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  1. #49
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    […]
    Die C100 ist in der Tat ein interessantes Phänomen, denn selbst Filmer, die sonst kein gutes Haar am AVCHD-Format lassen, 4:2:0 verteufeln und 8bit nicht mit der Kneifzange anfassen würden, sind von der Bildqualität der Canon angetan. Vom Nachfolger MkII habe ich bisher wenig gehört, aber für ihn wird wohl dasselbe gelten.
    Dazu sind nachfolgende Vergleiche zwischen den Codecs AVCHD, Prores 422, and Prores HQ sehr aufschlußreich!
    Hier wird einem eine große Verbesserung bei Prores gegenüber AVCHD versprochen, zu haben mit dem externen Recorder Ninja 2 an Canon EOS C100:
    Canon EOS C100 & Atomos Ninja 2 ... das Dreamteam


    Aber wie sieht es in der Wirklichkeit aus? - Sehr ernüchternd, wird man sagen müssen:
    AVCHD better than Prores?

    In den Kommentaren heißt es, ein handfester Vorteil von Prores gegenüber AVCHD bestünde in den besseren Möglichkeiten der Nachbearbeitung.
    Ich habe mich damit beschäftigt, weil es ein Gebrauchtangebot von Canon C100 mit Dualautofokus und Ninja 2 gibt (2100 € VB).
    Der Dualautofokus ist auch so eine zwiespältige Angelegenheit, denn die Kamera kann ja nicht wissen, was ich beim Motivwechsel fokussieren will.

    Mit der Blackmagic Pocket Cinema Camera finde ich auf jeden Fall bisher den kostengünstigsten und qualitativ schon sehr ansprechenden Wechselobjektiv-Einstieg ins Filmen, klein und leicht.
    Und der Schwede hält auch das ganze Rig-Getönse für nicht zwingend nötig.
    An die Pocket kann man wohl allemöglichen Objektive anschließen, selbst mit sensationell preiswerten soll man sehr ansprechende Ergebnisse erzielen können.
    Mein Eindruck ist auch, daß das auch ein Werkzeug ist, das einem zum Lernen zwingt. - Das paßt mir ganz gut.
    Mir raucht inzwischen Kopf vor lauter…brrr.

  2. #50
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Hier wird einem eine große Verbesserung bei Prores gegenüber AVCHD versprochen...Aber wie sieht es in der Wirklichkeit aus? - Sehr ernüchternd, wird man sagen müssen
    Es kommt eben immer darauf an, was man vorhat und worauf man Wert legt. ProRes spielt zum Beispiel dann seine Vorteile aus, sobald man intensiver farbkorrigieren möchte, und Aufnahmen vor Greenscreen würden ebenfalls von 4:2:2 profitieren. Bleibt es beim Abfilmen simpler Durchschnittsmotive, dann ist der Unterschied zu anderen Formaten inklusive AVCHD in der Tat zu vernachlässigen.

    Alles glauben sollte man übrigens nicht, was der Autor im Video oder in den Kommentaren dazu schreibt: ProRes 422 arbeitet nicht mit 8bit (alle ProRes-Varianten sind mindestens 10bit) und die MP4-Aufnahme der C100MkII besitzt nicht nur geringere Datenraten als AVCHD, sondern ebenso eine höhere, taugt also nicht nur zum Streamen in minderer Qualität.

    Ein Wort noch zu ProRes allgemein: Das Apple-Format ist seit Jahren Branchenstandard und erlebt derzeit einen zweiten und dritten Frühling, obwohl so mancher "Experte" es schon für tot erklärt hat. Komplett integriert ist es aber fast nur in einige Mac-Software (vorneweg natürlich FCPX), während man in der Windows-Welt genau hinschauen muss: Manche Schnittsoftware nimmt ProRes gar nicht, manche kann es nur im-, aber nicht exportieren, und manche Anbieter, die ProRes unterstützen, tun dies nicht auf dem offiziellen Weg, indem sie eine Lizenz erworben haben, sondern sie setzen quasi auf die Hintertür via ffmpeg. Das kann dann schon mal zu Inkompatibilitäten führen.
    Solltest du also unter Windows schneiden wollen, dann wäre zu überlegen, ob du statt ProRes nicht lieber auf das von Avid entwickelte und weniger bekannte Gegenstück namens DNxHD bzw. DNxHR setzt. Dabei muss man dann allerdings auf die Bittiefe achten, denn dieses Format arbeitet selbst in hohen Qualitätsstufen teilweise wirklich nur mit 8bit.

