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Thema: Ist 3-D tot?

  1. #73
    Foren-Profi Avatar von Wolfgang S.
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    Also ich komme für 2017 auf über 40 Filme die in 3D präsentiert werden - siehe hier:
    http://digitaleleinwand.de/3d-filme-2017/

    Ob das 5% sind weiß ich nicht (woher ist den diese Zahl). Aber bei 40 Filmen würde ich nicht mehr von einer Nische sprechen, denn umfassend mehr war es auch zum Zeitpunkt des Hypes nicht:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_3D-Filmen#2016

    Der Vergleich zur Vergangenheit:
    2010: 30
    2011: 41
    2012: 41
    2013: 45
    2014: 33
    2015: 30
    2016: 40

    Deine persönliche Abneigung gegen 3D ist auch allerdings auch kein geeigneter Beurteilungsmaßstab. Die Fakten sind es, und nach obigen Zahlen erscheinen unverändert durchaus genug Filme in s3D.

    Und wer sagt denn dass man HDR nicht mit 3D kombinieren kann... aber DAS ist tatsächlich Zukunftsmusik, denn darauf sind unsere heutigen 2K Kinos noch so überhaupt nicht eingestellt.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
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  2. #74
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    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    ...Ob das 5% sind weiß ich nicht...Aber bei 40 Filmen würde ich nicht mehr von einer Nische sprechen
    Wenn man bedenkt, dass 2016 insgesamt über 650 Filme in den deutschen Kinos gestartet sind, dann sind die gerade mal gut 40 3D-Filme an den fünf Prozent schon sehr dicht dran. Global gerechnet, dürfte der 3D-Anteil sogar weit unter fünf Prozent liegen.
    Interessant ist bei der Wikipedia-Übersicht aber auch, dass von den 42 in 3D gezeigten Filmen fast drei Viertel (!) gar nicht in 3D gedreht, sondern nur nachträglich aus 2D konvertiert wurden. Das restliche Viertel sind weitgehend Animationsfilme. Real wird in 3D demnach selbst auf höchster Kinoebene offenbar kaum noch gedreht, und dieser Trend setzt sich 2017 fort.

  3. #75
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Wenn man bedenkt, dass 2016 insgesamt über 650 Filme in den deutschen Kinos gestartet sind, dann sind die gerade mal gut 40 3D-Filme an den fünf Prozent schon sehr dicht dran. Global gerechnet, dürfte der 3D-Anteil sogar weit unter fünf Prozent liegen.
    Interessant ist bei der Wikipedia-Übersicht aber auch, dass von den 42 in 3D gezeigten Filmen fast drei Viertel (!) gar nicht in 3D gedreht, sondern nur nachträglich aus 2D konvertiert wurden. Das restliche Viertel sind weitgehend Animationsfilme. Real wird in 3D demnach selbst auf höchster Kinoebene offenbar kaum noch gedreht, und dieser Trend setzt sich 2017 fort.
    Mag alles sein - auch wenn ich mich frage woher die Zahl "650" in 2016 startet.

    Die Zahlen belegen dass 3D nicht weniger geworden ist - oder umgekeht formuliert: nie mehr war. Damit ist es eben nicht tod sondern lebt auf dem Niveau wie zu Zeiten des Hypes weiter. Und 3D ist eben 3D - das war vom Anfang an so dass da Animationsfilme dabei waren (der Polarexpress war ja etwa entsprechend erfolgreich, sowohl kommerziell wie auch über erzielte Preise).
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
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  4. #76
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    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    auch wenn ich mich frage woher die Zahl "650" in 2016 startet.
    Diese Zahl - genaugenommen sind es 655 Filme - stammt von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft. Ich glaube aber, dass in einem Forum für Videoaktive die Multi-Millionen-Dollar-Kinoproduktionen gar nicht der erste Gedanke sind, wenn es um 3D geht. Interessanter ist, was man selber in 3D filmen kann - oder könnte, wenn es auf dem Markt noch eine Rolle spielen würde. Das jedoch tut es derzeit nicht.

    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    Die Zahlen belegen dass 3D nicht weniger geworden ist
    Hier fällt allerdings auf, dass das nur für die Vorführung im Kino gilt, nicht bereits für die Produktion. Im Jahr 2012 beispielsweise wurden deutlich mehr 3D-Filme auch so gedreht - mit Pärchen von Alexas oder REDs im Spezialrig oder dem Fusion-System auf Sony-Basis -, während das inzwischen die ganz große Ausnahme ist: Man dreht in 2D und lässt hinterher den Computer daraus eine dreidimensionale Version errechnen. Insofern ist hier im Blick auf 3D-Filmproduktion durchaus ein Abwärtstrend festzustellen.

