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  1. #1
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    Frage Welcher Camcorder für 4K Landschaftsaufnahmen in brillanter Qualität?

    Hallo Ihr Lieben,

    nachdem ich traumhaft schöne Landschaftsaufnahmen (4k) auf YouTube gesehen habe, lässt mich die Frage nicht los, mit welcher Kamera das Video wohl aufgenommen wurde.
    Der Kanalbetreiber wurde diesbezüglich schon von mehreren Usern angesprochen, lässt die Frage jedoch unbeantwortet.

    Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Ihr mir sagen könnt, mit welcher Kamera man qualitativ ähnlich gute Videos produzieren kann.
    Anbei der Link zum Video:
    https://goo.gl/1l0XmW

    Liebe Grüße,
    Baba

  2. #2
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    Sind wunderschöne Bilder, aber soweit ich das beim Querschauen gesehen habe, ist eher nichts dabei, was besondere Anforderungen an die Kameratechnik stellen würde. Bei Instagram zeigt der Autor einige Fotos seiner Ausrüstung, darunter eine Panasonic GH4 mit ProRes-Rekorder Ninja Flame von Atomos, eine Sony a6300 und eine a7SII. Viel wichtiger als die Technik sind freilich der Blick für's Motiv, Geduld und das richtige Timing.

  3. #3
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    Hallo Bernd,

    vielen Dank für Deine Antwort!
    Auf das Instagram-Profil habe ich noch gar nicht geschaut!
    Gibt es Deiner Meinung nach eine Ausrüstung, die für derartige Aufnahmen im Preis-Leistungs-Verhältnis besser wäre?

  4. #4
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    Ich habe mir die Aufnahmen auch gerade angesehen:

    Wundervolle Landschaft.
    Sehr schöne Bilder UND (wichtig!) sehr guter Naturton dazu.

    Allerdings kommen die SO wohl nicht direkt aus der Kamera. Solche Postkartenfarben deuten eher auf kräftige Nachbearbeitung am Computer hin.
    Zwei Details, die mir auffielen: Die *lila* Felsen im Fluss (habe mir leider die Stelle nicht notiert / Nachtrag: 1 Stunde 10 Minuten) - für mich hart an der Grenze zum Kitsch - und die weisse Wolke ganz rechts am Ende des Films: Sie hat gar keine Zeichnung mehr im Weiss - ein Indiz, dass der Kontrast stark angehoben wurde (für kräftige Farben, enorme Bildschärfe und Brillanz), bzw., dass die dunklen Bildpartien aufgehellt wurden und dabei die Wolke übertrahlte (könnte natürlich auch an der Rekomprimierung auf YouTube liegen).

    Aber das ist etwas kleinliche Detailkritik - das Ganze wirkt wirklich sehr harmonisch und entspannend!

    Bernd hat zur Technik schon alles aufgezählt: Es sind 3 Kameras mit 4K-Möglichkeit - und die passenden Objektive (und auf einem Bild sieht man auch ein Rode Stereo VideoMic X für den aussergewöhnlich guten Stereoton).

    Zwei davon gibt es bereits/bald in neuerer Ausführung: Die Sony A6300 wurde durch die A6500 abgelöst und die Panasonic GH4 wird demnächst (Jan / Feb / März 2017) durch eine GH5 abgelöst.

    Wenn er mit externem Rekorder in ProRes aufnimmt, steht das Video zu Schnitt schwach komprimiert in 4K zur Verfügung - mit sehr grossen Dateien - 1 Sekunde ProRes HQ in 4K/UHD mit 25 Bildern benötigt ca. 92 Megabyte an Speicherplatz - rund 330 Gigabyte pro Stunde.
    Geändert von Skeptiker (18.12.2016 um 14:33 Uhr)

  5. #5
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    Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
    Auch an Dich die Frage:
    Welches Setup würdest du empfehlen, wenn es darum geht, derartige Landschaften zu filmen?

  6. #6
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    @baba:

    Nicht ganz einfach, so pauschal zu antworten.

