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  1. #1
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    Kaufberatung (Solide Kamera für Innenraumaufnahmen, mit manueller Einstellung

    Hallo Zusammen,

    meine letzte Kamera habe ich vor ca. 15 Jahren gekauft und der Markt hat sich seit dem doch etwas verändert.

    Ich suche nun eine solide Kamera die überwiegend in Räumen z.T. mit "Neonröhren- Lampen" verwendet wird. Also gute Lichtempfindlichkeit. Es sollen überwiegend kurze Spielfilme / kleine Sequenzen gedreht werden.
    Gearbeite wird mit Stativ und Mikrofon ein Beleuchtungsequipment ist nicht vorhanden.

    Die Kamera wird oft von Neulingen benutzt und ich hätte gerne eine halbwegs robuste, bei der es noch möglich ist Focus, Blende, Zoom (sensitiv) und Weißabgleich manuell zu bedienen ohne dafür groß in ein Menü zu gehen. Früher gab es da einfach Rädchen / Knöpfe am Objektiv / an der Kamera.

    Super wäre es, wenn zumindest Focus, Blende und Zoom (möglichst weich) schnell und einfach per Taste / Rad bedienbar wären.

    Ich möchte den Nutzern gern die Basics beim Spielfilmdrehen nahebringen, ohne das zuviele technische Spielereien dabei stören. Daher wäre es super wenn der digitale Zoom abstellbar wäre. / oder nicht Vorhanden.

    Als Auflösung reicht mir HD, der optische Zoom kann gerne zwischen 10x und 20x liegen und die Kamera darf gerne größer sein.

    Leider liegt das Budget bei ca. 500,-€. Gerne kann es auch eine älteres Modell oder evt. auch eine gebrauchte Kamera sein.

    Gibt es evt. ältere (Semi)-Profi Kameras (vlt so 5-10 Jahre?) die da passen würden und die ich dann bei Ebay o.ä. suchen könnte.

    Grundsätzlich reicht mir HD-Format und Aufnahmenspeicherung auf Karte wäre praktisch. Zur Not geht aber auch noch MiniDV und Überspielung per Firewire.

    Für Vorschläge und Anregungen bin ich dankbar.

    LG Rincel

  2. #2
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Hallo,


    bei Neuware wird man für 500€ bei den Wünschen an die Panasonic FZ300 denken, oder die FZ1000 bei leichter Budgeterhöhung. Reine neue Videokameras der 500€ Klasse sind weniger lichtempfindlich. Als gebraucht wird meist nur die TV-Norm verkauft, also mit 414.720 Pixeln (PAL). Sonst noch oft einfache FHD-Modelle, die für den Einsatzzweck nicht gut geeignet sind, viele auch ohne Mikrofoneingang. Bei Ebay wären aktuell eine Canon XH-A1 für 399€, eine Sony FX1000, zwei Canon HV30 (alle mit Mini-DV-Kassette), eine Canon G40. Dann noch in Panasonic X909 und eine Panasonic AG-AF101. Das sind alles Modelle, mit denen man arbeiten kann. Die Nachteile der Kassettenkameras sind aber nicht wegzudiskutieren und die Frage sollte auch sein, wie sehr die Laufwerke gelitten haben.

    VG
    Jan

  3. #3
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    Hallo Jan,
    vielen Dank für die Antwort. Auf die Canon XH-A1 bin ich selber auch schon gestoßen. Grundsätzlich finde ich sie sehr interessant. Was ich halt überhaupt nicht einschätzen kann ist die Qualität von deren Sensor / Objektiv im Vgl. zu heutigen günstigen Kameras. Aus dem Bauch heraus sehe ich da die XH-A1 vorne.

    Klar haben die Kassetten nachteile, da die Aufnahmezeite aber bei 3-4 Stunden Rohmaterial pro Projekt / im halben Jahr liegt, kann ich das auch mal Abends so "nebenbei" digitalisieren.

    Die Panasonic X909 finde ich auch interessant. Wie ist die denn dann im Unterschied zur Panasonic HC-V777EG-K. Wobei mich bei der 777 der fehlende Sucher schon stört.

    Danke und Grüße
    Rincel

  4. #4
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    Du hast erwähnt, dass es dir um spielfilmartige Szenen geht (wenn auch ohne Lichtsetzung, was eigentlich das A und O beim Spielfilm ist). Für diesen Zweck halte ich die XH-A1 und ähnliche Modelle wegen ihrer kleinen Sensoren für wenig ideal, weil sich damit kaum Hauptmotive durch selektive Schärfe vom Hintergrund freistellen oder Schärfeverlagerungen realisieren lassen. Beides jedoch sind Stilmittel, die man - auch ohne den irreführenden Begriff "Filmlook" weiterzustrapazieren - gelegentlich wird einsetzen wollen.

    Prinzipiell bin ich kein Fan des Filmens mit Fotokameras, aber in deinem Fall scheint mir das doch der sinnvollere Weg zu sein. Eine gebrauchte Panasonic GH2 zum Beispiel, vor einigen Jahren der bejubelte Traum nicht nur vieler Amateurfilmer, bekommt man heute leicht für rund 200 Euro, und objektivseitig lässt sich so ziemlich alles adaptieren, was es auf dem Weltmarkt gibt und gab. Damit lassen sich nicht nur die Grundbegriffe lernen, sondern man kann auch heute noch anständige Bilder produzieren.

    Die AF101, die Jan oben erwähnt hat, besitzt übrigens ungefähr dieselbe Technik in einem größeren und praxisgerechteren Gehäuse, doch für 500 Euro wird man keine bekommen. Meine Empfehlung in diesem Fall geht deshalb an die GH2 oder ein ähnliches Modell.

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