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  1. #1
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    Zwei Fragen, eine bezüglich dias digitalisieren und eine bezüglich des Profils.

    Erstmal Hallo liebe Videoaktiv Community !
    wie man sehen kann bin ich noch relativ neu hier und habe direkt mal 2 Fragen :d
    Also erstmal zu der schweren Frage.
    Ich habe noch einige Dias, welche ich digitalisieren möchte
    die sind mir sehr Wertvoll ! Das ding ist ich brauch so oder so einen neuen Scanner
    und überlege deshalb mir so einen Diascanner zu holen. Meine Frage wäre nun ob sich so ein Gerät auch niedrigen Preisbereich lohnt ?
    ich habe welche gesehen für rund 100 € nun habe ich den Kommentaren aber entnommen, dass Sie nicht grade der Burner sein sollen. Könnt ihr mir sagen was ich für so ein Gerät ausgeben muss ? eines das gut Dias digitalisiert und zugleich auch gut Fotos scannt.
    Meine zweite Frage geht um das Forum an sich ^^ wie kann ich mir hier ein Profilbild hochladen ?
    Ich danke euch im Voraus für eure Zeit und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
    Ein schönes Wochenende wünsche ich schonmal
    Lg Eure Steffi

  2. #2
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    Hallo Steffi,
    ich bin noch dabei, eine umfangreiche Diasammlung ins digitale Zeitalter zu überführen: wirklich gute Geräte im niedrigen Preissegement gibt es nicht!!!
    Ich habe mir einen Reflecta DigitDia 6000 gebraucht gekauft und werde diesen voraussichtlich mit nur geringem Verlust anschließend wieder verkaufen. Die Ausgabe von ca. 800 €, die die dafür getätigt habe, hat sich schon längst amortisiert, da ich bislang gut 15000 Dias gescannt habe.
    Besonderer Vorteil des Geräts: da es sich um einen Magazinscanner handelt, kann das Gerät weitgehend selbständig arbeiten - alle drei Stunden ein neues Magazin einlegen und weiterarbeiten lassen.
    Die Qualität ist, wenn man nicht gerade die Software nutzt, die dem Gerät beiliegt, sondern VueScan oder Silverfast einsetzt, wirklich gut und teilweise sogar besser, als die Ergebnisse von professionellen Anbietern.
    Falls Du nur einige Dias digitalisieren willst, würde ich Dir den Gang zum Profi empfehlen: Ich habe mal für 200 Bilder ca. 65€ in passabler Qualität bezahlt, bei den 100 €, die Du oben erwähnt hast, wären also fast 300 Dias gescannt... ...
    Gruß
    Matthes
    Magix VDL seit 2003/2004, derzeit VDL 2018 und Pro X

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  3. #3
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    Hey Matthes, vielen dank schonmal für die schnelle Antwort.
    Oh mann :( hört sich nicht gut an. Ich habe halt überlegt da ich sowieso einen neuen Scanner brauche könnte ich mir gleich einen zulegen , welcher halt auch Dias scannt. Also würdest du mir von einem 100 € Dia scanner abraten ?

  4. #4
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    Absolut! - Der Reflecta - und auch der baugleiche Braun 5000 - sind da haushoch überlegen!!!
    Noch ein Aspekt, den Du berücksichtigen solltest: bei den "normalen" Scannern musst Du Dia um Dia einlegen, Vorscan, Hauptscan, nächstes Bild.
    Beim Reflecta benötigt ein Bild ca 5 - 6 Minuten in hoher Qualiät (ohne Mehrfachscan, der da auch noch möglich ist, um die Qualität noch weiter zu steigern), ein 50er Magazin ist in ca. 3 Stunden durchgelaufen. Diese Zeit musst Du bei den anderen Geräten dabeisitzen und kannst nichts anderes erledigen...
    Ich habe pro Tag zwischen 3 und sechs Magazinen geschafft: eines nach dem Aufstehen eingelegt, eines, wenn ich vom Dienst kam und abends noch mal eines nachgeschoben, am Wochenende konnte ich auf die sechs Magazine kommen.
    Schau mal bei ebay nach gebrauchten Geräten oder auch nach Leihangeboten für ein oder zwei Wochen - rentiert sich bei mittelgroßen Mengen alle Male. Du musst aber auch etwas Zeit einplanen, um Dich mit dem Gerät und der Software vertraut zu machen.
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  5. #5
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    Ok ich danke dir vielmals für deine Infos ! ich werde mir ein Gerät aussuchen und sobald ich die ersten Ergebnisse habe, werde ich die Bilder hier rein Posten ! dann schauen wir ob es sich gelohnt hat.
    Danke dir nochmal und einen lieben Grüß
    bis demnächst
    Steffi