  3. #51
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Die YouTube-Kompressierung soll auch die Unterschiede im Vergleich verwischen, schreiben Kommentatoren (ich weiß natürlich nicht, ob das stimmt).


    Was die 8bit und 10bit Frage im Zusammenspiel von Canon C100 und Atomos Ninja betrifft, so habe ich das so (möglicherweise aber nicht richtig!) verstanden:

    Der externe Recorder Atomos Ninja nähme zwar in 10bit auf, aber die Canon C100 gäbe das Ergebnis nur in 8bit aus, womit die 10bit-Vorteile nicht oder nicht so richtig zum Tragen kämen.

    Lautet die praktische Konsequenz des Zuammenspiels, daß der Recorder Atomos Ninja an der Canon C100 doch Sinn macht?
    Bei dem von mir ins Auge gefaßten Angebot ist der Recorder allerdings schon dabei, quasi als Zugabe mit SD, insofern muß ich mich da nicht für oder dagegen entscheiden, frage aus Neugierde.
    Und sollte man, wenn man als Amateur auch die bestmögliche Qualtiät anstrebt, nicht in ProRes HQ filmen?
    Filmdaten werden zehnmal größer (!), das müßte sich schon lohnen, letztendlich wird man es ausprobieren müssen.
    Nur: so eine detaillierte Untersuchung meiner Filme mit 400%-Ausschnittsvergrößerung, die ja auch erstmal nur im Netz zu sehen sein werden, werde ich ja nicht anstellen.
    Der Gesamteindruck sollte ohne Pixelpeeperei ein guter sein.
    Es hängt eben sehr viel vom Filmer und Entwickler wohl ab, wie ich inzwischen begriffen. Auf jeden Fall sieht man Filme von ein und derselben Kamera, die sehr eindrucksvoll und welche, die von den Farben her extrem farbstichig sind - die werden allerdings von den Kommentatoren oft gerade sehr gelobt.
    Das soll dann der berühmte Filmlook sein. Tatsächlich habe ich mich auch schon bei Hollywood-Fimen über die beknackten Farben geärgert.

    Ansonsten stehen halt doch (leider, da eigentlich „vernunftswidrig“, aber die Bildqualität fasziniert halt auch) noch die Blackmagic Kameras Pocket und Cinema 2,5K MFT-Mount in Konkurrenz zur Canon C100, die umständlicher zu handhaben als die Canon-Kamera (aber basteln tue ich leider auch gerne etwas).
    Alleine die Wetterfestigkeit sollte ja - jetzt vernünftigerweise - die Canon ja schon zum Favoriten für mich machen, da ich ja nun mal mehr draußen als in einem Studio filme.
    Als Anfänger sollte ich mir das Leben ja nicht unnötig schwer machen, daher: vernuftswidrig die Beschäftigung mit den frickeligen Blackmagic-Kameras.
    Wobei die Qualität bei nachlassenden Lichtverhältnissen bei der Blackmagic Cinema Camera 2,5K wohl sehr gut, aber bei der Canon C100 trotz „schlechterer innerer Werte“ eher noch besser ist.

    Ich arbeite an einem Mac und habe noch kein Programm zum Filmschneiden.

    Wenn man spekulieren wollte, was bekanntlich müßig:
    Kann man Preisnachlässe im Frühjahr für Canon C100 und die Blackmagic-Kameras noch erwarten, auch auf dem Gebrauchtmarkt?
    Hier verfolgen ja einige Teilnehmer den Markt ja schon lange und haben da Erfahrungen.
    Wahrscheinlich aber müßige Spekulation.
    Geändert von Pseudemys (20.11.2016 um 11:51 Uhr)

  4. #52
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    Die Entscheidung rückt langsam näher, ist mein Eindruck.

    Und die Blackmagic Pocket will Dir nicht aus dem Kopf gehen.

    Andererseits wartet das Canon C100 Angebot mitsamt Ninja 2 für rund 2000.

