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  1. #73
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    […]
    Geh einfach mal mit deinem Spektiv nach draußen und versuche einen in größerer Entfernung in einem Busch sitzenden kleinen Vogel zu filmen. Du wirst dich bestimmt wundern.
    Wundern, weil es sehr schwierig wird, nicht?

  2. #74
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    Genau das meine ich, und ganz besonders dann, wenn die Viecher nicht ruhig sitzen bleiben.
    Natürlich kann man aber mit einem Spektiv unter günstigen Bedingungen gute Videos aufnehmen, doch diese günstigen Bedingungen gibt es aber nur selten.
    Mir würde das nicht reichen, denn ich möchte, wenn ich filmen gehe, auch unter allen Bedingungen handwerklich gut gemachte Szenen einfangen können. Nichts ist nerviger als eigentlich super Szenen wegwerfen zu müssen, weil die Aufnahmen mal gerade wieder verwackelt unscharf oder sonst etwas damit ist. Das hat man mit einer guten Ausrüstung schon oft genug und potenziert sich mit einer schlechten.
    Von daher stelle ich eben auch etwas andere Anforderungen an meine Ausrüstung.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  3. #75
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    Hier kommt ein kleiner Reisebericht:

    Wohin ging es?
    An den See.

    Mitsamt Kowa und adaptierter GH2.
    Nach Zusammensuchen an sich überflüssiger Dinge, die man über die Zeit so sammelt in der Annahme: "Das könnte man vielleicht mal gebrauchen", ist es mir schliesslich doch gelungen, die GH2 stabil am Fernrohr zu befestigen (siehe Bild 00).

    So ausgerüstet ging es also mit meinem etwas wackeligen und zu leichten Admiral-Stativ ohne Fluidkopf (immerhin mit "Dämpfungsfedern", die einen gewissen Widerstand bieten, falls man nach oben oder unten schwenkt oder falls die Halteschraube dafür nicht fest sitzt und ein kopflastiges Tele oder Fernrohr plötzlich kippt) ans Gewässer, wo Schwäne, Enten, Möwen und Haubentaucher schon aufs Gefilmtwerden warteten. Leider war das Tageslicht bereits am verschwinden.

    Und das Filmen erwies sich aus verschiedenen Gründen schwieriger als gedacht: Aber dazu später!


    Wie sah die Ausrüstung aus?

    a) altes Kowa Teleskop - nach intensivem Googeln komme ich zum Schluss: Es ist ein TS-2.

    b) Fernrohr-Okular 10x

    c) Kamera-Objektiv 50 mm

    d) Halbformatkamera GH2:

    Sensor Foto 17.31 × 12.98 mm
    Sensor 16:9 Video: 18.69 × 10.52 mm

    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Micro_Four_Thirds).


    Dann die Frage:
    Welcher Tele-Brennweite entspricht das Fernrohr mit Kamera für 16:9 Full HD Video?

    Dazu habe ich in ca. 7 m Abstand ein Lineal fotografiert (Foto ist 4:3 - leider nicht gefilmt in 16:9, aber das wurde bei der Berechnung korrigiert).

    Aus jeweils gleicher Position:
    Einmal mit dem Fernrohr in obiger Zusammensetzung (Bild 12)
    Einmal mit Sigma 170-500mm, in Teleposition 500mm (Bild 13)

    Ergebnis:

    Fernrohr: 12.7 cm Linealbreite
    Sigma-Tele 500mm: 28.5 cm Linealbreite.

    Das ergibt einen Faktor von 285 / 127 = 2.2441 mehr Tele für das Fernrohr.
    Also 500 mm x 2.2441 = 1122 mm Tele mit Fernrohr.

    Fehlt noch der Cropfaktor des kleineren Sensors (kleiner als Vollformat), der zwar die Brennweite nicht verändert, aber die optische Telewirkung noch verstärkt, weil der Bildausschnitt enger ist.

    Der Cropfaktor ist für m4/3 der GH2 normalerweise 2 (diagonal), aber für 16:9 Video ist er etwas kleiner, nämlich nur 1.926 (das ist speziell bei der GH2 - Stichwort "Multi Aspect Ratio" Sensor).

    Das ergibt dann ein Pseudo-Tele von 2161 mm mit dem Fernrohr.


    Daraus ergeben sich einige Probleme, die vor allem im Video sichtbar werden, nicht im Standbild.

