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  1. #25
    Jensli
    Gast
    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Vielen Dank euch beiden.

    Phantomstrom kenne ich nur im Zusammenhang mit XLR-Steckern. Mein JVC-Mikrofon hat weder eine eigene Stromversorgung noch einen XLR-Stecker, sondern Klinkenstecker (3,5 mm). Mit der Canon funktioniert es über den MIC-Eingang trotzdem nicht. Kann es also sein, dass das Mikrofon über den Klinkenstecker mit Strom gespiesen wird?
    Nein, ich schrieb doch oben, dass die Canons keine Phantomspeisung besitzen, das war unabhängig vom Stecker gemeint. ;-)

    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Ich habe mehrere Mikrofone von Rode und auch XLR-Klinken-Kupplungen. Nur liefert mein Rode NTG-2 nicht gleich gute Qualität mit der 9V-Batterie im Vergleich zum kameragespiesenen Phantomstrom-Betrieb.
    Dazu kann ich nichts sagen, mein Rode M3 liefert jedenfalls mit 9V phantastische Aufnahmequalität.

    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Bei kleinen Handycams stelle ich deine Einschätzung hingegen infrage und behaupte, dass 99 % der Aufnahmen mit Autofokus gedreht werden. Nur schon, weil das manuelle Scharfstellen selbst mit Camcordern wie der G30 mit dem Endlosfokus und wegen der Kameragrösse fummelig bleibt. Kommt hinzu, dass es zumindest bei mir in der Regel schnell gehen muss, wenn ich mit der Handycam drehe: Eine Handycam setze ich kaum ein für szenisches Arbeiten, wo alles in Ruhe geplant, koordiniert, geübt und kontrolliert werden kann. Klar: Die manuelle Einflussmöglichkeit war auch bei mir ein Kaufkriterium. Dennoch werde ich sie zu 90 % für Jobs einsetzen, wo es schnell gehen muss. Und um schnell zu fokussieren, dafür ist eine Handycam bestimmt nicht geeignet. Für alles andere setze ich eine Schulterkamera in EB-Kameragrösse ein.
    Dann gehen wir mal zusammen filmen, du wirst staunen, wie ich eine Handycam einsetze. ;-) Die wird aufgerigt, auf das Stativ gesetzt, ein Follow-Focus drauf, die Fokusgeschwindigkeit der Kamera wird auf Max. eingestellt und schon wird daraus eine richtig "große" Kamera für ruhiges, szenisches Arbeiten. Muss es schnell gehen, Verschluss vom Stativ öffnen, Rig runter und aus der Hand gefilmt. Ich habe keine Lust, große Henkelmänner auf der Schulter durch die Gegend zu schleppen, ich bin doch nicht von der ARD. Was meinst du, wie ich manchmal angestarrt werde, wenn ich mit meinem Equipment drehe, dabei steckt "nur" eine Canon HF G30 oder eine Sony CX 900 dahinter... ;-)


    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Darüber sind wir uns einig. Wenn du aber mit dem Fahrrad neun Tage unterwegs bist und das gesamte Reisegepäck mitzuschleppen hast, dann bist du noch so froh, wenn du auf das Stativ verzichten kannst. Bisher hatte ich immer ein Stativ dabei, weil die GZ-HD7 schlicht überhaupt nicht stabilisert hatte.
    Ich habe kein Auto und fahre zu allen Drehorten (in meiner Umgebung) mit dem Rad, deshalb weiß ich genau, wovon ich rede...


    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Ferner entsprechen 50 fps bei Full HD meines Wissens nach wie vor keiner Norm (z. B. Blu-ray). Oder bin ich da nicht mehr up-to-date?
    Doch, da bist du up-to-date. Du musst im Schnittprogramm die Auflösung beim Brennen auf 1080/50i einstellen. Natürlich werden dann zwar auch nur 25 Vollbilder draus, aber du hast immer noch eine bessere Auflösung als mit nativen 25 fps.

    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Etwa so hatte ich mir das auch gedacht. Bei mir ist das Peaking an. Ich meine, so erkenne ich schnell, ob der AF wirklich ins Schwarze getroffen hat und kann bei Bedarf manuell nachjustieren.
    Das Peaking wird nirgends belegt, da es grundsätzlich eingeschaltet ist, ohne (inkl. Zebra) kann man ja gar nicht gescheit arbeiten.

    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Kommt es dabei nie zu sichtbaren Helligkeitssprüngen, wenn der ND-Filter (de-)aktiviert oder hoch-/runtergestuft wird?
    Doch natürlich, deshalb checkt man das vor der Aufnahme.
    Der ND Filter bei der Canon bleibt bei mir ausgeschaltet, denn ich arbeite mit ND-Vorsatzfiltern von Cokin, um die volle Kontrolle zu behalten, denn leider koppelt der Canon die Filterstufen an die Blendenzahl. Das macht zwar auch meistens Sinn, aber ich bleibe lieber ganz unabhängig. Bei meiner neuen Sony habe ich einen internen, manuell zuschaltbaren 3-Stufen ND-Filter, wie sich das gehört. ;-)

  2. #26
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    Zitat Zitat von Roman Schön Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Mikrofon von JVC, das meines Erachtens funktionieren müsste. Tut es aber nicht. Wahrscheinlich weil es von der Kamera mit Energie gespiesen werden müsste. Kann das sein; es hat nur einen 3,5 mm Klinken-Stecker?
    Möglich wäre es, denn auch über Miniklinke kann eine Stromversorgung laufen. Das sind dann zwar nicht die 48 Volt einer Phantomspeisung über XLR, aber irgendwas im Bereich von 3 bis 5 Volt. Auch manche Canons liefern diese Spannung, aber falls die G30 es nicht tut und das Mikro darauf angewiesen ist, dann klappt die Verbindung nicht. Wenn du die genaue Bezeichnung des Mikrofons mitteilst, sollte sich das herausfinden lassen.

  3. #27
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    Danke, Bernd, das wars. Für das JVC MZ-V8 gilt gemäss JVC: "Versorgung über Mikrofon-Eingang (Plug in-Power)".

  4. #28
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    In der G30-Anleitung/Seite 80 steht, dass der Anschluss für fast alle Kondensatormikrofone mit eigener Stromversorgung geeignet ist.

    Sowas könnte helfen...



    http://www.monacor.de/produkte/buehn...behoer/ema-20/

  5. #29
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    Danke für diesen Tipp!

  6. #30
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    Schon wieder ist mir etwas unklar zur Canon HF G30, diesmal zur Tonsektion:

    Das PDF-Handbuch erklärt ab Seite 81 die wählbaren "Audioszenen". Egal welchen der hier zur Verfügung stehenden Modi ich wähle (Standard, Musik, Sprache, Wald usw.), wird der Mikrofonpegel auf "manuell" voreingestellt und variert - je nach Audioszene - zwischen 70 bis 86. Zusätzlich ist die Mikrofondämpfung auf Automatik voreingestellt (vgl. Tabelle S. 82). Auf Seite 84 erklärt das Handbuch die automatische Mikrofondämpfung wie folgt (Hervorhebung durch mich):

    "Der Camcorder aktiviert bei Bedarf automatisch die Mikrofondämpfung des Mikrofons für optimale Audioaufnahmenpegel, so dass hohe Audiopegel nicht verzerrrt werden."

    Verstehe ich das demnach richtig: Die automatische Mikrofondämpfung nimmt auch bei manueller Tonaussteuerung die Funktion eines Limiters wahr, damit der Ton selbst bei manueller Aussteuerung (innerhalb der dämpfbaren 12 dB) auf keinen Fall übersteuern kann?

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