Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    Suche Audiorecorder, der 8 Kondensatormikrofone auf SD-Karte in 48kHz,24 Bit aufnimmt

    Nachdem ich als Konzert- und Theater-Filmer in der Praxis feststellen musste, dass der ZOOM R24-Recorder in 24bit nur aufnimmt, wenn auf der SD-Karte noch niemals 16bit-Aufnahmen waren, frage ich mich oder Euch: muss ich jetzt 1100 Euro für den ZOOM F8 ausgeben, oder tut es der Tascam DP 32 SD für ca 540 auch? Was hat der ZOOM F8, das der Tascam nicht hat?
    Leider testet Videoaktiv immer nur die Tascam-Geräte der DK-Serie! Besitzt jemand ein Tascam DP32-Pult und hat damit gute Erfahrungen gemacht?
    Hat der F8 ähnliche Überraschungen wie der R24 oder läuft er so gut wie der H6?

  2. #2
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Hans Ernst
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    Hallo Klassikvideo,
    eine DK-Serie gibt es nicht von Tascam - gemeint sind wohl die DR-Recorder. Dass wir die DP-Geräte von Tascam nicht testen, stimmt nicht - wir hatten das "alte" DP-32 in Heft 6/13 im Test, oder früher auch vergleichbare Geräte wie das Boss BR-1600 CD.

    Allerdings sind alle diese Modelle überhaupt nicht vergleichbar mit dem Zoom F8, sind sie doch deutlich größer als dieser (Breite Tascam: über 50 cm; Breite Zoom: ca. 18 cm!) und nicht als Fieldrecorder, sondern als Heimstudios konzipiert, mit denen der Musiker/Filmer eine komplette Produktion aufnimmt, intern abmischt und dann als Master (in früheren Versionen sogar als CD) ausgibt. Da die meisten Filmer (und viele Musiker) den Ton aber nicht mehr im Gerät, sondern im PC bearbeiten und mischen, sind diese Heimstudios auch nicht mehr so populär wie früher (weshalb wir auch nicht mehr jede einzelne Version davon testen können - wobei sich zwischen DP-32 und DP-32 SD kaum etwas geändert hat, außer dass bei der neuen Version der CD-Brenner fehlt).

    Der Zoom F8 dagegen ist - ganz anders als Tascam DP-32 (SD) - dafür gedacht, an der Kamera befestigt zu werden oder am Stativ/dem Tonmann in einer Tasche zu hängen. Er hat zudem deutlich kleinere Bedienelemente als die für den Tischbetrieb gedachten Heimstudios! Die einzige Gemeinsamkeit ist tatsächlich, dass beide bis zu acht XLR-Quellen gleichzeitig aufnehmen können.

    Ein weiterer wichtiger Unterschied für die Praxis: Der Zoom läuft auch mit Batterie/Akku, das Tascam-Studio ausschließlich mit Netzstrom. Zum höheren Preis des Zoom tragen sicher auch das sehr robuste Gehäuse für den Einsatz unterwegs und die professionellen Timecode-Funktionen bei - der F8 ist einfach für eine andere Zielgruppe konzipiert.

    Und soviel kann man sagen: Er läuft genauso gut wie der H6. Dass man eine SD-Karte für eine andere Betriebsart neu formatieren muss, gibt es übrigens sogar bei Camcordern, wo das oft für eine 25p-/30p-Umstellung nötig ist.

    Viele Grüße

    Hans Ernst/Red. VIDEOAKTIV

  3. #3
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    Lächeln Phantomspeisung nur 4+4 oder auch 7+1 ohne?

    Hallo Herr Ernst!
    Danke für die schnelle Antwort! Ich habe mir das Soundspezial 2014 heruntergeladen und fand dort den Test der alte CD-Brenner-Konstruktion! Wenn ich 5 -7 Mikros für Surroundaufnahmen (VA6/2010)im Raum aufstelle und mir 1-2 Summen der Solisten-(Funk)-Mikrofone aus dem Live-Pult anzapfe, habe ich gern ein Pultgerät zur Verfügung. Vielleicht erinnern Sie sich an die Bedienung:
    wird die Aufnahmelautstärke mit den Schiebereglern oder (wie beimZooomR24) nur mit den Vorpegelreglern eingestellt? Wenn es die Phantomspeisung nur als Vierergruppen gibt und ich nur 7 Kondensatormikros, aber 1 Solistenleitung ohne Phantomspeisung brauche, müsste das Live-Pult über einen Klinkenstecker angeschlossen werden, damit es keine Phantomspeisung abbekommt, oder ist die Ph-Schaltung so ideoten-sicher, dass ich auch einen XLR-Stecker anschließen kann?
    Geändert von klassikvideo (18.04.2016 um 18:50 Uhr)

  4. #4
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Hans Ernst
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    Hallo Klassikvideo,
    die Eingangslautstärke bei der Aufnahme wurde auch beim DP-32 mit den Trim-Reglern eingestellt, die Kanal- und Summenfader bestimmen das Mischungsverhältnis für die Stereosumme (und auch das Abhören).
    Ja, bei aktivierter Phantomspeisung würde ich die Line-Inputs sicherheitshalber über Klinke anschließen.