    -> Du hast die (Qual der) Wahl!

    Wenn Du für möglichst wenig Geld einfach mal einen +/- spontanen Einstieg mit guter Bildqualität wagen möchest, würde ich nach einer gebrauchten, gut erhaltenen, preiswerten BM Pocket Ausschau halten (Monitor-Lupe und Speichermedium kommen noch hinzu - plus Reserveakkus).

    Damit fällt der Ninja-Recorder weg und Du hast aus der Kamera bereits ProRes HQ in ausgezeichneter Bildqualität und mit harmonischem, filmisch-cineastischen Touch (so wollte es Blackmagic zumindest).

    Normalerweise landet man dann am Ende (nach dem Schnitt etc.) trotzdem bei einem stärker komprimierenden Format wie AVC bzw. MP4/H.264. Aber dann hast Du mit ProRes HQ ausgezeichnetes Ausgangsmaterial und kannst beim Export die Datenrate von MP4/H.264 und evtl. auch die Farbtiefe (8 oder 10 bit) selbst bestimmen.

    Ob sich der Aufwand lohnt?

    Eher nicht.
    Ich denke, dass die Umstände während der Aufnahme weit grösseren Einfluss haben: Genug Licht? Schärfe getroffen und nachgeführt? Hintergrund gut gewählt? Besonderes Motiv? Kamera nicht verwackelt? Zeit richtig gewählt und Empfindlichkeit (ISO) etc.?
    Aber es ist vielleicht beruhigend, nicht schon bei der Aufnahme Bildqualität verschenkt zu haben.

    ProRes war ursprünglich von Apple als 'Intermediate'-Format (Zwischenformat) vorgesehen (nur für den Schnitt gedacht), weil die Computer damals mit dem stark komprimierten (und - weil in platzsparenden Bildergruppen gespeichert - zeitaufwändig zu dekomprimierenden = abzuspielenden) H.264 Schwierigkeiten hatten - sie waren nicht schnell genug. Heute ist das mit einem neueren Mac oder PC normalerweise kein Problem mehr. Und sollte am Mac mit Final Cut erst recht keines sein.

    Und falls Du dann feststellen solltest, dass Dir die Pocket doch weniger liegt, dann kannst Du sie ja wieder verkaufen und erneut eine Canon C100 I oder II anpeilen.

    Aber das sind nur ein paar Gedankenfetzen - fühle Dich nicht unter (Zeit)Druck, irgendetwas beweisen zu müssen, und fälle die Entscheidungen in Ruhe (und, wenn's geht, nach eigenem Test)!

    Ich habe auch einen Ninja 2 und eine Panasonic GH2 (mit manuellen Alt-Optiken per Adapter). Und es stimmt, wenn die Kamera nur 8 bit herausgibt (wie die GH2), nützen die externen 10 bit ProRes HQ oder Avid DNXHD HQ des Ninja nichts, die Aufnahme bleibt 8bit - die 10bit-Stellen werden mit Nullen (= keine zusätzliche Bildinformation) aufgefüllt.

    Der Ninja 2 kann übrigens kein Full HD mit 50p aufnehmen (wäre aber weder bei BM noch bei Canon ein Kriterium) - nur 24p/25p/30p / 50i/60i.
    Mit 720/50p oder 720/60p geht es aber.
    Geändert von Skeptiker (20.11.2016 um 13:37 Uhr)

  5. #53
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Vielen Dank, sehr überzeugend!

    Jetzt kommt noch etwas ganz anderes ins Spiel, und das muß ich wohl erklären, sonst werdet ihr mich wohl für einfach etwas sehr sprunghaft halten!

    Die Nikon D750

    Wie nun das denn?!


    Als ich mich vor Jahren nur für die Fotografie interessierte, so faszinierte mich diese Kamera, aber mehr als die Fotografie selbst, die ich in der Praxis im Konflikt zum Beobachten sah (und sehe?), und da nicht sicher, wie intensiv ich mich dann tatsächlich der Fotografie widmen werde, so kaufte ich für 370.- €, womit der finanzielle Einsatz überschaubar, die Sigma DP2 Merrill, die für dieses Geld grandiose Bilder macht (mancher vergleicht diese mit Vollformat-Ergebnissen, als Folge des Foveon-Sensors, den ja nur Sigma verbaut).

