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  1. #1
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    GoPro Hero 6 Sensorflächen-Ausnutzung bei verschiedenen Winkeln bzw. Auflösungen

    Hallo,
    ich hab da mal eine Frage, die in allen Artikeln, die ich zur GoPro Hero 6 bisher gelesen habe, leider unter den Tisch fiel:

    Wie nutzt die Kamera die komplette Sensorfläche aus, wenn ich die verschiedenen Weitwinkel bzw. Linar (mit/ohne) Zoom) nutze bzw. die Auflösung verringere.

    Wird die volle Sensorgröße nur bei 4K im Superwide Modus genutzt, und im "Linear" Modus wird hingegen nur einen kleinere Fläche des Sensors genutzt?
    Wie ist es bei FullHD statt 4K? Wird dort die volle Sensorfläche genutzt, sprich hat ein Bildpixel 4x mehr Sensorpixel, aus deren Belichtungswerten er berechnet wird? Oder wird da einfach nur die genutzte Sensorfläche verkleinert? Letztereres wäre natürlich ein schlechter Witz für qualitätsbewusste Filmer.

    Hintergrund, ich möchte für meine Videoaufnahmen möglichst viele Kamerapositionen nutzen, die ich dann zusammenschneide. Eine Actioncam bietet halt viele Möglichkeiten für verschiedenen Blickwinkelaufnahmen.
    Allerdings stört mich diese Actioncam-typische Fisheye-Bildverzerrung sehr, daher finde ich den Linearen Modus der Hero6 ganz schick, vor allem, wenn ich damit 4k bei 60 Bilder/s aufnehmen kann.

    Herzlichen Dank im Voraus für entsprechende Antworten!
    Mannzipation

  2. #2
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Der Hintergrund, warum Du das nie ganz genau erfahren wirst: Das müsste der Hersteller mitteilen, was aber keiner macht. Entsprechend kann man da allenfalls spekulieren bzw. sich so etwas auf seine Erfahrung verlassen.

    Ich gehe davon aus, dass GoPro die volle Sensorfläche in Full-HD und UHD nutzt - schon aufgrund des kleinen Sensors wäre alles andere erstaunlich. Auch die Weitwinkel werden wohl rein elektronisch berechnet und somit die gesamte Sensorfläche genutzt.

    Wenn Du eine höhere Flexibilität bei der Optik und gleichzeitig weniger Verzeichnungen bevorzugstdann wären natürlich eigentlich Camcorder die bessere Wahl. Aber das ist natürlich immer eine Frage des Einsatzgebiets.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

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  3. #3
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    Zitat Zitat von Mannzipation Beitrag anzeigen
    ...daher finde ich den Linearen Modus der Hero6 ganz schick, vor allem, wenn ich damit 4k bei 60 Bilder/s aufnehmen kann.
    Der Linear-Modus steht maximal bei 2.7K mit 60p zur Verfügung. Bei 4K gibt's in der Hero6 Black nur noch "Weit" oder teilweise auch "SuperView".

  4. #4
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    Danke erstmal für die Antworten. Dass der Linear Mode nur bis 2.7K geht, war mir gar nicht aufgefallen, da ich bisher nur in FullHD und 4K aufgenommen hatte.
    Zitat Zitat von Joachim Sauer Beitrag anzeigen
    Der Hintergrund, warum Du das nie ganz genau erfahren wirst: Das müsste der Hersteller mitteilen, was aber keiner macht. Entsprechend kann man da allenfalls spekulieren bzw. sich so etwas auf seine Erfahrung verlassen.
    Hmm, bei Tests für Spiegelreflexkameras, Systemkameras etc. wird das doch auch immer mit getestet bzw. extra erwähnt, warum nicht bei Actioncams?
    Zitat Zitat von Joachim Sauer Beitrag anzeigen
    Auch die Weitwinkel werden wohl rein elektronisch berechnet und somit die gesamte Sensorfläche genutzt.
    ??? Ist das nicht nicht ein Widerspruch in sich? Wenn die Weitwinkel elektronisch berechnet werden, im fertigen Bild aber weniger Ausschnitt zu sehen ist, wird doch aufgenommene Bildfläche weggeschnitten, d.h. für das finale Bild wird eben nicht die gesamte Sensorfläche genutzt sondern nur das Äquivalent im Verhältnis zum Schwund, welches dann auf die volle 4K Auflösung hochgerechnet wird! Anyway. Vielen Dank für die Antworten! ;-)

  5. #5
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Bei Spiegelreflex- und Systemkameras (APS-C) muss man das auch nicht erwähnen, da dort zu 99% ein Sensor mit dem Verhältnis von 3:2 drin ist, alle anderen Video oder Foto-Formate muss er sich "zurechtbiegen", manchmal wird dort auch ein Sensor für das Video komplett ausgelesen (höherklassige Sony A-Systemkamera-Serie), muss dann aber auch wieder auf ein 16:9 Verhältnis gebracht werden. Recht einfach sieht man im Labortest dann bei diesen Kameras, wie sie den Sensor bei Video auslesen. Den "Matsch" vieler Canon Modelle ist dort schnell entlarvt, die bei Video ihren Sensor oft nur zeilenweise auslesen und die meisten Bildfehler produzieren. MFT Modelle von Panasonic oder Olympus arbeiten auch sehr oft mit einem 4:3 Typ, ab und zu gibt es dort einen Mulitsensor mit eigentlich mehr Fläche, der verlustfrei zwischen bestimmten Formaten auf dem Sensor umschalten kann.

