Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Gelegentlicher Nutzer
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    Frage (Mini-)DV/SD-Adapter existent? / Externe Firewire-HDD oder Gehäuse zur Live-Aufnahme?

    Hallo.

    Gibt es eigentlich eine Mini-DV-Adapterkassette in die man eine SD-Karte stecken kann?
    Wenn es keine Full-HD-Camcorder mit DV (groß) gibt, dann nur Mini-DV etc..
    Gab es unter den Bandgeräten auch schon 1080p, evtl. sogar 60p?

    Ich weiß, es gab wohl mal 1.-April-Meldungen, aber technisch ist das ja wohl nicht unmöglich.
    Videokopf an Videokopf (in Adapter), und die Signale dann Live im Adapter umwandeln.
    Mit internem Li-Ion-Akku oder Flachband (notfalls könnte man auch ein Loch "reinmodden") nach außen. Oder wenn das reicht einem kleinen Generator der aus der Motordrehung die Energie erzeugt. Allerdings wäre es noch ein Vorteil, wenn das ganze ohne drehenden Motor funktionieren würde (bis hin zum trennen der Stromzufuhr des Motors).
    Denn den kann man ja theoretisch hören.
    Vergleichbar mit den Audio-Adapterkassetten mit Klinkenstecker an Kabel. Da will man natürlich eine externe Tonquelle in das Autoradio führen.

    Theoretisch auch mit kleiner Festplatte, aber das könnte ein Problem mit der Energie sein (?).
    Oder auch mit einem Flachkabel oder Kabel nach außen.
    Größere HD-Kameras die noch DV hatten, könnten ja vergleichsweise günstig sein. Und weil Sie größer (als kleine Camcorder) sind, haben Sie auch einen größeren Chip und Optik.

    Es soll auch mal externe Festplatten gegeben haben, die man an den Firewire von Kameras anschloss, und dann Live dort drauf aufzeichnete.
    Ist die Frage was gab es, und ob das dann mit allen Kameras funktionierte, oder nur mit speziellen.
    Denn wenn so eine Kamera nicht auf ihr Band aufnimmt, schaltet sie evtl. zwangsweise nach gewisser zeit ab.
    Meine kleine Sanyo Xacti HD-2000 hat zwar auch eine Menüoption zur Einstellung der automatischen Abschaltung, aber eben keine Deaktivierung. Nicht mal wenn der Netzstrom dran ist.
    Ärgerlich so etwas.


    Danke...

  2. #2
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    Am einfachsten wäre ein Notebook / MacBook mit Firewire / iLink / DV / IEEE 1394 Anschlüssen.
    Und ein Programm zum Aufnehmen.

    Wenn das zu unhandlich ist:
    Es gab mal mobile Harddisk Rekorder für DV (FireStore FS-4) und HDV (FireStore FS-100) Signale per Firewire-Buchse.
    Aber das ist lange her.

    Auch für Sony DV- / HDV-Kameras gab es externe Recoder (zum Anflanschen) mit Flash-Speicher: Z.B. HVR-MRC1K oder auch HVR-DR60.

    Weitere stationäre Möglichkeit:
    Alter TV-Harddisk-Recorder mit Firewire-Front-Eingang (z.B. von Panasonic - DMR-EH55 und nachfolgende) - dabei wird das von der Kamera kommende Video in MPEG-2 kodiert (DVD-kompatibel).

    Ein Problem der live Langzeit-Aufnahme ohne eingelegtes Band könnte tatsächlich das automatische Abschalten der Kamera sein.
    Geändert von Skeptiker (07.11.2016 um 17:34 Uhr)

  3. #3
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    Naja, das wäre nicht unbedingt "am einfachsten".
    Der sollte ja mindestens H.264 Live aufnehmen.