    1. Zu viel Tele, zu enger Bildausschnitt. Motiv teils schwierig aufzufinden, man tappt (schwenkt) in 'Dunkeln'.
    Abhilfe wäre ein weniger vergrösserndes Okular bzw. eine weniger vergrössernde Kombination von Okular und Kameraobjektiv oder auch eine Kamera mit grösserem Sensor.


    2. Stativ zu leicht und zu wackelig. Es ist tatsächlich so, dass bei manueller Nachführung bei dieser Brennweite das kleinste Zittern sich auf die Kamera und Bild überträgt (Hans-Jürgen hat es vorausgesagt!).
    Inwieweit ein wirklich stabil stehendes Stativ ohne Spiel mit einem weichen und präzisen Fluidkopf hier weiterhelfen würde, müsste man ausprobieren.
    Und ob ein Bildstabilisator in der Kamera ein Hand- und Stativzittern herausfiltern könnte, ebenfalls. Ansonsten gäbe es noch Anti-Wackel-Software, leider mit Verminderung der Bildqualität, wenn das digital entwackelte und dazu beschnittene Bild wieder auf die ursprüngliche Grösse aufgeblasen wird.


    3. Bildfehler des Fernrohr-Objektivs werden durch die Nachvergrösserung mit Okular und Kamera-Objektiv mitvergössert. Dafür, dass das alte Kowa-Spektiv nur ein einfaches, achromatisches Objektiv aufweist, ist die Bildqualität eigentlich erstaunlich gut. Das liegt auch an der Okularvergrösserung von nur 10x - normale Zoom-Okulare zu den aktuellen Fernrohren bewegen sich im Bereich von 20-60fach.

    Optimal wäre es, wenn man die ganze Kette Fernrohr-Objektiv - Okular - Kamera-Objektiv mit ED- (oder Fluorit-, Bsp. 'Kowa' aktuell) Gläsern bestens farbkorrigiert und kontrastreich (Vergütung!) halten könnte. Das ist bei den teuren Spektiven der Fall, was das Fernrohr-Objektiv betrifft und evtl. auch das Kamera-Objektiv (siehe Pseudemy's Beispiel mit dem Swarovski TLS-Apo Adapter). Die Schwachstelle sehe ich bei den Zoom-Okularen, aber vielleicht gibt es da mehr positive Beispiele als erwartet.


    Generelles Fazit:

    Ich glaube, ich habe etwas "Feuer gefangen" und werde das weiterverfolgen (nicht fanatisch, aber gelegentlich). Meine jetzige Ausrüstung reicht mir dazu - abgesehen vom Stativ .. hmmm, das kann teuer werden ;-(.
    Ich hoffe, dass ich mit einer anderen Okular-Kameraobjektiv-Kombination statt des verwendeten 50mm-Kameraobjektivs die Gesamt-Vergrösserung des Fernrohrs etwa halbieren kann, Das wären unter Berücksichtigung des m4/3-Video-Cropfaktors immer noch fast 1100 mm Crop-Brennweite (gemessen an Vollformat).
    Alternative: Gebrauchte Vollfomat-Spiegellose (spiegellos wegen der adaptierbaren Altobjektive)!

    Aber ganz abgesehen von all der Theorie und Technik wurde gestern am See eines besonders klar: Üben, üben, üben - schwenken, nachfahren, fokussieren (das Fernrohr hat extrem lange Fokuswege, Autofokus wäre das Gegenmittel!) genau gucken! ;-)


    Als Beilage einige Screenshots (mit Original-Bildauschnitt, alles unbearbeitet) aus dem GH2-Video mit 1920x1080 / 50i und max. 24 Mbit/sec:
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Skeptiker (23.11.2016 um 21:38 Uhr) Grund: Korrektur von der Korrektur - so wie es jetzt dasteht, ist der Stand meiner Erkenntnis

  4. #76
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    Und hier geht's weiter mit den Video-Screenshots:
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. #77
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    Und noch der fehlende Rest .. ..


    PS:
    Falls Interesse an Video-Auszügen besteht (Original-Format):

    Sie sind recht gross (insgesamt rund 4 GB auf der Speicherkarte, aber gestern mit harten Schnitten bereits reduziert - um das ursprüngliche Format 1080 / 50i beizubehalten, ohne weiche Blenden und Filter) - ich könnte sie auf einen Webspeicher hochladen und den Link hier einstellen.

    Übrigens, für Tipps zu einem guten & seriösen Upload-Speicher (bis ca. 1 GB für Einzeldateien), bei dem man sich nicht anmelden muss und mit Löschmöglichkeit für die hochgeladenen Daten, bin ich dankbar!

