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  1. #1
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    Frage Grafikkarten für Premiere Pro 5.5

    Hallo Premiere-Nutzer,
    gerade hat meine Grafikkarte (GTX 570 Phantom) nach nur einem Jahr den Geist aufgegeben. Da es diese Karte nicht mehr auf dem Markt gibt, wird wohl eine andere Ersatzkarte (als Garantieleistung) notwendig werden. Auf der Premiere-Seite sind als mögliche neuere Karten nur die Nvidia Quatro ab 2000 angegeben, ebenso auf der Nvidia-Seite. Weiß jemand ob auch die Nachfolge GTX-Karten (z.B. GTX 770) von Premiere erkannt werden?
    Wäre toll, wenn mir jemand schnell helfen könnte, da ich möglichst bald wieder schneiden möchte!

  2. #2
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    Die GTX kannst du eigentlich alle nutzen, wenn sie nicht direkt erkannt werden kannst du sie manuell von Hand in die entsprechende TXT-Datei eintragen.
    Ab der CS6 kann man diese TXT-Datei auch einfach löschen, dann werden ebenfalls alle Karten erkannt.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  3. #3
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    Grafikkarte

    Tag, allerseit,
    zum Thema Grafikkarte hätte ich eine Frage an die Gemeinde. Mein zukünftiger PC wird mit einem i7 (4770) ausgestattet sein. Welche G-karte würdet Ihr vorschlagen, um zügiges Digitalisieren von Hi8 durchführen zu können? Danke für jede Antwort.
    Gruß, Xivares

  4. #4
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    Es wird immer mal wieder die NVidia GeForce GTX 760 empfohlen.
    Sie ist nicht zu teuer aber leistungsstark.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  5. #5
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    Hallo,
    mit SSD als C:/ Laufwerk und NVidia GTX 760, könnte der Windoes Leistungsindex so aussehen.
    Nur, was hat die Grafikkarte mit dem digitalisieren von HI8 Material zu tun?
    Da braucht es noch andere Hardware (Grabber usw.)
    Screenshot_2014_09_25_08_29_40.jpg


    Gruß Bernd

  6. #6
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    Morgen, Bernd,
    das ist klar. Ich habe angefragt, weil ich einen neuen PC zusammenstellen will und ich bisher keine Erfahrung mit G-karten habe. Deshalb meine Anfrage. Die Erfahrung anderer Leute hilft ja bekanntlich, wenn man sie nutzen kann. Danke für Deine Empfehlung der GTX 760. Gruß, Xivares

  7. #7
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    Es kommt darauf an, was mit dem Rechner (noch so) gemacht werden soll, auch ist das Videoschnittprogramm ein Punkt, den es zu beachten gilt - beispielsweise die Unterstützung von CUDA (nur nvidia-Karten) oder OpenCL (hier hat AMD die deutlich bessere Leistung). Meiner Erfahrung nach wird aber die Grafikkarte gar nicht so sehr gefordert. Die meisten Programme lassen Effekte auf der Grafikkarte berechnen, den Rest macht die CPU. Interessant ist die Nutzung von QuickSync über die Intel-GPU, was aber mit der "diskreten" Grafikkarte nichts zu tun hat - hier ist die Fähigkeit des Mainboards gefragt, die interne Grafikeinheit des Prozessors zusammen mit der zusätzlichen Karte nutzen zu können. Und es setzt ein Schnittprogramm voraus, das das auch nutzt.

    Die empfohlene GTX 760 ist eine gute Karte - sie wird bald auch recht günstig zu bekommen sein, weil die Nachfolger angekündigt sind. Momentan kostet sie etwas über 200 EUR, je nach Ausstattung und Taktung.

    Ich würde allerdings - wenn es "nur" um Videoschnitt ohne besondere Nutzung der Grafikkarte (CUDA & Co.) geht - die GTX 750 (Ti) mit in die Wahl einbeziehen. Auch wenn der Name eine enge Verwandtschaft zur 760 vermuten läßt, ist sie die erste Karte mit dem Nachfolgerchip "Maxwell". Der ist sehr energieeffizient ausgefallen und ist als GTX 750 Ti für rund 140 EUR zu bekommen. Die Leistung ist für die Effektunterstützung mehr als ausrechend. Computerspieler mit vorliebe für sehr große Auflösungen und höchste Grafikeinstellungen oder Compute-Fans schauen eh nach ganz anderen Karten - und zahlen dann auch erheblich mehr.


    Ergänzung:
    Der urspüngliche Ersteller der Diskussion zielte explizit auf Adobe Premiere ab, die die Mecury-Engine auf CUDA ausgerichtet hat (neuerdings auch mit OpenCL-Untersützung für die MacPro). Hier muß man sagen, daß seit der 5xx-Serie die Leistung der Geforce-Karten auf den Spielebereich fokussiert ist. Für die "professionelle Ecke" gibt es die Quadro- bzw. Tesla-Karten, deren Treiber bzw. Firmware die Compute-Leistung hochdreht - zu allerdings auch Preisen, die jenseits des Heimbudgets liegen.
    Geändert von Cinematograph (26.09.2014 um 05:28 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Cinematograph Beitrag anzeigen
    Meiner Erfahrung nach wird aber die Grafikkarte gar nicht so sehr gefordert.
    Du hast doch selber Premiere Pro CS6, wie ich deinem Profil entnehmen kann.
    Daher müsstest du auch eigentlich die Vorteile einer entsprechenden Grafikkarte kennen.
    Stelle doch einfach mal die GPU-Bescheunigung aus, dann wirst du den Unterschied sehr schnell merken.
    Danach wirst du die oben gemachte Aussage mit Sicherheit nicht wiederholen.

