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  1. #1
    Gelegentlicher Nutzer
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    Erbitte Kaufberatung für Camcorder

    Hallo,

    ich möchte mir einen Camcorder zulegen.Filmen möchte ich Familie,Natur,Tiere,Städte und alles was sich lohnt zu filmen!
    Eine Vorauswahl habe ich schon getroffen: alles Sony Camcorder
    FDR-AX100E
    FDR-AX53
    HDR-CX900E
    oder vielleicht die FDR-AX33

    Ich habe einige Youtube Vergleichs Videos der Kameras gesehen.Dabei fiel mir auf,daß die Aufnahmen der AX100 sehr verwackelt waren.Was mich zu der Frage bringt,ist der Stabilisator der AX 53 so sehr viel besser?
    Hat der CX900E die gleiche Ausstattung wie der AX100E,bis auf 4K?
    Welche Kamera von den oben erwähnten Kameras ist die beste?
    Welche würdet Ihr empfehlen oder selbst kaufen?

    Ich würde mich sehr über Hilfe freuen!

    Gruß
    Wolfgang

  2. #2
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    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Ich habe einige Youtube Vergleichs Videos der Kameras gesehen.Dabei fiel mir auf,daß die Aufnahmen der AX100 sehr verwackelt waren.Was mich zu der Frage bringt,ist der Stabilisator der AX 53 so sehr viel besser?
    JA


    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Hat der CX900E die gleiche Ausstattung wie der AX100E,bis auf 4K?
    JA


    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Welche Kamera von den oben erwähnten Kameras ist die beste?
    Welche würdet Ihr empfehlen oder selbst kaufen?
    AX100 und CX900 haben die bessere Bildqualität und Lowlight als AX33 und AX53.
    AX33 und AX53 haben den besseren bildstabilisator als AX100 und CX900.

    Entscheide du was dir wichtiger ist.

    Gruss
    Andreas

  3. #3
    Gelegentlicher Nutzer
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    Hallo Andreas,
    vielen Dank!

    Leider ist die Entscheidung sehr schwer.Ist eine bessere Bildqualität auch dann von Vorteil,wenn es in den Aufnahmen nur ruckelt?Ich würde gern beides haben,top Bildqualität und einen sehr guten Stabilisator.
    Gibt es das?

    Könnte man das Ruckeln mit einem Schwebestativ effektiv unterbinden?

    Gruß
    Wolfgang
    Geändert von wolfgang53 (25.07.2016 um 22:55 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,
    vielen Dank!

    Leider ist die Entscheidung sehr schwer.Ist eine bessere Bildqualität auch dann von Vorteil,wenn es in den Aufnahmen nur ruckelt?
    Überleg selbst: guckst du gerne Bilder an die Ruckeln?
    Da reisst es die besssere Bildqualität auch nciht raus, wenn du's nicht Anschauen willst.



    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Ich würde gern beides haben,top Bildqualität und einen sehr guten Stabilisator.
    Gibt es das?
    NEIN.
    Auch nicht wenn du 2x oder 3x so viel Geld ausgeben willst.
    Der Super- Bildstabi ( Sony B.O.S.S. ) gibts nur in den Modellen (und in noch billigeren von Sony).

    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Könnte man das Ruckeln mit einem Schwebestativ effektiv unterbinden?
    JA.
    Allerdings kostet das viel Übung wenns wirklich gut sein soll.
    Und du hast mehr Aufwand, mehr zum Schleppen, mehr Vorbereitung, etc.

    Gruss
    Andreas

  5. #5
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    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Könnte man das Ruckeln mit einem Schwebestativ effektiv unterbinden?
    In vielen Fällen wird es schon reichen, die Kamera richtig zu halten, beim Filmen nicht mit ihr herumzufuchteln und vielleicht auch eine kleine Schulterstütze zu verwenden. Versuch am besten, deine Kandidaten in die Hand zu bekommen und dann teste in der Praxis, was sie leisten. Youtube-Videos taugen wenig zur Beurteilung solcher Dinge.
    Mit "Ruckeln" im eigentlichen Wortsinn hat das alles übrigens nichts zu tun, denn das entsteht durch die Wahl einer unpassenden Verschlusszeit oder aufgrund von Wiedergabeproblemen.

  6. #6
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    Hallo,

    vielleicht trifft es "Bildzittern" etwas besser.
    Natürlich tendiere ich mehr zur AX100 aber der nicht so gute Stabilisator schreckt mich doch ab.Ich fände es auch umständlich,mit einem Schwebestativ hantieren zu müssen.Könntest Du mir eine gute Schulterstütze empfehlen?

