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  1. #1
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Machen Hochleistungs-Vidoe-Foto-Kameras nicht Camcorder obsolet?

    Der Titel sagt's ja schon.

    Einer immer größer werdender Teil der Fotokameras kann auch sehr anspruchsvoll filmen.

    Nun werden trotzdem weiterhin Camcorder, die bekanntlich nur filmen können, angeboten. Sie müssen also auch den sehr gut filmen könnenden Foto-Kameras etwas Entscheidendes voraushaben, sonst wäre der Camcorder-Markt schon eingebrochen.
    Die Preise für überdurchschnittlich gute Camcorder sind auch nach wie vor vergleichsweise hoch, es muß dafür also einen festen Kundenstamm geben, nach wie vor, obwohl Foto-Kameras inzwischen sehr gut filmen können.

    Als wandernder Ornithologe fotografiere ich nun hin und wieder, ich komme vor lauter Beobachten einfach nicht viel dazu, man könnte auch sagen: das ist interessanter als Fotos.

    Für die Vogelfotografie kann ich mich auch nicht richtig begeistert, denn das für Vögel so charakteristische, ihr Flug, ist ja da nur eingefroren.
    Da finde ich zur Dokumentation von Vögeln, überhaupt der Naturbeobachtung, dann Filmen, zumal der Ton ja hinzukommt - und Vögel sind ruffreudig! -, schon viel interessanter.
    Dies zum Hintergrund meiner Frage.
    Falls ich zu meiner Sigma DP2 Merrill (mit der ich sehr schön die Landschaft fotografieren kann, denn da interessiert mich wieder die Fotografie, denn Landschaft ist statisch) noch eine Kamera kaufe, so frage ich mich, der gefilmte Naturdokumentation interessanter also fotografierte findet, ob nicht einen Camcorder kaufen anstatt eine weitere Foto-Kamera, die auch filmen kann.

    Nun ist aber bei der Dokumentation von Naturbeobachtungen ein effektives Teleobjektiv von großer Bedeutung, und das haben ja die Camcorder nicht, insofern fallen sie für die Dokumentation von Naturbeobachtungen in großer Entfernungen wohl raus, wenn man nicht jetzt eine hochprofessionelle Filmkama, die ja dann auch sehr schwer und mehreren Tausend Euros kostet, kaufen will - so etwas steht hier nicht zur Debatte.

    Empfiehlt sich für den Dokumentaristen von Naturbeobachtungen von daher schon eher eine sehr leistungsstarke Fotokamera, die auch filmen kann als ein in der Leistungsklasse vergleichbarer Camcorder?

    Mit, beispielsweise, einer Nikon D750 soll man wunderbar fotografieren, aber auch filmen können.
    Ein beliebter Camcorder, der schon an der Profiklasse kratzen soll, die ganz wesentlich teurer, soll z.B. die Sony FDR-AX100E HD sein.


    Aber zuerst muß wohl die grundsätzliche Frage beantwortet werden:

    Was haben Camcorder in der Leistungsklasse des oben genannten Sony-Gerätes einer auch filmen könnenden (und ja auch 4K) Fotokamera voraus, z.B. der oben genannten Nikon beim Filmen voraus?
    (Ich hoffe, man kann die Geräte in etwa vergleichen.
    Logischerweise kann ja auch nur das Filmen verglichen werden, denn der Camcorder kann nicht fotografieren, wohl kann man aber Filmausschnitte zu Fotos machen, die, möglicherweise aber nicht dieselbe hohe Qualität von einer in der Leistungsklasse vergleichbaren Fotokamera gemachten haben.)


    Dank & Gruß,
    Pseudemys
    Geändert von Pseudemys (01.06.2016 um 10:14 Uhr)

  2. #2
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    Ich mag falsch liegen, aber wenn ich mich nicht täusche, sind bei den Videokameras die Bildstabilisatoren deutlich besser für Video geeignet (spezialisiert) als dies bei Spiegelreflexkameras mit Videofunktion der Fall ist.

    Dazu kommt bei Camcordern ein motorischer Zoom, der weiche Zoomfahrten ermöglicht (so man dies denn will) während bei Spiegelreflexkameras "nur" der manuelle Zoomring zur Verfügung steht.

