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  1. #1
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    Canon EOS 60D oder 5D Mark II

    Hallo,
    ich habe lange überlegt welche Dslr ich mir kaufen soll und es sind jetzt nur noch 2 mögliche Kaufentscheidungen übrig: die Canon EOS 60D oder die Canon EOS 5D Mark II

    Ich tendiere momentan noch eher zu der 5D, weil ich szenisches Filmen (MIR KOMMT ES NUR ODER HAUPTSÄCHLICH AUFS FILMEN AN) betreiben möchte und mit der 5D schon Sachen wie Dr. House oder sogar Act of Valor gedreht worden sind.
    Natürlich habe ich mich außerdem praxis- und theoriemäßig ausgiebig informiert.

    Meine Fragen wären nun: Bietet die 5D Mark II bei guter Beleuchtung noch andere Vorteile außer Kleinbildformat, also Cropfaktor 1,0?

    Ist bessere Bildqualität von der 5D Mark II bei Vergrößerung auf z.B. einen ca. 47 Zoll Bildschirm bemerkbar? Weil APS-C (60D) muss doch stärker vergrößert werden um 47 Zoll zu erreichen als Kleinbild (5D)

    Bietet die 5D Mark II mehr Möglichkeiten mit Schärfentiefe zu arbeiten als die 60D und ist der scharfgestellte Bereich vielleicht schärfer?

    All diese Fragen sind zu Situationen, wo gute Beleuchtung herrscht.

    oder ist die 60D genauso gut bis auf den Cropfaktor und hat vielleicht dadurch, dass sie
    2 Jahre neuer ist sogar Vorteile??? Vielleicht manuell oder anderweitig (damit meine ich nicht den Klappbildschirm)?

    Ich würde mich über hilfreiche Antworten freuen. Also falls es möglich ist, sollten nur Personen mit wirklich Ahnung antworten.

    MfG Chris

  2. #2
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    Bei wirklich gutem Licht wird die 5Dm2 nicht besser abbilden als die 60D, von daher kann man die 60D ruhig nehmen.
    Der Unterschied liegt aber im Lowlight-Bereich, da ist die 5Dm2 klar im Vorteil.
    Ein weiterer Vorteil der 5Dm2 kann in der Größe des Chips, mit dem man halt weitwinligere Aufnahmen machen kann.
    Wenn viel in engen Räumen gefilmt werden soll kann das schon ein Vorteil sein. Allerdings gibt es ja mittlerweile auch gute Weitwinkelobjektive für APS-C.

    Natürlich bietet die 5Dm2 noch mehr Möglichkeiten mit der Schärfe zu spielen, doch muss man damit auch erst einmal umgehen können.
    Der Schärfebereich kann schon extrem gering ausfallen. Ich denke, dass die Möglichkeiten einer 60D hier völlig ausreichen werden, um gestalterisch das zu erreichen, was man möchte.

    Stabiler gebaut ist natürlich die 5Dm2, wenn es also mal etwas hart hergehen könnte ist sie von Vorteil.
    Sie ist einfach für andere Zwecke gebaut worden und deckt mehr den Profibereich ab.
    Wenn man also etwas Stabiles möchte käme sie eher in Frage. Dann könnte man aber auch über eine 7D nachdenken.

    Ich verwende meine 5Dm2 sehr gerne wenn es um weitwinklige Aufnahmen geht. Ansonsten nutze ich ehrlich gesagt mehr die 7D.
    Wenn ich mir jetzt etwas neues zulegen würde, würde es wohl die 600D werden, weil ich den digitalen 3-fach Zoom (ich weiß, eigentlich ist es kein digitaler Zoom) für meine Naturaufnahmen sehr gut gebrauchen könnte. Aber da warte ich mehr auf einen Nachfolger der 600D.
    Über eine 60D habe ich aber ehrlich gesagt noch nie nachgedacht, aber ich weiß gar nicht, warum nicht.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  3. #3
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    Die 60D bietet doch höchstens für Fotografen Verbesserungen gegenüber der 600D, oder liege ich da falsch?

    Ich habe mich letztens erst in einem Fotoladen beraten lassen. Dort wurde mir gesagt, dass ich als Filmer genauso gut auf die 600D zurückgreifen kann, da die 60D keine nennenswerten Verbesserungen für Filmer gegenüber der 600D bietet.

    Wurde ich da falsch beraten?

  4. #4
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    Nein, du wurdest meiner Meinung nach richtig beraten.

    Aber ich muss schon gestehen, wenn man erst die 5Dm2 oder 7D in der Hand gehalten hat und dann die 600D nimmt, hat man schon das Gefühl etwas Minderwertiges in der Hand zu halten.
    Dennoch werde ich mir wohl den Nachfolger der 600D zulegen, wenn er denn mal kommen sollte.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  5. #5
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    Zitat Zitat von mBeierl Beitrag anzeigen
    Die 60D bietet doch höchstens für Fotografen Verbesserungen gegenüber der 600D, oder liege ich da falsch?

    Ich habe mich letztens erst in einem Fotoladen beraten lassen. Dort wurde mir gesagt, dass ich als Filmer genauso gut auf die 600D zurückgreifen kann, da die 60D keine nennenswerten Verbesserungen für Filmer gegenüber der 600D bietet.