    Die meisten großen Fotomagazine in unserem Raum schreiben ziemlich sicher nicht rein, wie bei Video der Sensor genau ausgelesen wird, außer die Firma Sony macht mal wieder in der Öffentlichkeit groß viel Werbung, dass sie bei Modell X oder Y den Sensor komplett auslesen. Da fallen Begriffe wie Canon oder Nikons (dann auch Sony, weil sie bei fast allen Nikon Kameras den Sensor bereitstellen) Line Skipping doch eher selten, diese Begriffe liest man eher in Webauftritten in den speziellen Fotoforen.

    Ich weiß nicht ob das bei den Actioncams von Gopro mit dem Sony-Sensor mit 1/2,3" auch richtig Sinn macht, diese Sensoren haben auch immer das Seitenverhältnis von 4:3, da muss also auf dem Sensor irgendeine Technik angewendet werden, um auf 16:9 zu kommen und dann die Winkel anzupassen. 1/2,3" Sensoren haben nie ein gutes Bild, klar kann man auch bei den Kameras einen Test machen. Jeder, der mal mit einem Sensor ab ein Zoll gearbeitet hat, will nie mehr zu dem Matsch der 1/2,3" Sensoren zurück, egal ob die Kamera von Gopro, Nikon, Canon, Sony oder Panasonic ist. Es gibt sehr wenige Kameras, die einen reinen 16:9 Sensor eingebaut haben, wie die Sony AX53, dort leicht zu erkennen am 1/2,5" unüblichen Format. Nichts gegen Actionkameras, aber das Grundniveau der kleinen Sensoren liegt sehr niedrig, man kauft eine Actionkamera von Gopro niemals wegen ihrer guten Bildqualität, sondern nur wegen ihrer Abmaße, ihres Gewichts und ihrer Robustheit. Schön zu sehen auch an einem Film bei Youtube, dort wurde mal gezeigt, mit welcher Kamera der Film Need for Speed gedreht wurde, dort waren auch wirklich Gopros mit dabei für einige Actionszenen, wenn man dort mal in Ruhe die Bilder anschaut, erkennt man sofort die Matsch-Szenen der Actioncam aus fünf Minuten Film. Aber trotzdem wurde sie benutzt, eben wegen ihren Abmaße und ihrer Robustheit. Für Videoaktiv wäre so ein Test möglich, aber was will man zwischen Matsch und noch größeren Matsch denn unterscheiden ? Bei Großsensorenkameras macht so ein Test schon Sinn.

    VG
    Jan
    Geändert von Jan (07.01.2018 um 20:24 Uhr)

  6. #6
    Foren-Profi Avatar von Rüdiger
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    Die Sony FDRx 3000 hat den 16:9 Sensor der AX 53:

    Sensortyp:Rückwärtig belichteter EXMOR R® CMOS Sensor, Typ 1/2,5 (7,20 mm)Pixel effektiv (Video)Ca. 8,2 Megapixel
    Liebe Grüße,

    Rüdiger

  7. #7
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    Zitat Zitat von Jan Beitrag anzeigen
    Schön zu sehen auch an einem Film bei Youtube, dort wurde mal gezeigt, mit welcher Kamera der Film Need for Speed gedreht wurde, dort waren auch wirklich Gopros mit dabei für einige Actionszenen, wenn man dort mal in Ruhe die Bilder anschaut, erkennt man sofort die Matsch-Szenen der Actioncam aus fünf Minuten Film.
    Bei solchen Vergleichen sollte man die Kirche schon im Dorf lassen. Auf der einen Seite die Hero3, auf der anderen Arri Alexa und Canon C500 mit Angenieux-Zooms und Cooke-Festbrennweiten - kein Wunder, wenn die GoPro da abfällt. Überraschend ist eher, wenn der Unterschied erst beim ruhigen Betrachten der Bilder auffällt, was ja kein normaler Zuschauer macht. Selbst die angeblichen "Matschbilder" der GoPro aus dem Jahr 2012 waren also offenbar schon gut genug für einen Kinofilm mit einem Budget von über 60 Millionen Dollar. Und "Need for Speed" ist nur einer von vielen Kinofilmen, bei denen GoPros dabei waren bzw. sind.

