Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    4K-8-K-16K , Aufnahme oder warum TV Bild so gut?

    An sich gibt es ja für so eine Frage hier kein Forum, aber wo soll es sonst hin. Also seit kurzem habe ich folgenden Effekt.
    Mein TV Gerät ist ein ganz normaler FullHD (Sony Bravia KDL 43WD). Einige Sendungen und Filme sehen plötzlich so aus, als hätte ich fasst einen 4K Fernseher, obwohl das nicht der Fall ist.

    Kurzfristiges Beispiel (weil müsste noch in der Videothek vom ZDF sein) Gestern 12.11.17 / 22°°Uhr Springflut (Serie).
    Hat eine gigantische Schärfe und Farbintensität, bei normaler Einstellung ohne rumgetrickse.

    Das würde ja bedeuten, wenn die Aufnahmetechnik verbessert wurde, man das trotzdem auf einem NUR FullHD TV merkt?
    Dann müsste bei einem YouTube Video, dass mit 4K und 60 Bilder pro Sekunde erstellt wurde auch was besser werden oder?

    mfG. hgxmod

    PS. bitte mal auf den Film gehen, es erschlägt einen wirklich, wenn man keinen 4K TV hat.

  2. #2
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    Bei manchen Filmen bin ich auch erstaunt, wie gut die rüberkommen. Und ARD/ZDF senden ja nicht mal in Full-HD, sonden in 720p.

  3. #3
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    Dann müsste bei einem YouTube Video, dass mit 4K und 60 Bilder pro Sekunde erstellt wurde auch was besser werden oder?
    Weder die nominelle Auflösung noch die Bildfrequenz lassen einen Rückschluss auf die Bildqualität zu, und so kann auch ein 4K-Bild mit 60p grottenschlecht aussehen, während 1080p25 bzw. das ZDF-Sendeformat 720p50 sehr gut wirken können - es kommt immer auf den Einzelfall an.
    Bei "Springflut" wurde übrigens den offiziellen Angaben zufolge gar keine revolutionär neue Kameratechnik verwendet, sondern gedreht hat man mit dem seit Jahren bewährten Standard-Arbeitspferd für solche Produktionen: der Arri Alexa im HD-Modus. Kein 4K, kein 8K, kein 16K...

  4. #4
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    Hallo zusammen,

    so ich bin der Sache noch mal nachgegangen. Bei ARD bzw. ZDF habe ich bei 100cm Abstand schon ein Scharfes Bild ohne sichtbare Pixel, eigentlich doch erst ab 250cm (43 Zoll Gerät).

    Nicht alle Programme kommen so scharf rüber. Allerdings hatte ich, wie ich jetzt hörte, ein Sony Update, was die von Zeit zu Zeit vornehmen.
    Auch könnte es an Unitymedia liegen, dem Kabel Anbieter. Vielleicht ist das mit der Bildschärfe ein einziger Beschiss und in Wirklichkeit viel mehr drin als einem ursprünglich erzählt wird. Mir ist natürlich klar, dass daraus kein 4 K Fernseher werden kann. Ich habe aber ein sehr gutes Auge und Farbempfinden (Beruflich geübt...)

    Weder die nominelle Auflösung noch die Bildfrequenz lassen einen Rückschluss auf die Bildqualität zu, und so kann auch ein 4K-Bild mit 60p grottenschlecht aussehen, während 1080p25 bzw. das ZDF-Sendeformat 720p50 sehr gut wirken können - es kommt immer auf den Einzelfall an.
    besten Dank für die Antwort!
    1. - Kannst Du das etwas näher erklären, wie dies gemeint sein soll?

    2. - Wenn ich ein Ausgabegerät hätte was 4K kann und z.B. eine neue Videokamera die 4K kann, dann müsste sich doch die Bildqualität verbessern?

    3. - Zukunfts-Frage, was soll eigentlich die Aufnahmetechnik mit 8+16 K, wenn das menschliche Auge eh nichts über 4K (UHD- OLED)auflösen kann?

    Das sind die Punkte, die ich gerne mal etwas genauer wüsste und würde mich freuen dazu eine entspr. verständliche Antwort erhalten zu können. Besten Dank im voraus.

    mfG. hgxmod

  5. #5
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    ARD und ZDF schärfen imho extrem nach, was an den Falten der Teilnehmer div. politischer Diskussionen zu erkennen ist, die sehen zum Teil 10 Jahre älter aus ;)

  6. #6
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    1. - Kannst Du das etwas näher erklären, wie dies gemeint sein soll?
    Ich meine damit, dass die Bildqualität (was ohnehin ein weitgehend subjektiver Begriff ist) nicht an diesen technischen Parametern festzumachen ist. So hat eine 4K-Aufnahme natürlich das Potenzial, besser auszusehen als eine mit 720p, doch ob dem in der Realität so ist, steht auf einem anderen Blatt.
    720p, aufgenommen mit einem Top-Objektiv an einer herausragenden Cine-Kamera, wird ungleich besser wirken als das 4K aus einer No-Name-Actionkamera, selbst wenn alle anderen Bedingungen identisch wären. Und ersetzt man die Zeiss-Linse vor der Arri Alexa durch einen Flaschenboden, bleibt von ihrer Bildqualität nichts mehr übrig, obwohl Kamera und Sensor immer noch dieselben sind. Meist definiert ja ohnehin das Objektiv die Grenze der tatsächlichen Auflösung, und wenn das physikalisch vielleicht nur zehn Megapixel auflösen kann, ist der 20MP-Sensor dahinter Augenwischerei.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Anhand der Auflösung lässt sich ablesen, wie viele Bildpunkte die Aufnahme hat, aber nicht ob sie scharf ist, ob die Farben stimmen oder ob diese Bildpunkte das Motiv wirklich so detailliert auflösen, wie es der Prospekt glauben macht. Schließlich könnte man ja auch ein Bild mit nur einem, zehn oder tausend Pixel auf 4K skalieren, womit es eine nachprüfbare 4K-Auflösung bekäme, ohne jedoch wirklich mehr Inhalt zu zeigen. Und da haben wir uns noch gar keine Gedanken um den Bayer-Filter vor dem Sensor gemacht, der großen Einfluss nimmt, und der von Torchwood erwähnte Aspekt der künstlichen Nachschärfung durch Kantenaufsteilung spielt ebenfalls eine Rolle. Dabei wird genaugenommen die Bildqualität verschlechtert, doch subjektiv wird das Bild von vielen Betrachtern als schärfer und damit besser empfunden.

