Ergebnis 1 bis 11 von 11
  1. #1
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    Einschätzung erwünscht - Impressionen Andernach

    Halllo,

    ich bin noch relativ unerfahren und wollte mal zeigen, was ich gemacht habe. Vielleicht fällt jemanden etwas auf, was ich noch verbessern sollte oder was schon recht gut ist.

    Das Videomaterial stammt aus 3 Mittagspausen. Ich habe relativ ziellos alles gefilmt, was mir im Moment interessant vor kam. Es sind dann vor allem Tiere geworden, weil sie sich bewegen. Der Aufnahmemodus war iA(intelligente Automatik) von Panasonic.

    Mein Schnittprogramm ist Windows Movie Maker. Beim Schnitt ist mir aufgefallen, dass ich mir nicht sicher war welche Übergange ich benutzen soll. Außerdem habe ich mich gefragt, ob es Regeln gibt wie lang eine Szene sein darf bevor Langeweile entsteht und wie lang sie sein muss, damit es nicht hektisch wirkt.

    Wasservögel in Andernach am Rhein
    http://www.youtube.com/watch?v=aqFBm...&feature=share

    Vielen Dank im Vorraus für euer Feedback

  2. #2
    Foren-Profi Avatar von wabu
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    Du stehst recht am Anfang....
    Zu Szenenlänge: Man kann kurze 4 sec nehmen, wenn sich Bilder ähnlich sind - braucht aber auch mal 8 bis 12 sec wenn sich das Auge in einem neuen Bild sich zurecht finden muss.
    Nehme dir das Video nochmal vor und mache als erstes folgendes: Jedes Zoomen oder suchendes Schwenken rausschneiden.
    So hast du z.B. Schwäne gefilmt und zoomst dann ran - genau den Zoom rausschneiden.
    Und dann: Wem erzählst du eine Geschichte? Dir selber zur Erinnerung? Oder willst du zeigen, wie nett es bei Euch ist?
    Dann wäre eine Übersicht über das Gelände ein Eröffnungsbild und dann folgen die besten Szenen - da reicht in der Summe dann 60 bis 120 sec aus.
    Man nennt es ja zurecht "Filmschnitt"

  3. #3
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    Hallo Hobby! Ich bin ein Freund des direkten Wortes, bitte nix persönlich nehmen. Also:
    Nach ca. 2 Minuten habe ich den Film beendet und mich gefragt, was dieser Film aussagen soll. War es ein Kameratest? Oder ein Test, wie Schwenks und Zooms bei dir aussehen? Dann brauchst du noch ein bißchen Übung und ein Stativ.
    Vom Inhalt her sieht es genauso aus, wie du bereits beschrieben hast: In 3 Mittagspausen wahllos draufgehalten. Ohne Aussage. Daher ist auch der Titel falsch: Impressionen aus Andernach. Das hätte an jedem x-beliebigen Bach gefilmt sein können.
    Ich gebe da Wabu recht: Eröffnungszene und sinnvolle Dynamik. In einer Szene sieht man, wie ein Möwenschwarm sich auflöst. Hier hättest du bspw. einen Teil des Schwarms mit einem Schwenk verfolgen können.
    Wenn ich Filme drehe und schneide hab ich immer die Gedanken: Macht dieser Film/diese Szene für Zuschauer eine Aussage, die nicht anwesend waren? Finde ich diesen Film schön, so daß ich mir nach der Fertigstellung diesen öfter ansehen kann?
    Dir fehlen vermutlich noch die Grundlagen. Erzeugung von Stimmung, Spannung usw.
    Einlesen, Experimentieren und Filme (egal ob Action oder Doku) einmal analytisch ansehen. Was macht der Filmemacher und was erzeugt er dadurch? Das hilft ungemein!!!

  4. #4
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    Was manchmal auch hilft ist etwas Hintergrundmusik, aber es sollte damit auch nicht totgeschlagen werden. Sound kann genau wie Bilder genutzt werden um eine Stimmung zu verbreiten.
    Geändert von Mayday (14.03.2014 um 03:47 Uhr)

  5. #5
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    Guten Tag.

