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  1. #1
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    VA-News - Adobes Creative Cloud: Software nur noch als Abo










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    Adobe hat eine klare Strategie, die recht eindeutig auf Profianwender setzt: Die Creative Suite-Programme werden künftig über die Creative Cloud vernetzt und nur noch in einem Abo-Modell angeboten. Der Schritt von Premiere CS6 zu Premiere CC ist mutig, kommt aber nicht überraschend. Dennoch: Ganz einfach wird dieser Weg nicht meint Redakteur Joachim Sauer.
    Adobe hat eigentlich seine ...




  • #2
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    Gut auf den Punkt gebracht! Die Kritik, die Adobe allerorts im Internet entgegenschlägt, geht zwar teilweise von falschen Annahmen aus, dennoch bleiben genug Aspekte übrig, um dieses alternativlose Abo-Modell skeptisch zu sehen. Persönlich würde ich mich darauf aus mehreren Gründen nicht einlassen wollen, und ob sich Adobe damit wirklich auf Dauer einen Gefallen tut, scheint auch mir zumindest fraglich. Aus Anbietersicht hat das Prinzip sicher seinen Reiz (weswegen es mich nicht wundern würde, wenn Mitbewerber früher oder später nachzögen), doch eine Marktwirtschaft lebt nun mal nicht allein vom Angebot, sondern vor allem von der Nachfrage. Und ob genügend Anwender genügend Vorteile für sich finden, um auf den "Abobe"-Zug aufzuspringen, ohne dass der Zielbahnhof bekannt ist? Bei Avid und Grass Valley wird man vermutlich bereits an neuen Crossgrade-Aktionen basteln...
    Da das Cloud-Abo an sich allerdings so neu gar nicht ist, sollte es bereits Erfahrungswerte in Bezug auf die Akzeptanz beim Kunden geben, und offenbar sind die doch so positiv, dass Adobe nun den Weg konsequent fortsetzt. Wird spannend, wohin die Reise führt. Ich gehe jedenfalls jetzt erstmal meinen Photoshop füttern, auf dass er noch lange und wolken-los leben möge! ;-)

  • #3
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    Für mich kein gutes Konzept

    Ich denke, viele Amateure wie ich, sind nicht interessiert daran, in einer Cloud zu arbeiten. Auch das Konzept eines Abos auf Softwareerweiterungen finde ich persönlich nicht gut. Gerade als Amateur möchte ich nicht laufend anfallende Kosten (Monatsraten) fürs Hobby in Kauf nehmen. Man zahlt ja auch schon so genug Raten und Monatsabschläge. Das kann sehr schnell unübersichtlich werden. Da kaufe ich mir lieber alle paar Jahre ein Softwareupgrade. Bei meinem Programm (GV Edius) dürfte das auch deutlich billiger sein als die Cloud bei Adobe (240,- Euro pro Jahr). Vielleicht spielt auch meine etwas konservative Haltung eine Rolle, lieber etwas zu besitzen, als es dauerhaft zu mieten. Jedenfalls kann ich dem Adobekonzept nichts abgewinnen.
    Möglicherweise ist es Adobe egal, wie manche Amateure ticken. Aber grad auch aus diesem Bereich kamen bisher viele Nutzer von Premiere und den sonstigen Adobe-Programmen.
    Kann schon sein, dass sie sich da selbst ein Bein stellen.
    Was mich zudem stört, ist die immer stärker werdende Abhängigkeit vom Internet, wenn man einfach nur Filme schneiden und bearbeiten will. Bisher habe ich immer drauf geachtet, auf meinem Videoschnittrechner keine Internetverbindung und damit auch kein Antivirenprogramm und keine Firewall laufen zu haben. Ich bin in Sachen Internet kein Fachmann und hab keine Lust auf instabile Schnittsysteme durch Probleme mit der Internetverbindung.

  • #4
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    Für mich wars das

    Ich habe mir als Amateur immer mal wieder ein Update gekauft.
    Für mich endet als mit meiner Premiere Version 6 das Kapitel Adobe.

    Viele Grüße

    Oggimann

  • #5
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    Mieten ist nichts für mich, Cloud auch nicht

    Mich stört vor allem, dass ich immer wieder neu bezahlen muss, um Adobe Software zu benutzen.
    - Falls ich einmal nicht bezahle, kann ich schlicht nicht mehr weiterarbeiten!
    - Auch kann es passieren, dass ich bezahlen möchte, aber gerade keine Internetverbindung habe - wieder kann ich nicht mehr weiterarbeiten!

    Als Hobby-/Amateuranwender habe ich bisher je nach Bedarf entschieden, ob und wann ich ein Upgrade kaufe, weshalb ich ca. jedes zweite Upgrade auf eine neue Version gekauft habe und so deutlich Geld sparte.

