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  1. #37
    Foren-Profi
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    Das "400x digital zoom" von oben habe ich unverändert im Text zum YouTube Video kopiert.

    Ich vermute, das müsste eher 40x digital zoom heissen, denn aus 20x 400x zu machen, hiesse ja, ein 20x-Digital Zoom anzuwenden (= 20x Crop) - da bliebe ja von den max. 3 Mio Sensor-Pixeln nicht mehr viel übrig.


    Nachtrag:

    Hier
    https://www.dpreview.com/news/597245...ter-upsampling

    ist heute ein Artikel erschienen (auf englisch), der mit dem Thema zu tun hat:

    dpreview.com, 15. Nov. 2016:
    Google RAISR uses machine learning for smarter upsampling

    Es geht im Prinzip (bei der Bildverarbeitung - der Begriff Upsampling ist aber allgemeiner) um Methoden, wie man aus wenig Bildinformation mehr macht.
    Google wendet dafür nun offenbar lernfähige (anhand einer umfangreichen Bilddatenbank schlauer gemacht - durch Vergleich des jeweils selben Bildes in low/high resolution) Filter an, die dann das Bild mit geringer Auflösung besonders raffiniert vergrössern sollen.

    In Bezug auf digitale Bilder: Man möchte aus zu wenigen Pixeln mehr Pixel machen = das Bild hochrechnen ("upsampeln"), also vergrössern (Gegenteil: downsampling - das, was man bei 20 Mio-Pixel-Sensoren macht, um 4K/UHD (benötigt rund 8 Mio Pixel) oder 2K/FHD (2 Mio Pixel) Video zu erhalten. Das Hochrechnen / Aufblasen eines Bildes geht normalerweise nicht ohne Verlust an Bildqualität, weil es eigentlich eine Leervergrösserung ist, eine ohne Informationsgewinn - das Bild wird zwar grösser (man zoomt quasi hinein, wenn der äussere Bildrahmen (das Format) dabei gleich bleibt), aber nicht detaillierter.

    Sony Clear Image oder andere Digital Converter oder Digital Zooms benutzen dabei offenbar eine Technik namens Super Resolution (Super-Auflösung) - nachzulesen (auf englisch) z.B. hier:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Super-resolution_imaging

    Puh, was man nicht alles lesen (ich hab's auch noch nicht getan) und wissen müsste, um zu verstehen. was da hinter den Kamera'kulissen' so vor sich geht ...


    Ergänzung:
    Hier fand ich auch etwas (ein PDF mit Zeitstempel Juli 2011) auf Deutsch, allerdings sind es wohl eher Folien / Illustrationen zu einem Vortrag (der leider fehlt) an der "Humboldt Universität zu Berlin" zum Thema Super-Resolution:

    https://www.informatik.hu-berlin.de/...photo10_15.pdf


    auch interessant:
    Superresolution – hausgemacht (Feb. 2015)

    https://www.fototv.de/blog/superresolution-hausgemacht

    Geändert von Skeptiker (16.11.2016 um 01:10 Uhr)

  2. #38
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    […]

    Zitat von Pseudemys

    Nachtrag:


    Was ich auch auf dem Radar habe: Blackmagic Pocket Cinema Camera mit MFT-Mount.



    Zitat von Skeptiker

    Die hat (wenn ich mich nicht irre)

    a) keinen Sucher und kein besonders gutes Display (weder hell genug bei Sonnenschein noch von der Pixel-Auflösung her wirklich detailliert - mit aufgesetzter Sucherlupe ginge es vielleicht).
    b) kein 4K/UHD und 2K-FHD nur bis 30p
    c) Keinen Touch Screen Monitor (z.B. fürs Menü)
    d) Keine Foto-Funktion

    Dafür hat sie mit ProRes einen guten Codec mit wenig Kompression (aber im AVC/MP4/H.264-Vergleich sehr grossen Videodateien) an Bord.
    Ja, die Blackmagic Pocket Cinema Camer hat auch Nachteile (und eine Displaylupe braucht man bestimmt), aber die Ergebnisse sollen sehr überzeugen und es gibt interessante Gebrauchtangebote, gerade für den Einsteiger wie mich, der noch nicht genau weiß, wohin er sich entwickeln wird (bei den Vögeln wird es womöglich nicht bleiben), auch günstige.
    Habe mich auch deshalb für sie erwärmt, weil ich hier mit Teil 1 (mit überzeugendem Beispielfilm) und Teil 2 einen schönen Führer gefunden habe, um aus der Kleinen, z.B. mit der optimalen Objektivwahl, das Beste herauszuholen (die Seite ist für den Filmer wohl überhaupt recht interessant).

