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  1. #1
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    Lumix G70/G80 Video für Youtube

    Hallo,

    nach dem ich gefühlt ewig recherchiert habe, scheint es merklich unter 900,- € keine halbwegs "zukunftssichere" Kamera zu geben, die auch gute Video-Zwecke erfüllt.

    Wobei mir die Lumix DMC-G70, bei etwas Einschränkung noch gefallen könnte, die Lumix DMC-G81, in dem Preisnivau, zumindest für mich top ist.

    1. Die Frage ist wie lange kann man 4K für den Download als Video vernachlässigen?
    2. Würde für ein Youtube Video die G70 nicht allemal reichen?
    .
    3. Einige Videos, über Youtube angesehen , machen bei der G70 einen etwas kontrastarmen, flachen, nicht "knackigen" Eindruck, andere wiederum nicht. Liegt das an der Kamera, an den Leuten oder am Objektiv?

    Hat da jemand praktische Erfahrungen?

    4. Für die Lumix DMC -G81 müsste ich allerdings noch einige Zeit sparen, wenn sich dies lohnt (für meinen Zweck, Innenraum Video, Stativ, ohne "Sportaufnahmen") dann würde ich mir noch etwas Zeit nehmen, ansonsten die G70.

    Mit dem richtigen Objektiv scheint die G70 jedoch OK zu sein, wobei auch da 900,-€ inklusive Kamera die Schmerzgrenze wäre.

    mfG.hgxmod

    PS. kann mir nicht leisten alle 3 Jahre eine neue Kamera zu kaufen!

  2. #2
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    "Für Youtube" sagt zwar nichts darüber aus, was du aufnehmen möchtest oder auf welche Kamerafunktionen du Wert legst, aber 4K ist sicher in den allerwenigsten Fällen ein Muss (wer sollte das einem Hobbyfilmer auch vorschreiben?). Anstatt bei der Kamera an die preisliche Schmerzgrenze zu gehen, würde ich das Thema von der anderen Seite angehen: Welches Zubehör, in erster Linie aus den Bereichen Ton und Licht, sorgt wirklich für bessere Videos, und wieviel vom Budget bleibt danach noch übrig für das Kameragehäuse?
    Wenn man als Filmer prinzipiell bereit ist, mit den Einschränkungen zu leben, die ein Fotoapparat mit sich bringt, kann man zum Beispiel auch heute noch gut mit einer GH2 drehen, die man gebraucht mittlerweile für unter 200 Euro bekommt.

  3. #3
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    Hallo Bernd E.,
    danke für die Antwort!

    mit den Einschränkungen zu leben, die ein Fotoapparat mit sich bringt,
    es ist doch genau umgekehrt, nach allem was ich bisher gelesen habe. Die Camcorder sind schlechter als die Kameras.
    Oder aber teurer und dann auch irgendwann größer und dann OK ist man im Profilager.

    Ok ich fange noch mal an. Primär wird es sich um Innenraum Videos drehen mit Interview Karakter am Tisch oder im stehen.
    Daher dachte ich an ein lichtstarkes, günstiges Objektiv, wie LUMIX G F1.7/25mm Festbrennweite (kein Kit).
    Ausserdem macht es auch noch gute Nachtaufnahmen wenn man mal raus geht auch Streetview begrenzt nicht schlecht, Tele muss es jetzt nicht sein(mehr als 2 Objektive werde ich wohl nie brauchen). In jedem Fall sieht das alles besser aus, als bei einem 500,-€ Camcorder.

    Die G7 soll es schon mindestens sein, dann bin ich mit Kamera und obigem Objektiv bei 500,- €. Dann kommt noch ein Mikro und noch eine Leuchte. (GH2 kosten gebraucht 240,- €) und wenn es etwas mehr insgesamt wird, so bleibe ich immer noch unter 1000,-€, bei der G70, mit allem drum und dran.

    Was 4K betrifft hätte ich bei Bearbeitung und Schnitt mehr Möglichkeiten. Da würde die G70 allerdings auch reichen, nur bei schnellen Kamera Bewegungen draussen hätte die G81 auch noch u.a. den Bildstabilisator.

    Um bei meiner Frage zu bleiben und wenn ich Deine Antwort richtig verstanden habe muss es also nicht die G81 werden, da wäre ich mit nur dem Body bei 760,- €. Also sollte ich die G70 nehmen.

