Ganz neu ist das Konzept nicht, aber es scheint sich bewährt zu haben, und so zeigt Panasonic auf der IBC einen weiteren kleinen Schultercamcorder, der auf Consumertechnik basiert. Der AG-AC8 verfügt über einen einzelnen 1/4,5"-MOS-Sensor mit effektiv 4,1 Megapixel und ein 21x-Zoom, das im 16:9-Videomodus von 28 bis 730mm Brennweite reicht. Darüber hinaus steht ein "Intelligentes Zoom" mit Faktor 50 zur Verfügung sowie ein Digitalzoom, für das Panasonic den Faktor 1500 nennt. Letzteres dürfte den Bildern allerdings am meisten zugutekommen, wenn man es ausgeschaltet lässt.
Aufgenommen wird AVCHD in der klassenüblichen Qualität und in sieben wählbaren Stufen bis maximal 1080p50 mit einer Datenrate von 28 Mb/s. Umschaltbar zwischen 50Hz und 60Hz ist die AC8 nicht, stattdessen gibt es zwei verschiedene Kameraversionen für die jeweiligen Normen und Regionen der Welt. Wer Fotos schießen will, der kann das interpoliert mit bis zu 20,4 Megapixel tun, bei laufender Videoaufnahme sind Standbilder mit bis zu 9,4 Megapixel möglich. Ob Video oder Foto, alle Aufnahmen landen auf einer von zwei SD-Karten bzw. simultan auf beiden, wenn man gleich bei der Aufnahme eine Sicherheitskopie anlegen möchte.
Ein über fünf Achsen arbeitender optischer Bildstabilisator ist ebenso vorhanden wie eine ganz ansehnliche Phalanx von Ein- und Ausgangsbuchsen: HDMI, USB, AV, Komponente, Mikrofon, Kopfhörer. Höchst ungewöhnlich hat Panasonic das Tally-Licht untergebracht, denn bei der AC8 übernimmt ein LED-Ring um das Objektiv diese Aufgabe, indem er farbig leuchtet: blau in Bereitschaft und rot bei Aufnahme. Diese Funktion kann auf Wunsch aber auch deaktiviert werden.
Auf den Markt kommen soll die AC8 bereits Ende Oktober, und das zu einem Listenpreis von rund 1500 Euro (offiziell sind es 1280 Euro netto).