    Danke. Eine Geschichte muss ich zugeben dachte ich bräuchte man nicht unbedingt. Es sollte am ehesten so eine Art Erinnerung sein. Der Zuschauer sollte nach dem schauen den Eindruck haben, dass er selbst dort war und sich etwas umgeschaut hat.

    Das einzige was ich gemacht habe und se um eine Verbindung(roter Faden) zu erschaffen, ist der Schwan. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das rüber gekommen ist. Ich habe 5 Minuten lang im "Original" einen Schwan gefilmt, der leider überhaupt nichts interessantes macht sondern immer nur das gleiche. Er putzt sich und bewegt sich aufs Wasser zu und mehr macht er nicht. Alleine ist die Szene nicht spannend und ich dachte, wenn ich sie teile und andere Filme dazwischen schneide wird es spannend. Außerdem wollte ich da mit den Eindruck erwecken, dass es gleichzeitig passiert. Der Schwan putzt sich und spaziert über die Wiese und ich schaue zur anderen Seite und sehe zum Beipsiel eine Ente. Dann schaue ich wieder zum Schwan und er spaziert noch. Ich lasse den Blick wieder woanders hin gehen und kehre dann wieder zum Schwan zurück.

    Auf eine Idee mit den sich auflösenden Schwarm und dann wieder die Möwen zu zeigen, wäre ich schon deshalb nicht gekommen, weil ich mir dachte: Die Möwen fliegen weg, also schaue ich wieder zum Schwan. Das erschien mir beim Schneiden eine logische Schlussfolgerung eines fiktiven Spaziergängers, aus dessen Sicht das Video gedreht sein soll.

    Eine andere generelle Idee war, dass die Unterbrechungen des Schwanvideos möglichst vielseitig sein sollten, um es bewegter als den ruhigen Schwan erscheinen zu lassen und so Ausgleich zu schaffen. Darum dort auch fliegende Möwen, weil sich das Bild dann schon bewegt.

    Es waren alles nur Überlegungen ohne Hintergrundwissen(ich wollte es aber als Erklärung mal erwähnt haben) und beim Filmen selbst stand eher im Vordergrund überhaupt etwas aufzunehmen. Da gab es noch keine Idee.

    Das man Zoom raus schneidet hätte ich nicht vermutet, ich dachte in gewisser Weise, dass er reizvoll ist und auf gar keinen Fall raus geschnitten werden sollte, weil es der natürlichste Übergang überhaupt ist. Wie gesagt die Überlegungen waren alle naiv und laienhaft angestellt. Das mir Hintergrundwissen oder Erfahrung fehlt, kann ich absolut bestätigen.

    Euer Hobbyfilmer

  6. #6
    Foren-Profi Avatar von wabu
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    Deine Gedanken sind schon o.k. auch den Schwan zu unterteilen macht generell Sinn.
    Nur kommt das beim Betrachter nicht an. Man denkt eher: immer dieser Schwan. Das liegt u.a. daran das sich das jeweils vorhergehende und folgende Bild sich sehr ähnlich sind.
    Aber der gedankliche Ansatz ist schon gut.
    Zoomen sollte man tatsächlich eher selten - eigentlich nur dann wenn man auf einen bestimmten, sonst nicht wahrgenommenes Detail zu gehen will. Und man will es sinngemäss zeigen wo es eingebettet ist. Sonst ist der Cut einfach besser.

