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  1. #13
    Foren-Profi
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    Naja, Täuschung ist es ja auch nicht, wenn man (wie im Eingangspost gesagt) einblendet "Quelle: YouTube". Was es aber trotzdem nicht legal macht.

  2. #14
    Gelegentlicher Nutzer
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    Hallo beiti,

    wir reden irgendwie aneinander vorbei, "Quelle Youtube" dann wäre der ganze Film als Iframe z.B. auf der eigenen Webseite irgendwo eingefügt und erlaubt(da ist keine Eigenproduktion mit drin), laut EuGH.

    Wenn ich aber einen eigenen Film drehe und in diesen Film das Youtube Video reinschneide, kann keiner sehen wo das Youtube Video anfängt oder aufhört, es ist ja sozusagen im eigenen Film "versteckt".

    Der Hinweis "Quelle Youtube" ist eine Aussage die so nicht zutrifft. Woher soll der User denn wissen, was aus dem Film von Youtube verlinkt ist und was von Dir ist? "Quelle Youtube" macht glauben, als sei der ganze Film aus der selben Quelle.

    Lädst Du den ganzen Film z.B. auf Deinen Kanal hoch, schaffst Du ein neues Werk, Dein Werk, was aber nur zum Teil Dein Werk ist.
    Ist NUR das Youtube Video als Iframe eingebunden, also Solo, dann ist es erlaubt.

    Letzteres ist aber, richtig, was anderes.

    Die "Täuschung" besteht darin, wenn nicht erkennbar ist, was von Dir ist und was aus der Fremdquelle.

    mfG. hgxmod

  3. #15
    Foren-Profi
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    "Quelle Youtube" dann wäre der ganze Film als Iframe z.B. auf der eigenen Webseite irgendwo eingefügt und erlaubt(da ist keine Eigenproduktion mit drin), laut EuGH.

    Wenn ich aber einen eigenen Film drehe und in diesen Film das Youtube Video reinschneide, kann keiner sehen wo das Youtube Video anfängt oder aufhört, es ist ja sozusagen im eigenen Film "versteckt".
    Vom Einbetten/iFramen war im Eingangspost nie die Rede. Es ging von Anfang an um Nachrichten im Fernsehen:
    Zitat Zitat von pragmatiker Beitrag anzeigen
    Im TV oft zu sehen: Ausschnitte aus YouTube Videos in redaktionellen Beiträgen - unten steht zu lesen: "Quelle: YouTube"
    Reicht diese Angabe, um Auszüge aus YouTube Videos in eigenen Beiträgen verwenden zu können?
    Nach meiner Erinnerung handhaben die Sender das so, dass während des gesamten geklauten Clips die Einblendung "Quelle: YouTube" aufrechterhalten wird. Man erkennt also durchaus, welcher Teil des Beitrags aus YouTube übernommen wurde.
    Eine Täuschung in dem Sinne, dass das Material als selbstgedreht hingestellt wird, liegt also nicht vor. Das ändert aber nichts daran, dass es ohne Genehmigung verwendet wird.

    Meine Einschätzung ist, dass diese Einblendung gar nicht zur Rechtfertigung der illegalen Verwendung gedacht ist (das funktioniert eh nicht), sondern eher journalistisch begründet ist. Man will klarstellen, dass das Material nicht aus einer Sender-eigenen (oder anderweitig verlässlichen) Quelle stammt, sondern von "irgendjemandem" hochgeladen und inhaltlich noch nicht verifiziert wurde.

    Meist geht es ja um Material aus Krisengebieten oder von Unglücksfällen, von denen kein "offizielles" Videomaterial verfügbar ist. Die Zuschauer wollen schnell was sehen. Da muss der Redakteur dann abwägen, ob er das Risiko einer Urheberrechtsverletzung eingeht oder zunächst eine langwierige Klärung der Rechte anstrebt; im letzteren Fall kommt er natürlich für die Tagesschau zu spät, und einen Tag später ist das Video schon wieder uninteressant...

  4. #16
    Gelegentlicher Nutzer
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    Hallo beiti,

    "dass während des gesamten geklauten Clips die Einblendung "Quelle: YouTube" aufrechterhalten wird. Man erkennt also durchaus, welcher Teil des Beitrags aus YouTube übernommen wurde."
    OK, dies ist bei mir so nicht rübergekommen, leider konnte ich mich auch nicht erinnern, tut mir leid. Dann sieht die Sache auch für mich schon wieder anders aus!

    Aber es stimmt, es ist keine (echte) Verlinkung, am nächsten käme es einem Iframe, aber auch das ist es ja nicht genau.
    Leider zählt der sogenannte gesunde Menschenverstand nicht. Es ist sozusagen eine Lücke, die der Gesetzgeber nicht geschlossen hat.

    Somit haben die "Rechtsverdreher" mal wieder eine Möglichkeit sich auszutoben. Rechtsanwälte bekommen ja immer "Ihr" Geld, auch wenn sie verlieren. Da es zu viele Rechtanwälte gibt, erfinden die auch ständig neue Möglichkeiten des abgreifen von Geldes(bestes Beispiel Abmahnungen im Internet, die ungerechtfertigt sind).

    mfG. hgxmod

  5. #17
    Foren-Profi
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    Die Erlaubnis des iFramens steht meines Wissens auch in keinem Gesetz, sondern wurde nur von ein paar Richtern bisher so ausgelegt.
    Da wäre nach meiner Ansicht dringend eine gesetzliche Regelung nötig - wobei ich das iFramen, anders als das Verlinken, nicht generell gestatten würde. Da können den Urhebern ja durchaus erhebliche Einnahme-Ausfälle entstehen.
    YouTube mag die Ausnahme sein, weil YouTube den Code zum Einbetten allzu einfach zur Verfügung stellt - und soweit ich mich erinnere, kann man das Einbetten als Urheber auch deaktivieren. Da könnte man also argumentieren, dass der Urheber einverstanden ist, solange er es nicht deaktiviert.
    Geändert von beiti (28.11.2017 um 14:53 Uhr)

  6. #18
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Zum Thema einbetten haben wir ja bereits einen Rechtsratgeber gemacht: https://www.videoaktiv.de/praxistech...einbetten.html
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

  7. #19
    Gelegentlicher Nutzer
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    Hallo zusammen,

    und was ist hiermit?

    https://www.youtube.com/watch?v=qtoyUlYpsaU

    mfG. hgxmod

  8. #20
    Gelegentlicher Nutzer
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    ist echt ne schwierige Sache. Eig müssten die mal mindestens den Channel mit angeben

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