  6. #6
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Die Rollei- und baugleichen Modelle sind in Wahrheit auch keine richtigen Scanner. Sie haben eine 5 oder 9 MP-Billig-Kamera (Originalauflösung) eingebaut und fotografieren ab. Die Qualität ist selbst für Normalanwender dürftig. Nicht selten ist dort auch ein Farbstich zu sehen, der dann mühsam per Software rausgefiltert werden muss. Das nächste Problem bei diesen Billig-Scanner (alles von 50-200€) ist, dass man jedes Negativ oder Dia nachschieben muss, dazu noch die Dias und die Negative in die dafür vorgesehene Halterung platzzieren muss. Richtige Scanner gibt es kaum noch, die Nikon Coolscan oder Minolta Dualscann-Modelle waren beliebt, ich habe auch mit denen gearbeitet. Die zeigen auch beim Reinzoomen eine richtig gute Schärfe, mit solchen Geräten dauert der Hauptscan auch mal fast eine Minute, die Qualität ist aber auch gut. Diese Geräte können auch vier Dias am Stück einscannen. Diese Geräte gibt es schon lange nicht neu zu kaufen, sie werden bei Ebay gern als gebraucht verkauft und dann bei erledigter Arbeit wieder verkauft. Man muss aber wissen, dass eine Menge Arbeit und Zeit dafür drauf gehen wird. Es gibt aktuell auch Magazinscanner von Reflecta mit einer guten Qualität, di Dinger kosten aber auch mal gern über 1000€. Ein Teil der Kunden hat darauf aber kein Lust, und gibt sie in einem Fachgeschäft ab und lässt s sein Dias und Negative digitalisieren. Klug wäre aber da, dass man eher unwichtige Dias oder Negative rausnimmt, um den Preis nicht so in die Höhe zu schnellen, denn nicht jedes Bild von damals ist es wirklich wert, erhalten zu werden. Das sind so die üblichen Herangehensweisen aktuell.


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  7. #7
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    1000 ist definitiv zu viel :/ ich überlege mir den Rollei für 100 zu holen und einfach zu testen.. ich zeige euch die Ergebnisse wenns soweit ist

    Lg Steffi

  8. #8
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    Eine weitere Möglichkeit gibt's noch:

    Die Dias auf ein Leuchtpult (kleine gibt's recht günstig) legen und einfach fotografieren.

    Profis würden dafür ein Tisch-Stativ benutzen (Repro-Stativ) und eine Makro-Linse, und das Leuchtpult müsste zur Kamera an der Stativsäule genau ausgerichtet und fixiert werden (und die Dias auf dem Leuchtpult ebenfalls), damit man das Justierungs-Prozedere nicht für jedes Dia wiederholen muss.

    Und noch eine Möglichkeit: Ein gebrauchter Diakopiervorsatz (den gab's von allen Kameraherstellern - oft kombiniert mit einem Balgengerät oder Zwischentubus), der per Filtergewinde vors Objektiv gesetzt wird und einen Dia-Einschub (samt weisser Mattscheibe dahinter) im richtigen Abstand (fürs richtige Objektiv) hat. Das Ganze dann gegen eine homogene Lichtquelle richten und fotografieren.

    Bei wenigen Dias ok, bei vielen Dias ist aber beides keine besonders gute Idee.



    Nachbemerkung:

    Habe - längst fällig (der alte Nikon Coolscan war leider plötzlich 'gestorben'), aber auch angeregt durch das Thema hier - heute auf eBay einen Nikon Profi-Scanner gekauft.

    Gebrauchtes Gerät mit äusseren Makeln, aber offenbar von einem Experten frisch gewartet & gereinigt und laut Beschreibung (und Rückfrage) technisch i.O.