    Auch konnte ich beim Händler manchmal ein Update deutlich günstiger kaufen als direkt bei Adobe, was nun unmöglich wird - überhaupt wird der Handel komplett ausgeschaltet und der damit verbundene (begrenzte) Wettbewerb sowie die Beratung bei einem Händler.

    Ein preisgünstiger Kauf einer gebrauchten oder einer Vorgängerversion (nach CS6) wird zukünftig unmöglich.

    Die von Adobe so angepriesenen Cloudanwendungen halte ich für weitgehend überflüssig, vor allem bei grösseren Dateien wie Videos aber auch Raw-Bildern sind schnell viele MByte bis GByte hoch- und runterzuladen - besonders die geringe Hochladegeschwindigkeit bei praktisch allen Internetprovidern setzt hier enge Grenzen!

    So oder so habe ich wenig Bedürfnis meine persönlichen Dateien über das Internet irgendwo in eine Cloud zu stellen:
    - weil absehbar ist, dass Hacker den Online-Datenspeicher knacken werden - oder jemand beim Hoch-/Runterladen mitschneidet.
    - Ist der Cloudspeicher und die Datenübertragung überhaupt verschlüsselt? Wie viele Personen sind zugriffsberechtigt (alles nur Menschen...)?
    - Kann Adobe die Daten an unterschiedliche physikalische Standorte kopieren? Wie sind die Datenschutz- und Sicherheitsstandards in verschiedenen Standortländern?
    - Werden meine Daten irgendwann gelöscht, wenn mein Abo ausläuft?
    - Hat irgendwann Adobe ein Recht auf meine Dateien, z.B. nach Änderung der Nutzungsbedingungen?

    Das sind so viele sehr kritische Punkte und offene Fragen, die eine Cloudnutzung riskant machen und das bei wenig bis keinem Nutzen für mich.

  • #6
    Aktiver Nutzer Avatar von Subpixel
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    Adobe, nein Danke!

    Ich hatte mich noch nie für ein teures Produkt von Adobe entschieden.
    Somit für mich ein Vorteil, sollen sie an Profis verkaufen die das Geld haben.

    SP

  • #7
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    Wer Adobe zum Umdenken bewegen und weiterhin neben der Softwaremiete eine Kaufoption behalten möchte, der kann sich jetzt auch an einer Online-Petition beteiligen.

  • #8
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    Ich finde diese Vorgehensweise nicht in Ordnung. FC hat ja schon besonders gute Erfahrung gemacht.
    Sollte Adobe auch so dumm sein und sich seine Kunden vergraulen?
    Sollte es so kommen, werden wir uns für unser Studio eine andere Software suchen, da unsere Rechner nicht permanent mit dem Internet verbunden sind.
    Für unser Studio würde das heißen, ein komplettes Umdenken der Vorgehensweise, wozu wir nicht bereit sind.
    Adobe sollte sich gut überlegen dieser Vorgehensweise.

  • #9
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    Zitat Zitat von loving-gringo12 Beitrag anzeigen
    da unsere Rechner nicht permanent mit dem Internet verbunden sind.
    Für unser Studio würde das heißen, ein komplettes Umdenken der Vorgehensweise, wozu wir nicht bereit sind.
    Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Auch wenn das Prodkut Creative Cloud heißt werden die Programme lokal installiert, so dass die Rechner nicht permanent mit dem Internet verbunden sein müssen.
    Salutos, videospeed

  • #10
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    Zitat Zitat von loving-gringo12 Beitrag anzeigen
    Adobe sollte sich gut überlegen dieser Vorgehensweise.
    Schätzungsweise ist dieses Abo-Modell genau das Ergebnis guten Überlegens, denn ganz dumm wird man bei Adobe nicht sein. Das Abo-System existiert immerhin schon rund ein Jahr und es scheint von den Kunden viel besser angenommen zu werden als Adobe selber es erwartet hat. Und schlussendlich gibt es immer nur ein Kriterium, das über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: die Verkaufszahlen.
    Für Adobe dürften insgesamt die Vorteile zumindest mittel- und langfristig überwiegen (auch Microsoft hat ja bereits verlauten lassen, dass man in so einem Abo-Modell die Softwarezukunft sehe) und die Anwender, denen das nicht gefällt, die bucht man wohl als eine Art Kollateralschaden ab. Da muss sich jeder selber genau durchrechnen, ob das Abo ein für ihn interessanter Weg ist oder nicht. Die wirklich Gelackmeierten bei der Umstellung sind die Softwarehändler, denn diese Zwischenstufe schaltet Adobe komplett aus.

    Zitat Zitat von videospeed Beitrag anzeigen
    Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Auch wenn das Prodkut Creative Cloud heißt werden die Programme lokal installiert, so dass die Rechner nicht permanent mit dem Internet verbunden sein müssen.
    Um das noch zu ergänzen: Nur einmal im Monat (oder einmal alle drei Monate, je nach Abo-Laufzeit) muss der Computer kurz ans Netz, und das sollte sich eigentlich bei jedem Arbeitsrechner machen lassen. Bisher kamen Updates oder "Bug-Fixes" für Schnittprogramme ja auch übers Internet.