    Es gibt Amateure (mich), die das aus Spass an der Freude tun, es gibt Profis, die ernsthaft Geld damit verdienen (was den Spass nicht ausschliesst).
    Es gibt tragbares, bezahlbares, verstau- und überschaubares Equipment nach der Devise "so wenig wie möglich, so vielseitig wie möglich" (ist mir sympathisch), und es gibt wahre Materialschlachten nach der Devise "das Beste ist gerade gut genug".

    Meinst Du mit "Setup" wohl die Hardware - also Kamera und Optik?

    Ich kann aus eigener Erfahrung nur von meiner GH2 berichten, die kein 4K hat. Und auch kein 50p. Aber die in 50i bzw. 25p und Full HD ein verblüffend gutes Videobild produziert. Dafür reicht der vergleichsweise kleine m4/3-Sensor also aus. Die GH4 hat übrigens für ihre 4K-Aufnahme einen gleich grossen Sensor von rund 16 Mio effektiven Pixeln - das genügt ja auch für UHD mit 2160 x 3840 = 8.3 Mio Pixeln.

    Für die Schwachlicht-Stärke ist die Grösse der einzelnen Pixel wichtig - hier trumpft die Sony A7S II auf, die auf einer 4x so grossen Vollformat-Fläche nur rund 12 Mio Pixel beherbergt.

    Und die Sony A6500?
    Sie liegt in der Sensorgrösse zwischen den beiden anderen und produziert mit ihrem 24-Millionen-Pixel-Sensor wohl auch ein erstaunlich gutes 4K-Bild - es wird gemäss Sony die gesamte Sensorfläche fürs Video-Capturing benutzt und dann auf 4K heruntergerechnet.

    Nun bin ich bereits in die Details abgeschweift.


    Noch einmal ganz generell:

    Wenn die Kamera vielseitig sein soll, würde ich einer den Vorzug geben, die ausser filmen auch fotografieren kann.
    Dazu wären mir die 12 Millionen Pixel der Sony A7S II etwas zu knapp.
    Das andere Extrem sind die 42 Mio Pixel der Sony A7R II.

    Landschaften haben viele Details. Und wenn man mit dem Fernglas hineinschaut, entdeckt man immer neue Einzelheiten. So gesehen, kann eine Kamera (und ihr Objektiv) gar nicht genug Details einfangen.

    Ich würde mich also als reiner Landschaftsfilmer mit professionellen Ansprüchen nach einer Vollformat-Kamera umsehen, die in sehr gutem 4K filmen kann und die darüber hinaus auch besonders detaillierte Fotos schiessen kann.
    Die Farben müssten natürlich sein, das Bild keinesfalls künstlich überschäft oder überfärbt oder zu stark komprimiert.

    Wenn die Kamera dazu kompakt ist und - wie die Sony A7R II z. B. - auch noch einen internen Bildstabilisator besitzt (der ist für Landschaftsfotografie / -film vom Stativ allerdings nicht nötig), wäre das umso besser.

    Und wenn ich als Amateur mit begrenztem Budget und dem Wunsch nach handlichem Equipment die gleichen Pläne hätte, würde mir eine GH4 oder künftige GH5 wohl auch vollends genügen.

    Objektive für Landschaften sind eher weitwinklig. Man kann heute aber auch mehrere Einzelbilder am Computer zu Panoramen zusammensetzen (allerdings nicht mit Video). Puristen schwören auf Festbrennweiten, Zoomobjektive sind aber im Vergleich vielseitig und praktisch. Und eventuelle Bild-Verzeichnungen werden teils bereits in der Kamera korrigiert.
    Für mich generell wichtig: Keine Farbränder, die nicht ins Bild gehören - also (teure) ED-Linsen, wenn angeboten.

    Der Ton ist ein eigenes Thema.
    Er kann gar nicht gut genug sein, wird aber oft vernachlässigt. Man patscht im fertigen Film eine durchgehende Melodie über das Ganze und lässt den unbrauchbaren Original-Ton einfach weg - das war's.

    Aber im Eingangs-Filmbeispiel ist das anders.
    Also: Gutes externes Mikro (oder mehrere), räumliche Aufnahme, Windschutz, manuelle Aussteuerung, keine Störgeräusche von der Kamera - d.h. für Aussen-Naturgeräusche mindestens Stereo-Aufnahme und für stille Sequenzen möglichst wenig Grundrauschen der Verstärkungs-Elektronik.