    Nikon Coolscan mit Firewire-Anschluss, echte 4000 dpi Auflösung (nicht interpoliert oder so! *), ein gutes Objektiv mit ED-Linsen (klare Farben ohne störende Fehlfarbränder) für etwas über 200 USD (ein Glückstreffer, wenn es wirklich funktioniert ;-)) - mit Versand aus den USA und Einfuhrkosten umgerechnet ca. 340 USD, bis ich ihn zu Hause habe.
    Bin gespannt (und meine alten Dias sind es auch)!

    Ich habe darauf geachtet, dass mein koppelbarer Diaspeicher mit automatischem Einzug für ca. 36 Dias (oder sind es mehr? - Ja, ich lese "bis zu 50 mit dünnem Rahmen") zu diesem Gerät noch kompatibel ist.
    Leider klemmt manchmal so ein altes Kodachrome Kartonrahmen-Dia (bzw. werden mehrere eingezogen - man muss sich etwas einfallen lassen, um das zu verhindern) - man kann das Ganze also nur mit unruhigem Schlaf über Nacht laufen lassen!

    Vielleicht noch ein Hinweis, falls Interesse besteht:
    Die Scansoftware bzw. der Scanner (Nikon benötigt zur Staub-Ortung eine zusätzliche Infrarot-Lampe im Gerät!) sollten wenn möglich eine automatische Staubentfernung bieten - es ist praktisch unmöglich, die Dias komplett staubfrei zu halten. **
    Wenn nicht, heisst das: Viel Nacharbeit in Photoshop (Elements)!

    ** Nikon weist allerdings in der Scanneranleitung darauf hin, dass diese digitale Staubentfernung mit Kodachrome-Dias (evtl.) nicht (optimal) funktioniert!

    ------------------------------------

    *
    Frage: Wievielen Pixeln auf einem Kleinbild-Sensor (36x24 mm) entspricht das ?

    Maximale Scanner-Auflösung: 4000 dpi (dpi = dots per inch = Punkte pro Inch)
    Ein Inch (Zoll) hat 25.4 mm

    Diese 4000 dpi sind also in der Dia-Breite 36mm / 25.4mm = 1.417-fach enthalten.
    Und in der Höhe 24mm / 25.4mm = 0.945-fach

    Ergibt für die gesamte Kleinbildfläche rund:

    5669 x 3780 Dots (Pixel) = rund 21.43 Millionen Bildpunkte (Pixel).

    Das ist vergleichbar mit der Sensor-Auflösung einer Sony A7 Mark 2 (24 Mio Pixel) oder Canon 5D Mark 3 (22.1 Mio Pixel).
    Geändert von Skeptiker (14.04.2017 um 10:27 Uhr) Grund: einige Ergänzungen plus eine Korr. (25.4 statt irrt. 24.4)

  9. #9
    Foren-Profi Avatar von wabu
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    Ich habe einerseits in Berlin drei Dias in drei Qualitätsstufen scannen lassen und die mit meinen Scans verglichen - ich konnte mithalten.
    Ich nutze einen Flachbettscanner mit Durchlicht: CanonScan 9950F. Da können immer 12 Dias gemeinsam gescannt werden. Dauert je nach Auflösung 12 bis 24 Minuten.
    Mit dem Gerät kann ich auf KB Negative scannen und Bilder na klar.
    Solche Scanner kann man auch gebraucht kaufen. Liegen dann bei 200 bis 300 Euronen
    Von dem Rollei Gerät und ähnlichen kann ich nur abraten!
    man lernt nie aus...

  10. #10
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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Vielleicht noch ein Hinweis, falls Interesse besteht:
    Die Scansoftware bzw. der Scanner...sollten wenn möglich eine automatische Staubentfernung bieten - es ist praktisch unmöglich, die Dias komplett staubfrei zu halten.
    Wenn nicht, heisst das: Viel Nacharbeit in Photoshop (Elements)!
    Das ist in der Tat ein wichtiger Hinweis! Man glaubt gar nicht, wie viele Verschmutzungen in Negativ und Dia ein Scanner ans Tageslicht bringt. In der analogen Welt sind Kratzer oder Staubteilchen fast nie aufgefallen, doch jetzt werden sie gnadenlos bis ins kleinste Detail mitdigitalisiert. Falls der Scanner diese Mängel nicht automatisch beseitigen kann - bei Nikon hieß diese Funktion "ICE" -, dann kann man sich darauf einstellen, die Scans später im Bildbearbeitungsprogramm noch so lange von Hand retuschieren zu müssen, dass die eigentliche Scandauer völlig egal ist. Das ist etwas für lange Winterabende.

