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  1. #1
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    VA-News - Blackmagic Pocket Cinema Camera und Production Camera 4K - die Details










    blackmagicpocketcinemacameraangle



    Inzwischen hat Blackmagic zu den neuen Cinema Camera-Modellen weitere Details bekannt gegeben: Die Pocket Cinema Camera und die Porduction Camera 4K sollen ab Juli verfügbar sein - was dann schon eine kleine Sensation ist. Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Pocket Cinema Camera nicht mit dem gleichen Sensor arbeitet wie die erste, mit Produktionsproblemen behaftete Cinema Camera, die technischen Daten aber dennoch weitgehend ähnlich sind.
    Die Pocket Cinema Camera hat ...




  • #2
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    Kleine Korrektur zum obigen VIDEOAKTIV-Artikel (zur Pocket Kamera):

    "und ein Mono-Mikro ist integriert"

    Es sind ein Stereo-Mikrofon und ein Mono-Lautsprecher integriert.

    Freundlicher Gruss
    Skeptiker

  • #3
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Ups, da habe ich die beiden technischen Daten verwechselt - die Production Camera 4K hat ein Mono-Mikro, die Pocket Camera dagegen ein Stereo-Mikro. Danke für den Hinweis.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

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  • #4
    Neu hier
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    jetzt wird es demnächst ernst mit der bmpcc!

    ich bin einer dieser hobbyfilmer, die sich diese kamera leisten wollen und hätte an das forum hier noch fragen bezüglich objektiv.

    nach dem lesen einiger testberichte und vergleichsvideos auf youtube bin ich auf dieses objektiv gestoßen: Tamron 24-70mm F/2,8
    http://amzn.to/141llgx

    ist es zum filmen geeignet? was haltet ihr vom preis/leistungsverhältnis?!
    oder gibt es bessere und günstigere objektive?!

    es sollen damit imagefilme und musikvideos gedreht werden.

  • #5
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    So schön und praktisch ein Brennweitenbereich von 24 bis 70mm an einer Vollformat- oder auch noch an einer APS-C-Kamera ist, so unpraktisch erscheint er mir an einer Kamera wie der Blackmagic Pocket Cinema mit ihrem kleineren Super16-Sensor. Wenn ich richtig informiert bin, hat der einen Crop-Faktor von 3, so dass aus dem 24-70mm-Standardzoom rechnerisch ein 72-210mm-Telezoom wird (natürlich nur, was den Bildwinkel der Aufnahme angeht). Du hast also kein Weitwinkel mehr, noch nicht einmal eine Normalbrennweite, sondern das Objektiv beginnt erst im Bereich der Porträttele. Für Imagefilme und Musikvideos ist so etwas meines Erachtens nicht zu empfehlen, zumindest nicht als einzige Linse.

  • #6
    Neu hier
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    Danke für die schnelle Antwort!
    Wie du vielleicht merkst, bin ich neu in der Welt der Objektive ;)
    Das heißt ich sollte mich um ein Objektiv umsehn, die den Brennweitenbereich 10-30mm abdeckt!?
    Gibt es von deiner Seite eine Empfehlung? Bzw. einen Ansatz wo ich meine Rechereche ansetzen kann?! Die Kosten sollten möglichst unter 1000€ bleiben.

  • #7
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    Zitat Zitat von pane Beitrag anzeigen
    Das heißt ich sollte mich um ein Objektiv umsehn, die den Brennweitenbereich 10-30mm abdeckt!?
    Damit käme man umgerechnet auf 30-90mm, und damit kann man im Alltag schon was anfangen. Es gibt von Panasonic sogar ein MFT-Objektiv, das diesem Bereich recht nahe kommt, nämlich das 12-35mm mit konstanter Lichtstärke von 2,8. Testberichte sind im Netz zu finden.

    Zitat Zitat von pane Beitrag anzeigen
    Ansatz wo ich meine Rechereche ansetzen kann?!
    Die Pocket Cinema hat ein aktives MFT-Bajonett und einen Super16mm-Sensor, so dass Du prinzipiell folgende Objektivmöglichkeiten hast:

    1. Elektronisch gesteuerte MFT-Objektive
    Gibt es von Panasonic oder Olympus und sind komplett von der Kamera aus bedienbar, was Autofokus oder Blende angeht. Ihr Nachteil: Sie sind weitgehend für AF-Fotografie optimiert, also nicht ideal für manuelles Fokussieren oder sanfte Schärfeverlagerungen, wie man sie gern im Film hat. Knackpunkt könnte außerdem die Abbildungsqualität werden, denn um Kosten zu sparen, korrigiert man Fehler hier oft nicht mehr aufwendig in der Optik, sondern lässt sie quasi erst von der Kamera herausrechnen. Genau diese Fähigkeit anderer MFT-Kameras fehlt aber meines Wissens der Pocket Cinema.
    Beispiel: Olympus 9-18mm

