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  1. #25
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    Hallo Max Weihönig,

    lese ich das Richtig, alle Menschen die am öffentlichen Leben dran teilnehmen, darf man filmen?
    Menschen die gerade auf einer Bank sitzen und ein Eis essen, oder Menschen die sich am Fenster rauslehnen und die Leute beobachten.

  2. #26
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    Hallo Trainmovie,

    das habe ich so nicht gesagt. Nur eine Gruppe von Menschen, mehr als 5 oder 6 die auf der Straße gehen, darf man filmen. Wenn du einen Park fillmst und im Bild ist neben anderen Menschen und Gegenständen wie Wege und Bäume auch eine Bank mit Eis essenden Personen, dann darfst Du sie Filmen. Wenn Du aber eine enge Einstellunmg mit dem Eisesser machen willst, solltest Du ihn fragen. ein Trick: erst Drehen und dann fragen. Dann bleibt die Aufnahme natürlicher. Bei Aufwendigen und mehreren Einstellungen ist eine schriftliche Einverständlicherklärung sinnvoll.

  3. #27
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    Zitat Zitat von Max Weihönig Beitrag anzeigen
    Nur eine Gruppe von Menschen, mehr als 5 oder 6 die auf der Straße gehen, darf man filmen.
    Das Thema hat heute ja Konjunktur in allen Foren ;-) In der Praxis wird das zwar alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird, und die Gefahr, hinterher von einer dieser fünf oder sechs Personen wegen der Abbildung verklagt zu werden, dürfte sehr gering sein. Dennoch solte man daran denken, dass es keine per Gesetz festgelegte Anzahl von Personen gibt, ab der diese Personen ihr Recht am eigenen Bild aufgeben. Ob das 3, 5, 6 oder 10 sind, ist irrelevant, denn ausschlaggebend ist im Einzelfall die Erkennbarkeit der Personen, und dass die nichts mit ihrer Anzahl zu tun hat, dürfte einleuchten.

    Zitat Zitat von Max Weihönig Beitrag anzeigen
    Wenn du einen Park fillmst und im Bild ist neben anderen Menschen und Gegenständen wie Wege und Bäume auch eine Bank mit Eis essenden Personen, dann darfst Du sie Filmen.
    Hier geht's um den Begriff des "Beiwerks", und um das zu verdeutlichen: Ein Bildelement ist einer alten Faustregel gemäß dann als Beiwerk zu sehen, wenn sein Fehlen die Bildaussage nicht wesentlich verändern würde, man also die Aufnahme auch ohne dieses Element gemacht hätte.

  4. #28
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    Hallo Bernd,

    Du hast grundsätzlich recht. Mir ist es noch nie passiert, dass ein zufällig gefilmter Passant sich beschwert oder rechtliche Schritte eingeleitet hätte.

    Aber ich kenne einen recht dubiosen Fall: Vor mehr als 10 Jahren hatte ein Team vom WDR in einer Kaufstraße in Köln mit vielen Passanten gefilmt. Zufällig erwischte die Kameramann einen Ehemann mit seiner Geliebten. Die Frau sah wieder zufällig ihren Mann im Fernsehen. Es kam zur Scheidung und der Ex-Ehemann verklagte den Sender. Er verlor den Prozess.

  5. #29
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    Zitat Zitat von Max Weihönig Beitrag anzeigen
    Aber ich kenne einen recht dubiosen Fall: Vor mehr als 10 Jahren hatte ein Team vom WDR in einer Kaufstraße in Köln mit vielen Passanten gefilmt. Zufällig erwischte die Kameramann einen Ehemann mit seiner Geliebten. Die Frau sah wieder zufällig ihren Mann im Fernsehen. Es kam zur Scheidung und der Ex-Ehemann verklagte den Sender. Er verlor den Prozess.
    Wer hat da verloren? Er, der Ehemann oder er, der Sender?
    Grüße,
    Ingmar

  6. #30
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    Hallo,

    der Ehemann hat verloren.

    Gruß Max

  7. #31
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    Da hatte er Pech.

  8. #32
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    Hätte ihm bei Google Streetview auch passieren können.

    Gru0
    KDS

  9. #33
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    höchste vorsicht ist in england geboten. in london ists am schlimmsten. auf gar keinen fall in der nähe oder gar auf einem kinderspielplatz (schule) filmen. nicht mal eltern dürfen dort mittlerweile fotos der eigenen kinder auf spielplätzen schießen. es gab sogar eine zeitlang eine vorschrift, die eltern in gb verpflichtete ein führungszeugnis zu beantragen wenn sie nachbars-, freundes-, vereinsmitgliedskinder zum training oder musikschule mitnehmen wollten. zum haare raufen, überlegt man welche infos viel zu viele ohne not auf "gemeinschafts"-portalen veröffentlichen.

  10. #34
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    Wie es schon geschrieben wurde, es wird nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird, man kann natürlich auch sagen: man macht aus einem Mücken einen Elefenten. Vermeiden sollte man es jemand in der Totalen aufzunehmen, egal ob im Park, Kaufhaus oder anderswo. Das Personen in einem Park unter umständen mit drauf sind lässt sich nicht vermeiden. Ich filme jetzt seit 12 Jahren und ich hatte bisher noch keine Schwierigkeit. Stehen die Leute zu dicht und ich nehme sie auf bekommen sie einen Hinweis von mir oder meinen Kollegen das sie weitergehen sollen. Klappt vorzüglich.

    Eine Pauschale Aussage kann man nicht machen denn es kommt im Streitfall immer auf den Richter an wie er das bewertet. Aber wo kein Kläger da kein Richter.

    Etwas anders ist es natürlich ein Liebespärchen in der Totalen aufzunehmen und dann ins Internet zu stellen aber ich denke dass das einem schon der Anstand verbietet. Fußgänger in der Fußgängerzone aufzunehmen ist nicht so Problematisch wie eine Frau auf einer Parkbank und dazu noch die Kamera auf den kurzen Rock gerichtet.

    Mit ein wenig Rücksicht dem anderen gegenüber kann schon von Vorteil sein, so hatte ich einen Fall dass eine Frau mir sagte dass sie nicht gefilmt werden will, ich das auch berücksichtigt habe, Ihr jedoch gleichzeitig auch sagte " wenn ich Weitwinckelaufnahmen mache und ich habe Sie als Beiwerk drauf kann ich nicht mehr für Sie tun, Sie haben ja doe Möglichkeit sich umzudrehen so dass man nur Ihren Rücken sieht".

    Das wollte sie wiederrum nicht und ist stehengeblieben, ich hatte sie dann drauf und sie hat sich massiv beschwert. Das ganze kam vor Gericht und sie hat den Prozess Haushoch verloren da ich sie darauf hingewiesen hatte und sie ja auch gehen könnte. Dadurch dass sie geblieben ist hat sie ihr Einverständnis bekundet aufgenommen zu werden. Das ganze hat sie übrigens über € 2000 gekostet.

    Das war aber der einzige Fall den ich mitgemacht habe.

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