Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
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    SD-Karten Welche Karte braucht der AVCHD-Full-HD-Filmer wirklich?

    Irgendwo habe ich gelesen, dass man für HD-Aufnahmen eine Bit-Rate von 28 Mbit/sec braucht. Das hieße, die Sandisk Ultra mit 30 Mbit müsste ausreichen.
    Benutzt habe ich im letzten halben Jahr die
    Extreme mit 45 und keine schlechten Erfahrungen gemacht, die ist aber in den letzten Wochen teurer statt billiger geworden...
    Hat jemand schlechte Erfahrungen mit Full-HD und "Ultra" gemacht?

  2. #2
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    Zitat Zitat von klassikvideo Beitrag anzeigen
    Irgendwo habe ich gelesen, dass man für HD-Aufnahmen eine Bit-Rate von
    28 Mbit/sec braucht. Das hieße, die Sandisk Ultra mit 30 Mbit müsste ausreichen.
    Auf jeden Fall.

    28 Mbit (Megabit) entsprechen ja 28/8 = 3.5 MB (Megabyte) !
    Und die Karte hat 30 Megabyte/Sek !
    Geändert von Skeptiker (25.04.2013 um 15:13 Uhr)

  3. #3
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    Danke für die schnelle Antwort: nun habe ich noch einmal nachgeschaut: die Ultra (class 10) soll 30 MB /sec machen, die Extreme mit UHS 1 sogar 45 MB. Beide Buchstaben groß, also Megabyte (?)
    Die Textstelle mit 28 MB für HD habe ich leider nicht wieder gefunden....

  4. #4
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    Zitat Zitat von klassikvideo Beitrag anzeigen
    Danke für die schnelle Antwort: nun habe ich noch einmal nachgeschaut: die Ultra (class 10) soll 30 MB /sec machen, die Extreme mit UHS 1 sogar 45 MB. Beide Buchstaben groß, also Megabyte (?)
    Die Textstelle mit 28 MB für HD habe ich leider nicht wieder gefunden....
    Hallo klassikvideo:

    Die Angaben auf SD-Cards sind auf jeden Fall in Megabytes/Sekunde.
    Die Angaben für Aufnahme-Datenraten in Kameras oft in Megabits/Sek., also 1/8 Megabytes.

    Die 28 Mbit/Sek. entsprechen gerade der maximalen AVCHD-Datenrate für 1080/50p (50 Vollbilder/Sek. in Full HD). Möglicherweise hattest Du das in Erinnerung.

    Aber eine schnelle Karte hat mit ihren Reserven generell Vorteile: Vielleicht benutzt Du mal ein anderes Aufnahmeformat mit höherer Datenrate. Und das Auslesen der Karte geht so auch schneller vor sich, falls von den Schnittstellen unterstützt.

    Freundlicher Gruss
    Skeptiker
    Geändert von Skeptiker (25.04.2013 um 15:17 Uhr)

  5. #5
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Zitat Zitat von klassikvideo Beitrag anzeigen
    Danke für die schnelle Antwort: nun habe ich noch einmal nachgeschaut: die Ultra (class 10) soll 30 MB /sec machen, die Extreme mit UHS 1 sogar 45 MB. Beide Buchstaben groß, also Megabyte (?)
    Die Textstelle mit 28 MB für HD habe ich leider nicht wieder gefunden....
    Bei San Disk sind diese 30 / 45 /95 Megabyte pro Sekunden nicht die Schreib, sondern die maximale Lesegeschwindigkeit. Je nach Firma wird die maximale Lese oder Schreibgeschwindigkeit angegeben. Bei Samsung beispielsweise immer beide, bei Panasonic je nach Kartentyp die maximale Lese oder bei anderen Karten die maximale Lese und Schreibgeschwindigkeit.

    Diese 30 / 40 / 95 ... Angaben sind aber alles Firmeneigene Angaben. Entscheidend ist die Class 10 = Mindestschreibgeschwindigkeit = 10 Megabyte pro Sekunde / 80 Megabit pro Sekunde. Die UHS Karte (1 auf dem Class 10 Aufdruck) besitzen einen zweiten Datenkanal und sind schneller. Diese Karten werden aber für das reibungslose Aufnehmen dieser 28 Megabit (max 35 Megabit im Peak) überhaupt nicht ausgelastet, gut Schaden tuen die auch nicht.

    Also eine aktuelle Ultra mit Class 10 kommt mit diesen Daten ganz locker hin, wer schnellere Karte beispielsweise für eine schnellere Überspielung haben möchte geht halt in die UHS 1 Klasse = aktuelle Extreme oder vergleichbare Karten.