  7. #7
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    Zitat Zitat von wabu Beitrag anzeigen
    Zoomen sollte man tatsächlich eher selten - eigentlich nur dann wenn man auf einen bestimmten, sonst nicht wahrgenommenes Detail zu gehen will.
    Als Ergänzung dazu noch ein kleiner Tipp: Interessanter und spannender wirkt eine Zoomfahrt oft, wenn man nicht ein Detail heranzoomt, sondern vielmehr von diesem Detail her aufzoomt, also vom Tele ins Weitwinkel geht.
    Nehmen wir als praktisches Beispiel die Totale einer Stadt und die Kamera zoomt langsam auf die Kirchturmuhr. Jeder durchschnittliche Zuschauer weiß nach längstens zwei Sekunden, wohin die Reise geht, und die Aufmerksamkeit lässt etwas nach, weil man auch nach fünf Sekunden eigentlich wenig bis gar nichts Neues erfahren hat. Beginnt die Zoomfahrt jedoch andersherum groß auf der Uhr und man geht immer weiter ins Weitwinkel, dann kommen ständig neue Informationen ins Bild, bis man schließlich bei der Totalen landet. Von der Wirkung ist das fast wie ein Puzzle, bei dem nach und nach mehr Teile sichtbar werden und das Bild an Inhalt gewinnt.
    Wie bei allen Regeln dieser Art gilt natürlich auch hier, dass man nicht sklavisch an ihr hängen, sondern sie variabel der gewünschten Bildaussage unterordnen sollte. Also nicht immer nur vom Weitwinkel ins Tele oder nur vom Tele ins Weitwinkel zoomen, sondern je nach Motiv die passende Bewegung auswählen.

  8. #8
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    Zoomen sollte dazu genutzt werden um den Blick des Zuschauers auf etwas zu lenken.
    Wenn man also den Blick auf eine Kirchturmuhr lenken möchte, dann kann man nicht von dieser Kirchturmuhr auf die Totale zoomen, sondern umgekehrt.
    Will man dagegen den Blick auf das gesamte Umfeld lenken, dann wäre eine Zoomfahrt von der Uhr ausgehend richtig.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  9. #9
    Foren-Profi Avatar von wabu
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    Ich fasse mal zusammen: Für eine Zoomfahrt, in welche Richtung auch immer sollte es einen Grund haben!
    Was nicht geht: in den Schwarm der Vögel "mal so" reinzoomen. Bei der Aufnahme kommt man ja oft nicht darum - aber genau das ist das was dann weggeschnitten wird.
    Und zu den vorgerannten Beispielen: Man darf beide zoomfahrten machen - aber beim Schnitt entscheidet man dann: welche Richtung nehme ich - oder schneide ich den Fahrtanteil weg. Deswegen bei jedem Schwenk, bei jeder Zoomfahrt: den Startpunkt und den Endpunkt eine kleine Weile festhalten. Damit hat man dann beim Schnitt alle Möglichkeiten.

  10. #10
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    Die hauptsächliche Bedeutung des Zoomobjektivs ist die Möglichkeit des Einstellens unterschiedlicher Brennweiten. Damit kann von einem festen Standort der Bildausschnitt festgelegt werden. Im Grunde erspart das Zoomobjektiv dem Filmer den Fußweg zum Objekt hin oder vom Objekt weg.
    Wie wabu schrieb, ganz, ganz selten die Zoomfahrt einsetzten. In welche Richtung die Zoomfahrt geht, und mit welcher Geschwindigkeit sie vorgenommen wird, hängt vom gewünschten Eindruck ab.

    Auch Schwenks sehr sparsam einsetzten. Zum Verfolgen eines sich bewegenden Objekts – sehr gut, zum zeigen eines Bergpanoramas manchmal. Planlos Hin- und Herschwenken ist oft ein Hauptfehler.

    Bei Aufnahmen des gleichen Objekts möglichst unterschiedliche Perspektiven.

    Wenn möglich, Stativ verwenden.

    Ciao

  11. #11
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    Das Wichtigste wurde ja schon gesagt! Ich empfehle jedem Anfänger diese Lektüre:

    Gruß, Paul

    http://www.kochloefl.de/joomla/index...=51&Itemid=127

    Ohne gewisse Grundkenntnisse wirst Du nie auf einen grünen Zweig kommen!

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