Als "new documentary-style camera" positioniert Arri sein jüngstes Modell namens Amira. Bisher sind es erst Prototypen, die man auf der IBC zeigt, doch auf den Markt kommen soll die Alexa-Schwester vermutlich Anfang 2014. Von der Alexa übernimmt die Amira unter anderem den Sensor und sie liefert FullHD-Aufnahmen in vier unterschiedlichen ProRes-Qualitäten von LT bis 444, wobei CFast 2.0-Karten als Speichermedium dienen. Als Schulterkamera ist die Amira für den Ein-Mann-Betrieb ausgelegt, was sich darin äußert, dass Display und Tasten auf der linken Gehäuseseite sitzen, wo sie vom Kameramann schnell zu bedienen sind. Integrierte Graufilter sind ebenso vorhanden wie eine Zeitlupenfunktion mit bis zu 200 Bildern pro Sekunde. Interessant auch: Die Amira erlaubt bereits die Aufnahme mit vordefinierten Looks, was Aufwand, Zeit und Kosten in der Postproduktion reduzieren soll.