Von Speicherkarten importierte Clips speichert Bogart 7 für Windows auf der Festplatte C: ... was ich nicht für besonders geschickt halte, die Festplatte C: sollte dem Betriebssystem und den Programmen vorbehalten werden. Zwar kann man das Verzeichnis für die importierten Clips auf die eigentliche Videoschnittplatte verschieben, jedoch bleibt diese Verschiebung als neues Setting nicht für die Zukunft erhalten. Es kann passieren, daß die Speichermenge der Clips nach Rückkehr aus dem Urlaub garnicht in das Gedränge von Betriebssystem und Programmen auf Festplatte C garnicht mehr reinpaßt, in diesem Fall bemerkt das Bogart zwar und springt dann einfach zu seinem Hauptmenü ohne zu melden was da eigentlich passiert ist. Der Anwender steht dann da und weiß nicht was geschehen ist und daß er in einem solchen Fall das Verzeichnis verschieben müßte. Zu diesem Thema gibt es dringenden Nachbesserungsbedarf für das Programm seitens MacroSystem!

Für das Dateihandling verwendet Bogart Windows-Module des Windows Explorer, das gibt kein einheitliches Bild, hier MacroSystem mit Großbuchstaben auf blauen Grund und dort Windows-Design mit Kleinbuchstaben. Man gewöhnt sich zwar daran aber wie aus einem Guß sieht das nicht aus.

Was mir noch aufgefallen ist, daß der Import von Dateien die auf Kameraspeicherkarten liegen sehr lange andauert. 360 Clips mit Bogart auf die PC-festplatte zu importieren dauert schon eine kleine Ewigkeit. Ein Exportmodul für DVD/Blu-ray mit Authoring fehlt der Goldversion von Bogart für Windows. Hierführ muß man zusätzlich löhnen, man kann diese Software nicht gerade als preiswert bezeichnen!