    Das war's - was die Technik betrifft - in etwa, was mir dazu einfällt.

    Gruss
    Skeptiker


    PS:
    Was hier nun völlig ausser Acht gelassen wurde (aber in Deinem Titel vorkommt), sind die Camcorder bzw. die reinen Videokameras.

    PS 2:
    Und noch ein verspäteter Nachtrag, weil ich die Sony A7R II mit ihrer besonders feinen Sensor-Auflösung erwähnte, ohne sie selbst ausprobiert zu haben, und weil es hier um 'Video' geht:

    Es lohnt sich, dazu Reviews und Testberichte zu lesen.

    Bestimmt gab es einen im Videoaktiv-Heft (ich müsste nachsehen, wo genau) und es sind zwei englischsprachige Webseiten (es gibt aber auch genügend auf Deutsch), in die sich ein Blick lohnt.

    Zum einen der ausführliche Test auf dpreview (insbesondere die 2 Seiten über Video mit Sensor-Crop vs. ohne Crop -> Thema 'Moiré'; auch 'Rolling Shutter' bei 4K-S35-Sensor-Crop ist ein Thema!) https://www.dpreview.com/reviews/sony-alpha-7r-ii und zum anderen die Käufer-Zuschriften auf B&H https://www.bhphotovideo.com/c/produ...i_digital.html

    Bei Letzterem ist die meistgelesene Negativkritik interessant (gleich am Anfang rechts hervorgehoben), wo ein Filmer von längeren Interviews sich zum Thema 'Video' äussert und berichtet, dass die Kamera mit 4K-Video nach ca. 15 Minuten aufgrund Überhitzung abschaltet und dabei die bis dahin aufgezeichneten Daten löscht.
    Wenn das nicht mittlerweile durch Firmware-Update(s) behoben wurde, könnte das auch für Landschafts-Filmerei (mit langen Szenen wie im YouTube-Beispiel) ein Problem sein. Das sich vielleicht durch externe Aufzeichnung lösen / entschärfen liesse (?).

    Ob dieses Überhitzungs-Problem auch bei der Sony A7S II besteht (die im Prinzip (4K-)Video-optimiert ist), müsste ich nachlesen.

    Und dann gibt es abgesehen von Sony natürlich (als Vollformater) auch die Canons (5D und 1D) und Nikons (810 und ..) und weitere Marken mit 4K-Video (auch APS-C oder M4/3) - allerdings (bei Canon und Nikon) mit Spiegel nicht ideal dafür (aber "Live-Preview" bringt bei Video mit hochgeklapptem Spiegel dann ein elektronisches Vorschaubild, ansonsten: -> externer Monitor).
    Geändert von Skeptiker (20.12.2016 um 10:17 Uhr)

  7. #7
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    Guten Abend Skeptiker,

    vielen vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
    Jetzt werde ich mich erst einmal durch die Testberichte lesen
    Alles nicht so einfach wie gedacht

  8. #8
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    Frohe Weihnachten und ein paar besinnliche Feiertage wünsch ich Euch!

    Nachdem ich mir dich Woche nun etliche Kameras angeschaut habe, würde ich mich freuen, wenn ihr mir eine Einschätzung zu meinen Gedanken geben würdet.
    Was würdet Ihr wie anders machen?


    Kamera

    Meine Wahl ist auf die Sony α6300 gefallen.
    Warum keine andere oder gar der Nachfolger?

    Der α6300 fehlt im Vergleich zum Nachfolger lediglich die Bildstabilisation.
    Bei Landschaftsaufnahmen ist diese jedoch den Aufpreis von knapp 500 € nicht wert.
    Darüber hinaus zeichnet die α6300 mit ihren 24,2 Megapixeln eine vergleichsweise hohe Megapixeldichte aus (α7S II: 12,2, DMC-GH4: 16,05)
    Preis: 900 €


    Objektiv

    Hier bin ich mir noch unschlüssig. Fest steht, dass es ein Weitwinkelobjektiv sein muss.
    Zur Auswahl stehen:

    Samyang 12mm
    Preis: 325 €

    Sony SEL1018 Brennweite: 10-18mm, Blende F4
    Preis: 700 €

    Sony SEL24F18Z
    Preis: 850 €


    Externer Rekorder

    Atomos Shogun 4K Recorder in Verbindung mit einer SanDisk Ultra II SSD 960GB
    Preis: 1.150 €

    Obwohl ich mir keinen großen Qualitätsunterschied verspreche erhoffe ich mir durch die externe Aufzeichnung keine Überhitzungsprobleme.