    Tatsächlich habe ich bisher nur im Herbst 2015 mit ihr das einzige und letzte Mal fotografiert!
    Nun finde ich inzwischen, daß Vögel in Bewegung auch interessanter als auf einem Foto eingefroren sind.
    Mag ja sein. Aber es könnte einen bedenklich stimmen, daß jemand filmen will, der sich soo wenig für die Fotografie interessiert.

    Wieso nun jetzt, wo ich ja eher filmen will, aber das fotografische Interesse sich vielleicht doch noch entwickelt, wieder die Nikon?
    Sie könnte evtl. beides sehr gut.

    Warum, das erklärt der Schwede nachfolgend, der allemöglichen Kameras, Foto wie Film, sehr gewissenhaft vergleicht:

    Dynamic Range Shootout - Nikon D750 vs Blackmagic Cinema

    Nikon D750 vs. BMPCC Video Showdown
    (nicht vom Schweden)

    Nikon D750 Video Review - The best hybrid camera to date?


    Ich muß wohl jetzt sehr für Euer Verständnis werben!

    Und womöglich ist es, alles bisher Gelernte wie die Modelle im Auge behaltend, das Beste, ich gehe mal mit meiner Sigma DP2 Merrill raus und lerne das Fotografieren, wozu sich die Kamera mit ihren Beschränkungen sehr gut eignen soll, von der Pike auf.
    Kommt es nicht dazu, so ereilt die Filmkamera womöglich dasselbe Schicksal (wobei es allerdings sehr viel teurer wird).
    Und falls das mit dem Fotografieren überzeugend klappt, aber nur dann, denke ich über einen weiteren Kamerakauf, welchen dann auch immer, nach.

    Mich wirklich verstehen kann aber wohl nur ein beoabachtender Ornithologe, den schon seine Beobachtungsoptik auf Trapp hält, und der sich mit zusätzlicher Foto/Filmoptik im Einsatz überfordert fühlen könnte.
    Würde ich mich für das Fotografieren bzw. Filmen entscheiden, so müßte ich mich wohl von meinem geliebten Swarovski-Spektiv verabschieden, denn beide Optiken schleppe ich bestimmt nicht durch die Natur.
    Geändert von Pseudemys (20.11.2016 um 13:57 Uhr)

  6. #54
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Und womöglich ist es, ..., das Beste, ich gehe mal mit einer Sigma DP2 Merrill raus und lerne das Fotografieren ... von der Pike auf.
    Da sehe ich im Hinblick auf die Vogelfotografie einen möglichen Widerspruch: Die Sigma-Kamera hat ein fest verbautes 30mm Weitwinkel-Objektiv, mit dem Du Vögel (ausser im Zoo) vermutlich nur als gefiederte Punkte aufs Bild bekommst, während bei Deinen ursprünglichen, ornithologischen Fotoambitionen ja stets von Superteles die Rede war.
    Die Erfahrungen mit 30 mm Brennweite lassen sich vermutlich nur eingeschränkt auf umgerechnet 500 mm übertragen. :-(

    Die Nikon 750 muss eine gute Kamera mit angenehmem Bild sein (ist Moiré bei feinen, regelmässigen Motiv-Strukturen ein Thema? - ich weiss es nicht mehr) - Vollformat - mit entsprechend grossen & gewichtigen Teleoptiken!
    Geändert von Skeptiker (20.11.2016 um 14:05 Uhr)

  7. #55
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Nein, nein - Mißverständnis!

    Mir ist natürlich völlig klar, also so unbeschlagen bin ich nun auch wieder nicht, daß mit der kleinen Sigma nicht ein Vogel fotografiert werden kann - es sei denn, der setzt sich direkt vor die Kameralinse.
    Die Kamera wurde bewußt für die Landschaftsfotografie gekauft, wozu sie sich ja vorzüglich eignet, und was mich ja auch interessiert.
    Von den Vögel gibt es tausende hervorragender Aufnahme - warum die einfach nur vermehren?
    Filmen ist schon viel interessanter - Vögel bewegen sich viel und geben charakteristische Laute (mit denen sie bestimmt werden) von sich - und gibt ja auch den Eindruck im Spektiv wieder, nur eben jetzt festgehalten.

