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  1. #1
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    120 fps Konvertierung

    Hallo zusammen, ich habe mir die Sony X1000v zugelegt und nun die ersten Videos auf dem Rechner. Die Kamera produziert ja sehr große Dateien. Darf sie ja auch bei 1080 und der hohen bitrate. Nun aber zu meiner Frage. Ich habe überlegt die Dateien zu konvertieren um die Dateigröße ca. zu halbieren. Da mein PC egal in welchem schnittprogramm in die Knie geht. So machts einfach kein Spaß. Ich würde nur gern die framerate behalten um dann auch slow-motion zu machen. Nur habe ich kein converter gefunden der in zb. H264 mit der gleichen framerate konvertiert. Das maximum ist immer 60. Hab ich nen Denkfehler? Könnt ihr mir sagen wie ihr mit diesen großen Dateien umgeht?

  2. #2
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Wenn Du mit hoher Datenrate filmst macht es eigentlich keinen Sinn diese dann zu reduzieren. Dann nimm gleich am Anfang die Datenrate in der Kamera zurück. Prinzipiell gibt es Konverter zu Hauf die H.264 bei gleicher Bildrate mit reduzierter Datenrate erzeugen. Aber genau genommen ist eine Datei mit höherer Datenrate für den Rechner die geringere Belastung, da die Dateien weniger stark dekomprimiert werden müssen. Wenn es dabei hakt, dann liegt es vermutlich an der Festplatte, die die hohe Datenrate nicht "rausschaufeln" kann. Ich tippe mal: Du arbeitest auf einem Notebook mit interner Festplatte (die dann mit 5400 upm dreht)?
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

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  3. #3
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    Danke für deine Antwort. Ich habe eine ssd. Auf ihr ist powerdirector 14 installiert und auch die Dateien liegen auf der Platte. Bekomm es trotzdem nicht flüssig hin. Die Idee war einfach die bitrate der Videos zu reduzieren aber eben die fps für die Möglichkeit einer Zeitlupe nicht zu verringern. Können Sie mir einen converter empfehlen der die fps bei 120 bzw. bei 240 übernimmt?

  4. #4
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    Schreib doch einfach mal was zu Deinem PC.
    Der PowerDirector bekommt das eigentlich bestens hin.
    Ansonsten, kannst Du gerne mal einen Clip zum CyberLink Server hochladen, Adresse über Private Nachrichten, dann kann man mal schauen wo es klemmt.


    Gruß Bernd

  5. #5
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    Zitat Zitat von hauboldo Beitrag anzeigen
    Ich habe eine ssd. Auf ihr ist powerdirector 14 installiert und auch die Dateien liegen auf der Platte. Bekomm es trotzdem nicht flüssig hin.
    Ich denke, Du bist hier einem häufigen Missverständnis aufgesessen. Der Durchsatz Deiner SSD ist ganz bestimmt nicht das Problem; selbst eine lahme 5400-UpM-Notebookplatte schafft schon ein Mehrfaches der Datenrate heutiger Videostreams.
    Tatsächlich ist es, wie Joachim Sauer schon schrieb, gerade umgekehrt: Die Dateien sind bereits so stark komprimiert, dass Dein Rechner Schwierigkeiten hat, sie in Echtzeit zu decodieren.

    Als ich 2008 mit dem HD-Schnitt anfing, war mein damaliger Rechner auch viel zu lahm, um das damalige AVCHD-Format zu decodieren. Die Lösung war damals: Ich wandelte die Videos in ein sogenanntes Intermediate-Format um, das schwächer komprimiert war. Dadurch wurden die Videos etwa fünfmal (!) so groß - aber selbst das war für damalige Festplatten schon kein Problem; man brauchte halt genug Festplattenplatz. Und mit diesen fünfmal so großen Dateien konnte ich das HD-Material auf meinem betagten Rechner flüssig schneiden.

    Ich habe damals Edius Neo 1 verwendet; da wurde ein Intermediate-Codec (Canopus HD) bereits mitgeliefert.
    Mit PowerDirector 14 kenne ich mich leider nicht aus und weiß nicht, welchen "schnittfreundlicheren" Codec man da verwenden könnte.

    Deine Sony-Cam verwendet intern eine aggressive H.264-Variante. Die verkraftet Dein Rechner offenbar nicht.
    Ideal für den Schnitt wäre ein Intraframe-Codec, der jedes Bild einzeln codiert (natürlich zum Preis einer erheblich höheren Datenrate, wenn nicht gleichzeitig die Qualität sinken soll). Ob es da was Geeignetes gibt, das in PowerDirector gut funktioniert, weiß ich nicht.
    Vielleicht genügt es auch schon, einen weniger stark komprimierten Interframe-Codec zu verwenden. Da fällt mir MPEG2 ein. Sogar von H.264 gibt es Varianten, die mit weniger Rechenleistung zu decodieren sind (z. B. mit Baseline-Profil). Aber auch in diesen Fällen wird man, wenn die Qualität nicht zu sehr leiden soll, zum Ausgleich der weniger effizienten Kompression die Datenrate ein Stück hochschrauben müssen (z. B. auf das Doppelte).

    Letztlich sind alle diese Konvertierungen nur Übergangslösungen, die sich mit Kauf eines neuen, leistungsfähigeren Rechners erledigen.

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