    Speichermedium

    SanDisk Ultra II SSD 960 GB
    Preis: 195 €


    Externes Mikrofon

    Hier bin ich mir unschlüssig:


    Rode SVM PRO Stereo Videomic Pro
    Preis 159 €

    vs

    Stereo VideoMic X
    Preis 589 €


    Der Preisunterschied der beiden Geräte liegt bei knapp 400 €.
    Klar, um bei Landschaftsaufnahmen die richtige Atmosphäre zu erzeugen, muss auch der Ton entsprechend rüber gebracht werden. Glaubt Ihr, dass dies auch mit dem Videomic Pro der Fall sein kann?


    Externe Stromversorgung

    MAXOAK 50.000mAh Powerbank
    Preis: 136 €

  9. #9
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    Mit der A6300 machst Du nichts falsch. Die Pixelanzahl ist dabei aber nahezu unbedeutend.

    Das Sony 10-18mm zählt zu den besten Zooms von Sony.

    Für Landschaftsaufnahmen ist ein externer Recorder verzichtbar. So ein Teil bedeutet deutlich mehr Handlingsaufwand. Und nur aus Angst vor möglichen Thermo-Problemen ist so ein Teil glatt überflüssig.

    Für sauberen Ton an meiner A7s benutze ich diesen Adapter:
    https://www.amazon.de/Sony-XLR-K2M-A.../dp/B00NVA7996
    Damit erfolgt die Tonaufnahme mit XLR-Anschlüssen, die einem kleinen Klinkenanschluss mechanisch und elektrotechnisch überlegen sind.

    Für die externe Stromversorgung der A6300 brauchst Du einen Akku-Dummy, zB so etwas:
    https://www.subtel.de/index.php?cl=d...FUKfGwodlq4KHw
    Geändert von TomStg (25.12.2016 um 20:33 Uhr)

  10. #10
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    @Baba:

    Über die Sony A6300 habe ich viel Positives gelesen.

    EIN negativer Punkt in einigen Rückmeldungen war die angebliche Neigung zu "Rolling Shutter"-Artefakten (Bildwabbeln) bei 4K, wenn sich Objekt oder Kamera schnell bewegen.

    Das ist eigentlich nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass a) für 4K offenbar der volle Sensor mit seinen 24 Megapixeln ausgelesen wird - zeilenweise (von oben nach unten oder umgekehrt) und dass b) das Auslese-Ergebnis dann noch durch den Bildprozessor muss.
    Das alles benötigt etwas Zeit.

    Aber Landschaften bewegen sich ja nicht wie wild - sollte also kein Problem sein.

    Beim Weitwinkel-Objektiv würde ich abklären, ob es sichtbar verzeichnet (gebogener Horizont).
    Kann man in der Kamera teils beheben, sonst auch am Computer. Wenn leichte Verzeichnungen nicht stören (Landschaften sind ja keine architektonisch-geometrischen Objekte), umso besser.

    Optional: Evtl. prüfen, wie es um Moiré-Bildstörungen in FHD oder UHD steht. Für Objekte mit gleichmässigem Raster (die feinkarierten Anzüge!) ist das kritisch (insbesondere, wenn sich beim Filmen Kamera oder Objekt leicht bewegen) - bei Landschaften weniger.

    Zum Hitzeproblem kann ich nichts sagen. Ich müsste auch googeln, ob ein externer Rekorder da Abhilfe schafft - die oben beschriebene Art der Bildaufzeichnung bliebe dabei ja dieselbe - nur das Abspeichern wäre anders.

    Beim Mikrophon würde ich dem Rode Stereo Videomic Pro eine Chance geben.
    Muss ganz gut sein - besser geht's natürlich auch fast immer!