    Wenn sonst noch jemand eine Meinung bzw. eine praktische Erfahrung mit der G70 hat und vielleicht zu obigem Objektiv nur zu, her damit.

    mfG hgxmod

  4. #4
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    Die Camcorder sind schlechter als die Kameras.
    Das ist ein weit verbreitetes Gerücht, dem selbst ich, der gerne und relativ viel mit Fotokameras arbeitet, klar widersprechen muss. Camcorder sind, nur um zwei Beispiele zu nennen, meist beim Autofokus und beim Bildstabilisator deutlich besser (Ausnahmen nur bei ganz aktuellen und teuren Modellen und selbst da umstritten). Zudem gibt es einen motorischen Zoom, der bei Fotokameras auch machbar aber sehr teuer ist.
    Entsprechend vielleicht einfach noch mal mitteilen, was für Projekte Du vor hast - dann lässt sich viel konkreter ein Tipp geben.

    Ich arbeite übrigens auch mit der G70 - aber nur mit manuellem Fokus, da der Autofikus zu nervös und zu wenig exakt nachjustiert.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

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  5. #5
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    es ist doch genau umgekehrt, nach allem was ich bisher gelesen habe. Die Camcorder sind schlechter als die Kameras.
    Das mit den Einschränkungen bezieht sich nicht auf die Bildqualität, denn da gibt es in der Tat nichts zu meckern, sondern auf Ausstattung und Bedienung: begrenzte Aufnahmezeit am Stück, oft keine brauchbare Tonpegelung (manchen Systemkameras fehlt sogar schon ein Kopfhörerausgang!), unter Umständen Hitzeprobleme, keine eingebauten Graufilter, Servozoom bestenfalls eingeschränkt möglich und anderes mehr. Man merkt einfach, dass diese Geräte vor allem zur Fotografie gedacht sind und die Videoaufnahme nur eine Nebenfunktion ist.

    Die G7 bekommt man hierzulande wohl nur als Grauimport, und soweit ich mich erinnere gibt es irreführenderweise auch gleichnamige G7-Modelle, die nur "NTSC" können. Da sollte man sehr gut aufpassen, dass man vom Händler nicht so ein US-Teil angedreht bekommt. Das preisgünstige 1.7/25mm-Standardobjektiv halte ich hier für eine gute Wahl.

  6. #6
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    Hallo zusammen u. danke für die Antworten.

    @ Joachim Sauer
    noch mal mitteilen, was für Projekte Du vor hast
    hatte ich das nicht geschrieben, :-) aber Ok, war ja was knapp, also noch mal:

    1. ich will gar nicht zoomen(zur Zeit), die Bildqualität mit einer, passend zur primären Arbeit, FESTBRENNWEITE ist absolut besser, als mit einem billigen Camcorder(bis 600,- €).

    2. Die Kamera steht fest auf Stativ und filmt nur die Nahbereichsszene (z.B. Interview am Tisch).
    Angedacht war das Objektiv: LUMIX G F1.7/25mm Festbrennweite (kein Kit).

    3. Camcorder mit 4K würden eh auch aus meinem Preisrahmen rausfallen.

    4. Die meisten Vblogger benutzen eine Fotokamera, wobei das für mich kein Argument sein soll, meistens benutzen die dann auch noch ein Zoomobjektiv, will ich aber auch nicht.

    5. Die Video Aufnahmezeit von max. 15 Min. wäre schon ausreichend, kein Mensch(besonders Heutzutage)hat Lust lange zuzuhören bzw. da anzusehen. Es geht um kurze "knackige" Infos in guter (bezahlbarer) Qualität.

    Ich arbeite übrigens auch mit der G70 - aber nur mit manuellem Fokus, da der Autofikus zu nervös und zu wenig exakt nachjustiert.
    6. a) deswegen fragte ich ja auch nach der G81, wo dies alles behoben sein soll(?).
    ...b) wobei die Frage im Raume stehen bleibt, wenn die Kamera feststeht und es sich um eine Interview Szene handelt, ob dann der Autofocus der G70 es nicht schaffen könnte, bzw. brauche ich den dann überhaupt?

    @ Bernd E., +@ Joachim Sauer +@All,

    Beispiel, dass soll mit einer Lumix G7 (in Deutschland heißt die G70) aufgenommen sein, wobei da sicher im finall Cut noch was gemacht wurde:

    https://www.youtube.com/watch?v=MuMIBO48ulg

    und hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=sfdyLzhgi_Y
    https://www.youtube.com/watch?v=QUrvp_ujCZc

    Die G81 wäre dann noch besser, aber keine Videos mit Fotoapparat? Vielleicht nennt mir dann jemand zu dem Preis einen Camcorder, mit der Qualität einer Festbrennweite und wo man auch die ISO einstellen kann usw?
    Ich hab keinen gefunden.

    mfG. hgxmod

    PS. das mit dem Autofocus ist eine berechtigte Einschränkung, deshalb auch die Frage nach der G81, andererseits bei nicht schnell beweglichen Objekten, siehe Videos, kann man damit nicht doch leben?

