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  1. #1
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    VA-News - Bestandsaufnahme: der eigene 4K-Film auf dem TV - so geht´s derzeit

    Die Hersteller haben 4K und UHD in den TV- und Kamera-Markt eingeführt. Filmen und Schneiden ist kein Problem mehr. Doch wie bekommt man seinen UHD- respektive 4K-Film eigentlich am besten auf den Fernseher? An 4K-Mediaplayern herrscht nach wie vor "chronischer" Mangel - wir prüfen die möglichen Alternativen.



  2. #2
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    Immer wieder interessant, so ein Blick in die Realität jenseits von Hochglanzwerbung und Marketingversprechen. Was früher einfach funktioniert hat, wird heute anscheinend zu einem chaotischen Durcheinander mit ungewissem Ausgang.

    Zitat Zitat von VIDEOAKTIV Beitrag anzeigen
    Und woher kommen überhaupt die Inhalte? Welche Filme gibt es in 4K...?
    Das ist eine spannende Frage, die dennoch bisher kaum gestellt wurde. Immerhin werden nur wenige Filme überhaupt in 4K gedreht - von den Oscar-Nominierten der vorigen beiden Jahre meines Wissens zum Beispiel kein einziger - und selbst, wenn etwas beim Dreh in 4K oder darüber auf der Speicherkarte landet, dann wird es später in der Postproduktion oft nur in 2K weiterverarbeitet. Das heißt: Am Ende der Kette existiert auch bei diesen Werken kein 4K-Master. Und in drei oder vier Jahren beginnt das Theater von vorne, nur dann in 8K...

    Zitat Zitat von VIDEOAKTIV Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite würde es gleich einen neuen Standard überflüssig machen, den es erst im Laufe des Jahres geben soll: die 4K-Blu-ray. Wenn jeder mit billigen Platten und Sticks seine 4K-Werke auf jedem Fernseher zum Laufen bringt, wozu brauchte es dann noch eine Scheibe?
    Die Scheibe bräuchte es dort, wofür sie vor allem gedacht ist: zum Vertrieb von Kaufvideos, seien es nun Hollywood-Blockbuster, Special Interest-Filme oder Hochzeitsvideos. Der Amateurfilmer, der seine Werke im eigenen Wohnzimmer betrachten möchte, wird so oder so wohl selten auf die UHD BD setzen. Schon die für HD gedachte und seit Jahren auf dem Markt befindliche Blu-ray ist meinem Eindruck nach nicht (mehr) die erste Wahl für diesen Zweck und wurde längst von Mediaplayern überrundet. Da nehme ich nicht an, dass die UHD BD das Rad zurückdrehen wird, sollte sie irgendwann doch noch erscheinen.

  3. #3
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    Ich habe mich für einen anderen Wiedergabeweg entschieden und zwar auf den HDTV in FHD.

    Das bedeutet:

    1. Ich editiere die Cliplänge
    2. Ich editiere den Clipinhalt, was für mich das eigentlich revolutionäre am UHD ist
    3. Finale Ausgabe aus EDIUS Pro 8.1 in H.264 downskaliert per Lanczos3-Filterung

    Das hat den Vorteil, daß Rauschkörner bei Schwachlichaufnahme kleiner werden, ebenso treten Kantenverblockungen weniger aufdringlich in Erscheinung. Ein weiterer Vorteil besteht ferner noch darin, daß ich durch die Ausschnittswahl mein Video intelligenter gestalten kann ohne Qualitätsverlust als ohne Inhaltschnitt. Nachträgliche Stabilisierung des UHD-Materials im FHD-Projekt kann man jetzt verlustfrei realisieren. Darüber hinaus sieht das von UHD nach FHD downskalierte Videobild viel besser aus als es je eine meiner FHD-Kameras liefern konnte!

    Die Wiedergabe auf dem HDTV kann ich wie folgt realisieren:

    - per Kabelnetzwerk zum HDTV
    - per USB-Stick oder USB-Festplatte über den USB-Player im HDTV
    - per BD-Player zum HDTV

    Das alles hat für mich noch den weiteren persönlichen Vorteil, daß ich auf dem HDTV sogar noch SD-Videos ansehnlich betrachten kann wobei dort sogar eine 1:1 Darstellung möglich ist. Ich kann also nicht nur die SD-TV Sender einwandfrei empfangen, ich sehe auch mein großes SD-Archiv (DVD, Dateien, Schmalfilmdigitalisierungen, Digitalbild-Shows etc.) in guter Bildqualität. Zwei Fernseher kommen mir in das Wohnzimmer nicht rein, also ein UHD- plus ein FHD-TV!

    Einige Versuche mal eine zufiedenstellende SD-Bildqualität auf einem UHD-TV bei MM zu sehen sind kläglich gescheitert. Genau das mache ich deshalb mit dem UHD-TV nicht mit, die sollen mir damit weg bleiben!

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