    Und nicht zuletzt ist die Ergonomie sicher kein zu vernachlässigender Punkt. Mit einer Videokamera klassischer Bauart kann man auch mal eine halbe Stunde am Stück filmen, eine Spiegelreflexkamera eine halbe Stunde am Kameragriff zu halten und dann noch mit der zweiten Hand den Zoomring bedienen zu müssen, stelle ich mir nicht so prickelnd vor.

    Als letztes kommt dann noch die Beschränkung auf 29:59 Minuten Film am Stück dazu, weil die Fotokameras mit Filmfunktion so nicht als Videokamera besteuert werden. Für durchgehende Konzert- oder Theateraufnahmen etc. taugt ein Fotoapparat mit Filmfunktion daher leider auch nicht.

    Zum Zoom: Mein Mittelklasse-Camcorder hat ein optisches 26-fach-Zoom, was etwa 730mm Tele (Kleinbild) entspricht:
    https://www.youtube.com/watch?v=aogJRdWjPus

  3. #3
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Danke für die erste Antwort!

  4. #4
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    Ich denke, man muss den Markt differenziert betrachten. Die Einsteigercamcorder der Preisklasse bis ungefähr 300 Euro wurden in der Tat ziemlich ausgedünnt, allerdings kaum wegen filmender Fotokameras, sondern vor allem wegen der Smartphones. So ein Teil hat heute fast jeder ohnehin in der Tasche und für den Durchschnittsfamilienfilmer reichen die Möglichkeiten allemal aus - für einiges drüber übrigens auch noch.
    Das Filmen mit Spiegelreflexkameras ist vor acht Jahren schlagartig populär geworden, weil man damit preisgünstig und ohne optische Krücken wie die 35mm-Adapter einen "Look" erhalten konnte, wie ihn viele Leute mit Kino und Hollywood verbinden. Die mit Video-DSLRs verbundenen Nachteile bei der Handhabung nahm man notgedrungen in Kauf.
    Mittlerweile scheint mir dieser Boom eher wieder am Abflauen, da es heute auch für Amateure erschwingliche Camcorder mit großen Sensoren gibt (die Sensorgröße war ja das Hauptargument pro DSLR oder später auch DSLM), die dieselben Bilder liefern und obendrein die praxisgerechtere Bedienung.

    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Nun ist aber bei der Dokumentation von Naturbeobachtungen ein effektives Teleobjektiv von großer Bedeutung, und das haben ja die Camcorder nicht, insofern fallen sie für die Dokumentation von Naturbeobachtungen in großer Entfernungen wohl raus
    Das Gegenteil ist der Fall, denn das ist sogar eine ihrer Stärken gegenüber einer Systemkamera. Wo die Fotoapparate wegen des größeren Sensors auch physikalisch längere Brennweiten mit den damit verbundenen Volumen-, Gewichts- und Kostennachteilen benötigen, finden sich extreme Telebrennweiten bei Camcordern bereits in taschentauglichen Gehäusen. Einfach gesagt: Je mehr du mit langen Teles arbeiten willst, desto mehr profitierst du von einem Camcorder mit nach heutigen Maßstäben kleinem Sensor.

    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Mit, beispielsweise, einer Nikon D750 soll man wunderbar fotografieren, aber auch filmen können.
    Das ist richtig, und gerade die D750 hat die Messlatte in diesem Punkt ziemlich hochgesetzt.

    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Was haben Camcorder in der Leistungsklasse des oben genannten Sony-Gerätes einer auch filmen könnenden...Fotokamera voraus...?
    Die Stärken liegen wie oben bereits angedeutet bei der Handhabung: So besitzt die AX100 zum Beispiel eingebaute Graufilter, was den Dreh ungemein erleichtert, zumal man beim Filmen ja nicht so frei mit der Belichtungszeit agieren kann wie beim Fotografieren, sie besitzt ein Motorzoom mit Brennweiten vom Weitwinkel bis zum starken Tele, mit dem sich Zoomfahrten realisieren lassen, sie kann länger als 29 Minuten am Stück aufnehmen, falls das mal nötig sein sollte, sie hat ein dreh- und schwenkbares Display, was bei der DSLR auch nicht die Regel ist, und sie kann mit höheren Datenraten aufnahmen, was der Bildqualität zugutekommt. Kurz zusammengefasst: Vieles, wofür eine DSLR zusätzliches Zubehör benötigt, kann der Camcorder schon ab Werk.
    Speziell für deinen Zweck scheint mir allein schon das Argument der Telebrennweite stark für einen Camcorder zu sprechen. Zu einer filmfähigen Fotokamera würde ich heute eigentlich nur noch greifen, wenn der Foto-Aspekt im Vordergrund steht, oder es einen anderen sehr guten Grund gibt. Ansonsten bleibt der Camcorder die erste Wahl. Im Bereich des szenischen No-Budget-Films mag das etwas anders sein, aber um diese Nische geht's hier ja nicht.