    Vielleicht schrieb ich es schon: die Canon C100 bzw. Canon C100 Mark II (gebraucht) finde ich eigentlich am interessantesten, weil, aus der Karton genommen kann man sogleich kompakt und leicht starten, ohne weitere ansonsten so oft (besonders bei den Blackmagic-Kameras) nötige Erweiterungen für einen sinnvollen Betrieb, die die Kameras wieder sperrig, teurer und schwer machen. - Die Bildqualität scheint auch sehr zu überzeugen.
    Das wäre wohl die beste Lösung (sicher, mehrfach so teuer als die kleine Blackmagic, aber mit allem Drum und Dran und sonstigen Vorteilen) und ich muß einfach auf ein gutes Angebot warten.
    Und ja: es wird nicht sehr leicht, aber für sehr gute Bildqualität trage ich schon auch gerne - in Grenzen.

    Danke wieder für alle weiteren Kommentare.
    Geändert von Pseudemys (16.11.2016 um 01:46 Uhr)

  3. #39
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Ich vergaß:
    Mein Interesse an der Blackmagic Pocket Cinema Camera ist auch der Tatsache geschuldet, daß ich die Kamera von ihren Abmessungen her mit meinem Adapter am Swarovski-Spektiv mit seiner enormen Brennweite betreiben könnten müßte, was zu testen wäre.

    Die beste Bildqualität ist dann natürlich nicht mehr möglich, eine gute möglicherweise schon, denn man filmt (oder fotografiert) durch das Okular des Spektivs, d.h.: statt meinem Auge wird das Objektiv des Fotoapparates oder der Filmkamera auf das Glas des Spektiv-Okulars aufgesetzt.

  4. #40
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    eine Displaylupe braucht man bestimmt
    Kalkuliere eventuell gleich einen externen Sucher ein, denn da die Pocket kaum Schalter und Knöpfe besitzt, ist ihr Touchdisplay das zentrale Bedienelement. Mit Displaylupe davor wird die Bedienung umständlicher, weil man die immer erst aus dem Weg klappen muss.

    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    es gibt interessante Gebrauchtangebote
    Das liegt zumindest teilweise daran, dass sich Käufer vorher oft wenig informieren und die Pocket für einen kleinen Camcorder-Ersatz halten. Wenn sie dann merken, dass die Kamera nicht ohne Grund "Cinema" im Namen trägt, wird das Teil schnell wieder verkauft.

    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    die Seite ist für den Filmer wohl überhaupt recht interessant
    Was mich an dieser Seite etwas wundert, ist ihr Hinweis, dass der Text geschrieben wurde als es die Pocket noch gar nicht gab, und die Angaben deshalb auf Informationen von Blackmagic und Vermutungen des Autors beruhen. Wenn es einen Hersteller gibt, dessen Werksangaben mit Vorsicht zu genießen sind, dann ist es aber Blackmagic. Und mittlerweile ist die Pocket doch lange genug verfügbar, so dass man den Seiteninhalt der Realität anpassen könnte.
    Auffallend ist das im Kapitel über die Stromversorgung, denn die genannte Aufnahmedauer von einer Stunde je Akku ist arg optimistisch. Pocket-Nutzer berichten aus der Praxis eher von einer Laufzeit von 25 bis 35 Minuten, und das unter idealen Bedingungen. Da heißt es, ordentlich Reserveakkus einpacken oder auf ein leistungsfähigeres Akkusystem umsteigen.

    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    die Canon C100 bzw. Canon C100 Mark II (gebraucht) finde ich eigentlich am interessantesten...Die Bildqualität scheint auch sehr zu überzeugen.
    Die C100 ist in der Tat ein interessantes Phänomen, denn selbst Filmer, die sonst kein gutes Haar am AVCHD-Format lassen, 4:2:0 verteufeln und 8bit nicht mit der Kneifzange anfassen würden, sind von der Bildqualität der Canon angetan. Vom Nachfolger MkII habe ich bisher wenig gehört, aber für ihn wird wohl dasselbe gelten.