    Ist ja gut, wenn es "lange her" ist, geht eh nicht um Händler mit Neuware.
    Immer in Mpeg2? Zum Vergleich, auch vom Platzverbrauch später (ein zweites mal enkodieren ist ja auch nicht ideal), wäre H.264/AVCHD aktuell als "Master" noch akzeptabel.
    Haben ja auch die "aktuellen" Kameras mit FHD. Ein externer Rekorder mit H.265/HEVC Enkodierung von eingehendem HD-Videomaterial (außer Eingangs und Ausgangscodec sind gleich) wäre natürlich auch nicht schlecht.
    Dann wäre notfalls natürlich auch eine Mpeg2 oder DV zu HEVC-Konvertierung noch akzeptabel.

    Ich frage mich auch, wie das bei den existierenden Lösungen (wer Namen von Geräten, oder Fach/Ober-Begriffe kennt...) mit dem trennen von Aufnahmen läuft.
    Ich drücke doch nicht den Aufnahmeknopf an der Kamera? Außer es wäre eine Kombination von Kamera und externem Gerät, die sich miteinander verstehen.
    Der Aufnahmeknopf der Kamera startet und stoppt dann eine Aufnahme auf dem externen Gerät.


    Die "für Sony" angegebenen Produkte werden woran angeschlossen? An HDMI-Out und LANC?

    Mir geht es da schon um Handlichkeit.
    Wobei auch eine externe Festplatte und Akkupack an einem "Camcorder" (der "Prosumer"-Klasse oder etwas darüber) auch noch "Handlich" wäre.
    Lässt sich ja alles unterbringen. Und Akku-Kapazität am Körper.
    Geändert von Tobias Claren (07.11.2016 um 17:47 Uhr)

  4. #4
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    2 Fragen, damit ich besser verstehe, was Du eigentlich suchst:

    1. Welche Kamera benutzt Du denn ?

    2. Und der Firewire-Ausgang an Deiner Kamera (bzw. das DV-Band in Deiner Kamera) ist der Grund, warum Du einen externen Firewire-Rekorder suchst ?

  5. #5
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    Ehrlich gesagt verstehe ich überhaupt nicht, was du eigentlich vor hast.
    Warum sollte heute noch jemand etwas für derart veraltete Camcorder entwickeln?
    Selbst zu dem Preis eines alten HDV-Camcorders mit Band bekommst du doch heute neue Kameras, die gleich auf Karte schreiben, noch dazu in einer besseren Qualität.
    Und wenn du uns dnn noch genau mitteilst, was du eigentlich vor hast, dann kann man dir auch wohl ein Programm nennen, mit dem du direkt die Kamera steuern und auch aufzeichnen kannst.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  6. #6
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    @ Skeptiker
    Ich besitze eine Sanyo Xacti HD2000. Kein Firewire etc., Aufnahme direkt auf SD-Karte.
    Hat aber nichts mit der Frage zu tun.
    Da geht es nur darum was es damals gab, weil mich interessierte, ob man günstig große Optik/Chip bekommt, aber dennoch den Vorteil von HDD/SD etc. nutzen könnte.

    Eine Frage war auch, ob es überhaupt solche Kameras (über Consumer-Kameras) mit 1080p gab.
    Aktuell sieht es so aus, als gab es das nie. Und auch die 1080i sind nicht 1920x1080i, sondern nur 1440x1080i.
    Gibt es evtl. irgendwo einen "Konfigurator" oder "Finder" in dem alle je erschienenen Camcorder, von Consumer über Prosumer bis Professionell drin sind?

    Das war jetzt keine konkrete Sache, sondern Interesse was in der Richtung zu welchem Preis möglich ist.



    @H.J.
    Die Frage ist, was damals entwickelt wurde. Heute macht das natürlich keinen Sinn mehr.
    Ich hatte ja geschrieben, dass es nur um Gebrauchtware geht. DV-Technik gibt es ja auch nur Gebraucht.


