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  1. #1
    Gelegentlicher Nutzer
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    Deliver Einstellungen DaVinci - UHD kein Unterschied

    Hallo, ich habe einen Film zusammengeschnitten mit einem Eingangsmaterial mit 1080p. Nun habe ich spaßeshalber einfach mal das Ganze gerendert.

    1. Rendern --> Einstellungen übernommen - also HD
    2. Rendern --> Einstellungen auf UHD gesetzt

    Der einzige Unterschied sind meiner Meinung nach die Eigenschaften hier:
    Vergleich.jpg

    Schaue ich mir jedoch die beiden Versionen an, so sehe ich da keinen Qualtitätsunterschied im Bild...

    Bin ich da falsch in der Annahme, dass DaVinci aus dem 1080p Material auch ein UHD Bild erzeugen kann? Also quasi das hochrechnet und damit die Bildqualität verbessert?
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    Geändert von pippo289 (In den letzten 4 Wochen um 19:26 Uhr)

  2. #2
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    Wenn Du den Film am Ende auf einem UHD-Monitor oder UHD-Fernseher anschaust, wird er ja in jedem Fall hochgerechnet – entweder schon vorab in DaVinci oder halt nachher im Wiedergabegerät.
    Für beide gilt: Informationen, die im Originalfilm nicht vorhanden waren, können auch im hochgerechneten Film nicht plötzlich drin sein. Sofern nicht eines der Geräte kompletten Mist macht, sind die möglichen Unterschiede subtil.
    Wenn man eine konkrete Wiedergabekette bedient, kann es aber trotzdem lohnen, beide Varianten mal durchzuspielen und kritisch anzuschauen, ob eine von beiden in Bezug auf irgendwelche Feinheiten besser ist. Dazu muss man sehr genau hinschauen. Am ehesten sieht man Unterschiede in sehr detailscharfen Standbildern und an den Kanten von eingeblendeten Grafiken oder Schriften (Stichwort Aliasing).

  3. #3
    Gelegentlicher Nutzer
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    ok, danke für die Antwort - wsl. hab ich mir da einfach viel zu viel erhofft ;-)

    Mein Gedanke war eher, dass man wie bei den alten Bud Spencer und Terrence Hill Filmen in der remastered edition nen riesigen Unterschied feststellt und sich nur fragt, wie das funktioniert, da das Bildmaterial aus dem Originalfilm von früher ja viel schlechter ist, als die geremasterte Edition, aber da sind halt auch Profis am Werk

  4. #4
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    Die alten Filmen wurden ja fürs Kino auf 35-mm-Film gedreht. Wenn man die heute mit modernem Gerät in hoher Auflösung neu scannt (am besten direkt vom Negativ) und dann noch ein bisschen trickst (z. B. altersbedingte Farbstiche korrigiert, Fehlstellen retuschiert, Bildstand optimiert etc.), sehen sie natürlich um Längen besser aus als die alten Fernsehversionen, für die man damals relativ lieblos irgendeine abgenudelte Vorführkopie in einen der üblichen Abtaster gesteckt hat. Also hinter dem Remastering steckt sehr viel mehr als ein simples Hochrechnen der Auflösung.

  5. #5
    Gelegentlicher Nutzer
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    Cool, danke für die ausführliche Erklärung - wollte schon immer mal wissen, wie das geht.

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