  5. #41
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Das liegt zumindest teilweise daran, dass sich Käufer vorher oft wenig informieren und die Pocket für einen kleinen Camcorder-Ersatz halten. Wenn sie dann merken, dass die Kamera nicht ohne Grund "Cinema" im Namen trägt, wird das Teil schnell wieder verkauft.
    Das sehe ich genau so. Es ist mit Sicherheit nicht einfach mit einer Pocket einen vernünftigen Film hinzubekommen.
    Wenn doch, dann ist aber auch einiges an Arbeit und vermutlich auch noch an Geld investiert worden.
    Die nackte Kamera bringt einen da kaum weiter, aber auch die Nachbearbeitung der Clips einer Pocket erfordern noch viel Arbeit und auch Erfahrung.
    Daher kann ich nur schwer nachvollziehen, warum man als Anfänger gerade mit solch einer Kamera starten möchte.
    Die C100 II ist da schon eher geeignet, aber sie ist halt recht kostspielig und man benötigt auch bei dieser Kamera noch so einiges an Zubehör.
    Das wird also auch nicht ganz so günstig werden. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann ist das ja in Ordnung.
    Aber man sollte immer bedenken, dass man zu Beginn, also als Neueinsteiger, gar nicht überblicken kann, was man wirklich benötigt.
    Daher kam ja auch schon mal mein Rat, klein einzusteigen.
    Ich würde da auf jeden Fall eine Kamera mit Wechselobjektiven wählen, denn kein fest angebautes Objektiv kann den gesamten Bereich, also von Weitwinkel über Makro bis langem Tele in hervorragender Qualität abdecken. Es gibt zwar immer wieder User, die das behaupten, aber es ist halt immer eine Frage des Anspruches.
    Wenn es also gleich eine Kamera aus dem gehobenen Sortiment sein soll, dann eben die C100 II mit zwei oder drei vernünftigen Objektiven. Dazu ein gutes Stativ und einiges mehr an Zubehör und es kann losgehen.
    Wenn es aber nicht gleich so teuer sein soll, dann würde ich mit der Sony A6300 (oder der A6500) und den Objektiven beginnen.
    Falls man dann mal merkt, es ist doch nicht mein Ding, hat man eben nicht so einen hohen Verlust zu verkraften.
    Diese hier genannten Kameras liefern ein so gutes Bild, welches man auch ohne allzu große Kenntnisse im Videoschnitt zu einem guten Film zusammen schneiden kann.
    Da braucht man dann nicht unbedingt spezielle Grading-Kenntnisse wie für eine Pocket.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  6. #42
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Kalkuliere eventuell gleich einen externen Sucher ein, denn da die Pocket kaum Schalter und Knöpfe besitzt, ist ihr Touchdisplay das zentrale Bedienelement. Mit Displaylupe davor wird die Bedienung umständlicher, weil man die immer erst aus dem Weg klappen muss.
    Ich habe nie eine BMPCC gehabt, aber ich lese, dass sie leider kein Touchdisplay hat.
    Das würde das Wegklappen der Sucherlupe (falls sie nicht bis über die Bedienknöpfe rechts des Displays ragt) wohl verzichtbar machen.

    Ich bin etwas skeptisch, ob das von der Handhabung her wirklich die richtige Kamera fürs Filmen von (teils schnellbewegten) Vögeln ist.
    Vorteile sind die kompakte Bauform, der ProRes-Codec (falls der Computer dafür geeignet ist) und der relativ kleine Sensor, der trotz m4/3-Kameraanschluss einen Cropfaktor von ca. 3 gegenüber normalen m4/3-Kameras mit Faktor 2 hat.

    Damit würde also aus einem 400mm-Objektiv immerhin ein Peudo-1200mm.

    Es käme auf einen Praxis-Test an:

    Ist der Autofokus schnell und zuverlässig genug?
    Reichen die max. 30 Bilder/Sek. in FHD? (schnelle Bewegungen evtl. verwischt, keine Zeitlupe möglich, keine nachträgliche Wahl des Bildausschnitts, keine langsamen, digitalen Zooms oder virtuellen Kamera'fahrten').
    Hält die Batterie lange genug ?
    Erkennt man auf dem Display mit Lupe genügend Details für eine Bildbeurteilung (hängt wiederum mit dem Autofokus-Verhalten zusammen und ob es nötig ist, auch mal manuell zu fokussieren)?
    Wie hört sich der Ton an? / wie soll er aufgenommen werden - unabhängig von der Kamera?

