Nicht alle erfolgreichen Unternehmen haben ihren Ursprung in einer Garage, denn manchmal kann auch ein ehemaliger Schuhmacherladen die Ausgangsbasis für den weltweiten Erfolg sein. Ein solcher Laden in der Türkenstraße in München war es, wo am 12. September 1917, also mitten im Ersten Weltkrieg, die beiden Schulfreunde August Arnold und Robert Richter begannen, mit einer Filmkopiermaschine zu arbeiten und sich später auch als Kameraleute, Filmproduzenten und Verleiher von Filmausrüstung betätigten. Heute ist die 1500 Mitarbeiter zählende Firma, deren Name sich aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen ihrer Gründer zusammensetzt, das Synonym für Kameras, Objektive, Leuchten und Zubehör, an denen kaum eine Kinoproduktion oder ein Werbedreh vorbeikommt: ARRI.

Auf seiner Webseite feiert das Unternehmen das 100jährige Bestehen unter anderem mit einer bebilderten Zeitreise, Video-Interviews mit Filmschaffenden und einem Fotowettbewerb.