  5. #5
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    Jetzt doch 16 Kanäle

    Hallo Herr Ernst!
    Sie hatten Recht: das Tascam DP 32 ist zwar leicht zu bedienen und braucht keinen Computer, aber es ist recht groß und schwer für den Mobileinsatz. Der Haken ist, dass die Phantomspeisung nur in Vierergruppen geschaltet werden kann.
    Vergleichsweise ist das Zopm F 8 winzig, alle Phantomspeisungen sind einzeln schaltbar, aber es nervt, dass einige Tasten sehr klein sind, einige sind beleuchtet und einige nicht.

    Ein Tontechniker, der mir im letzten Jahr seine 24 PA-Kanäle in meine 8 gezwängt hatte, riet mir dringend, ein 16-Kanal-Gerät zu kaufen. Hier kommen Allen+Heath ICE 16 oder Cymatik LR 16 ins Spiel.
    Gibt es jemanden unter den Lesern, der mit beiden Geräten schon Erfahrung hat?
    Wir haben ein 24-Kanal-PA-Pult von A+H, wo wo wir das ICE 16 gut anschließen könnten.
    Für mobile Einsätze würde ich gern noch einen 8-Kanal-Mikrofonverstärker dazu haben:
    z.B. Behringer ADA 3200 mit ADAT-Kurzschluss usw.
    Hat jemand Erfahrungen, wie die Kabel gelötet sein müssten, damit das Cymatik, das ja am Insert des Mixers abgreift, ein unsymmetrisches Signal aus dem Behringer ADA 3200 bekommt?

  6. #6
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Hans Ernst
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    Hallo Klassikvideo,
    in der Bedienungsanleitung des Cymatic-Recorders LR-16 kann man die unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten und Kabelbelegungen sehen (Seite 24):
    http://cymaticaudio.com/images/downl...tManual_DE.pdf
    Normalerweise schließt man den Recorder über ganz normale Stereoklinkenkabel an die Inserts des Mischers an; es ist aber lt. Anleitung auch der Anschluss an symmetrische wie unsymmetrische Direktausgänge (Direct Outs) möglich, die manche (ältere) Pulte haben.
    Generell heißt das: Der Cymatic LR-16 (genauso wie der 19-Zöller von Allen & Heath) brauchen Line-Pegel-Signale, mit Mikrofonpegel können sie nichts anfangen.

  7. #7
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    Behringer X32 Rack mit USB-Stick. Falls ein nachträglicher Sound-Mix der separaten Kanäle erforderlich sein sollte, genügt ein einfacher Laptop am eingebauten USB-Interface des X32.
    http://www.thomann.de/de/behringer_x...2a79f3b37c8a0d
    Geändert von TomStg (11.05.2016 um 17:04 Uhr)

  8. #8
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    Hallo TomStg!

    Danke für den Hinweis auf Behringer X32! Wenn ich die technischen Daten richtig lese,
    werden die 16 Spuren aber nur als Stereo auf USB recorded?!

  9. #9
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    Hallo Herr Ernst!
    Nun ist er da, der Cymatic LR16. Einfach zu bedienen: Der Recorder fragt zunächst nach einem USB-Stick (16 bit) oder einer Festplatte (für 24 bit), die aber mit FAT32 formatiert sein muss. Mit dem exFAT, das Windows 10 anbietet, ist der Recorder nicht einverstanden, er möchte selbst formatieren (eine WD-Platte erkannte mein Rechner anschließend nicht wieder). Jeder Speicher wird vom LR16 auf seine Eignung für 16 oder 24bit getestet. Leider gibt es auch bei einer kleiner Intenso-Festplatte trotz einer "Zulassung" zu 24 bit Anzeigen für "Dropouts". Hat jemand Erfahrung, welcher schnellste Speicher problemlos laufen würde?
    z.B. der SanDisk-USB-Stick "Extreme Pro" mit 260 MB? Bei 16 bit Aufnahmen braucht man sich keine Sorgen zu machen.

    Praktisch finde ich, dass dieser Recorder zusammen mit einem Computer über USB auch als AD-Wandler arbeitet: wenn man die Cymatic-Treiber lädt, kann man die genaue Aussteuerung jedes Kanals beobchten, das geht leider nicht während der LR16 als Recorder arbeitet.
    Aber man kann ja auch mit Hilfe der Cymatic-ASIO-Treiber ein Audio-Aufnahme-Programm ansprechen.

    Anschluss: mit einem Multicor von 2x8 symmetrischen Klinkensteckern werden die Insert-Buchsen des PA-Mixers mit den Eingangsbuchsen des Recorders verbunden und erhalten dort die erforderliche Line-Spannung.
    Das kleine Display zeigt in 3 Stufen an: 1.Signal da, 2.Vollaussteuerung, 3. Übersteuert

    Um bis zu 8 zusätzliche Kondensatormikrofone anzuschließen, habe ich den Mirkofonvorverstärker Behringer ADA 3200 gekauft, der 8 XLR- oder Klinke-Buchsen und 8 XLR-Ausgangsbuchsen hat. Da am LR 16 der Ring des Klinkensteckers frei bleiben muss, habe ich symmetrische Kabel gekauft und am Klinkenstecker den Minus- oder Ring-Pol abgeschnitten. Da die 8 Eingänge auf einen ADAT-Ausgang gehen und der ADAT-Eingang auf die 8 XLR-Ausgangs-Buchsen, müssen ADAT-Aus- und Eingang mit einem TOS-Link-Lichtleiter verbunden werden. Tolle Klangqualität für 300+200=500 Euro + Kabel.
    Geändert von klassikvideo (13.06.2016 um 13:35 Uhr)

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