    PS2:
    Es gibt noch ein sehr schönes Schluss-Bild von einer Mutter, die mit ihrem kleinen Jungen mit Wintermütze die fliegenden und zeternden Möwen verfolgt. Aber nach reiflicher Überlegung komme ich zum Schluss: Nein - gehört nicht hierhin, denn 1. habe ich sie nicht gefragt und 2. sind unbemerkte Fotos aus der Fern-Distanz nicht unbedingt das, was ich anstrebe (es sei denn, die Personen sind Teil einer Gesamtkomposition, aber das ist hier - mit Supertele freigestellt ('blossgestellt') - nicht der Fall).
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Skeptiker (23.11.2016 um 21:40 Uhr) Grund: Den Text gestrafft

  6. #78
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Vielleicht hilft dir das hier etwas weiter, hier wurde eine Afrikareise in mehreren Teilen mit eigentlich wenig Ausrüstung (Lumix FZ1000, Phantom 3 Pro) gefilmt:

    http://www.youtube.com/channel/UCc8y1A8ZTJqMDSaLwi_uEBw
    Sehr anregend - genau das strebe ich für die Reise auch an. - Vielen Dank, gleich abonniert!


    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Wundern, weil es sehr schwierig wird, nicht?
    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Genau das meine ich, und ganz besonders dann, wenn die Viecher nicht ruhig sitzen bleiben.
    Natürlich kann man aber mit einem Spektiv unter günstigen Bedingungen gute Videos aufnehmen, doch diese günstigen Bedingungen gibt es aber nur selten.
    Mir würde das nicht reichen, denn ich möchte, wenn ich filmen gehe, auch unter allen Bedingungen handwerklich gut gemachte Szenen einfangen können. Nichts ist nerviger als eigentlich super Szenen wegwerfen zu müssen, weil die Aufnahmen mal gerade wieder verwackelt unscharf oder sonst etwas damit ist. Das hat man mit einer guten Ausrüstung schon oft genug und potenziert sich mit einer schlechten.
    Von daher stelle ich eben auch etwas andere Anforderungen an meine Ausrüstung.
    Damit, was auch die bisherige Erfahrung anderer Nutzer zeigt, reicht diese Vorgehensweise für die gute Dokumentationen von Vögeln, wofür sie ja auch primär genutzt wird und den anwendenden Ornithologen genügt, die auch i.d.R. nicht auf qualitativ anspruchsvolle Vogelaufnahmen, als Foto oder Film, aus sind.
    Für die qualitativ anspruchsvolle Aufnahme wird man auf die herkömmliche Kombination Kamera plus Teleobjektiv zurückgreifen müssen, und nur damit lassen sich auch zielsicher Vögel im Flug ablichten, denn mit dem Spektiv ist es sehr schwierig, fliegende Objekte in den Fokus zu bekommen - schon beim bloßen Beobachten, von zusätzlicher Ablichtung gar nicht zu reden.


    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Hier kommt ein kleiner Reisebericht:
    […]
    2. Stativ zu leicht und zu wackelig. Es ist tatsächlich so, dass bei manueller Nachführung bei dieser Brennweite das kleinste Zittern sich auf die Kamera und Bild überträgt (Hans-Jürgen hat es vorausgesagt!).
    Inwieweit ein wirklich stabil stehendes Stativ ohne Spiel mit einem weichen und präzisen Fluidkopf hier weiterhelfen würde, müsste man ausprobieren.
    Mit meinem Stativ mit dem geschmeidig beweglichen Kopf in alle Richtung, mit seinen Spikes in den Boden eingerammt, sind diese Zitterbewegungen bei Windstille fast nicht vorhanden. Aber was man beim Beobachten nicht oder nicht so stark wahrnimmt, fällt bei einer Filmdokumentation mutmaßlich stärker auf.

    Aber Glückwunsch, gemessen an Deinen widrigen Ausgangsumständen, zu Deinen bemerkenswert guten Ergebnissen!
    Mit besserem Stativ und Kopf sowie aktuellem Spektiv (wie ich es ja habe) wären die Ergebnisse, besonders bei Deiner so kenntnisreichen wie geschickten Herangehensweise, sicher noch besser.
    Downloadangebot des Films wäre interessant.