    Daher das Interesse am nun filmenden Spektiv.

    Wobei, wie schon bei der Fotografie, das Interesse auch beim Filmen über die Vögel hinausgeht.

    Und, wie schon geschrieben, für die Pocket-Filmkamera von Blackmagic könnte sprechen, daß ich sie auch am Spektiv verwenden kann - der Adapter ist schon da!
    Wie die Ergebnisse werden - Filmen durch eine andere Optik, also Film-Objektiv auf Swarovski-Okular - , das ist eine ganz andere Frage, und die Antwort wird wohl nur der Versuch erbringen.
    Geändert von Pseudemys (20.11.2016 um 14:14 Uhr)

  8. #56
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    Nachfolgend ein Video mit meinem Spektiv mit meinem Adapter; auf dem letzten Spektiv wird meine Adapter-Version bei Verwendung einer Foto-Kamera erklärt.
    Die Blackmagic Pocket Cinema Camera könnte mit passendem Objektiv auch in den Adapter passen (Panasonic GH3 soll laut Swarovski möglich sein).

    Swarovski DCB swing digiscoping camera adatper


    Meinen Adapter kann man noch mit einem weiteren erweitern, dann wird's komfortabler, aber auch etwas komplizierter, wenn man gleichzeitig auch beobachten will.

    Digiscoping with Swarovski ATM/STM or ATS/STS Spotting Scopes


    Die beste Bildqualität, ob Foto oder Film, gibt es natürlich bei der Spektiv-Lösung nicht.


    Ich denke, hier kann man mir jetzt nicht weiter helfen, das ist optimal schon geschehen, ich wurde schon vorzüglich informiert - vielen Dank nochmal dafür!
    Ich muß mich jetzt entscheiden.
    Geändert von Pseudemys (20.11.2016 um 14:40 Uhr)

  9. #57
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Die beste Bildqualität, ob Foto oder Film, gibt es natürlich bei der Spektiv-Lösung nicht.
    Warum nicht?
    Mit einem guten Spektiv mit ED-Linsen (oder sogar Apo-Korrektur) und dem Apo-Adapter, der im 2. Film vorgestellt wird (mit dem Hinweis am Ende, mit einer m4/3-Kamera seien so 1700 - 3000 mm Brennweite zu erreichen - vermutlich ist das bereits umgerechnet auf Vollformat), müsste man doch ein ausgezeichnetes Bild erhalten (wenn das Objektiv-Bild durch das Okular nicht zu stark nachvergrössert wird).

    Und der hochklappbare DCB2-Adapter macht einen sehr praktischen Eindruck.

    Ich an Deiner Stelle würde auf jeden Fall einen Versuch wagen - entweder mit Blackmagic oder mit einer anderen m4/3-Kamera, zunächst mal ausgeliehen oder evtl. bereits (gebraucht) gekauft.

    PS:
    Muss man den Apo-Adapter im 2. Video jeweils entfernen, wenn man auch beobachten will?
    Wird der zusätzlich zum Okular montiert oder anstelle?

    Habe nochmals im Video nachgesehen: Eher zusätzlich. Dann fällt das schnelle Kamera-Hochklappen für die Sichtbeobachtung offenbar weg, richtig?

    Ich verstehe noch nicht, wozu der TLS-Apo Adapter zusätzlich zum Okular dient, wenn man ihn auch weglassen kann?
    Ich hab's! Man ihn nur weglassen, wenn die Kamera selbst samt (Fix)Objektiv adaptiert wird (was bei einer BM oder GH3 Systemkamera ja nicht der Fall ist).
    Ansonsten verkleinert er vermutlich das Okular-Bild bzw. projeziert es in der richtigen Grösse auf den Kamera-Sensor.

    Die Bildqualität steigt und fällt vermutlich mit dem verwendeten Swarovski-(Zoom)Okular (evtl. wäre hier ein sehr gutes Fixvergrösserungs-Okular von Vorteil), wenn sowohl Spektiv-Objektiv als auch Kamera-Tubus apo-korrigiert sind /wären.
    Geändert von Skeptiker (20.11.2016 um 15:05 Uhr)

  10. #58
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Die Sigma DP2 Merrill könnte schon in den Adapter passen, es wird demnächst probiert werden.