  7. #7
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    wenn die Kamera feststeht und es sich um eine Interview Szene handelt, ob dann der Autofocus der G70 es nicht schaffen könnte, bzw. brauche ich den dann überhaupt?
    Nein, denn wenn sich der Motivabstand gar nicht ändert, produziert der Autofokus eher Ausschuss, wenn er unnötigerweise die Schärfe ändern will. Manuell oder mit "Push-AF" fokussieren ist hier besser.

  8. #8
    Gelegentlicher Nutzer
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    Hallo Bernd E.,

    danke OK. Letzte Frage für diesen Thread. Da ich ja nur angelesenes Wissen in punkto Video habe und keine Praxis, warum sieht das erste, also das Haarschneide-Video, mit der G70 Kamera so gut aus?

    Könnte es sein, dass die Aufnahme in 4K erfolgt ist und dadurch in der Software Aufbereitung die Verluste, sich im dann hochgeladenen 2K (FullHD), nicht bemerkbar machen und dadurch grundsätzlich auch die 2K Videos besser aussehen?

    Anders kann ich es mir nicht vorstellen, den Youtube liefert mir ja über meinen Monitor nur 2K.

    Wenn dies die Lösung ist, dann Glückwunsch an alle, die sich eine GH-5 schon jetzt leisten können :-)
    Die G70 bringt dann aber für einen kleinen Amateur Clip schon erstaunliches, über den 4K "Umweg". Bin mir aber nicht sicher ob meine Überlegung stimmt. Wäre nett, hier zum Abschluss, eine Profi Meinung über das Haarschneide-Video zu bekommen. Glaube nicht das es ein "Fake" ist.

    mfG. hgxmod

  9. #9
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Deine Diagnose ist prinzipiell nicht falsch - tatsächlich bekommt man eine bessere Schärfe beim Dreh in 4K und dem nachträglichen herunterrechnen auf 4K. Wobei beim Haarschneide-Video einfach auch die perfekte Schäfe getroffen wurde. Hier hat jemand sehr professionell mit der richtigen Blende gearbeitet und so ein video mit der korrekten Schärfentiefe und und mit knackiger (sicher manuell gewählter) Schärfe gedreht. Ich gehe davon aus, dass dieses Video mit einem externen Monitor für die korrekte Schärfebeurteilung gedreht wurde.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

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  10. #10
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    ...warum sieht das erste, also das Haarschneide-Video, mit der G70 Kamera so gut aus?
    Galt die G70 nicht als so etwas wie eine "Volks-GH4"? Also ein naher Verwandter mit sehr ähnlicher Technik und Qualität, aber ohne die Extras, die die meisten Filmer sowieso nie brauchen? Da kann man schon technisch gute Ergebnisse erwarten. 4K war hier übrigens nicht im Spiel, dafür nachträgliche Stabilisierung und Schärfung.

    Dass das Friseurvideo ordentlich aussieht, dürfte an der Kombination mehrerer Dinge liegen: das Gefühl des Filmers für gute Bilder, das Licht, die Nachbearbeitung, und hier insbesondere die Farbkorrektur, wobei die durchaus Geschmacksache ist. Apropos Geschmacksache: Was mir an diesem Clip optisch nicht gefällt, ist die ständige Wiederholung der an sich immer gleichen Einstellung. Da wären etwas kreativere Ideen schön gewesen, aber das hat nichts mit der Kamera zu tun. Überhaupt sollte man die Bedeutung der Kamera nicht überschätzen, denn man könnte so einen Werbeclip prinzipiell auch sehr gut mit einem Smartphone drehen. Viel entscheidender ist der Mensch, der das Aufnahmegerät und später das Schnittprogramm bedient.

  11. #11
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    Hallo,

    @ Joachim Sauer

    tatsächlich bekommt man eine bessere Schärfe beim Dreh in 4K und dem nachträglichen herunterrechnen auf 4K.
    nehme an es soll "herrunterrechnen auf 2K" heißen?

    @ Bernd E.

    4K war hier übrigens nicht im Spiel,
    woher weißt Du das so genau?

    Nicht das ich Dir dies nicht glauben will, interesiert mich halt.

    mfG. hgxmod

  12. #12
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    Der Autor des Videos verrät seine Kameraeinstellungen in einigen Antworten auf Kommentare, darunter auch: "This was 1080 entirely!". Genauer gesagt, 1080p50 bei Offenblende mit 200 ISO, 1/100s und Cinelike-D (ein flaches Bildprofil, das der späteren Farbgestaltung mehr Spielraum erlauben soll).

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