    Ich werde jetzt erstmal, wie schon angekündigt, mit meiner Sigma DP2 Merrill durchs Spektiv fotografieren, um Erfahrungen zu sammeln, denn das Filmen ist ja schon eine Stufe anspruchsvoller.
    Geändert von Pseudemys (23.11.2016 um 13:30 Uhr) Grund: Ergänzungen und Korrekturen

  7. #79
    Foren-Profi Avatar von wabu
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    Was ich in dem Zusammenhang noch nie gefunden habe: Das parallel angebrachte leichte Fernrohr mit Fadenkreuz.
    Und am Stativkopf die zügige Bewegung in den ungefähren Stand um dann mit Mikrometerschrauben ganz fein einzustellen.
    Erlebt habe ich das als Jugendlicher in der Astronomie, da gab es das als Standard.
    man lernt nie aus...

  8. #80
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    Zitat Zitat von wabu Beitrag anzeigen
    Was ich in dem Zusammenhang noch nie gefunden habe: Das parallel angebrachte leichte Fernrohr mit Fadenkreuz.
    Es gab mal ein 8oomm Objektiv von Leitz, das hatte im Handgriff Kimme und Korn integriert, um kleinere Objekte schneller anpeilen zu können.

    http://www.rangefinderforum.com/foru...d.php?t=148747

    Das Objektiv hatte übrigens eine fantastische Abbildungsleistung.

    Wenn wir schon bei den kuriosen Objektiven sind, es gibt da ein 150-600mm Canon FD Objektiv, welches heute wieder von etlichen Tierfilmern genutzt wird, da es ebenfalls eine super Abbildungsleistung aufweist und zudem sehr gut an neuere Kameras adaptiert werden kann. Ich hätte es auch gerne, aber leider ist aufgrund der erhöhten Nachfrage auch der Preis wieder gestiegen.
    Fokussiert und gezoomt wird über einen Drehknopf an der Seite, was für Naturfilmer perfekt ist.
    Es gab auch, wenn ich recht informiert bin, eine motorgesteuerte Variante, aber da bin ich mir nicht ganz sicher.

    http://www.mir.com.my/rb/photography...oms/150600.htm
    Gruß

    Hans-Jürgen

  9. #81
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    Zitat Zitat von wabu Beitrag anzeigen
    Was ich in dem Zusammenhang noch nie gefunden habe: Das parallel angebrachte leichte Fernrohr mit Fadenkreuz.
    Und am Stativkopf die zügige Bewegung in den ungefähren Stand um dann mit Mikrometerschrauben ganz fein einzustellen.
    Erlebt habe ich das als Jugendlicher in der Astronomie, da gab es das als Standard.
    Das mit dem parallel montierten, kleinen Zweitfernrohr ging mir gestern auch durch den Sinn: Ich habe es auf Abbildungen von Astro-Teleskopen x-mal gesehen!

    Und tatsächlich wäre so ein Grobfokus als Ergänzung zum Feinfokus ebenfalls eine gute Idee - bei Mikroskopen ein Standard (koaxial - aber beim Fernrohr ist die Handstellung eine andere)!

  10. #82
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    Mit leichter Verspätung kommen hier noch die Links zu den Videos.

    Worum geht's?
    Um den Versuch, mit Fernrohr, Stativ und Kamera (am Fernrohr) Vögel am See ins Videobild zu bringen.

    Wie zuvor (Beitrag 75) beschrieben, nicht ganz einfach mit einem engen Bildausschnitt, der etwa 2160 mm Brennweite an einer Vollformat-Kamera entspricht.

    Dementsprechend zittrig sind die Aufnahmen ausgefallen, in denen von Hand nachgeführt wurde, weil das Objekt davonschwamm oder -flog oder sich sonstwie bewegte.

    Weiteres Problem: Das Motiv überhaupt zu finden mit so kleinem Bildausschntt. Und wenn es dann gefunden ist, die Schärfe gleich zu treffen - (m)ein Fernrohr ist für schnellen Fokus ungeeignet, dafür für Feineinstellungen ideal.

    Und das Bild? Bei gut beleuchteten, nicht zu weit entfernten Motiven erstaunlich scharf. Und die Farbränder (CA's) halten sich auch in Grenzen (man sieht sie teils +/- dezent ausserhalb des Fokusbereichs).

    Die Grenzen der Kamera sieht man z.B. im übertrahlten Weiss im Möwengefieder. Auch ansatzweise 'Banding' ist teils erkennbar (Bänderung in gleichfarbigen Flächen wie Himmel etc.). Und die Geschwindigkeitsgrenzen der zeilenweisen Auslesung des Sensors ('Rolling Shutter' Effekt = Bildschwabbeln in der Senkrechten) zeigen sich besonders gut beim Einzelportrait von Donald, dem Enterich.

