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  1. #13
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Danke erneut!

    Was heißt „BOSS Bildstabilisator“? Einfach nur mächtiger Bildstabilisator? Womöglich nur das…

    Ja, Digiskopie ist natürlich interessant, zumal ich schon einen Adpater für Systemkameras (mitgekauft) an das Swarowksi-Spektiv habe.
    Und auf Gewicht sollte ich achten, wie wahr! Ich muß mal die „großen“ Camcorder in die Hand nehmen.
    Wenn es schnell gehen soll, und das ist oft der Fall, dann fällt Digiskopie raus, da das alles zu langsam aufgebaut bzw. ausgerichtet ist, da wird man mit einer separaten Kamera oft erfolgreicher sein.
    Flüge sind mit Digiskopie schwer zu verfolgen, mit einem Camcorder oder einer Systemkamera wohl erfolgversprechender.
    Geändert von Pseudemys (04.06.2016 um 19:03 Uhr)

  2. #14
    Gelegentlicher Nutzer
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    BOSS = "Balanced Optical Steady Shot", sowas wie ein Markenname für den optischen Bildstabilisator, den Sony in den Videokameras mit den kleineren Sensoren verbaut. Die ganze Einheit Linsengruppe + Elektronik + Sensor ist innen im Gehäuse dabei sozusagen frei schwebend aufgehängt und gedämpft. Man sieht das wenn man vorne reinschaut und die Kamera bewegt. Schaus dir am besten mal in YouTube Videos an, es gibt einige. Das Ding ist wirklich klasse.

    Bei den größeren 1"-Sensoren ist die Einheit an sich halt deutlich größer, mit einem BOSS-System wäre die Kamera noch viel größer, deshalb hat wahrscheinlich die AX100 das so nicht.

    Ansonsten: korrekt, Digiskopie braucht Zeit. Wenn du wirklich fliegende Vögel filmen möchtest, dann hast du meiner Meinung nach mit einer DSLR ganz ähnliche Probleme wie mit dem Spektiv.

  3. #15
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Das doch immer etwas fehlen muß!

    Ich muß noch prüfen, und bin für diesbezügliche Stellungnahmen dankbar, ob für meine Zwecke, also Natur- insbesondere Vogelbeobachtungsdokumentation, das Fehlen des BOSS-Bildstabilisators ein großes Manko ist, denn, nach dem, was ich bis jetzt in Erfahrung gebraucht (vorwiegend auf YouTube), so empfiehlt sich die Sony Sony AX100 wohl schon sehr.
    (Andrew St.Pierre White ist auch überzeugt:
    Africa Expedition in a Stock 4x4. Can it be done? Intro. How it was shot.)
    Geändert von Pseudemys (05.06.2016 um 19:26 Uhr)

  4. #16
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    Ich hatte mir die AX100 auch mal angeschaut und mich letztlich dagegen entschieden. Für die Kamera spricht eines: die manuellen Einstell-Möglichkeiten, die du mit der AX53 nicht hast. Insofern ist das ganz sicher eine klasse Kamera, auch wenn sie nicht mehr ganz neu ist. Wesentlicher Grund für die AX53 war bei mir die Möglichkeit, auch aus der Hand filmen zu können - deshalb hatte ich das Gewichts-Thema ins Spiel gebracht. Die AX100 hat auch einen kleineren Zoom (12-fach) - sicher ebenfalls dem größeren Sensor geschuldet.

    Wenn du 4k möchtest und manuelle Kontrolle, ist die AX100 sicher gut, die Kritiken im Netz waren durchweg positiv. Manuelle Kontrolle ist viel wert, das sehe ich heute mit meiner HF G40. Leichtes Gepäck, viel Zoom, aus der Hand / ohne Stativ wäre dagegen eher AX53 (sofern das Ton-Thema für dich keine Rolle spielt).

    (Ich schau mir mal bei Gelegenheit den Film an - danke für den link.)

    Wie gesagt, es kommt drauf an, was du machen möchtest und mit welcher Ausrüstung du unterwegs sein willst.

  5. #17
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Ja, ich muß die Camcorder mal in die Hände nehmen (in diesen hielt ich bisher nur Fotokameras).

    Um aus der Hand gut filmen zu können, gäbe es z.B. solche Lösungen (das soll eine preiswerte, aber gute sein… etwas nervig der Bursche, Entschuldigung), aber das vergrößert natürlich das Gepäck.

