Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
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    Geschnittene Clips im Ausgangsformat speichern

    Nachdem ich Herrn Goggel und die Suchfunktion ergebnislos bemüht habe, eine Frage an die Experten: Zur Vorbereitung eines "Großprojektes Urlaubsfilm" möchte ich gern als ersten Schritt das gesamte Rohmaterial (ca. 70 Einzel-Clips)so vorbereiten, dass bei der dann folgenden Projekt-Feinarbeit schon grob geschnittene Video-Sequenzen zur Verfügung stehen (auch deshalb, weil mehrere Einzelteile eines längeren Clips verwendet werden sollen). Gibt es eine Möglichkeit, die "vorgeschnittenen" Clips im Ursprungsformat abzuspeichern, oder muss die Datei grundsätzlich in ein durch das Programm vorgegebenes Videoformat gerendert werden?
    Ausgangsmaterial hat das Format .MTS (AVCHD von einer Panasonic HC-X929) und .MOV (Quick Time von einer Canon EOS 650D). Als Schnittprogramm verwende ich Magix Video de Luxe 2014 Premium, Pinnacle Studio 14 hätte ich auch noch auf dem Rechner. Ein Tip würde mir sehr weiterhelfen. Danke.

  2. #2
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Philipp Mohaupt
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    Hallo videoharald,

    wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, möchtest du mehrere Szenen so vorbereiten, dass sie grob geschnitten sind und du sie später für den eigentlichen Projektschnitt verwenden kannst. Alle Clips allerdings einzeln zuzuschneiden und separat abzuspeichern, halte ich für einen unnötig komplizierten Schnitt. Wenn du dein Material in die Schnittsoftware importierst, rendert dieses erst einmal nichs, außer du hast die Proxy-Einstellung aktiviert, an dem originalen Ausgangsmaterial ändert das aber nichts. Außerdem hast du zwei Kameras, du musst für deinen Film das Material ja zwangsläufig mischen. Wieso erstellst du also nicht ein Projekt, legst die gewünschten Clips auf die Timeline und schneidest sie dort grob vor. Später kannst du ja dann daran weiter arbeiten und den Feinschnitt vornehmen, da sind die Programme ja sehr flexibel. Alternativ könntest du auch zwei oder drei Projekte anlegen und diese nachher zusammenführen oder Teilclips berechnen und diese nachher zusammenführen.

    Andernfalls müsstest du jeden Clip einzeln so zuschneiden, wie du es möchtest und dann einzeln herausrechnen, was doch recht umständlich ist. So weit ich mich entsinne, liefert das Video deluxe 2014 die Option mit den gegebenen CLip-Einstellungen zu berechnen, also so wie sie original vorliegen. Dürfte also eigentlich kein Problem sein, abgesehen von dem Aufwand. Da erscheint mir ein oder mehrere Einzelprojekte sinnvoller.

    Viele Grüße

    Philipp

  3. #3
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    Hallo, Philip,

    herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. ich glaube, ich muss meinen (neudeutsch) "Workflow" wohl neu konfigurieren. Es ist ja wirklich so, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt.Für mich wäre es eben perfekt, wenn ich die "Vorarbeit" ausführen könnte und dann mit "vorgetrimmten" Clips arbeiten könnte. Ich vergleiche das mal mit einem anderen Dateiformat: Ich öffne in Word eine Datei, bearbeite sie und speichere sie anschließend im gleichen Format ab und gut ist. Aber offensichtlich kann man eben ein Textdokument nicht mit einer Video-Datei vergleichen - dazu ist die Video-Materie zu komplex. Ich werde also die Variante mit einem oder mehreren Einzelprojekten wählen und im Ergebnis sicher einen tollen Urlaubs-Film haben.
    Nochmals herzlichen Dank für den Tip.

  4. #4
    Foren-Profi Avatar von Video&Bild
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    Um das zu machen was Du Dir vorstellst, mußt Du das Kameramaterial in einen multirenderingsfähigen Codec zunächst als Mastermaterial konvertieren. Mit einem solchen Codec kannst Du dann öfters die geschnittenen Clips erneut codieren ohne wesentlicher Qoalitätsverluste.

    Ein solcher Codec wäre z.B. Canopus HQ-AVI was Grass Valley in EDIUS Pro 7 mitliefert.
    Die Dateien sind allerdings viel größer, da nicht mehr in GOPs komprimiert wird.

