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  1. #13
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    Wenn ich im TV Dokus ansehe über Ferneländer, oder Deutschland kommen doch immer Personen vor die den Film auflockern.
    Wie geht das, werden alle mit mehrseitigen Verträge überfallen, oder langt schon ein paar Worte als Zustimmung?

  2. #14
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    Da frage ich mich gerade auch: Reicht es, einfach jeweils vor den eigentlichen Aufnahmen einer Person, diese zu Fragen, ob man sie filmen darf und wie man es verwenden möchte, während die Kamera das dokumentiert?
    Grüße,
    Ingmar

  3. #15
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    Ich glaube dass es hierfür kein einheitliches Vorgehen gibt. Zuerst einmal geht es ja nur um die Personen, welche nicht nur als bloßes Beiwerk zu sehen sind. Außerdem macht es sicher auch einen Unterschied, ob ein freier Videojournalist mit einem Henkelmann dreht, oder ob ein erkennbares EB-Team in ZDF-Jacken und mit ZDF-Windschutz ein Interview auf der Strasse macht. Wer sich hier bereitwillig vor der Kamera äußert, dem darf man wohl auch das Einverständnis zur Veröffentlichung im TV unterstellen.
    Vielleicht macht es Sinn, eine Einverständniserklärung im Din-A5-Format unterschreiben zu lassen. Man könnte den Protagonisten auch vor laufender Kamera nach seiner Zustimmung fragen.

    Das wäre übrigens auch eine gute Idee für VAD. Dass sich hier mal Profis zu Wort melden und ihre Erfahrungen aus der Praxis schildern.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass sich Theorie uns gängige Praxis gerade in diesem Bereich deutlich voneinander unterscheiden.

  4. #16
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    Wie heisst so schön, wo kein Kläger, kein Richter. Viele wissen nicht das sie das Recht auf Nichtfilmen haben.

  5. #17
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    Zitat Zitat von trainmovie Beitrag anzeigen
    Wie heisst so schön, wo kein Kläger, kein Richter. Viele wissen nicht das sie das Recht auf Nichtfilmen haben.
    Und du begibst dich auf dünnes Eis und es kann ziemlich teuer werden, falls dann doch mal einer kommt, dem das nicht gefällt. Mir wäre sowas zu riskant.

    Wobei insgesamt auch mal ne grobe Übersicht interessant wäre, wie es in anderen Ländern aussieht. Vielleicht kann VAD da mal was machen? Also Vergleichstabellen-mäßig oder so.
    Grüße,
    Ingmar

  6. #18
    Neu hier
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    Da stimme ich Ingmar zu. Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass die zu filmende Person keine Ahnung von diesem Recht hat...
    Ich für meinen Teil würde, wie oben schon gesagt, einfach ein vorgefertigtes DinA5 Zettelchen mitnehmen, wo die Person einfach kurz unterschreiben muss. Aber die Idee mit dem vor laufender Kamera zustimmen lassen, ist ebenfalls sehr gut ! MfG

  7. #19
    vw570
    Gast
    Zitat Zitat von einsiedler Beitrag anzeigen
    @vw570:
    Tanzkurs filmen und ins Netz stellen geht natürlich auch nur, wenn die Musik gemafrei ist und man die entsprechende Lizenz dafür erworben hat.
    Ansonsten wird ja gleich eine ganze Reihe von Rechten verletzt.
    Falsch, ich bezahle nachweislich € 380 im Jahr an GEMA-Gebühren damit ich solche Videoclips mit der Musik auf meiner Webseite stellen kann! In YOUTUBE darf ich diese natürlich nicht einstellen sonderrn nur auf meiner Webseite. Erkundigungen kann man gerne bei der GEMA Nürnberg einholen.