    Fast alle Camcorderfirmen geben die Datenrate in Megabit an, Speicherkarten aber in Megabyte, das sollte man beachten. 8 Bit = 1 Byte.


    VG
    Jan

  6. #6
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    Danke, Jan! Class 10 ist das entscheidende!
    Habe ich das richtig verstanden: 28 Megabit sind 3,5 Megabyte und für die würde sogar noch class 4 ausreichen?

    Einen richtigen Unterschied habe ich gemerkt, als ich meinem 8-Kanal-Aufnahme-Pult, das also eigentlich nur 8x 350MB=2,8 GB /Stunde
    braucht, eine Extreme-Karte spendiert habe: es war -nach einem 2-Stunden-Konzert - einfach schneller mit dem (Nach-)Speichern fertig.

  7. #7
    Aktiver Nutzer Avatar von olimedia
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    Die Mindestanforderung bei AVCHD ist Class4. Damit arbeiten die Kameras bereits zuverlässig, der Transfer in den Rechner dauert nur etwas länger. Wirklich entscheidend ist die Marke. Über die billigen No-Name Karten habe ich schon sehr viel negatives gelesen, bis hin zum Totalverlust des Videomaterials. Gute Markenhersteller wie Sandisk, Lexar, usw bieten für den Ernstfall sogar ein kostenloses Rettungsprogramm an, ich drehe seit Jahren mit den hochwertigen Karten, teilweise im Dauerbetrieb und es gab nicht die kleinsten Probleme.
    Beim drehen mit einer AX-2000 sieht man an den roten LED-Statusanzeigen an den Kartenslots die Schreibtätigkeit auf die Karten.
    Bei der Aufnahme auf eine schnelle Class10 werden die Datenpakete in größeren Zeitabständen auf der Karte abgelegt und bei Class4 wird fast durchgängig geschrieben, aber eben genauso zuverlässig.

  8. #8
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    Zitat Zitat von olimedia Beitrag anzeigen
    Wirklich entscheidend ist die Marke
    Und in Ergänzung dazu: Entscheidend ist auch der Händler, von dem man kauft. Schätzungen gehen derzeit davon aus, dass rund ein Drittel der weltweit verkauften SD-Karten Fälschungen sind, also No-Name-Karten mit nachgemachten Marken-Etiketten und/oder langsame Karten, deren Beschriftung eine viel höhere Geschwindigkeit verspricht. Die Gefahr, eine solche Mogelpackung zu bekommen, ist bei einem unbekannten chinesischen ebay-Händler naturgemäß größer als im deutschen Fach(versand)handel. Angesichts der insgesamt geringen Kartenpreise und der zum Teil noch nicht einmal mehr vorhandenen Preisvorteile von "Billigkarten" lohnt es sich nicht, da ein Risiko einzugehen.
    Deiner Empfehlungsliste mit SanDisk und Lexar füge ich noch Samsung hinzu, mit deren ultrarobusten SDHCs ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Dass die Speicherkarte viel mehr überlebt als man selber, ist ein beruhigender Gedanke! ;-)

  9. #9
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Fast alle Camcorder Hersteller empfehlen eine Class 4 Karte als Mindestvorraussetzung für ein reibungsloses Aufnehmen, beispielsweise möchte die Firma JVC bei den 35 MBit Modellen eine Class 6 haben.

    Bei einer weniger guten Class 4, also bei einem Nachbau oder einem Hersteller, der die 32 MBIT gerade so schafft, kann es schon Ärger geben. Besonders wenn der Filmer nicht ununterbrochen aufzeichnet, sondern immer wieder kleine Filmschnipsel rauslöscht. Dann muss die Karte beim Speichern immer wieder freie Stellen suchen und kommt in Zeitnot. Das habe ich mal bei Canon DSLR Video bemerkt, diese Modelle geben eine Mindestvoraussetzung von Class 6 aus und zeigen auf dem LCD wenn der Pufferspeicher fast voll ist und die Karte nicht hinterherkommt. Das Problem hatte ich immer mit einer Class 6 Karte, wo mehrfach Fotos und Videos gelöscht wurden und immer mit neuen Daten gefüttert worden.


    Inzwischen ist die Sache aber eh fast vorbei, es gibt immer weniger Class 6 Karten, und Class 10 Karten (nicht UHS) kosten aktuell bei vielen Herstellern einen Bruchteil mehr als Class 4 Karten. Also würde ich Class 10 (kein UHS) Karten für diese Camcorderaufnahmen empfehlen, eben weil die Daten auch schneller auf dem Computer sind und die 2-8 € Mehrkosten je nach Grösse kein Vermögen sind.


    VG
    Jan

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