  5. #77
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Diese Zahl - genaugenommen sind es 655 Filme - stammt von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft. Ich glaube aber, dass in einem Forum für Videoaktive die Multi-Millionen-Dollar-Kinoproduktionen gar nicht der erste Gedanke sind, wenn es um 3D geht.
    Dieser Wert ist allerdings offenbar nur für Deutschland - und bei aller Wertschätzung: wer weiß wie sehr die Filmwirtschaft in Europa am Boden liegt, der würde sich hier wohl eher internationale Zahlen oder Zahlen aus den USA besorgen. Denn die genannten 3D Produktionen sind definitiv nicht nur aus D gekommen (wenn da überhaupt eine dabei war).

    Das ist ja das Dilemma: in Europa finden derartige Produktionen keinen Boden mehr, weil einfach die Finanzierung kaum machbar erscheint.

    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Hier fällt allerdings auf, dass das nur für die Vorführung im Kino gilt, nicht bereits für die Produktion. Im Jahr 2012 beispielsweise wurden deutlich mehr 3D-Filme auch so gedreht - mit Pärchen von Alexas oder REDs im Spezialrig oder dem Fusion-System auf Sony-Basis -, während das inzwischen die ganz große Ausnahme ist: Man dreht in 2D und lässt hinterher den Computer daraus eine dreidimensionale Version errechnen. Insofern ist hier im Blick auf 3D-Filmproduktion durchaus ein Abwärtstrend festzustellen.
    Also ich habe die Zahlen nicht dahin gehend ausgewertet, wieviele der genannten Produktionen jetzt Konversionen waren, oder wie viele Produktionen jetzt auf stereoskopischen Rigs erstellt worden sind. Wenn du das gemacht hast dann bitte her mit den Zahlen - dem Anteil an konvertierten Filmen und dem Anteil an wirklich stereoskopisch gedrehten Filmen.

    Mal abgesehen davon dass Menschen, die sich mit s3D tatsächlich beschäftigen, im Regelfall von Konversionen nicht all zu viel halten.

    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Interessanter ist, was man selber in 3D filmen kann - oder könnte, wenn es auf dem Markt noch eine Rolle spielen würde. Das jedoch tut es derzeit nicht.
    Wenn man aus den hohen Wolken der großen Filmproduktionen auf die Erde herab steigen will - na das kann man ja jederzeit machen: was hindert die gerade in diesem Forum beteiligten zumeist kleinen Filmer daran, selbst in 3D zu drehen?

    Also bei mir etwa ist das Equipment dafür durchaus vorhanden, und ich bin auch nur kleiner Privatmann - und das Equipment reicht von einer Panasonic Z10000 über drei Sony TD10 mit Synchronisierungsmöglichkeit im Fall von side-by-side Aufnahmenbis hin zu einem Spiegelrig bis hin und große side-by-side Rigs für Spezialaufnahmen mit großer steroskopischen Basis.

    Dass ist in Wirklichkeit durchaus möglich - und selbst vor dem Hype hat es genug Filmer und Fotographen gegeben die sich s3D zuwendet haben. Und die gibt es auch nach dem Hype.

    Was ich persönlich nicht mitmache ist bei s3D der Umstieg auf 4K und 10bit mit HDR, aber mehr aus der Sicht der limitierten Mittel. Eine FS7 habe ich mir geleistet, war wahrlich genug Geld. Eine zweite FS7 kaufe ich mir bisher nicht, denn für s3D habe ich genug andere Geräte verfügbar.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
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  6. #78
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    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    Dieser Wert ist allerdings offenbar nur für Deutschland
    Diese Zahlen beziehen sich nur auf deutsche Kinos, da uns diese am nächsten liegen und man auch leichter die entsprechenden Informationen findet. Würde man stattdessen die Zahl der weltweit in die Kinos gekommenen Filmproduktionen vergleichen, müsste man den 3D-Anteil mit einer noch stärkeren Lupe suchen. Die größte Filmindustrie besitzt Indien, die zweitgrößte Nigeria und erst auf Platz 3 folgt das, was man gemeinhin unter "Hollywood" zusammenfasst.

