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  1. #13
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    Dafür rauscht das beyer mit 20dB(A) anstatt mit 15dB(A) wie das Sennheiser.
    Beim maximalen Schalldruck ist das beyer bei 115dB am Ende, das Sennheiser bei 132dB (P48) bzw. 126dB bei Batteriespeisung.

  2. #14
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    Dass das Sennheiser besser ist, wollen wir in Anbetracht des Preises doch hoffen.

    Sind diese Rauschwerte eigentlich absolut oder relativ zum Nutzpegel? Ich frage, weil ich mal ein älteres Beyerdynamic Richtmikro hatte, das zwar grausam gerauscht hat, aber auch einen sehr kräftigen Pegel geliefert hat. Auf gleiche Lautstärke wie andere Richtmikros ausgesteuert, war das Rauschen dann viel weniger schlimm.

  3. #15
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    Das angegebene Rauschen ist als Absolutwert zu verstehen.

    Die Rauschspannung wird mit der Empfindlichkeit verrechnet. Oder anders ausgedrückt: Die Rauschspannung ist so groß wie die Nutzspannung die ein akustisches Rauschen von 15 bzw. 20dB an diesem Mikrofon erzeugen würde.

    20*Logarithmus von (Rauschspannung geteilt durch Empfindlichkeit bei 94dB) + 94

    Beispiel:
    Mikrofon1 rauscht mit 4uV bei einer Empfindlichkeit von 20mV/Pa
    Mikrofon2 rauscht mit 2uV bei einer Empfindlichkeit von 10mV/Pa

    ergibt nach der obigen Formel für beide Mikrofone ein Eigenrauschen von 20dB.
    Geändert von mikroguenni (09.05.2016 um 17:46 Uhr)

  4. #16
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    Heute konnte ich NTG1 und NTG2 endlich direkt vergleichen und kann jetzt die Aussage von "olimedia" bestätigen: Das NTG1 ist von dem Fehler nicht betroffen.

  5. #17
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    Hallo!

    Zitat Zitat von mikroguenni Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es eine Lösung: http://www.thomann.de/de/sennheiser_mke_600.htm

    Funktioniert mit Phantomspeisung und mit Batterie gleich gut, hat einen Schalter und eine eingebaute Elektronik die den Batteriezustand signalisiert.
    Fürs Protokoll: Ich habe das NTG2 zurückgegeben und ein Sennheiser MKE 600 gekauft. Separater An-/Ausschalter (kann bei Phantomspeisung auf "OFF" bleiben), Akkubetrieb möglich, Low-Cut. Keinerlei exzessive Rauschprobleme an meiner Kamera. Selbst ohne Messung vermute ich im Vergleich eine etwas höhere Empfindlichkeit bei geringerem Eigenrauschen.

    Herzliche Grüße,
    Volker

  6. #18
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    Zitat Zitat von Volker Beitrag anzeigen
    ein Sennheiser MKE 600 gekauft. [...] Selbst ohne Messung vermute ich im Vergleich eine etwas höhere Empfindlichkeit bei geringerem Eigenrauschen.
    Kann ich so bestätigen. Ich habe das MKE600 vor einiger Zeit günstig gebraucht gekriegt und das NTG2 dann zum Ersatzmikrofon degradiert (aber natürlich soll auch ein Ersatzmikrofon richtig funktionieren, sonst braucht man keins).

    Insgesamt ist das NTG2 - wenn man es nicht gerade phantomgespeist am PXW-X70 betreiben muss - ein sehr ordentliches Mikrofon. Ich hatte mal ein Beyerdynamic MCE 86 II, das seinerzeit teurer war als heute das MKE600, und das von VideoAktiv sehr gelobt wurde. Aber als ich dann das NTG2 zum Vergleich hatte, wurde mir erst bewusst, wie übel das Eigenrauschen des MCE 86 ist.
    Außerdem konnte ich das NTG2 vor ein paar Jahren mit dem billigen t.bone EM9600 vergleichen, und das sind dann wirklich zwei Welten in Sachen Klang und Rauscharmut. Der Sprung vom NTG2 zum MKE600 ist im Vergleich gering.

  7. #19
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    Zitat Zitat von beiti Beitrag anzeigen
    .... Der Sprung vom NTG2 zum MKE600 ist im Vergleich gering.
    Bei Phantomspeisung hast Du recht, bei Batteriespeisung ist der Unterschied ganz erheblich.
    In sehr halliger Umgebung ist das Sennheiser auch bei Phantomspeisung deutlicher im Vorteil.

    Nachtrag zum MCE86: Das Mikrofon wurde seinerzeit (Mitte der Achtziger, also ca. 30 Jahre her) als Mikrofon für Rednerpulte und als Richtmikrofon für Bühnenanwendungen entwickelt. Es stellte sich als sehr brauchbar für die großen Fernseh Kameras heraus und wurde über diese Anwendung zu einem gewissen Standard für Videocamcorder.

  8. #20
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    Zitat Zitat von mikroguenni Beitrag anzeigen
    Bei Phantomspeisung hast Du recht, bei Batteriespeisung ist der Unterschied ganz erheblich.
    Ich habe nie den großen Unterschied bemerkt. Mein NTG2 ist mit Batteriespeisung geringfügig leiser, und auf gleiche Lautstärke gebracht rauscht es dann minimal mehr. Aber das alles bewegt sich in Bereichen, wo man schon spezielle Vergleichsaufnahmen machen und genau hinhören muss. Irgendwo habe ich gelesen, dass das NTG2 mit Batteriespeisung keinen so hohen Schalldruck verträgt und leichter verzerrt; da ich nicht auf Rockkonzerte gehe, musste ich das noch nie erleben. ;) Außerdem soll es mit Batteriespeisung weniger für Nahbesprechung geeignet sein - was ich bisher nicht bestätigen kann.
    Gibt es denn einen aussagekräftigen Test, mit dem man den Unterschied zwischen Batterie- und Phantomspeisung klar hörbar machen kann? Vielleicht aus kurzer Distanz reinschreien?

  9. #21
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    Im verlinkten Slashcam Forum gibt es einen Vergleich zwischen dem Betrieb mit 1.5V und einer 3.6V Batterie (wer das als Alternative versuchen will bitte den ganzen thread durchlesen! Ist nicht ganz ungefährlich: http://forum.slashcam.de/rode-ntg-2-...asc&highlight= . Die Version mit 3.6V soll so klingen wie mit Phantomspeisung.
    http://forum.slashcam.de/download.php?id=17864
    Ich weiß allerdings nicht ab der download für nicht angemeldete Mitglieder verfügbar ist. Zur Not anmelden.

  10. #22
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    Die 3,6-Volt-Version ist halt ein bisschen lauter. Sonst höre ich keinen Unterschied.

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