  8. #8
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Die Gopros haben aktuelle Handyqualität nicht mehr und auch nicht weniger , dazu nach Wunsch auch mit drei Weitwinkelvarianten nutzbar. Selbst meine Sony RX 100 für aktuell um die 350€ macht deutlich bessere Fotos und Videos, das betrifft besonders bei Schwachlicht und bei den Details und bei der Randschärfe zu, wenn man auch mal leicht in die Bilder reinzoomt, oder sie bei 100% Ansicht vergleicht. Gopro war und ist zu 70% perfektes Marketing.

  9. #9
    Foren-Profi Avatar von Rüdiger
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    Zitat Zitat von Jan Beitrag anzeigen
    Die Gopros haben aktuelle Handyqualität nicht mehr und auch nicht weniger , dazu nach Wunsch auch mit drei Weitwinkelvarianten nutzbar. Selbst meine Sony RX 100 für aktuell um die 350€ macht deutlich bessere Fotos und Videos, das betrifft besonders bei Schwachlicht und bei den Details und bei der Randschärfe zu, wenn man auch mal leicht in die Bilder reinzoomt, oder sie bei 100% Ansicht vergleicht. Gopro war und ist zu 70% perfektes Marketing.
    Die Aussagen gehen an der Realität ein wenig vorbei. Ich habe die RX 100 V. Sie kostet knapp 1.000,-- € und nicht "um die 350,--€". Nenne mir bitte Deine Quelle, dann kaufe ich eine Zweite für meine Frau.
    Die Hero6 habe ich gegen die Sony FDRx 3000 eingetauscht, weil sie mir im Handling besser passt. Die Aufnahmen kann ich durchaus mit denen meiner AX 100 und AX 53 mischen. Sie sind von hervorragender Qualität und m.E. ebenbürtig mit "meiner verflossenen" FDRx 3000, zumal der elektronische Stabi bis UHD/30p jetzt wirklich hervorragend ist.
    Der Vergleich mit einem Handy ist wirklich Blödsinn. Ich habe ein Galaxy S 8. Sowohl bei Tages- wie auch bei Lowlight ist die Hero eine Klasse besser.
    Solche pauschalen Negativäußerungen sind deshalb schade, weil sie Amateuren, wie ich einer bin, vorgaulken sollen, dass Consumergeräte sowieso Bullshit sind mit entsprechenden schlechten Ergebnissen.
    Liebe Grüße,

    Rüdiger

  10. #10
    Foren-Profi Avatar von Rüdiger
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    Die Videoqualität, die technischen und gestalterischen Möglichkeiten von Super-Weitwinkel aber auch die Grenzen der Hero 6 werden m.E. in diesem Video sehr schön gezeigt.
    Ich empfehle, es mit dem 4k Video-Downloader herunterzuladen, um wirklich die - dann immer noch eingeschränkte YT-Qualität- beurteilen zu können.

    https://www.youtube.com/watch?v=m5t114ZYW4U
    Liebe Grüße,

    Rüdiger

  11. #11
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Lieber Rüdiger,

    wenn du nicht mal weißt, dass es eine Sony RX100 in fünf Ausfertigungen gibt, disqualifizierst du dich schon mal, genau wenn du deine AX100 mit dem Gopro Video vergleichst und den Randmatsch und das unruhige und weiche Bild der Actioncam nicht von der AX100 unterscheiden kannst. Das sieht wirklich jeder Nutzer der die zwei Videos gegenüberstellt. Ich brauche keine Videos anzuschauen, ich hatte jede Kamera die besprochen wird, schon lange bevor die meisten Nutzer überhaupt von ihr gehört haben, in meiner Hand, ich bin seit 20 Jahren Fachgeschäftsverkäufer und weiß worüber ich spreche. Oft schon auf internen Messe vor Erscheinen ausprobiert. Ich mir bekannter Arbeitskollege hat übrigens seine Hero 5 verkauft (er hatte auch die Hero4), er möchte keine Actionkamera mehr haben. Ich hat mir oft seine privaten Videos gezeigt, er war damit nicht zufrieden, mir gefiel das Bild auch nicht, ähnliche Videos kann man sich ja auch bei Videoaktiv hier von Herrn Sauer anschauen. Wenn du keinen Anspruch hast, ist das in kein Problem. Es soll ja auch User geben , die einen 1,4 Liter Auto mit 70 PS als schnell empfinden. Nimm auch mal ein neues Handy, dazu ein Gimbal und auf der anderen Seite eine GoPro mit Gimbal mit Weitwinkeleinstellung eng, da siehst du kaum Unterschiede, weil ja wie schon geschrieben ein ähnlicher Sensor drin werkelt.

    VG
    Jan

  12. #12
    Foren-Profi Avatar von Rüdiger
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    Frage

    Ich bin kein Fachverkäufer, sondern Videofilmer, das hat den Vorteil, dass ich nicht die Meinung Andere zynisch herabwürdigen muss. Verrate mir bitte, wo Du tätig bist, damit ich nicht in Deine Fänge gerate. Sind wir uns vielleicht etwa schon mal begegnet oder warum bin ich Dein "lieber Rüdiger".
    Liebe Grüße,

    Rüdiger

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