  5. #5
    Gelegentlicher Nutzer Avatar von Pseudemys
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    Ich beginne durchzublicken.

  6. #6
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    "Durchblick" ist ein gutes Stichwort, denn auch dabei punktet der Camcorder: Sein Sucher ist während der Aufnahme nutzbar, während die DSLR zum Filmen den Spiegel hochklappen muss, so dass das Sucherbild verschwindet. Nur die spiegellosen Systemkameras, die elektronische Sucher besitzen, können in dieser Disziplin mit dem Camcorder gleichziehen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    "Durchblick" ist ein gutes Stichwort, denn auch dabei punktet der Camcorder: Sein Sucher ist während der Aufnahme nutzbar, während die DSLR zum Filmen den Spiegel hochklappen muss, so dass das Sucherbild verschwindet. Nur die spiegellosen Systemkameras, die elektronische Sucher besitzen, können in dieser Disziplin mit dem Camcorder gleichziehen.
    Die aktuellen modernen Spiegelreflexkameras können beim Filmen aber doch auch das Bild auf den Bildschirm ausgeben, oder?

    Achso verstehe, Du meinst den optischen Sucher! Der funktioniert dann nicht, wenn man filmt, weil der Spiegel dann dauerhaft hochgeklappt ist.
    Geändert von Maximus (01.06.2016 um 12:54 Uhr)

  8. #8
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    Solange der Vogel schön ruhig sitzen bleibt, hat eine Spiegelreflex-Kamera sicher ihre Vorteile in Verbindung mit einem langen Tele. Ich denke an all die Probleme, wenn das Licht mal nicht so ist wie man das gerne hätte - zuviel (Dynamik-Umfang) oder zuwenig (Rauschen). Da merkt man dann schon Unterschiede zu den kleinen Sensoren der Camcorder.

    Nur - was wenn nicht? Ich habe einige Filmversuche gemacht mit einer DSLR. Die typischen Probleme, die ich dabei immer wieder habe sind vor allem, dass ich bei starker Sonne auf meinem Display nix sehe (wenn der Vogel sitzen bleibt, kein Problem - sonst aber schon), dass die Spiegelreflex-Kamera beim Filmen (jedenfalls meine) keinen vernünftigen Autofokus mehr hat und manuelles Fokus nachziehen beim sich bewegenden Objekt auch nicht einfach ist und - nicht zu vergessen - der schöne Kinoeffekt mit der geringen Schärfentiefe macht das Leben gerade dann auch nicht leichter.

    Ich hab mir aus diesen Gründen einen Camcorder zugelegt und noch eine Telelinse obendrauf. Ich hab gerade heute eine Schlägerei zwischen ein paar Enten gefilmt, ich wüßte nicht, wie ich das mit der DSLR hinbekommen hätte. Möglicherweise sind Systemkameras mit Sucher hier einfacher zu handhaben, die DSLR in diesem Fall nicht.

    Nicht falsch verstehen: ich möchte hier nicht nur gegen die DSLR argumentieren. Ich denke, beide machen Sinn - abhängig von der Situation.

    Viele Grüße
    Heinz

  9. #9
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    Auch wieder interessante Überlegungen und Beobachtungen - danke!

    Was für ein Camcorder hat Dich für die Vögel überzeugt? Und: Warum?
    Mir war nicht klar, daß man an einem Camcorder Linsen wechseln kann - Du schreibst auf jeden Fall von einer Telelinse im Zusammenhang mit dem Camcorder.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Mir war nicht klar, daß man an einem Camcorder Linsen wechseln kann
    Bei einfachen Hobbymodellen geht's nicht, aber je höher man in der Preisklasse greift, desto selbstverständlicher wird diese Möglichkeit, und da gibt's dann auch Zoomobjektive mit Brennweiten und Lichtstärken, von denen man an einer DSLR nur träumen kann. Dass sie für den Normalfilmer auch am Camcorder ein Traum bleiben, liegt allein am Preis dieser Teile.
    Was aber bei nahezu jedem Camcorder funktioniert (er muss nur ein Filtergewinde besitzen), sind so genannte Konverter, also Linsensysteme, die vor das Kameraobjektiv geschraubt werden und den Brennweitenbereich verschieben - je nach Konstruktion entweder in Richtung Weitwinkel oder in Richtung Tele.