    2. Manuelle MFT-Objektive
    Gibt es von Drittherstellern wie Voigtländer oder SLR Magic und besitzen oft aberwitzig hohe Lichtstärken. Hier hat man von vornherein keinen AF, dafür auf manuelle Bedienung ausgelegte Einstellringe für Schärfe und Blende, so dass diese Gruppe zu recht beliebten Linsen für Filmeinsätze geworden ist. Meines Wissens existieren in dieser Art allerdings nur Festbrennweiten; ein "All-in-one"-Zoom sucht man vergebens.
    Beispiel: SLR Magic 12mm

    3. Objektive für Vollformat- oder APS-C-Kameras
    Gibt es in unendlicher Auswahl von allen großen Herstellern wie Canon und Nikon, außerdem von Drittherstellern wie Sigma oder Tokina, und auch ältere Varianten zum Beispiel mit dem M42-Schraubgewindeanschluss kommen so wieder zu Ehren. Sie benötigen Adapter, um an MFT zu passen, und das ist die Crux: Viele neuere Linsen haben keinen Blendenring mehr, sondern sind für eine elektronische Steuerung von der Kamera her konzipiert. Viele Adapter jedoch stellen nur eine mechanische Verbindung her, so dass weder AF noch Blendeneinstellung möglich sind. Ersteres ist beim Filmen leicht zu verschmerzen, bei Letzterem jedoch hört der Spaß auf. Und die Adapter mit elektronischer Übertragung der Blende schlagen leicht mit mehreren hundert Euro zu Buche. Von Ausnahmen abgesehen fährt man in dieser Kategorie also mit Objektiven am besten, die einen Blendenring besitzen, und das sind eher ältere als aktuelle Versionen. Problem hier: Extreme Weitwinkel waren früher selten und teuer, und Zooms wie ein 10-30mm mit zum Beispiel M42-Gewinde findet man beim Gebrauchthändler schon gar nicht erst.
    Beispiel ohne Blendenring: Tokina 12-28mm
    Beispiel mit Blendenring: Nikon 16mm

    4. Super16mm-Filmoptiken
    Gibt es ebenfalls reichlich, waren einst für die Verwendung an Super16-Filmkameras gedacht und sind heute zum Teil günstig aus zweiter Hand zu bekommen. Auch sie arbeiten frei von Elektronik nur vollmanuell und benötigen einen mechanischen Adapter von ihrem "C-Mount" auf MFT. Das ist jedoch nicht mehr meine Baustelle, und deshalb hier nur ein Link zu einem Thread im EOSHD-Forum der viele Informationen zu solchen (und anderen) Linsen enthält. Auch ein Blick ins Forum von Blackmagic lohnt in diesem Zusammenhang.

    Jetzt sind wahrscheinlich alle Klarheiten beseitigt, aber Du siehst, dass die Objektivwahl immer ein Kompromiss ist, und erst recht bei einer Kamera wie der Pocket Cinema, die mit ihrer eigenwilligen Kombination aus MFT-Bajonett und Super16-Sensor etwas zwischen den Stühlen sitzt.

  • #8
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    .. und nochmals danke für deine ausführliche Antwort!
    Habe mir mal die Panasonic LUMIX G X VARIO 2,8/12-35mm etwas genauer angesehen. Im Vergleich zu den genannten Objektiven scheint mir das erstgenannte Panasonic-Objektiv noch am geeignetsten.
    Nachteil laut Testberichten:
    "Bei minimaler und maximaler Brennweite wird es in den Bildecken um rund eine Blendenstufe dunkler. Außerdem nimmt die Auflösung in diesen Bereichen um über 20 Prozent ab."
    weiter:
    "Im Bildzentrum liegt die Schärfe über das gesamte Brennweitenspektrum auf sehr hohem Niveau. Farbsäume bleiben über den ganzen Brennweiten-Bereich kaum erkennbar. Anders die Verzeichnung: Bei kleinster und größter Brennweite krümmen sich gerade Linien am Bildrand um rund ein Prozent."

    Sofern ich da richtig liege, sollten mich bei einem Crop-Faktor von 3 Bildrand und -ecken nicht betreffen.