    Würde ein Einbeinstativ hilfreich sein?

    Gruß
    Wolfgang
    Geändert von wolfgang53 (25.07.2016 um 23:40 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Könntest Du mir eine gute Schulterstütze empfehlen?
    Ich filme nur extrem selten aus der Hand, aber in diesen Fällen hat sich bei mir dieses simple und unauffällige Schulterstativ bestens bewährt.

    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    Würde ein Einbeinstativ hilfreich sein?
    Sicher, in manchen Situationen kann auch das praktisch sein. Mit Stativen ist es ja wie mit Objektiven und Mikrofonen: Es gibt so viele verschiedene, weil jedes seine Stärken und Schwächen hat.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Youtube-Videos taugen wenig zur Beurteilung solcher Dinge.
    So ist es. YouTube-Videos sagen viel aus über das Können der Person hinter der Kamera, aber sehr wenig über die Qualitäten der Kamera (außer, wenn es spezielle Testvideos sind und ganz konkrete technische Details verglichen werden).
    Man würde sicher auch Beispiele finden, wo AX53-Videos total verwackelt und AX100/CX900-Videos sehr ruhig sind. Nur im direkten und fairen Vergleich bestimmter Situationen (gleicher Kameramann, gleiche Äquivalent-Brennweite etc.) bemerkt man ggfs. die Vorteile des AX53-Stabilisators.

    Der Bildstabilisator in AX100/CX900 ist so schlecht nicht. Man kann ihn in zwei Stufen betreiben: Standard und Active. Letztere ist noch etwas effektiver, weil sie zusätzlich zur optischen Stabilisierung eine elektronische Stabilisierung bewirkt (allerdings unter Verlust von etwas Weitwinkel - man braucht dazu die Randbereiche des Sensors).
    Aber wie ruhig die Videos letztlich werden, hängt auch sehr stark von den jeweiligen Aufnahmebedingungen und der Verhaltensweise des Kameramannes ab. Wer z. B. lässig cool die Kamera mit einer Hand in die Höhe hält und dann auch noch eine längere Brennweite einstellt, wird keine wackelfreien Videos hinkriegen - auch nicht mit einem BOSS-Stabilisator.
    Ich persönlich arbeite beim freihändigen Filmen gern mit dem Sucher, weil ich damit am Auge bzw. an der Brille einen dritten Auflagepunkt habe (zusätzlich zu linker und rechter Hand, die von unten stützen). Das ist dann nahezu genauso ruhig wie mit Schulterstativ.

  9. #9
    Gelegentlicher Nutzer
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    Hallo,
    vielen Dank!

    Um noch weitere Informationen zu sammeln,durchforstete ich die ganze Nacht hindurch das Internet und bin nun vollends irritiert.
    Es hat sich herauskristallisiert,daß die überwiegende Meinung dort vorherrscht,daß Filmen mit Spiegelreflexkameras oder spiegellosen Kameras bessere Ergebnisse bringen als Camcorder.
    Irrt hier die Mehrheit der Leute oder was heißt das für mich?
    Da ich bereit bin, anfangs etwa 2000 € oder mehr in Aufnahmegeräte zu investieren,möchte ich natürlich das "Richtige" tun!
    Ich möchte nochmal hervorheben,daß Qualität der Aufnahmen oberste Priorität besitzt!
    Ja,was mach ich nun?

    Gruß
    Wolfgang

  10. #10
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    Zitat Zitat von wolfgang53 Beitrag anzeigen
    daß die überwiegende Meinung dort vorherrscht,daß Filmen mit Spiegelreflexkameras oder spiegellosen Kameras bessere Ergebnisse bringen als Camcorder.
    Ja, den Eindruck kann man beim Querlesen im Internet manchmal bekommen. Tatsächlich kommt es aber darauf an, was man filmen will und wie man filmen will.
    DSLRs und spiegellose Systemkameras zeichnen sich dadurch aus, größere Sensoren zu haben. Damit bieten sie mehr Gestaltungsspielraum im Hinblick auf Schärfentiefe und "Filmlook". (DSLRs sind zum Filmen übrigens nur noch zweite Wahl; also wenn man neu einsteigt, würde man heute eher eine Spiegellose nehmen.)
    Jedoch sind auch die spiegellosen Systemkameras meist schlechter bedienbar und nicht so für bequemes Filmen ausgelegt wie gute Camcorder; nicht umsonst bauen sich viele Filmer an ihre DSLR oder Spiegellose alles mögliche an Zubehör dran, z. B. FollowFocus, variablen Graufilter, Kompendium etc. Der Autofokus ist an den Systemkameras mittlerweile in einfachen Situationen brauchbar, aber für anspruchsvollere Motive muss man ihn nach wie vor abschalten und stattdessen manuell fokussieren. Der Bildstabilisator in Foto-Objektiven ist nicht immer optimal fürs Filmen geeignet; an die Qualitäten eines AX100/CX900-Stabilisators oder gar eines BOSS-Stabilisators kommen sie alle nicht ran.