    Wie es in Bollywood mit 3D aussieht, weiß ich nicht, doch obwohl ich mir dessen opulente Bildsprache gut in 3D vorstellen könnte, scheint es dort keine Rolle zu spielen. Wikipedia zumindest verzeichnet insgesamt bisher nur 44 in Indien produzierte 3D-Filme, und das bei einem jährlichen Ausstoß von um die 1000 Kinofilmen. Der 3D-Anteil liegt demnach über den Daumen gepeilt irgendwo weit unter einem Prozent.

    Nigeria dürfte von der Gesamtzahl der Filme noch produktiver sein (hier schwanken die Angaben zwischen 900 und 2000 Stück pro Jahr), doch dort ist eher Low-budget vorherrschend. 3D-Produktionen hat es zwar gegeben, aber ihr Anteil bewegt sich schätzungsweise im Promillebereich. Sollte jemand genaue Zahlen kennen, dann bitte ich um Korrektur.

    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    wer weiß wie sehr die Filmwirtschaft in Europa am Boden liegt, der würde sich hier wohl eher internationale Zahlen oder Zahlen aus den USA besorgen. Denn die genannten 3D Produktionen sind definitiv nicht nur aus D gekommen (wenn da überhaupt eine dabei war).
    Es geht hier ja nur um die Filmstarts in den Kinos, nicht darum, in welchem Land oder in welcher Koproduktion die Filme entstanden sind. Die allermeisten 3D-Filme in deutschen Kinos dürften wohl aus den USA kommen.

    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    Also ich habe die Zahlen nicht dahin gehend ausgewertet, wieviele der genannten Produktionen jetzt Konversionen waren, oder wie viele Produktionen jetzt auf stereoskopischen Rigs erstellt worden sind. Wenn du das gemacht hast dann bitte her mit den Zahlen
    Auszuwerten war da nicht viel, denn diese Angabe steht ja auf der von dir verlinkten Wikipedia-Seite in Klammern hinter dem Filmtitel: 26 der 42 im Jahr 2016 als 3D ins Kino gekommenen Filme wurden in 2D gedreht und nachträglich konvertiert, 2012 waren es nur sechs von 40. Der Anteil der "echten" 3D-Filme sank in diesem Zeitraum also von 85 auf 38 Prozent.

    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    was hindert die gerade in diesem Forum beteiligten zumeist kleinen Filmer daran, selbst in 3D zu drehen?
    Der Haupthinderungsgrund dürfte momentan sein, dass kein Hersteller mehr eine 3D-Kamera im Sortiment hat. Wer heute einsteigen möchte, der muss entweder ein Rig mit zwei Kameras basteln oder sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen, wo man allerdings kein Problem haben sollte, etwas Schönes zu finden. Der doppeläugige Panasonic-Henkelmann zum Beispiel, der einst für über 20000 Euro auf den Markt kam und schon kurz darauf als Vorführgerät für unter 7000 Euro zu haben war, liegt heute mit wenig Betriebsstunden für rund 2500 Euro beim Gebrauchthändler. Und das manchmal schon so lange, dass man vermutlich gute Chancen hat, einen weiteren Preisnachlass auszuhandeln.

    Wer also ernsthaft Interesse an 3D hat, der kann das natürlich nach dem Ende des "offiziellen" Hypes weiterhin ausleben - und das ist gut so. Nur weil der Zug für Massenmarkt und Hersteller abgefahren ist, muss man ja selber nicht auch den Bahnhof verlassen. Für manches hat 3D immerhin zweifellos seinen Reiz.

  7. #79
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    Also die indischen Filme, die bei uns zu großen Erfolgsschlagern geworden sind, kannst dir an einer Hand abzählen.

    Ich sagte lediglich dass es keinen Sinn macht den (limitierten) deutschen Markt, der es kaum schafft große Filmprojekte zu finanzieren, mit großen internationalen Produktionen zu vergleichen.

    Mir persönlich gehts nicht darum wo was entstanden ist, sondern was es gibt. Und es gibt bei uns schon einige 3D Filme - und wenn er Markt auf konvertierte Produkte hereinfällt ist er ja selbst schuld.

