für Filmer nicht, meint Joachim Sauer. Am Ende musste Lutz Dickmann selbst zum Smartphone greifen und ein Video drehen - das (Film-)Ergebnis ist ein Kochrezept, das sich sehen lassen kann.

    https://www.videoaktiv.de/praxistech...nd-praxis.html
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

  2. #2
    Foren-Profi Avatar von wabu
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    Bei dem Usertreffen "Altes Lager" haben die Teilnehmer mit unterschiedlichen Handys bei einer Führung in Wittenberg gefilmt.
    Da ist der genannte Spruch von Lutz Diekmann Quatsch
    man lernt nie aus...

  3. #3
    Aktiver Nutzer Avatar von Matthes
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    Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 28, 35, 50, 60 (Makro-Elmarit), 100 mit Balg, 80 - 200 und 350 mm); Walimex 8mm Nikon AW 300 (hauptsächlich für Tauchaufnahmen) DJI Mavic Pro
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    Magix VDL 2018 und ProX
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    PC: Xeon E3; 16B RAM; ASUS GTX 660 TI-DC2OC-3GD5; genügend HDD-Kapazität ;) BS: Win 7 64 Bit Ultima
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    Sicherlich mag das Handy dazu verleiten, alles mögliche zu filmen - das hat aber nichts mit der Qualität geplanter, gut organisierter Drehs zu tun, bei denen durchaus auch ein Handy eingesetzt werden kann.

    Ich persönlich sehe den Nachteil der Handys als Kameraersatz vor allem darin, dass
    a) die Sensoren sehr klein sind und daher ein Spiel mit der Tiefenschärfe kaum möglich ist und
    b) das Zoomen meist nur digital möglich ist und hier gegenüber einem echten Zoomobjektiv oder dem Einsatz mehrerer Festbrennweiten (OK, da gibt es auch schon Vorsatzlinsen für Handys...) deutliche Qualitätsunterschiede bestehen.

    Aber generell bin ich der Meinung, dass immer noch besser ein Handyvideo aufgenommen wird, als gar keine Aufnahme!
    Magix VDL seit 2003/2004, derzeit VDL 2018 und Pro X

    PC: Xeon E3; 16B RAM; ASUS GTX 660 TI-DC2OC-3GD5; genügend HDD-Kapazität ;)
    BS: Win 7 64 Bit Ultimate

    Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 28, 35, 50 Summilux, 60 (Makro-Elmarit), 80 - 200; 100 mit Balg und 350 mm); Walimex 8mm
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    DJI Mavic Pro

  4. #4
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    Absichtlich nur das Handy ;-)
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    Ich finde eure Beiträge zum Thema Smartphone Video großartig! Ich selbst bin Trainer eines Workshops mit dem Namen "Die Kamera in der Westentasche" und bringe meinen Kursteilnehmern den möglichst professionellen Umgang mit diesem "Produktionstool" näher. Die Teilnehmerzahlen belegen, dass das Thema äußerst präsent ist.

    Natürlich kann man Smartphone-Produktionen nicht mit professionellem Equipment oder Produktionen von Videoagenturen vergleichen, muss man aber auch nicht. Ich bin der Meinung, dass sich eine professionelle Kamera und eine Handykamera sehr gut ergänzen können.

    Mobile Video bringt für schnelle Ergebnisse bei sehr einfachen Projekten enorme Vorteile, natürlich auch in Hinsicht auf Social Media.
    Also freue ich mich über eure Reihe in der Filmarena und bitte sehr darum, sie fortzuführen!

    Liebe Redaktion: Vielleicht können wir unsere Erfahrungen in Hinsicht auf Dreh und Schnitt am Smartphone ja auch austauschen?
    Liebe Grüße aus Wien
    Robert

  5. #5
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    Ich seh' das Problem auch in den Akkus, die sich bei aktuellen Oberklasse Smartphones nicht mehr selbst wechseln lassen. Wenn dann vielleicht 'ne Powerbank "dranbasteln" muss um die nötige Laufzeit zu erreichen, leidet imho die Bedienbarkeit.

  6. #6
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    Absichtlich nur das Handy ;-)
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    Da erwähnst du einen weiteren Grund, warum Smartphones nicht für Großprojekte eingesetzt werden können. Ich verwende momentan das iPhone 8, das hat jedoch einen sehr ausdauernden Speicher. Selbst wenn du da länger unterwegs bist, brauchst du keine Powerbank-Pause einlegen. Kommt natürlich immer stark auf das Telefon an. Aber natürlich ist das kein Vergleich zu prof. Kamerasystemen mit Wechselakku. Außerdem wollen auch Gimbals geladen werden ;-)

  7. #7
    Aktiver Nutzer Avatar von olimedia
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    Der einzige Vorteil vom filmenden Handy ist die Unauffälligkeit. Egal ob ich einen Kurzfilm produziere oder im Kundenauftrag unterwegs bin, wenn ich mit einem Camcorder auf dem Stativ drehe muss ich damit rechnen, dass mich irgendein Passant dumm anmacht, auch wenn der nie im Bild war.
    Aber ich bin da etwas altmodisch, ich brauche vernünftiges Handwerkszeug und wenn ich wirklich mal unauffällig drehen will, nehme ich meine GoPro, die ist immer noch ein bisschen besser als die meisten Smartphones...