    Ja, die erweitere Lösung im zweiten Video ermöglich wohl eine bessere Qualität.
    Aber erstmal ausprobieren, was eh da ist.

  11. #59
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Die Sigma DP2 Merrill könnte schon in den Adapter passen, es wird demnächst probiert werden.

    Ja, die erweitere Lösung im zweiten Video ermöglich wohl eine bessere Qualität.
    Aber erstmal ausprobieren, was eh da ist.
    Wenn ich mich nochmals an Deine Stelle versetze: Also beobachtender Ornithologe, nun aber vor allem auch an der Bild-Dokumentation des Beobachteten interessiert (schriebst Du eingangs des Themas), am liebsten das Gitzo-Stativ samt des Swarovski-Spektiv weiterverwenden, nicht zu viel zusätzlich schleppen, nicht zu viel investieren für den Anfang, am besten beobachten UND filmen können ... dann gibt's eigentlich nur eine Lösung, um mal einen Einstieg zu finden, nämlich die von Dir skizzierte: Deine vorhanden Kamera samt ihrem 30mm Fix-Objektiv am Spektiv, wobei das Ganze schnell und unkompliziert von "Film/Foto" nach "reine Beobachtung" umgestellt werden kann (und umgekehrt), indem man den Kamera-Adapter samt Kamera hochklappt und das normale Okular fürs Auge freigibt - eigentlich eine ziemlich geniale Lösung.
    Leider kann Deine Sigma-Kamera nur Video in 640 x 480 mit 30p (so wie meine alte Fuji-immer-dabei-Kamera), wenn ich das richtig gelesen habe (war eine US-Website). Aber Fotos kann sie ja in Bestauflösung und auch RAW.

    Wie gesagt: Die erreichte Fotoqualität liegt in erster Linie am Objektiv Deines Spektivs (das hoffentlich einen guten Kontrast (müsste eigentlich möglich sein bei den wenigen Spektiv-Linsen) sowie eine gute Farbkorrektur ohne Säume aufweist), steht und fällt zur weiteren Vergrösserung mit dessen Zoomokular (das Du aber brauchst, um das Bild in der richtigen Grösse auf den Kamerasensor zu projezieren -> eher schwach vergrössern, ergibt brillantere Aufnahmen) und wird zuletzt auch noch beeinflusst von der Güte des Kamera-Objektivs.

    Klar wäre der Apo-Adapter (anstelle des Kamera-Objektivs) zusammen mit einem m4/3-Kamera-Body eine gute Alternative (jedoch bliebe der Schwachpunkt 'Zoom-Okular'), aber das Zugeständnis an einen zeitraubenden Umbau von Beobachtung <-> Foto/Video mit Adapter-Aufstecken und Anschrauben scheint mir zu gross - bis dahin ist der Vogel vielleicht auf und davon (und zeigt Dir womöglich einen Vogel ;-)).

    Wenn Du den Versuch durchführen konntest, wäre es natürlich interessant, mal ein Bildbeispiel zu sehen!
    Bis dahin viel Erfolg beim Vorbereiten und Testen!
    Geändert von Skeptiker (20.11.2016 um 19:32 Uhr)

  12. #60
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Ja, das wird erstmal probiert.

    Video ist bei der Sigma DP2 Merrill eher so ein Spaßding, auch noch in VGA!

    Fürs Filmen der Vögel sollte man es ebenfalls auch erstmal durchs Spektiv probieren, da würde sich die Blackmagic Pocket Cinema Camera für anbieten.

    Dann sehe ich ja erstmal, wie das alles praktikabel und mich auch langfristig interessiert.
    Der ursprünglichen Idee, mit meiner „großen“ Erfahrung sogleich mit Profi-Kameras wie Canon C100 oder den anderen großen Blackmagic-Kameras groß hinauszuwollen, habe ich nun noch rechtzeitig zur Vernunft gekommen abgeschworen.

    Also, ich hoffe auf Verständnis für meine Sprunghaftigkeit, besonders, da ich hier so toll beraten werde.


    PS:
    Die Sigma DP2 Merrill

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