    Fazit:

    Die ebenfalls kompakte A6500 noch nicht ganz aus den Augen verlieren.
    Die erlaubt zwar keine kompakten m4/3-Optiken, aber eine Befestigung am Fernrohr sollte ebenfalls möglich sein (man ist teils enttäuscht über das Ergebnis einer 2-stufigen Vergrösserung mit Objektiv UND Okular (vergleichbar einem Telekonverter >2x) - was von Auge beim Blick durchs Fernrohr noch scharf und brillant aussah, ist es in der Aufnahme evtl. weniger) und es gibt ja von Tamron oder Sigma die recht kompakten und vom Gewicht her noch verkraftbaren Bis-600mm-Telezooms - hoffentlich auch mit Sony-Anschluss.
    Geändert von Skeptiker (16.11.2016 um 19:29 Uhr)

  7. #43
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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Die erlaubt zwar keine kompakten m4/3-Optiken, ...
    Auf diese Objektive kann man ehrlich gesagt auch verzichten, denn an der A6300/6500 kann man alle Canon und auch Nikon Objektive sowie die von Leitz, Zeiss und auch die von vielen neueren Anbietern aus dem asiatischen Bereich adaptieren, und etliche von denen funktionieren sogar mit AF bei einem entsprechenden Adapter.

    Ich habe nie mit der Pocket gearbeitet, habe aber immer gedacht, die hätte keinen AF. Scheinbar hat sie aber doch wohl einen, wie ich deinen Ausführungen entnehmen kann.
    Geändert von Hans-Jürgen (16.11.2016 um 20:03 Uhr)
    Gruß

    Hans-Jürgen

  8. #44
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    ... Ich habe nie mit der Pocket gearbeitet, habe aber immer gedacht, die hätte keinen AF. Scheinbar hat sie aber doch wohl einen, wie ich deinen Ausführungen entnehmen kann.
    Ich leider auch nicht (gibt's hier denn keinen Pocket-User, der/die mal Lust hätte, ein paar Worte zu schreiben?), aber so weit im mich erinnere, hatte die Original-BMPCC ein passives Bajonett (e-mount oder p-mount ??) und der aktive m4/3-Anschluss (der auch besser zur Sensorgrösse von etwas > "16mm" passt) kam dann bei der verbesserten, jetzigen Version hinzu.
    Geändert von Skeptiker (16.11.2016 um 20:23 Uhr)

  9. #45
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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    ich lese, dass sie leider kein Touchdisplay hat.
    Das würde das Wegklappen der Sucherlupe...wohl verzichtbar machen.
    Hoppla! So kann's gehen, wenn man sich ab einem gewissen Alter auf sein Gedächtnis verlässt ;-) Ich hätte schwören können, dass die Pocket ein Touchdisplay hat, aber klar, sie hat keines, und damit ist mein Argument gegen die Sucherlupe hinfällig.

  10. #46
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    An der Blackmagic Cinema Camera ist der Micro Four Third-Mount passiv, an der Blackmagic Pocket Camera aktiv.
    Die Kameras werden beide sehr gerne mit Speedbooster-Adaptern verwendet, die den Grop-Faktor verringern, es werden dann hochwertige APS-C - Objektive angeschlossen. Häufig ist zu lesen, der Speedbooster (kostet nur die Kleinigkeit von 500.- bis 600.- EUR) sei absolutes Muß für den Einsatz dieser Kameras, als wären sie sinnvoll gar nicht anders verwendbar. Nun, die Speedbooster-Ergebnisse überzeugen schon. Wenn man aber gerade die Pocket-Version wegen „Pocket“ kauft, so hört sie mit „erwachsenen“ Objektiven natürlich auf, die längste Zeit „Pocket" zu sein.

    Bei der Canon C100 II, wie auch beim Vorgänger, der womöglich auch schon ausreicht, wahrscheinlich sogar, habe ich natürlich an Gebrauchtangebote gedacht, neu ist völlig indiskutabel, besonders für einen Anfänger wie mich, der doch gar nicht weiß, ja wissen kann, wohin letztendlich die Reise geht. Das Ganze veraltet derartig schnell außerdem, man sieht ja auch, was für die Canon C100 nach nur wenigen Jahren nur noch verlangt werden kann.
    Der Codec-Nachteil an den Canon-Kameras kann, falls der einen qualitativ nicht befriedigt (was er ja auch erstmal muß), mit einem externen Recorder wie Ninja 2 beseitigt werden, heißt natürlich: noch höhere Kosten, dann sperriger für Draußen, denn die Attraktivität den Canon-Filmkameras ist ja auch vor allem, daß man die ohne Rig-Bastelei mit Objektiv daran in die Hand nehmend loslegen kann. Sie wirken auch robust und sind tatsächlich wetterfest, auch ausdrücklich bei Minusgraden, so daß man auch im Winter der arktischen Tundra wohl filmen kann.
    Bei all den Blackmagic-Kameras ist man mit filigranen Rig-Konstruktionen (ohne die sie nicht sinnvoll verwendbar sind) draußen unterwegs, von denen Allesmögliche absteht und damit auch aneckend angestoßen, gar abgestoßen werden kann im Extremfall. Die Kameras sind wohl schon eher was für Studio, die Pocket-Version auch mit Rig auch was für die Reise, zumindest wird sie nach gesichteten Filmen auch so genutzt.