    Kaufe Dir EDIUS NEO 3.5 oder eben das umfangreichere EDIUS Pro 7.

  5. #5
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    Warum so kompliziert? Teilprojekte mit Rohschnitt machen. Danach die Teilprojekte zum eigentlichen Projekt (1.Fassung, 2.Fassung ....) zusammenfügen (nested Projects).

  6. #6
    Foren-Profi Avatar von Video&Bild
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    Wieso kompliziert?
    Ich habe etwas anspruchsvolles vorgeschlagen!
    Wer das nicht will, der kann es ja lassen!

  7. #7
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    Danke für den Hinweis zu Edius. Damit wäre aber die Einarbeitung in ein völlig neues System nötig. Da ich seit mehr als 10 Jahren mit den Magix Programmen arbeite und die manchmal sehr leidvolle Entwicklung dieses Programms begleitet habe, gibt es da auch eine Art "Hassliebe". Ich weiß, dass es wesentlich leistungsstärkere Programme gibt (Fotos bearbeite ich mit Photoshop CS6), aber für meine Anforderungen hat VdL bisher immer gereicht, auch wenn einige Funktionen fehlen.
    Ich habe zwischenzeitlich bereits 8 Einzel-Clips aus dem einen, wirklich langen, Video geschnitten und sie als MPEG gerendert. Nochmals herzlichen Dank für alle Vorschläge.

  8. #8
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    @videoharald,
    für längere Clips könntest Du auch die Szenenerkennung verwenden.
    Clip auf die Timeline > r. Maustaste...

  9. #9
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    Zeit ist begrenzt, daher nutze sie sinnvoll.

  10. #10
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    Hallo videoharald

    Es gibt noch eine andere Möglichkeit, die ich öfters bevorzuge, weil ich teils Performance Probleme habe wenn zu viel in in Magix importiert wird.

    Du kannst AVC(HD) kodiertes verlustfrei schneiden, ohne neu encoden. Programme die das können sind Virtualdub oder Avidemux, wobei ich zum letzteren greifen würde weil Avidemux einfacher zu bedienen ist und die Plugins gleich mit bringt.

    Die Software ist kostenlos und gibt es u.a. hier:
    http://www.chip.de/downloads/Avidemu..._15635308.html

    Avidemux importiert fix und auch das Handling, vor/zurück, schneiden geht flink. Es kann/darf aber nur auf Keyframes geschnitten werden, ansonsten gibt es Grafikfehler. Der Zeitbalken springt automatisch immer nur auf den Keyframes, einfach die Feinjustage bitte nicht benutzen.

    Das Prozedere ist simpel
    1) Über File->Open einen Film öffnen
    2) Definieren was weggeschnitten werden soll: Unterhalb des Schiebereglers den "A" Button klicken für Anfang und Ende mit Button "B"
    3) Delete Taste drücken und dieser Bereich wird entfernt.
    4) Links muss Video und Audio Output auf "Copy" stehen (sollte default der Fall sein)
    5) Links zu unterst das Output Format wählen (=Multiplexer!) für AVC kommt mp4, mpgeg-ts oder mkv Container in Frage (auf Audio achten; mp4 z.B. versteht AAC, TS versteht DD/DTS und PCM-48 khz)
    6) Menu "File" und "Save" auswählen.

    Es lassen sich mit Avidemux auch Filme verlustfrei zusammenfügen Menu "File" mit "Append". Allerdings ist das heikel; die Videos müssengleiche Auflösungen/Bildraten haben und am Besten exakt gleich codiert sein, ansonsten einfach versuchen: Entweder reklamiert Avidemux, schmiert ab, das Resultat weist Übergangsfehler auf (da wo die Video verbunden wurden) oder Audio ist nicht mehr synchron..oder es gibt keine Mängel und hat 1A funktioniert...hatte da schon alles gehabt

    Nachtrag Avidemux Bedienung:
    CTRL gedrückt halten + Pfeiltaste rechts oder links drücken, springt ebenfalls von Keyframe zu Keyframe, Pfeiltasten ohne CTRL jedoch nicht!

    Nur Schneiden und Zusammenfügen geht ohne neu encoden, sobald ein Filter benutzt wird (Drehen, Resize, Deinterlace usw), muss neu encodiert werden.
    Geändert von Mayday (16.02.2014 um 19:45 Uhr)

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