    Die Zahlenspiele setzen sich logischerweise fort mit der Bildfrequenz: Wenn ein aufgenommenes Bild wenig taugt, wird es nicht besser, nur weil man es 25- oder 60mal pro Sekunde anschaut. Unbeschadet dessen hat eine höhere Bildfrequenz aus anderen Gründen durchaus ihre Vorteile.

    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    2. - Wenn ich ein Ausgabegerät hätte was 4K kann und z.B. eine neue Videokamera die 4K kann, dann müsste sich doch die Bildqualität verbessern?
    Das sollte man erwarten und es ist auch durchaus wahrscheinlich, aber es ist kein in Stein gemeißelter Automatismus. "4K" steht allein für eine ungefähre Pixelanzahl, sagt aber nichts über die Bildqualität aus.

    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    3. - Zukunfts-Frage, was soll eigentlich die Aufnahmetechnik mit 8+16 K, wenn das menschliche Auge eh nichts über 4K (UHD- OLED)auflösen kann?
    Die Frage stellt sich eigentlich heute schon, denn bereits 4K ist unter vielen normalen Wohnzimmer-TV-Bedingungen nur wenig sinnvoll, weil es ab einem gewissen Betrachtungsabstand nicht von FullHD zu unterscheiden ist. Dennoch wird es in wenigen Jahren 8K-Fernseher für zuhause geben, und die werden begeistert gekauft werden, denn mehr Pixel müssen ja besser sein...
    Sinnvolle Anwendungen für 8K findet man dagegen eher auf Großdisplays im öffentlichen Raum, in der Medizin und natürlich bei der Akquisition, also der Aufnahme. So hat bei Sportübertragungen eine 8K-Kamera das gesamte Spielfeld im Blick und der Regisseur kann daraus nach Belieben 4K- oder FullHD-Bildausschnitte wählen, die dann ausgestrahlt werden. Eine Stufe darunter - 4K-Aufnahme mit FullHD-Ausschnitt - findet man diese Technik heute ja sogar schon in Consumercamcordern implementiert.

  7. #7
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    Hallo Bernd E.,

    danke Dir! Dies war sehr erhellend. Es ist also primär der Sensor und das Objektiv in Kombination der Hauptfaktor. Dazu bleibt dann noch die Frage, welcher Zweck und was dafür eigentlich nötig ist. Wobei ich annehme ab 1300,- € ist man "fasst" immer auf der richtigen Seite. Bei kleinem Budget, wie bei mir, wird es kompliziert, noch was entspr. zu finden. OK. dann sind wir hier im Thread durch.

    mfG. hgxmod

  8. #8
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    Im Grunde wurde hier schon das wichtigste gesagt, dass eine große (vermeindliche) Auflösung usw. automatisch kein "besseres" Bild ergiebt. Einen "Vorteil" können Auflösungen jenseits der 4K schon haben. Wenn die Kamera zB. einen 8K Sensor hat und intern (hochwertig) ein 4K Bild aus 8K aufzeichnet, kann das 4K-Bild deutlich an Qualität zulegen und "echtes 4K" haben. Das kann man schon bei HD gut sehen, wenn der Sensor dieses aus 4K aufzeichnet. So machen höhere "Auflösungen" der Kamerasensoren durchaus Sinn.

  9. #9
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    Zitat Zitat von hgxmod Beitrag anzeigen
    An sich gibt es ja für so eine Frage hier kein Forum, aber wo soll es sonst hin. Also seit kurzem habe ich folgenden Effekt.
    Mein TV Gerät ist ein ganz normaler FullHD (Sony Bravia KDL 43WD). Einige Sendungen und Filme sehen plötzlich so aus, als hätte ich fasst einen 4K Fernseher, obwohl das nicht der Fall ist.

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    Das würde ja bedeuten, wenn die Aufnahmetechnik verbessert wurde, man das trotzdem auf einem NUR FullHD TV merkt?
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    mfG. hgxmod

    PS. bitte mal auf den Film gehen, es erschlägt einen wirklich, wenn man keinen 4K TV hat.
    Die Bildqualität hängt mit der gesendeten und empfangenden Bandbreite zusammen. Youtube empfange ich inzwischen mit höherer Qualität. In der Fernseh-App von Youtube kann man die Qualität auch einstellen. Je nach Gerät sind das nur 720p, obwohl das Video in Full-HD oder sogar 4K zur Verfügung steht. Die Sony Playstation 4 liefert zum Beispiel Youtube tatsächlich in Full-HD.

    4K ist nur sinnvoll bei 4K-Geräten mit größerem Bildschirm. Auf denen sieht man dann genauso scharf wie auf dem kleineren Full-HD-Bildschirm.

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