    Wie kann man zum gleichen Preis eine Kamera der gleichen Klasse heute bekommen?
    Man kann ja keine Mini-DV- Prosumer oder Profi-Kamera mit "Henkel" preislich mit einem heutigen Consumer-Camcorder vergleichen.
    Dann müsste man schon mit einer Videokamera vergleichbarer Größe, vergleichbaren Objektives etc. vergleichen.



    EDIT:
    In einem Computerforum (also kein Fachforum) schrieb einer:


    Die Tests und Meinungen sind 10 Jahre alt, der Camcorder ist heute Uralt-Technik. Jeder aktuelle Camcorder in der Preisklasse ab 600-700 Euro liefert ein weit besseres Bild.
    "600-700" Euro hatte Ich auch nirgends angedeutet.

    Aber stimmt das so?
    Der sagt tatsächlich das Bild eines heutigen Consumer-Camcorder für 650 Euro, hat ein "weit besseres Bild", als eine HDV-Kamera "mit Griff" von vor 10 Jahren wie ein konkret genanntes Beispiel "Sony HVR-Z1 E"
    Ein von mir zufällig ergoogletes Beispiel für HDV-Kameras.

    OK, Ich erwähnte auch nie die "Bildqualität", sondern bezog mich immer auf das Objektiv, die Chipgröße und in diesem Fall auch Anzahl vergleichen mit Consumer-Camcordern von damals und heute. Auch in Bezug auf die Lichtempfindlichkeit.
    Ist es wirklich so, dass ein heute für 650 Euro gekaufter Consumer-Camcorder einer 10 Jahre alten Profi-Kamera mit 3 1/32 CCD-Chips "überlegen" ist? Bei Tag und bei geringer Helligkeit, Nähe und Ferne...
    Mal abgesehen von 1920x1080p30 und evtl. p60 gegenüber evtl. 1440x1080i der alten Profikamera.
    Das ist zumindest eine Überlegenheit in den technischen Daten der Auflösung und Bildwiederholrate.

    Heute noch gelistete "Legria" haben auch nur 1920x1080i, und eine bessere Endwertung als z.B. ein Sanyo Xacti HD2000 mit 1080p60.
    Geändert von Tobias Claren (07.11.2016 um 21:14 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Tobias Claren Beitrag anzeigen
    EDIT:
    In einem Computerforum (also kein Fachforum) schrieb einer:

    Die Tests und Meinungen sind 10 Jahre alt, der Camcorder ist heute Uralt-Technik. Jeder aktuelle Camcorder in der Preisklasse ab 600-700 Euro liefert ein weit besseres Bild.
    Nachdem das Thema nun wieder geöffnet ist, noch eine kurze Antwort auf Dein "EDIT":

    Das mit dem "besseren Bild" sehe ich nicht so pauschal (mal abgesehen von 2K/4K).

    Ein klarer Unterschied (abgesehen vom Thema "interlaced" versus "progressive" Bildaufzeichnung und 25p bzw. 50i versus 50p) sind beispielsweise die alten CCD-Chips (früher im Pro-Sektor oft 3 an der Zahl) im Vergleich zu den aktuellen C-MOS Sensoren (die allerdings heute für Video bis über einen Zoll gross sind und damit 'fotografischer').

    CCD hat keinen Rolling Shutter Effekt bei schneller Bewegung, C-MOS hat keine Probleme mit dem "Verschmieren" von bewegten Lichtpunkten bei Dunkelheit. Und vermutlich ist die Bildcharakteristik auch aufgrund des Codecs ein andere - etwas weniger geglättet (MPEG-2 für HDV und XDCAM HD) als die heutigen AVC/H.264 Camcorder.

    Und sicher hätte es seinen Reiz, einen alten 3-Chipper mit HDV 1440x1080 (oder auch DVCPro HD) zu kaufen (ausschliesslich DV 720 x 576 macht kaum mehr Sinn) - wegen der Einstellmöglichkeiten, dem Pro-Handling und der guten Optik und vielleicht auch wegen der 3 Sensoren.