    Weil gefragt wurde: Ton ist schon wichtig - Vögel!
    Aber dafür gibt es ja dann dies: Sony XLR-K2M Adapter Set mit XLR-Box und Richtmikrofon
    Und, wegen der Vögel, ein großes Teleangebot ist wichtig.

    Ist die Sony AX 100 noch dabei?
    Geändert von Pseudemys (05.06.2016 um 22:58 Uhr)

  6. #18
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Um aus der Hand gut filmen zu können, gäbe es z.B. solche Lösungen
    Schwebestative sind dafür konzipiert, aus der Bewegung heraus gemachte Aufnahmen zu stabilisieren, und die werden üblicherweise im Weitwinkel gedreht. Für Teleaufnahmen von Tieren dagegen ist so ein Teil keine sinnvolle Alternative zum Dreibeinstativ. Will man sogar auf dieses verzichten, dann muss der in die Kamera eingebaute Stabilisator retten, was zu retten ist, und in diesem Fall würde ich wenigstens den besten haben wollen, den es gibt - tunlichst noch in Verbindung mit einer kleinen Schulterstütze.

  7. #19
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Ja, das ist soweit klar, und es gäbe ein sehr gutes Stativ, bisher fürs Spektiv, wofür es in erster Linie konzipiert, aber das Filmen, gerade auch durch den tollen Kopf, sollte damit auch sehr gut möglich sein.

  8. #20
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    Ich habe mir vor ein paar Jahren das Velbon DV-7000 (http://velbon.de/video/256/velbon-dv-7000n) gekauft. Klar, etwas teurer als die billigen, aber nachdem ich vorher mit dem Billigstativ nur Probleme mit Wackeln bei Kameraschwenks hatte, bin ich mit dem Velbon absolut zufrieden. Mit dem Fluid-Kopf sind ruckelfreie weiche Schwenks in horizontaler und vertikaler Richtung kein Problem.

  9. #21
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    Für mich ist ein zentraler Vorteil von den hier diskutierten Videokameras, dass sie gut in der Hand liegen und einen Sucher haben. Dann behalte ich sie aber auch in der Hand und schaue da durch. Ein Schwebestativ könnte ich mir mit einer DSLR vorstellen, nicht mit einem Camcorder.

    Zum Filmen mit einem kleinen Camcorder braucht man im Gegensatz zu großen Teles meiner Meinung nach auch nicht viel an Stativ. 2 Dinge sollten da sein: Fluid-Kopf, damit man hin und wieder schwenken kann und ein Griff. Bei dir ist das alles (und noch viel mehr) vorhanden.

  10. #22
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    Habe diesen Thread mit großem Interesse gelesen.
    Auch der wirklich sehr gute BOSS der Sony ist kein Stativersatz, wenn es darauf ankommt, die Kamera über einen längeren Zeitraum ruhig zu halten. Standstative (auch Einbeiner) schränken die Beweglichkeit doch erheblich ein. Für meine AX53 habe ich mir deshalb bei Aufnahmen eines Chores aus schon vorhandenen Utensilien ein Schulterstativ zusammengeschraubt.
    Vorteil dieser Lösung: Man ermüdet nicht so schnell und kann sehr gefühlvoll auf einzelne Sänger des Chores zoomen, was bei einem Standstativ nicht so gut gelingt. Ideal bei dieser Kombination ist, dass man zusätzlich zur Schulterauflage noch einen Griff für die linke Hand zur Stabilisierung und Führung von vorn hat. So sieht die etwas eigenwillige Konstruktion, die sich auch gut in einer kleineren Kameratasche transportieren lässt, aus.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  11. #23
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    @renegat, du hast natürlich Recht, wenn du minutenlang filmst, brauchst du was. Gratulation, tolle Konstruktion!

    Wenn ich mal einen Vogel in der Nähe filme, dann haben Clips eine Länge von unter 30 sec, und das geht schon auch mal ohne Stativ - vor allem, wenn ich mich irgendwo anlehnen kann. Es stehen da schon öfter Bäume oder Bänke rum. Es geht ja nicht darum, das Stativ zu ersetzen. Es geht darum, auch mal bei Wanderungen mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein und trotzdem was filmen zu können, was zufällig daher flattert. Wenn ich gezielt Vogelbeobachtungen mache, hab ich immer ein Stativ dabei, schon fürs Spektiv.

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