    Und nicht zuletzt werden die Grenzen des Videographen überdeutlich, wenn die Schärfe nicht stimmt, das Motiv aus dem Bild fällt oder das ganze Bild zittert.

    Aber Ziel des Ausflugs war es ja, das Alles mal zu testen - mit Licht und Schattenseiten!

    Auf der positiven Seite steht für mich die generelle Bildqualität vor allem ruhiger Motive mit dieser speziellen, optischen Zusammenstellung und auch die Tatsache, dass ich videotechnisch dem Federvieh aus sicherer Distanz so nah zu Leibe rücken konnte wie noch nie.


    Nachfolgend die Links zu den Downloads:

    Zuerst noch ein Hinweis:
    Der Download benötig Java, aber keine Cookies.
    Da die Seite werbefinanziert ist, werden leider falsche Links mit dem Namen "Download" eingeblendet. Nicht schlimm, aber irritierend.
    Deshalb der Tipp: Nur auf die weisse Wolke vor blauem Grund mit dem weissen Schriftzug "Download" (siehe Bild-Beilage am Ende!) klicken - alles andere ist nichts!

    2: Schwäne und Möwen
    203 MB
    http://www.file-upload.net/download-...2.mp4.zip.html

    3: Weitere Möwen und Donald, der Enterich (leider zu dunkel)
    282 MB
    http://www.file-upload.net/download-...3.mp4.zip.html

    4: Donald, dem vorsichtigen Erpel, dicht auf den Fersen (leider zu dunkel)
    fehlt noch
    Nachtrag:
    597 MB
    http://www.file-upload.net/download-...4.mp4.zip.html

    5: Haubentaucher
    73 MB
    http://www.file-upload.net/download-...5.mp4.zip.html

    Der Link zu No 4 fehlt noch, wird nachgeliefert

    Die Dateien sind ge-zipt (komprimiert) und müssen zunächst entpackt (extrahiert) werden (Doppelklick darauf oder Rechtsklick und 'entpacken' wählen).


    Ein Wort zu den Videos:

    Die waren auf der Speicherkarte mit der Endung .mts gespeichert.
    Dann wurden mit einem Programm, das harte Schnitte ermöglicht, ohne dabei das Video neu zu kodieren, überflüssige Teile herausgeschnitten (z.B. wenn die Kamera weiterlief, obwohl der Vogel längst weg war) und das Ganze ansonsten verlustlos wieder abgespeichert.
    Es ist also kein künstlerisches, 'veredeltes' Projekt, sondern es sind einfach Rohfiles zur Anschauung.

    Schliesslich wurde noch umverpackt ('Container'-Wechsel = 'Remuxing'), um aus der Datei-Endung .mts die gebrächlichere .mp4 zu machen. Bei der Gelegenheit wurde das Audio entfernt, hier geht's ja weniger um den Ton als um die Bilder.

    Über Kommentare und Anregungen würde ich mich freuen.


    Freundliche Grüsse
    Skeptiker
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Skeptiker (24.11.2016 um 20:49 Uhr) Grund: Nachtrag

  11. #83
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Vielen Dank, Skeptiker.

  12. #84
    Foren-Profi Avatar von Hobbyradler
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    Panasonic GH3, GX7 mit 7-14, 12-35, 35-100, 100-300, Samyang 7.5, Summilux 25mm, Galaxy Note, Sony AS200VR, X3000R, Zoom H5, NTG2, Edutige ETM-001, ETM-009, Beholder DS1
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    Genügsamer Freizeitfilmer - auf keinen Bereich festgelegt

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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Über Kommentare und Anregungen würde ich mich freuen.
    Bei deinem Sigma 500 mm rechnest du mit dem Faktor 2 wegen dem 4/3 Format. Das bedeutet du hast ohne Spektiv eine umgerechnete Brennweite von 1000 mm.

    Bei der GH3 kann man bei Video ohne Qualitätsverlust einen „Erweiterte Telezoom“ zuschalten. Der Faktor ist bei der GH3 2,4 Dieser „Erweiterte Telezoom“ ist nicht zu verwechseln mit dem Digitalzoom. Man wäre also ohne Spektiv bei der Brennweite 2.400 mm.

    Bei deiner GH2 geht das auch. Welcher Faktor da gilt ist mir nicht bekannt.

    Jetzt wäre doch die Frage ob Videos ohne Spektiv nicht qualitativ besser sind als Videos mit Spektiv.

    Ciao
    Hobbyradler

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