    Kurz gesagt: Systemkameras können tolle Qualität liefern, wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt, viel manuell arbeitet und auch den Zukauf von teurem Zubehör nicht scheut.
    Fürs "normale" Filmen im Familien- und Urlaubsbereich sind Kleinsensor-Camcorder wie der AX53 nach wie vor viel besser geeignet; das gilt ganz besonders für Einsteiger und "Vollautomatik-Filmer", aber zum Teil auch noch für Fortgeschrittene. Kleinsensor-Camcorder bieten beste Stabilisierung, ziemlich zuverlässigen Autofokus und auch sonst gute Automatiken.
    Camcorder mit etwas größerem Sensor wie AX100/CX900 liegen von der Sensorgröße und vom Anspruch her ein bisschen dazwischen: Sie bieten mehr technische Bildqualität als Kleinsensor-Camcorder, aber trotzdem besseren Autofokus und Stabi als Systemkameras oder gar DSLRs. Man kann mit ihnen nur bedingt vollautomatisch filmen (z. B. sollte man je nach Helligkeit die Graufilter per Schalter einschwenken), aber insgesamt ist das schon sehr viel praktischer und flotter als das Drehen mit Systemkameras (bei gleichem Anspruch).
    Geändert von beiti (26.07.2016 um 14:38 Uhr)

  11. #11
    Gelegentlicher Nutzer
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    vielen Dank für Deinen sehr informativen Beitrag!
    Ich vermute,eine Entscheidung für das eine oder andere System,wird sich noch eine Weile hinziehen.Obwohl ich eher ungeduldig bin und eine baldige Anschaffung ersehne,werde ich wohl besser beide Möglichkeiten vor einer Anschaffung ausprobieren müssen.

  12. #12
    Foren-Profi
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    Wie gesagt: Die Übergänge sind fließend.

    Das eine Extrem wäre ein Billig-Camcorder mit 1/6"-Sensor; da hast Du wenig manuelle Eingriffsmöglichkeit, kaum Spielraum für selektive Schärfe und insgesamt nicht die bestmögliche Bildqualität, aber dafür einen superschnellen Autofokus und meist auch einen supergroßen Zoom-Bereich mit extremer Tele-Wirkung trotz kompakter Abmessungen.

    Das andere Extrem wäre eine Systemkamera mit "Vollformat"-Sensor und einem Sortiment manueller, videoptimierter Festbrennweiten samt Rig, FollowFocus, Filterhalter und Kompendium. (Wobei man übrigens nicht mit allen Kameras dieser Sensorgröße die optimale Bildqualität kriegt - Stichwort Lineskipping. Das nur am Rande, damit die Entscheidung nicht zu einfach wird. ;) )

    Die Sony-Camcorder mit 1"-Sensor liegen auf halbem Weg dazwischen und sind heute nicht umsonst ein beliebter Kompromiss aus Bildqualität, Bedienbarkeit und kreativem Gestaltungsspielraum.

    Und noch eine kleine Anmerkung sei erlaubt:
    Der Wunsch nach optimaler Bildqualität ist zwar berechtigt und verständlich, aber man sollte das Thema auch nicht überbewerten. Was nutzt Dir die technisch beste Bildqualität, wenn Du dann vor lauter Einstellen und Optimieren die besten Momente verpasst?
    YouTube ist heute voll von sehr stylisch angelegten DSLR- und Systemkamera-Videos mit jeder Menge ausgereizter Dynamik, ausgefeiltem Grading, jeder Menge Spiel mit den Schärfeebenen und gekonntem Einsatz von Graufiltern etc. Aber die meisten dieser Videos sind - trotz der einen oder anderen wirklich gelungenen Einstellung - blutleer und nach ein bis zwei Minuten einfach nur noch langweilig. Jeden technisch minderwertigen Clip aus einem fünf Jahre alten Smartphone, der aber inhaltlich interessant und flott geschnitten ist, schaut das Publikum lieber an.
    Das heißt nun nicht, dass man auf die Bildqualität nicht mehr achten sollte. Wenn alles Andere stimmt, freut sich der Zuschauer natürlich auch über bestmögliche Bildqualität als i-Tüpfchen. Nur sollte man, wenn man nicht alles haben kann, die richtigen Prioritäten setzen.

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