    Wer Schwarzweißmaterial oder Kodachrome-Dias besitzt, der kommt um Handarbeit ohnehin nicht herum, denn bei diesen Vorlagen funktioniert ICE nicht zufriedenstellend. Erst das Topmodell von Nikon, der CoolScan 9000, besaß eine erweiterte ICE-Version, für die auch der Kodachrome kein Problem darstellte. Das sei aber nur am Rand erwähnt, denn dieser Scanner wird selbst heute noch gebraucht für fast 4000 Euro gehandelt.

    @Stefanie:
    Dein Link im ersten Posting führt zu einer jener Amazon-Affiliate-Webseiten, die mit Vorsicht zu genießen sind. Wer so etwas in einem Forum verlinkt, der gerät schnell und meist zurecht in den Verdacht, das nur aus Werbegründen für diese Seite zu tun. Das Problem, mit dem man sich ans Forum wendet, ist da üblicherweise frei erfunden.
    Wenn deine Scannerfrage ehrlich ist, dann umso besser, aber behalte im Hinterkopf, dass diese Amazon-Affiliate-Seiten selten als Ratgeber taugen: Die in holprigem Deutsch verfassten Inhalte sind meist dürftig und die "Tests" nicht viel wert, denn die Seiten werden nur ins Netz gestellt, um Käufer zu Amazon zu locken, wofür der Seitenbetreiber dann ein paar Euro kassiert.

  11. #11
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    KB Dias und Negative scannen

    Hallo zusammen,

    auch von mir ein Danekanstoß zum Scannen von KB Dias / Negativen. Ich selbst habe einen Nikon CoolScan 5000 ED Scanner mit dem ich einige tausend Dias und Negative gescannt habe. Natürlich ist dieser Scanner außerhalb des diskutierten Preisranges! Aber eines habe ich auf jeden Fall gelernt: Chemische Filme "kippen", d.h. Dias haben nach spätestens 10 Jahren und Neagtive nach spätestens 15 Jahren z.T. kräftige Farbstiche, die "nichtlinear" sind! Nichtlinear heißt, helle Bildteile verändern sich anders als dunkle, wobei auch die Farbnintensität Einfluß hat. D.h. entweder wird beim Scannen eine Helligkeits- und Farboptimierung vorgenommen oder in der Nachbearbeitung!
    Typischerweise scannt man die Dias/Negative "original" und bearbeitet sie dann individuell nach. Und dann kommt wieder der Topscanner ins Spiel, denn der kann mit 16Bit und nicht nur mit 8Bit Farbtiefe scannen, was in der Nachbearbeitung wirkliche Topergebnisse ermöglicht!
    Als Ausweg für die teuren Scanner, kann für eine überschaubare Zahl von Dias/Negativen der entsp. Scan beauftragt werden. Da ich meine Schmalfilme scannen lies, weiß ich, dass "ScanDig" in München professionelle Kleinbild-Scans mit Profi-Nikon-Scannern durchführt.

    Mit freundlichen grüßen
    idumwvad

  12. #12
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Wer Schwarzweißmaterial oder Kodachrome-Dias besitzt, der kommt um Handarbeit ohnehin nicht herum, denn bei diesen Vorlagen funktioniert ICE nicht zufriedenstellend.
    Ich habe mit dem Reflecta DigitDia 6000 und der Software VueScan genau diese automatische Staubentfernung auch super bei Kodachorome 25- und Kodachrome 64-Dias nutzen können, nur ein ganz geringer Teil der Bilder musste in die Nachbearbeitung per Photoshop! Diese Kombination kann ich also wärmstens empfehlen.
    Gescannt habe ich mit höchster Auflösung (5000 dpi) + Infrarot für die Stauberkennung.
    Und was den Preis angeht: ich habe das Gerät für 800 bei ebay-Kleinanzeigen erstanden und hoffe, wenn ich mit der ganzen Digitalisierung fertig bin, einen ähnlichen Preis beim Weiterverkauf zu erzielen, so dass am Ende nur meine Arbeitszeit zu rechnen ist...
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