  • #11
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Schätzungsweise ist dieses Abo-Modell genau das Ergebnis guten Überlegens, denn ganz dumm wird man bei Adobe nicht sein. Das Abo-System existiert immerhin schon rund ein Jahr und es scheint von den Kunden viel besser angenommen zu werden als Adobe selber es erwartet hat. Und schlussendlich gibt es immer nur ein Kriterium, das über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: die Verkaufszahlen.
    Wahrscheinlich sind die Verkaufszahlen tatsächlich nicht so schlecht, doch ich wage zu bezweifeln, dass Adobe sich hier wirklich die richtigen Überlegungen für das Segment Videoschnitt gemacht hat beziehungsweise sich die richtigen Zahlen zu dieser Branche als Grundlage genommen hat. Ich denke das Thema wird von den derzeit wichtigeren Grafikprogrammen getrieben, wo Adobe eine klare Vormachstellung hat.
    Das Thema Cloud ist im Bereich der Bildbearbeitung und Grafik sicher korrekt und dort kann man, über die permanenten Updates hinaus, mit Vorteilen Punkten. Doch genau das klappt meiner Meinung nach bei Premiere Pro CC nicht. Ein Indesign, Photoshop oder Illustator kann man installieren und alle laufen einwandfrei. Der Videoschnitt ist leider immer noch nicht so einfach - zumal sich die Workflows je nach Produktion stark unterscheiden - hier ist mehr individuelle Anpassung (auch an Hardware) nötig als bei allen anderen Programmen - weshalb Adobe hier auf den Fachhandel angewiesen ist. Doch diesen schaltet man nun aus (oder stellt ihn zumindest mal kalt). Das ist nicht nur taktisch falsch, sondern dürfte auch langfristig nicht zielführend sein.
    Salutos, videospeed

  • #12
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    Ein absolut untragbares Distributionsmodel!
    Zuende gedacht heisst das folgendes:
    Nach Beendigung des Abos kann ich auf meine eigenen Dateien nicht mehr zugreifen!
    Ich miete praktisch mein eigenes Archiv!?
    Das ist doch Wahnsinn! Ich bin verantwortlich für viele 1000 Kundendateien.
    Mit dem Abo Ende versagen auch die Programme ihren Dienst. Keine Software kein Datei-öffnen.
    Will ich eine Datei öffnen, muss ich reaktivieren und zahlen (auch wenn ich die Datei nur drucken will!)
    Im Falle von Photoshop kann ich in Austauschformate konvertieren (wie TIF) die dann nicht mehr in vollem Umfang zu bearbeiten sind.
    InDesign & Illustrator kann ich zu PDFs wandeln (die ich dann nat. nicht mehr gut weiterverbearbeiten kann).
    Klasse wenn man bei Abo-Ende tausende Dateien zu konvertieren hat.
    Für After Effects und Premiere gibts überhaupt keine Lösung.
    Diese beiden Dateiformate sind heute bereits nicht mehr kompatibel zwischen CC und CS6.
    Lt. Adobe Spezifikationen der Cloud gibt es keine Garantie, dass künftige CC Dateien überhaupt noch abwärts kompatibel sind!
    Beschliesst Adobe Hardware Spezifikationen habe ich diesen zu folgen (oder ich verwende eine alte Version und zahle weiter für die neuste).
    Wenn ich mal die Software wechseln will, kann ich - um meine alten Datein weiter zu nutzen - trotzdem Jahrelang an Adobe zahlen.
    Das ist absolut untragbar!
    Wird eine Firma, die eh weiss, dass ihre Schafe nächsten Monat zahlen, die Motivation für herausragende Updates haben?
    Wenn dieses Model Schule macht - ich will gar nicht dran denken.
    Ich bin seit über 20 Jahren treuer Adobe Nutzer. Meine Master Collection war bisher stets auf aktuellem Stand und bezahlt.
    Nun mag ich Photoshop nicht mal mehr starten sehen.
    Hier nutzt ein Monopolist eiskalt seine Marktmacht aus. Nicht mit mir.
    Nun werde ich mich definitiv nach Alternativen umsehen.
    Adobe ist für mich seit Montag nicht mehr Adobe.
    Ich möchte allen raten - Nein, ich bitte darum:
    Behaltet Eure CS6 am Leben so lange es geht.
    Adobe ist viel zu arrogant (sonst hätten sie einen Buy-Out Plan entwickelt) um auf Worte zu hören.
    Sie werden erst wieder einen Fuß von der Wolke auf die Erde setzen, wenn sie sehen, dass ihre Umstellung an der Börse Folgen hat.
    Ich hasse Mietmodele und Leasing. Ich will kaufen. Sei es ein Haus, ein Auto, eine Waschmaschine oder das Recht Software zu nutzen.
    Basta.
    Und Bye Bye Adobe!

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