    Vielleicht generell daran denken, dass bei Aussenaufnahmen allzu tieffrequente Töne (Bass) eher störend als fördernd sein können. Die tiefen Frequenzen lassen sich normalerweise aber unten "abschneiden" ('Low Cut') oder präventiv begrenzen (in Mikro, Kamera oder nachträglich Schnittprogramm), falls unerwünscht.

    Die internen Audio-Verstärker der Kameras rauschen oft ziemlich stark.
    Da macht für anspruchsvolle Aufnahmen eine externe Lösung wie die von TomStg schon Sinn. Es gibt auch spezielle Zubehörfirmen mit solchen Audio-Adaptern - juicedLink ist z.B eine. Andere Variante: Ein externer Audiorekorder (nachträglicher Sync mit dem Video nötig / alternativ: Live-Signal zusätzlich in die Kamera durchschleifen und aufzeichnen) wie von Tascam oder Zoom.

    Noch ein Hinweis auf eine exotische Lösung - ein Binaural-Stereomik (Nachtrag: In den technischen Daten steht jetzt 'OSS" für 'Optimum Stereo Signal' anstelle von 'binaural') für besonders räumliche Aufnahmen (aber dann auch optimal mit Kopfhörer angehört / Nachtrag: Offenbar neu ist das Ganze auch für Wiedergabe mit Lautsprechern optimiert), wie hier vorgestellt:

    Ohrwurm X (Windschutz (!) scheint dabei zu sein):
    http://ohrwurmaudio.eu/ohrwurm-x.html

    Bedingt allerdings, weder Kopf noch Körper während der Aufnahme stärker zu bewegen.

    Nachtrag: Man kann - das ist neu - die beiden Mikrofokapseln offfenbar von den Ohrbügeln trennen. Und auch das Anschlusskabel kann anscheinend selbst ausgetauscht und nach Bedarf gewählt werden.
    Geändert von Skeptiker (27.12.2016 um 12:20 Uhr)

  11. #11
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    GoPro Hero 5 black Sony A 6300 mit versch. Optiken (von 18mm - 1350mm) Sony HDR 650 Zhiyun Gimbal V2
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    Hallo Baba,
    habe eben einen Test in Sachen Überhitzung gemacht! Die A 6300 lief bei ca. 23 Grad Umgebungstemperatur nonstop während 30 Minuten ohne zu überhitzen.

    Gruß, Paul

  12. #12
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    Vielen Dank für Euer Feedback!
    Somit steht nun mein Grundgerüst!
    Mit den Mikrofonen muss ich mich nun intensiver beschäftigen.
    Gerade bei Landschaftsaufnahmen ist der Ton äußerst wichtig. Zumindest, wenn der Zuschauer später denken soll, dass die summende Biene direkt neben dem Ohr umherfliegt.

    Vielen Dank für Deinen Test, Paul!
    30 Minuten hört sich im ersten Moment nicht so schlecht an, wenn ich jedoch bedenke, dass ich gewisse Szenerien gerne über 1, 2 Stunden aufzeichnen möchte, wäre ich mit der Kamera schon recht limitiert.
    Hinzu kommt, dass sich die Zeit bei einer höheren Außentemperatur noch einmal reduzieren wird.

    Weißt du auch, wie lange die Kamera braucht um wieder betriebsbereit zu sein?

    Oder könnte es sein, dass die Kamera aus zollrechtlichen Gründen nicht länger als 30 Minuten aufzeichnen kann, unabhängig der Außentemperatur? Dann würde die externe Aufzeichnung oder sonstige Optimierungsmöglichkeiten bezüglich der Hitzeproblematik die Aufzeichnungsdauer nicht verlängern.

    Die Beschränkung hat zolltechnische Gründe: Die Europäische Union stuft Geräte mit einer Aufnahmezeit ab 30 Minuten als Videokameras beziehungsweise Camcorder ein. Auf diese Produktkategorie wird ein Einfuhrzoll von 4,9 Prozent erhoben. Bei Geräten, die von externen Quellen aufzeichnen können, beträgt dieser 12,5 Prozent. Bei Fotokameras fällt der Einfuhrzoll nicht an, weshalb die Gerätehersteller die Länge der Videoaufnahme beschränken, um die Gebühr zu vermeiden.
    Quelle: PC Welt

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