    Und ja, die bisher von mir eher vernachlässigte Kamera ist womöglich die attraktivste: die Sony A wie auch immer Tausend.
    Ich schriebe es ja schon: eine Lösung, wo mein Gitzo-Stativ weiter verwendet werden kann, wäre schon sehr wünschenswert. Es ist wirklich sehr praktikabel, ganz sicher auch für das Filmen mit dem tollen Kopf, aber nicht extrem belastbar, gibt es derzeit nicht unter 1000.- € - so was stellt man nicht dann einfach in die Ecke und kauft wieder ein neues Stativ!

    Für die Reise sollte sowieso die Kamera, welche auch immer, nicht wesentlich schwerer sein als mein Spektiv (was ja auch kein Lichtgewicht), welches ich zusammen mit dem Gitzo-Stativ durchaus einen ganzen Tag wandernd durch die Gegen tragen kann, ohne daß es mir allzu lästig wird.
    Wird das Ganze mit Filmausrüstung deutlich schwerer, schwerer wird es wohl schon werden, dann kommt es seltener zur Anwendung, weil ich nicht damit wandern mag. Dann nützte auch die bessere Qualität nichts, denn sie wird wegen selternem Einsatz seltener sichtbar.
    Besser häufig und wenig strapaziös sehr gut dokumentieren, als seltener in exzellenter Qualität und mit mehr Strapaze.

    Der Anlaß der Beschäftigung sind die Vögel, Reise- und Naturdokumentation.
    Mit der Beschäftigung der Materie merke ich aber auch, daß Dokumentation anderer Art, wie die der Philipp Blooms beispielsweise, auch interessant werden können.
    Die Reisedokumentation ist bis jetzt die gesichertste Nutzung, und für die sollte auch erstmal gekauft werden.
    Ich habe Zeit, und die brauche ich auch, denn ich habe noch sehr viel zu lernen.
    Viel Geld muß in jedem Falle angelegt werden, das sollte dann auch überzeugend für längere Zeit geschehen.


    PS:
    Von den Erfahrungen von Blackmagic-Filmern hier zu lesen, das wäre in der Tat sehr interessant.

  11. #47
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Oben erwähnte ich den Preisverfall, der ist bei den Canon C100 bis 300 tatsächlich beträchtlich.

    So wird gebraucht eine Canon C300, die vor zwei Jahren noch 13000 Euro gekostet, jetzt für 3900.- € angeboten, und es gibt mehrerer solcher Angebote.

  12. #48
    Foren-Profi
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Canon-Filmkameras...wirken auch robust und sind tatsächlich wetterfest, auch ausdrücklich bei Minusgraden
    Der offiziellen Angabe zufolge ist die C100 eher kälteempfindlicher als andere Modelle (bis minus fünf Grad laut Canon, während sonst oft minus zehn als Untergrenze genannt werden), aber im echten Leben geht's immer bis einiges darunter, sonst gäbe es kaum Aufnahmen vom Winter. Der Knackpunkt ist auch weniger die Kamera, die sich im Betrieb ohnehin erwärmt, sondern es sind die Lithium-Ionen-Akkus, die bei Temperaturen unter Null stark an Leistung verlieren. Da muss man sich dann was einfallen lassen, um sie warm und bei Laune zu halten.

    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Oben erwähnte ich den Preisverfall, der ist bei den Canon C100 bis 300 tatsächlich beträchtlich.
    So ein Abrutschen beruht manchmal auch auf einer Preissenkung des Herstellers. Die C300 bekommt man derzeit für rund 7000 Euro neu (unverbindliche Preisempfehlung von Canon: 7700 Euro), und da sehen die 3900 Euro für eine gebrauchte schon wieder besser aus. Vor allem RED-Kunden können ein Lied davon singen, wie schnell der Wert ihrer Kameras in den Keller rauscht, nur weil der Hersteller von einem Tag auf den anderen mal eben den Neupreis fast halbiert.

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