    Für s3D Kameras ist der Markt ziemlich ausgetrocknet. Meine Panasonic Z10000 findet man kaum, und wann man mal ein Gerät findet dann wird für gebrauchte Ware fast der Wert von Neuware bezahlt. Wie das mit deiner Beobachtung zusammen passt weiß ich aber nicht.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
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  8. #80
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    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    Also die indischen Filme, die bei uns zu großen Erfolgsschlagern geworden sind, kannst dir an einer Hand abzählen.
    Stimmt, aber darum geht's ja nicht. Ich habe den Blick über den deutschen Markt hinaus geworfen, weil du die internationalen Zahlen in die Diskussion gebracht hattest, und da bot sich eine Betrachtung der drei weltweit größten Filmproduktionsländer an. Wenn aber in Indien kaum Kinofilme in 3D entstehen, in Nigeria sehr wenige, in den USA eine Handvoll und in Deutschland vermutlich keine, dann sagt das über die Bedeutung von 3D im Kinobereich viel aus.

    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    Und es gibt bei uns schon einige 3D Filme
    Natürlich gibt es die, und es wird auch weiterhin welche geben. Ihre überschaubare Zahl zeigt aber auch, dass 3D bei weitem nicht den Stellenwert erreicht hat, den manche vor ein paar Jahren prophezeit haben. Damals haben die Hersteller ja getrommelt, als ob es ohne 3D kein Morgen mehr gäbe.

    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    Meine Panasonic Z10000 findet man kaum, und wann man mal ein Gerät findet dann wird für gebrauchte Ware fast der Wert von Neuware bezahlt. Wie das mit deiner Beobachtung zusammen passt weiß ich aber nicht.
    Da kann ich auch nur mutmaßen. Möglicherweise ist die AG-3DA1 (so hieß das Teil, das ich meinte) vielen Filmern zu groß oder zu unpraktisch. Sie war ja für einen Markt konzipiert, den es heute nicht mehr gibt.

  9. #81
    Foren-Profi Avatar von Wolfgang S.
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    Leider sagt das gar nichts aus, weder nigerianische noch indische und leider auch die deutschen oder österreichischen Filme. Einfach, weil die alle zusammen internationalen Filmgeschäft keine markante Relevanz zusammen bringen. Von denen lebt die Kinoszene nicht merklich. Man müsste eher mal die Filme selektieren, die enorme Produktionskosten und im Regelfall auch entsprechende Einspielzahlen haben. Denn es geht in der Wirtschaft nicht um die Anzahl von Filmen, sondern um Umsätze und Deckungsbeiträge. Und das müßte man den Zahlen gegenüber stellen, die eben von den 3D Versionen (und zwar alle Varianten) dieser Filme erwirtschaftet werden. Erst wenn man das so angeht bekommt man eine Aussage darüber, wie die Investitonsbereitschaft der Branche tatsächlich in 3D aussieht. Würde man das machen, dann kommt sicher raus dass es im Regelfall teurere Werke sind die in s3D produziert oder kostspielig konvertiert werden. In dieser "Premiumpopulation" ist der 3D Anteil dann sicher entsprechend groß. Einfach, weil es dabei nur ums Geschäft geht. Die Namensliste macht das durchaus wahrscheinlich. Und dann ist man eh beim Punkt: Filmstudios werden bei Projekte mit hohen Produktionskosten nur dann noch Zusätzlich in 3D investieren, wenn sich diese Zusatzinvestition rechnet. Ohne dem passiert das nicht. Und da die Zahl der 3D Filme nicht absinkt, scheint sich das noch immer zu rechnen. Damit ist 3D eben nicht verstorben - weil es offenbar genug Menschen gibt die sich das unverändert anschauen. Und was Progosen mal gemeint haben - ist doch wie bei Wahlen: die sind oft genug auch einfach nur falsch. ;)
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
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  10. #82
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    Zitat Zitat von Wolfgang S. Beitrag anzeigen
    Damit ist 3D eben nicht verstorben - weil es offenbar genug Menschen gibt die sich das unverändert anschauen.
    Klar gibt es diese spezielle Zuschauergruppe, hat niemand bestritten. Nur ist diese so unbedeutend wie die Anzahl der 12-Ton-Musikliebhaber.

  11. #83
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    Und weil das unbedeutend sind, führen die grossen Kinos unverändert 3D auf?
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
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  12. #84
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    Ach Wolfgang, gib es auf! Es ist müßig über dieses Thema noch weiter zu diskutieren. Die paar Leutchen die sich noch für 3D interessieren sind der Industrie doch völlig egal. Die ganze Sache war meiner Meinung nach von Anfang an ein totgeborenes Kind. Und heute lockst du mit diesem Thema keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Du reitest ein totes Pferd!

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