  11. #11
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    Dazu bin ich nun noch auf hwebs Rückmeldung gespannt.

  12. #12
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    hallo,

    es ist, wie Bernd schreibt: meine Canon HF G40 hat ein 58mm-Gewinde und da kannst du Vorsatz-"Linsen" aufschrauben. "Linse" ist nicht wörtlich zu nehmen, das sind natürlich Linsengruppen wie sonst auch - und damit entsprechend schwer.

    In meinem Fall gäbe es einen 1,5-fach Konverter von Canon im Handel zu ca. 350 €, ich hab einen gebrauchten, einwandfreien Sony 1,7-fach-Konverter bekommen können. Der hatte auch 58mm, passt also einwandfrei.

    Du fragst, nach welchen Kriterien ich die Kamera ausgesucht hatte.

    Gesetzt waren Sucher und gute Bildqualität (wobei Sucher ohnehin nur in der etwas teureren Consumer-Klasse verfügbar sind), ein optischer Bildstabilisator, sowie nach Möglichkeit WLAN-Remote-Steuerung über Smartphone (um die Kamera näher an die Vögel zu bringen und mich selbst zurück zu ziehen). Natürlich gibt es dann noch eine Reihe von anderen Wunschvorstellungen, die man im Kopf hat:

    - 4k, idealerweise mit 50p (gibts aber im Consumer-Bereich nicht). Wobei 4k nur dann interessant ist, wenn man das in der tatsächlichen Auflösung auch annähernd hat und damit digitale Zoom-Reserven hat.
    - NTSC-PAL-Umschaltung (kann die DSLR, leider können das Video-Kameras eher nicht. Ärgerlich, wenn man mit 50p kommt und Lightroom das nicht exportieren kann.)
    - manuelle Steuerungsmöglichkeiten (bietet Sony leider nur beschränkt)
    - möglichst neues Modell

    Schon alleine die Anforderung "Sucher" hat die Geschichte eingeschränkt, da bleibt nicht viel. Letztlich war die Wahl zwischen der Sony FDR AX53 und der Canon HF G40.

    Ich gehe nicht immer mit vollem Equipment nur zum Fotografieren oder Filmen raus, ich mag auch einfach mal mit leichtem Gepäck unterwegs sein. Das sprach eigentlich ziemlich deutlich für die AX53: sie ist deutlich leichter als die Canon, bei dem Bildstabilisator braucht man wirklich nicht immer ein Stativ und man hat (mit 25p) ggf. auch noch digitale Reserve, wenn man mit 4k filmt.

    Leider gibts Vögel auch in ruhiger Umgebung und gerade wenn man dann aus der Hand filmen möchte und kein externes Mikro dran hat, dann der Ton bei der Sony nicht der Hit (siehe Videoakiv-Reviews). Aus dem Grund wurde es dann doch die Canon.

    Gut bei der:
    - Klasse Bild
    - sehr gute manuelle Kontroll-Möglichkeiten

    nur leider kein 4k. Das Gewinde vorne hatte nach meiner Erinnerung die Sony auch. Die AX100 kam übrigens nicht in Betracht: sie hat einen großen 1"-Sensor und genau NICHT den BOSS Bildstabilisator. Der war mit für das Filmen aus der Hand wichtiger.

    Fazit: wenn dich das Tonproblem nicht stört, empfehle ich die Sony AX53, gerade wenn du dich als "wandernden Ornithologen" bezeichnest. Solltest du natürlich immer Stativ und Spektiv dabei haben, ist Digiskopie auch eine interessante Geschichte.

    Ansonsten: es gibt natürlich noch andere Alternativen - Systemkameras oder Superzoom-Kameras wie die Sony RX 10. Hier hab ich aber keine Erfahrung, wie sich der Autofokus verhält und weiß auch nicht, ob es andere nützliche Hilfsmittel gibt beim Filmen durch Sucher, wie Zebra oder Peaking.

    Viele Grüße
    Heinz

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