    Wurde ich da falsch beraten?
    Ja, das ist mir bekannt, aber da habe ich eine Auseinandersetzung mit meinem Ego.^^
    Viele Hobbyknipser haben z.b. eine 60D und ich könnte es nicht akzeptieren wenn ich ein 'schlechteres' Gerät hätte, obwohl ich professionell ambitioniert bin. xD (sinnlos ich weiß)

    Es gibt aber auch noch einen sinnvollen Grund für die 60D. Ich werde auch ein paar schnellere Szenen drehen wollen und die 60D hat einen bis zu doppelt so hohen Shutterspeed wie die 600D. Bei so etwas ist man bei einem Camcorder normalerweise besser dran aber ich mache es noch in dem Rahmen wo nicht der Rollingshutter-effekt auftritt.
    Außerdem kommt mir die 600D wie ein Spielzeug vor, wenn man sie in der Hand hält.

  6. #6
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    Rollingshutter hat nichts mit Shutterspeed zu tun und das mit dem doppelt so hohen Shutterspeed verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

    Ich filme immer nur mit 1/50, wenn es eben geht.
    Für Zeitlupenaufnahmen ist es gelegentlich besser einen kürzere Geschwindigkeit einzustellen, um dann im verlangsamten Video die Einzelbilder besser zu erkennen.
    Kann es sein, dass du Shutterspeed mit Framerate verwechselst? Aber da sind beide Kameras (60D-600D) identisch.

    Mit dem Spielzeug hast du natürlich recht, aber deshalb werden die Videoaufnahmen nicht schlechter.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  7. #7
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    Zitat Zitat von whichonetobuy Beitrag anzeigen
    Ist bessere Bildqualität von der 5D Mark II bei Vergrößerung auf z.B. einen ca. 47 Zoll Bildschirm bemerkbar? Weil APS-C (60D) muss doch stärker vergrößert werden um 47 Zoll zu erreichen als Kleinbild (5D)
    So eine Rechnung wäre bei Vergrößerungen von analogem Filmmaterial ein Thema, aber nicht in der digitalen Welt: Das Bild eines APS-C-Sensors muss nicht stärker vergrößert werden als das eines Vollformatsensors, um einen Bildschirm auszufüllen, denn die Bildgröße wird über die Pixelanzahl definiert.

    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    das mit dem doppelt so hohen Shutterspeed verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
    Chris meint wahrscheinlich, dass die kürzeste Verschlusszeit (nichts anderes heißt "shutter speed" ja auf Deutsch) bei der 60D die 1/8000 Sekunde ist, während die 600D "nur" auf 1/4000 Sekunde kommt. Für Videos - selbst wenn Zeitlupen geplant sind, wo kürzere Zeiten die Zwischenbildberechnung per Software erleichtern -, dürfte dieser Unterschied allerdings keine Rolle spielen. Selbst bei Fotos kann ich mich nicht erinnern, jemals die 1/8000 Sekunde wirklich benötigt zu haben - und ich habe eine SLR, die so kurz belichten kann, seit 1988...

  8. #8
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    Verschlusszeiten von 1/4000 Sekunde würde mit Sicherheit stark abgehackt laufende Videos zur Folge habe.
    Ich habe noch nie jemand damit filmen sehen.
    Beim Fotografieren sich ganz schnell bewegender Objekte könnte ich mir das aber durchaus vorstellen.
    Gruß

    Hans-Jürgen

  9. #9
    Foren-Profi Avatar von Jan
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    Die 1/8000 Sekunde braucht man für sehr wenige Dinge, das Aufnzeichnen zerplatzender Silvesterböller zum Beispiel.

    Bei Sportveranstaltungen (Fussball & Autorennen) werden 1/8000 mehr oder weniger nicht gebraucht. Da reicht die 1/1000 bis 1/4000 Sekunde locker um Objekte vollständig einzufrieren.

    VG
    Jan

  10. #10
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Verschlusszeiten von 1/4000 Sekunde würde mit Sicherheit stark abgehackt laufende Videos zur Folge habe.
    Bei normalen Aufnahmesituationen wäre so eine kurze Zeit auch völlig unpassend. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass 1/1000 oder gar 1/2000 Sekunde durchaus dann ratsam ist, wenn man vorhat, die Aufnahmen später mit der Spezialsoftware Twixtor zu einer Extremzeitlupe auszudehnen - und das leuchtet ein: Je klarer das Motiv quasi in der Bewegung eingefroren wird, desto exakter kann Twixtor daraus die fehlenden Bilder dazurechnen. Die dafür nötigen Belichtungszeiten schafft aber auch die 600D leicht.

    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Beim Fotografieren sich ganz schnell bewegender Objekte könnte ich mir das aber durchaus vorstellen.
    Das sicher, wobei man aber auch hier schon suchen muss, um ein Bild zu finden, das wirklich die 1/8000 Sekunde verlangt hat und nicht mit einer 1/4000 Sekunde ebenso zu schießen gewesen wäre. Wer in solchen Regionen zum Beispiel der Sportfotografie arbeitet, der greift wahrscheinlich bei Canon gleich zur 1D.

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