    Quadro- und Teslar-Karten sind zwar nicht schlecht, aber für den Amateur völlig Oversized, zumindest was den Preis betrifft.
    Sie sind auch gar nicht nötig, die GTX-Karten reichen völlig aus.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  9. #9
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    Ich weiß, ich tendiere zu eher langen Beiträgen ...

    Die Vorteile, die Premiere aus der GPU zieht, sind mir sehr wohl bekannt - daher arbeitet ja auch eine GTX 580 mit großem Videospeicher in meinem Rechner. Die "olle Karte" hat in Sachen Compute-Leistung nämlich mehr drauf als viele ihrer Nachfolger - mit Ausnahme der Titan-Modelle.

    Aber aus meiner Erfahrung ist Adobe die Ausnahme. Edius etwa freut sich, wenn die Grafikkarte oberhalt der 50 EUR-Klasse liegt, denn außer einigen Effektberechnungen wird sie nicht genutzt und ein Highend-Spielebolide setzt nur viel Strom in Wärme und damit Lärm um, ohne merklichen Mehrwert zu erzeugen. Eine QuickSync-fähige Konfiguration bringt beim H.264-Export hingegen eine gewaltige Zeitersparnis. Andere Programme - gerade solche im "Amateurbereich"- dürften sich ähnlich verhalten. Pinnacle Studio (letzte Demoversion) war es bei meinen Versuchen eher egal, ob die Ausgabe mit GTX 580 oder HD4000-Prozessorgrafik erfolgte (von der in der Leistungsbeschreibung aufgeführten, aber nirgends weiter dokumentierten QuickSync-Unterstützung ganz zu schweigen). Magix soll - aber das weiß ich nur vom Hörensagen - auch eher geringe Ansprüche an die Grafikkarte stellen.

    Wie es bei Cyberlink, Vegas oder dem dicken AVID-System aussieht? Da muß ich passen.

    Von den Hardware-Encoder-Einheiten in den Grafikchips sollte man allerdings die Finger lassen, wenn sie überhaupt unterstützt werden, da die Qualität eher mäßig ausfällt und die Hersteller kein Interesse haben, diese Funktion für Endkunden zu pflegen.

    Bei den Quadros gibt es Einsteigerkärtchen ab 160 EUR - da dürfte eine potente Geforce allerdings in den betreffenden Anwendungen mehr bringen; eine K6000 für 4000 EUR sprengt das Rechnerbudget aber in den meisten Fällen. Aber wenn Geld keine Rolle spielt, gibt es ja noch die externen Renderboxen ...
    Geändert von Cinematograph (26.09.2014 um 16:02 Uhr) Grund: Tippfehler ausgebügelt

  10. #10
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    Zitat Zitat von Cinematograph Beitrag anzeigen
    Die Vorteile, die Premiere aus der GPU zieht, sind mir sehr wohl bekannt ...
    Und genau um Premiere Pro geht es hier - und nicht um Edius, Pinnacle, Vegas und wie sie alle heißen.

    Von daher ist es auch nicht richtig, wenn du schreibst, eine Grafikkarte wird nicht so sehr gefordert, denn sie wird von Premiere Pro sehr stark gefordert und kann reichlich Zeitersparnis bringen.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  11. #11
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    Das ist meiner Meinung nach die Frage.

    Der ursprüngliche Frageersteller suchte Rat in Zusammenhang mit Premiere - vor gut einem Jahr. Kürzlich hat nun Xivares die Frage aus der Versenkung geholt und eine neue Frage gestellt. Wir wissen nicht, welches Videoschnittprogramm verwendet wird, daher bin ich nicht gleich "vom schlimmsten" ausgegangen und habe auch einen Blick auf andere Programme und ihre Anforderungen an die Grafikkarte geworfen. Die Besonderheit der Mercury-Engine mit ihrer GPU-Optimierung habe ich meiner Ansicht nach hinreichend erwähnt.

    Adobe hat für die aktuelle Version CC 2014 die Liste der unterstützten Grafikkarten deutlich erweitert - waren in der CSx-Zeit nur Nvidia-Karten gelistet, bei der ersten CC-Version dann einige AMD-Modelle der Macs vertreten, so findet sich eine deutlich größere Anzahl von OpenCL-basierten Lösungen von AMD und eine Intel-Variante darauf. Welche der offiziell unterstützten bzw. "inoffiziell unterstützten" Karten die "beste" ist? Da borge ich mir mal die Lieblingsantwort der Anwälte: es kommt darauf an ... Ein belastbares Testsystem/-szenario habe ich nämlich noch nicht gefunden, denn zu viele Parameter spielen eine Rolle, das fängt schon mit zu verwendendem Videomaterial an - und nur sehr wenige haben Zugriff auf so viel verschiedene Hardware und dann auch Lust und Zeit (und damit mittelbar Geld) für ausgiebige Tests. Und dann bräuchte man auch Kenntnisse über die Interna der verwendeten Algorithmen, um die kritischen Stellen abklopfen zu können - sonst stolpert man beim Vergleich an ihnen vorbei und der erste Nutzer mit gerade der besonderen Kombination findet, die Reihenfolge sei doch völlig falsch.

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