    Aber selbst wenn man so eine Kamera preiswert kaufen könnte, fragt sich, ob sich der Aufwand drumherum lohnt: Auf Band aufnehmen (Dein Bsp. Sony HVR-Z1 E) oder zusätzlich noch einen von Sonys ankoppelbaren Card-Aufnahmegeräten kaufen (falls es die noch zu kaufen gibt - im Bsp. das HVR-MRC1K)?

    Computer noch mit Firewire ausrüsten?

    Im Prinzip ein interessantes Thema, das ich aber nicht weiter besprechen möchte (ich habe auch nie so eine Henkel-HDV-Kamera besessen), aber das Du selber bei ungebrochenem Enthusiasmus für alte Profi-Cams noch weiter recherchieren kannst - so ein 'Vintage'-Kauf ist letztlich Deine persönliche Entscheidung!

    Viel Glück dabei!

    Skeptiker
    Geändert von Skeptiker (08.11.2016 um 14:01 Uhr)

  8. #8
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    Ja, das war seltsam.
    Es war scheinbar nur für Minuten geschlossen.
    Einen Grund gab es ja auch nicht, und auch die "Wiedereröffnung" fand ohne mein Zutun statt.
    Auch wenn Ich schon eine kritische PN schrieb, die Ich aber gleich wieder zurücknahm, da es in der Zwischenzeit wieder offen war.
    Es ging mir nicht um ein "Besseres Bild" bei DV. Also nicht um Kompression etc..
    Sondern darum, dass man evtl. wegen der veralteten Technik mit den Nachteilen wie Bänderkauf und nötiger Übertragung etc. weniger bezahlt, als für eine Prosumer/Profi-Kamera mit SD/HDD mit vergleichbarer Bildqualität.
    Welche ja auch durch den Chip, und speziell dessen Größe sowie die Optik und speziell dessen Größe beeinflusst wird.
    Das war der Gedanke dahinter. Und ob man, wenn es so eine "Kassette" gibt, zusammen mit dieser billiger weg kommt als bei einer modernen Kamera.

    Es gab Zeiten, da haben die "Alten" in den Foren, SLashcam, evtl. auch hier sich noch so ausgelassen dass sie lieber mit Bändern weiter filmen ;-) .
    Haben über die "End-Kodierung" in der Kamera in H.264 geschimpft, et. etc. etc..

    Damit gäbe es diese "Nachteile" wie "Band aufnehmen" ja nicht.
    Dann hätte Ich hier ja nicht wegen dem Adapter/Wandler als Kassette gefragt.
    Daher müsste Ich auch keine Firewire-Karte nachrüsten, oder nach einer USB/Firewire-Lösung suchen.

    Ich bezog mich nicht nur auf die Größe der "Henkel"-Kameras.
    Eine Sony NEX VG20 (oder VG10 oder VG30) ist auch schon eine "Große", mit abnehmbaren Objektiven, und Chip mit knapp oder sogar etwas mehr als 1".

    Das ist die Qualität/Größen-Stufe, um die es mir einsteigend geht...
    Geändert von Tobias Claren (28.11.2016 um 13:26 Uhr)

  9. #9
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    Wenn ich Dich richtig verstehe, bedauerst Du, dass in den tollen, alten Camcorder-Gehäusen im Prinzip einfach der falsche Chip drinsteckt und die falsche Aufnahmetechnik (sequentielle Bänder mit umständlichem Datenzugriff anstelle von Flash-Speichern mit Punkt-Zugriff an jeder Stelle - Mechanik mit Abrieb versus abriebfreie (aber nicht zwingend fehlerfreie) Elektronik).

    Das leuchtet mir ein und geht mir teils auch so, wenn ich die an sich ebenso professionell ausgestatteten, alten Kameras sehe.

    Ändert leider nichts daran, dass man den von Dir erdachten/gewünschten Adapter wohl selber basteln oder in Auftrag geben müsste - leider!
    Geändert von Skeptiker (28.11.2016 um 17:50 Uhr)

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