  8. #8
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    Zitat Zitat von Robert Nowak Beitrag anzeigen
    Außerdem wollen auch Gimbals geladen werden ;-)
    Die gibts auch schon mit Wechselakkus.

  9. #9
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von MACFAN
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    Handy oder Videokamera

    Als engagierter Amateur lehne ich die Handy-Filmerei ab. Schon die Haptik eines Handys ist für die Filmarbeit grauenhaft. Ich habe keine Möglichkeit der manuellen Einstellung von Zoom, Blende, Verschlußzeit, ich kann keine Schärfeverlagerungen machen, mit einem Wort, das Handy taugt nur für das schnelle Filmen, wenn man einen 20 Sekunden-Beitrag - möglichst im Hochformat - in einen YouTube-Kanal stellt. Ruhig halten läßt sich nur eine Kamera, weil sie anders in der Hand liegt.
    Leider ist nicht immer das Bessere der Feind des Guten, wie im Falle der Filmerei mit dem Handy ist es auch umgekehrt. Und da die Menschheit immer bequemer wird, ist es kein Wunder, wenn sich niemand mehr für eine saubere Aufnahmetechnik, für das Schneiden und Vertonen und texten in bester Qualität interessiert.
    Ich gebe Joachim Sauer Recht, wenn er sagt, daß für ihn die Aktualität eine große Rolle spielt, und dies ein Faktor zum Geldverdienen darstellt. Aber hochwertige Filme sind das allemal nicht, sondern eben Reportagen, wo meist kein großer Wert auf Qualität gelegt wird, weil uninteressant.

    Und dann noch was: Wenn ich oft Einspielungen bei aktuellen Nachrichten ansehe, dann fällt mir auf, daß die Profis oft auch nicht wissen, in welchem Format die Ausstrahlung des Beitrags erfolgt. Wie anders ist es zu erklären, daß Einspielungen oft ruckeln. Bei internationalen Beiträgen ist das noch verständlich, weil meist die amerikanische Norm eingestellt und nicht verändert werden kann, aber auch bei mitteleuropäischen Inhalten ruckelts meist ganz gehörig. Und das kommt nur daher, weil auch solche Beiträge mit Actioncams oder Handys gemacht werden, die sich nicht auf unsere europäische Norm einstellen lassen (offenbar kennen viele nicht die von Herrn Sauer zitierte App zur Formateinstellung).
    Da braucht mir niemand mit Profi-Qualität kommen!

  10. #10
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    Der Titel der Filmarena stimmt genau: Je nachdem worauf es ankommt, ist das Smartphone sowohl eine als auch keine Kamera, zumal es ja gar nicht "das" Smartphone gibt. Preise und Ausstattung differieren stark, und wer ein optisches Zoom samt Bildstabilisator möchte, der findet heute selbst das schon im Mobiltelefon. Mit der richtigen App bekommt man für ein paar Euro sogar mehr manuelle Einstellmöglichkeiten als sie in vielen Consumercamcordern üblich sind. Insofern bringt Joachim die ganze Debatte in einem Satz auf den Punkt, wenn er sagt, Camcorder und Smartphones seien verschiedene Werkzeuge für verschiedene Aufgaben. So einfach ist das und das wird auch Lutz Dieckmann wissen, aber ich nehme an, er spielt in dieser Filmarena drehbuchgemäß die Rolle des "advocatus diaboli".

    Ein Smartphone macht keine Arri Alexa überflüssig, aber umgekehrt ist eine Alexa oder überhaupt ein Camcorder auch nicht immer die bessere Wahl. Bei Freizeitfilmern hat das Smartphone sowieso längst weite Verbreitung gefunden, und Profis nutzen es ebenfalls da, wo es praktikabel ist - vorwiegend im journalistischen Bereich inklusive Livestreams. Im Endeffekt geht es immer nur um das ohnehin extrem weitgefächerte Produkt Video, und viele Wege führen dahin. Mit videotauglichen Smartphones, die sehr viel mehr können als einen Kochtopf abfilmen, gibt es einen Weg mehr.

  11. #11
    Foren-Profi Avatar von wabu
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    Menschen die mit dem Smartphone filmen kriegen von mir immer den Hinweis: nicht Hochformat - und einige haben es inzwischen verinnerlicht.
    Bei dem oben genannten Beispiel haben wir die vorhandenen Unterschiede der Qualität schon gesehen.
    Am Ende des Tages gilt: es ist ein Werkzeug für den der es braucht.
    man lernt nie aus...

  12. #12
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    Ich hab' eher 'ne kleine Kamera als ein Smartphone dabei, die sind dann meist optisch stabilisiert und haben Zoom. Die Bildqualität ist sicher nicht mit Pro Camcordern zu vergleichen, aber für spontane Aufnahmen vollkommen ausreichend.

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