  8. #20
    vw570
    Gast
    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    PS: Der Bildrecht-Artikel auf deiner Webseite enthält ganze Absätze, die aus anderen Seiten herauskopiert wurden. Da wäre eine Quellenangabe mit Hinweisen auf die tatsächlichen Urheber doch eigentlich Ehrensache, oder?
    Ich wäre hier an Deiner Stelle etwas Vorsichtig einfach und pauschal zu behaupten dass ganze Absätze einfach von anderen Webseiten kopert wurden. Ich kann Dir auch die Adresse eines Anwaltes sagen von dem ich die "ganzen Absätze" habe und die ich damals -vor über 5 Jahren- in Auftrag gegeben habe und auch daführ bezahlt habe. Du bezichtigst mich hier öffntlich des Diebstahls ohne Deinen wirklichen Namen zu nennen. Wenn man in einem Forum einen anderen des Diebstahl bezichtigt sollte man wenigstens dem Mumm haben seinen richtigen Namen zu nennen anstatt das aus der Anonymität zu bewerkstelligen, meinen kennst Du ja so wie auch meine Adresse. Ich habe nichts zu verheimlichen jedoch unterlasse es bitte andere Leute des Diebstahls zu bezichtigen, der Schuss kann auch nach hinten losgehen.

    Die anderen Länder interessieren mich eigentlich sehr wenig da ich in Deutschland Lebe und Arbeite und auch in Deutschland das Material veröffentliche. Bisher hatte ich noch keinerlei Probleme bei der Zahl ab 3. Natürlich ist das eine Abwägungssache für jeden einzelnen und ich kann nur für mich sprechen.

  9. #21
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    Zitat Zitat von vw570 Beitrag anzeigen
    Ich wäre hier an Deiner Stelle etwas Vorsichtig einfach und pauschal zu behaupten dass ganze Absätze einfach von anderen Webseiten kopert wurden.
    Diese Feststellung ist einfach und für jeden nachprüfbar zu belegen, denn die Textstellen, die mir aufgefallen waren, entstammen einerseits Wikipedia (dessen GNU-Lizenz eine Quellenangabe bei Zitaten verlangt) und andererseits dem recht bekannten "law-blog" einer Münchner Anwaltskanzlei, die dort ausdrücklich auf das deutsche Urheberrecht hinweist. Gemäß den Angaben auf dieser Seite ist nach Absprache eine Weiterverbreitung der Texte auf anderen Webseiten möglich, sofern eine Quellenangabe in Form eines Links zu diesem Blog erfolgt. Da ein solcher Link auf deiner Webseite anscheinend nicht vorhanden ist, wäre zumindest mir nicht klargeworden, dass der Artikel zum Bildrecht gar nicht von dir stammt, wenn ich diverse Absätze eben nicht schon aus Wikipedia und dem law-blog gekannt hätte. Allein auf diesen Tatsachen beruhte meine Frage, zumal du durch einen Hinweis auf deiner Webseite sogar explizit das Urheberrecht(!) an allen Inhalten der Seite für dich reklamierst. Dass du die Nutzungsrechte übertragen bekommen hast, so wie es nötig und üblich ist, setze ich voraus; die Urheberrechte jedoch bleiben beim tatsächlichen Autor, der du ja beim Bildrechtartikel nun selbst nach eigener Aussage nicht bist. Das zu differenzieren, mag spitzfindig klingen, ist aber wichtig.

    Zitat Zitat von vw570 Beitrag anzeigen
    Ich kann Dir auch die Adresse eines Anwaltes sagen von dem ich die "ganzen Absätze" habe und die ich damals -vor über 5 Jahren- in Auftrag gegeben habe und auch daführ bezahlt habe
    Wenn du dich mit dem Autor anders geeinigt hast als der es auf seiner Webseite verlangt und er auf eine Quellenangabe verzichtet hat, dann ist das Ganze in diesem Punkt okay und du kannst meine Frage als gegenstandslos betrachten. Mir leuchtet zwar nicht ein, warum man einen Anwalt als Autoren verschweigt, denn der Artikel bekäme ein ganz anderes Gewicht, wenn man weiß, dass der Verfasser nachgewiesen sachkundig ist, doch das ist dann deine/eure freie Entscheidung. Ohne dieses Hintergrundwissen ist es natürlich amüsant, wenn es so aussieht, als ob jemand über das Bildrecht belehren wollte, während er sich gleichzeitig über das Urheberrecht hinwegsetzt. Aber wenn dem gar nicht so ist, dann wissen nun zumindest die Leser dieses Forums, dass alles seine Richtigkeit hat.