  • #9
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    Zitat Zitat von pane Beitrag anzeigen
    ... Farbsäume bleiben über den ganzen Brennweiten-Bereich kaum erkennbar. Anders die Verzeichnung: Bei kleinster und größter Brennweite krümmen sich gerade Linien am Bildrand um rund ein Prozent."[/I]

    Sofern ich da richtig liege, sollten mich bei einem Crop-Faktor von 3 Bildrand und -ecken nicht betreffen.
    Verzeihung, wenn ich mich kurz einmische (bevor das Objektiv bestellt wird):
    Einfach bedenken (Bernd hat es schon erwähnt), dass Objektivfehler wie Verzeichnung und Farbsäume (CA) insbesondere bei automatischen, leichten MFT-('Kit'-)Linsen (Panasonic, Olympus) häufig bereits in der (richtigen!) Kamera nachkorrigiert werden.
    Kann bedeuten (muss aber nicht), dass an der falschen Kamera (BMPCC) diese Fehler plötzlich sichtbar würden.
    Es besteht dann immer noch die Möglichkeit, sie aus dem ProRes oder RAW per Software wieder herauszurechnen.
    Bei Video weniger kritisch als bei Foto (JPEG und RAW mit Ausschnittsvergrösserungen etc. - kommt für die BMPCC ja nicht infrage).
    Geändert von Skeptiker (16.07.2013 um 23:52 Uhr)

  • #10
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    Zitat Zitat von pane Beitrag anzeigen
    ...Panasonic LUMIX G X VARIO 2,8/12-35mm...scheint mir...noch am geeignetsten.
    Weil ich gerade drüber gestolpert bin und es Dir vielleicht bei der Entscheidung hilft: John Brawley, der an der Kameraentwicklung bei Blackmagic beteiligt ist, hat bei Vimeo zwei Videos online, die mit eben diesem Objektiv entstanden sind - zweimal der gleiche Film, aber einmal vor und einmal nach der Farbkorrektur. Ohne starken Graufilter geht da natürlich nichts, also kalkuliere einen solchen, eventuell sogar einen guten variablen, gleich mit ein.

  • #11
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    Interessante Links (Brawley) !

    So auf den ersten Blick sind keine Objektivfehler sichtbar (auch nicht beim Rohmaterial).
    Entweder rechnet die Kamera sie doch heraus oder das Objektiv ist gut korrigiert und liefert keine (auffälligen).

    So eine Optik hätte natürlich den Riesenvorteil einer zuschaltbaren Bildstabilsierung, die der Kamera selbst ja fehlt.
    Ob Brawley den Autofokus auch benutzt hat, der mit aktivem MFT-Anschluss seitens Kamera ja funktionieren müsste, ist mir nicht klar - im Text unter seinem Film sehe ich dazu keinen Hinweis.
    Er schreibt, dass der Image Stabilizer immer an war und dass er einen Hoya ND 16 Filter verwendet habe, um die Blende nicht so stark zu schliessen (die Grund-Empfindlichkeit der Kamera ist ja 800 ISO). Aufgenommen in ProRes mit 25p.
    Geschnitten mit FCP X und 'gegradet' (das blasse Originalmaterial mit etwas Kontrast und Farbe versehen, ohne dass die Schattenpartien zu dunkel werden und die Lichter überstrahlen) in Davinci 'Resolve' unter Benutzung vorgegebener Einstellungen (LUT's = Look Up Tables, siehe hier: http://www.captainhook.co.nz/blackma...ma-camera-lut/)
    Das Ergebnis auf VIMEO sieht jedenfalls sehr natürlich aus.

    P.S.:
    Wenn die BM Pocket Cam doch wenigstens in einer Ecke einen kleinen Sucher hätte, der bei Feiluft-Aufnahmen im Sonnenlicht so nützlich wäre ...
    Na, vielleicht dann bei der Mk II ;-)


    Nachtrag:

    Jetzt bin ich doch fündig geworden in den Kommentaren unter dem Video http://vimeo.com/64693161:

    Frage: Does this camera auto focus? (Kann diese Kamera Autofokus?)
    Antwort Brawley: Nope (nein).

    Und weiter:
    Frage: How is the audio? Have you done any tests yet with it yet? (Wie sieht's mit Audio aus?)
    Antwort Brawley: Not yet implemented. (ist noch nicht realisiert)

    Hmmm ... ... ... Ah - ich sehe gerade: Als Datum steht beim Video (und den Kommentaren) '2 months ago' (vor 2 Monaten) !!
    Geändert von Skeptiker (17.07.2013 um 17:11 Uhr)

  • #12
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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Frage: Does this camera auto focus? (Kann diese Kamera Autofokus?)...Antwort Brawley: Nope (nein)...Ah - ich sehe gerade: Als Datum steht beim Video (und den Kommentaren) '2 months ago' (vor 2 Monaten)
    Anscheinend werden die Serienkameras durchaus mit einem (noch?) etwas rudimentären Autofokus arbeiten können, nur hat man ihn wohl erst in letzter Sekunde implementiert. Zumindest hat John Brawley das vorige Woche via Twitter kundgetan.

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