    Zitat Zitat von vw570 Beitrag anzeigen
    Du bezichtigst mich hier öffntlich des Diebstahls
    Ich weiß nicht, ob oder wie weit du mit juristischen Begriffen vertraut bist, aber von Diebstahl war in meiner Frage keine Rede und ich wäre dir dankbar, wenn du mir dies auch nicht fälschlicherweise unterstellen würdest. Geh mal davon aus, dass mir solche für den Laien vielleicht unbedeutenden, dafür aber rechtlich umso wichtigeren Details ganz gut geläufig sind. Um es deshalb noch einmal deutlich und nun hoffentlich für jeden verständlich zu sagen: Der Vorwurf einer Straftat wegen der unterlassenen Quellenangaben steht weder in noch zwischen den Zeilen, die ich oben geschrieben habe, denn darum geht's nicht. Also bitte bei den Fakten bleiben und sich nicht über Aussagen echauffieren, die niemand gemacht hat.
    Eine Anmerkung noch zum Schluss, damit du nachvollziehen kannst, warum mir dieses Thema so am Herzen liegt und warum ich mir auch ganz bewusst die Zeit nehme, dir hier so ausführlich zu antworten. Auch mir selber ist es nämlich mehrfach passiert, dass wildfremde Personen meine Texte und Fotos ungefragt gekapert und sie dann gegenüber Anderen als angeblich eigene Leistung ausgegeben haben. Solche Erfahrungen sensibilisieren ungemein für diese im Internet leider immer noch weitverbreitete Unsitte, und seitdem bin ich gern so frei, vermutliche "Kopierer" freundlich darauf aufmerksam zu machen, dass man die echten Urheber kennt. Wenigstens jeder von uns, der selbst im Kreativbereich tätig ist, sollte alles tun, um dieses dreiste Copy&Paste nicht zu dulden oder gar zu unterstützen. Und da sind wir uns ja sicher einig.

  10. #22
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    Wenigstens jeder von uns, der selbst im Kreativbereich tätig ist, sollte alles tun, um dieses dreiste Copy&Paste nicht zu dulden oder gar zu unterstützen.
    Wie wahr! Auch ich habe gerade heute wieder erfahren, dass eine DVD von mir munter auf Rechnern als Kopie liegt, ohne dass mich auch nur irgendjemand dazu konsultiert hätte.

    Gruß
    KDS

  11. #23
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    Also ich würde nicht drauflos filmen, is doch logisch.

    Eigentlich wäre es doch bestimmt am besten, wenn man den vertonten Film auch nicht auf YouTube oder so stellt, ich würde meiner
    Familie den Film zeigen und sie daraufhin nach ihrer Meinung fragen, damit man weiter Filmen kann. Also erst denken, dann drehen.

  12. #24
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    Hallo an die Gemeinde!

    Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich nur Vollgendes beitragen. Wie schon gesagt eine Gruppe von mehreren Personen auf der Straße, bei der keiner besonders hervorgehoben wird, ist rechtlich problemlos. Das Filmen auf öffentlichen Straßen, Plätzen und auf dem Bürgersteig ist ebenfalls rechtlich erlaubt. So kann ein Fernsehteam den Einfahrt eines Unternehmens von der anderen Straßenseite filmen, ohne die Erlaubnis ein zu holen.
    Problematischer wird es mit Sicherheitseinrichtungen, Militär und Flugplätzen. Außerhalb des Flugplatzgelände hinter dem Zaun startende und landende Flieger zu filmen, ist kein Problem. Bei Militäranlagen wird meistens auf ein Filmverbot hingewiesen.
    Anders ist es im Ausland. in Spanien, Griechenland und der Türkei ist das Filmen von öffentlichen Einrichtungen, Flughäfen und militärischen Anlagen verboten. Besonders eingeschränkt ist das Filmenin USA. Durch die besondere amerikanische Rechtssprechungkann man leicht in Schwierigkeiten kommen.Kommt ein Zuschauer bei ihren Filmaktivitäten zu Schaden, z.B. er läuft gegen einen Laternenpfahl, dann kann er sie verklagen. Das Filmen ohne Aufwand im Urlaub ist davon natürlich ausgenommen. Aber trotzdem ist Vorsicht in vielen Urlaubsländern geboten.
    In Africa ist die Bevölkerung abergläubisch und die einäugige Linse der Kamera ist der böse Blick, der Unglück bringt. Lieber Fragen, sonst kann es Ärger geben.

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