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  1. #1
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    Graphikkarte für VIDEO PC

    Liebe Redaktion der Zeitschrift VIDEOAKTIV,

    ich vermisse Erklärung / Beitrag über Graphikkarten für Schnitt PCs.

    Wie funktionieren diese, werden Schnittprogramme unterstützt?
    Braucht man diese für Video-Bearbeitung überhaupt?
    Wenn ja, worauf soll man Wert legen?

    Vielleicht auch ein Test für die gängigsten Modelle in verschiedenen Preisklassen,
    hier gibt es von € 200 – 1200 allerlei (gestern im Mediamarkt) Beratung konnte nichts zum Thema VIDEOSCHNITT sagen (nur für PC-Spiele)

    Vielen Dank #PHI

  2. #2
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    So wie du schreibst, ist mir nicht ganz klar, ob du Grafikkarten oder Videoschnittkarten meinst.

    Ein Grafikkarte (ob extra oder intern auf dem Board) braucht jeder Computer zur Anzeige. Es gibt Schnittprogramme, die die Grafikkarte zur Berechnung von Effekten nutzen.

    Eine Videoschnittkarte (wie füher z. B. die HD-Storm) ist nicht unbedingt notwendig zum reinen Videoschnitt, sie dient zum Erfassen von Video (analog oder digital) und zur Ausgabe direkt auf den TV.

  3. #3
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Ich gehe davon aus, dass er sehr wohl Grafikkarten meint. Denn richtig ist, dass diese eine immer größere Rolle beim Videoschnitt spielen wogegen entsprechende Schnittkarten eben an Bedeutung verlieren.
    Ein Artikel zum Test von Grafikkarten ist bereits in der Vorbereitung. Wir werden Tests mit drei Grafikkarten in drei Preiskategorien und mit unterschiedlichen Schnittprogrammen machen. Der Haken ist, dass ein solcher Test extrem aufwändig ist und auch die Bereitstellung der Hardware gar nicht so einfach zu organisieren war. Wir gehen davon aus, dass wir diesen Test dann in der VIDEOAKTIV 1/2020 drin haben.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

  4. #4
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    Hallo Herr Sauer,
    ja ich meine PC-Graphikkarten, die auch immer in Testrechnern für SW von VIDEOAKTIV angeführt sind.
    Oder in der letzten Ausgabe 5/2019 bei den getesteten Laptops Nivida GFORCE RTX 2080 vs. Nivida GFORCE RTX 1070.

    Mein PC wurde von einem lokalen Video Profi zusammengestellt, der meinte, der Grafikchip auf dem Prozessor reicht.

    Nun überlege ich für meinen Sohn für Online Spiele auf dem PC eine Grafikkarte einzubauen - diese sollte dann aber auch mein EDIUS 8 (9) optimal unterstützen.

    Ein lokaler Computer Profi bietet ausdrücklich für Video z.B. an:
    alle Zotac GeForce
    GTX 1660 TI
    RTX 2070 super mini
    RTX 2070 mini
    RTX 2070 super amp
    RTX 2080 super

    Der offensichtliche Unterschied sind mbps/takt Werte und GB RAM auf den Karten. Manche Karten haben einen DVI Port (wofür ist dieser gut?) zusätzlich zu HDMI 2.0 und Display Port 1.4a

    Die Preise der verschiedenen Karten liegen zwischen € 200. - € 1.000 bei diesen genannten Karten, da würde ich gerne verstehen, welchen Vorteil welches Feature bietet, zumindest für den Videoschnitt!

    Herzlichen Dank für die Annahme des Themas, ich freue mich schon auf die kommenden Ausgaben!!
    Liebe Grüße, PHI

  5. #5
    Foren-Profi Avatar von Video&Bild
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    Zitat Zitat von Joachim Sauer Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus, dass er sehr wohl Grafikkarten meint. Denn richtig ist, dass diese eine immer größere Rolle beim Videoschnitt spielen wogegen entsprechende Schnittkarten eben an Bedeutung verlieren.
    Es gibt da noch einen Aspekt der zu testmäßig zu beleuchten ist, nicht nur die Eignung für den Schnitt und die Kodierung, sondern auch die Wiedergabegüte des HDMI-Videosignals als Input für eine HDTV/UHDTV Vollbildvorschau. Ich nutze z.B. das HDMI-Videosignal der Intel Graphics GPU für eine Vollbildvorschau auf dem HDTV. Bei dem Farbgrading interessiert mich einzig und allein wie das Ergebnis am TV aussieht um zufrieden vom TV aus das Video zu konsumieren. Bei meiner Vollbildlösung auf dem TV benötige ich keine besondere Videoanzeigekarte, der TV akzeptiert ja am HDMI-Anschluss Video & Ton von verschiedenen Geräten wie Kameras, Blu-ray Playern etc. und eben auch wenn sie vom Computer über HDMI angeliefert werden.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen
    Es gibt da noch einen Aspekt der zu testmäßig zu beleuchten ist, nicht nur die Eignung für den Schnitt und die Kodierung, sondern auch die Wiedergabegüte des HDMI-Videosignals als Input für eine HDTV/UHDTV Vollbildvorschau. Ich nutze z.B. das HDMI-Videosignal der Intel Graphics GPU für eine Vollbildvorschau auf dem HDTV. Bei dem Farbgrading interessiert mich einzig und allein wie das Ergebnis am TV aussieht um zufrieden vom TV aus das Video zu konsumieren. Bei meiner Vollbildlösung auf dem TV benötige ich keine besondere Videoanzeigekarte, der TV akzeptiert ja am HDMI-Anschluss Video & Ton von verschiedenen Geräten wie Kameras, Blu-ray Playern etc. und eben auch wenn sie vom Computer über HDMI angeliefert werden.
    Eben weil es aus guten Gründen spezielle Karten zur Vorschau an einem TV gibt, ist bei einer Grafikkarte das Merkmal „HDMI-Qualität“ bei der Ausgabe völlig bedeutungslos.

  7. #7
    Foren-Profi Avatar von Video&Bild
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    Zitat Zitat von TomStg Beitrag anzeigen
    Eben weil es aus guten Gründen spezielle Karten zur Vorschau an einem TV gibt, ist bei einer Grafikkarte das Merkmal „HDMI-Qualität“ bei der Ausgabe völlig bedeutungslos.
    Ich verwende das HDMI-Videosignal der Intel Graphics GPU, es ist in guter Qualität vorhanden, deshalb ist für meinen Zweck eine zusätzliche Video-Vorschaukarte überflüssig.

  8. #8
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Zitat Zitat von TomStg Beitrag anzeigen
    Eben weil es aus guten Gründen spezielle Karten zur Vorschau an einem TV gibt, ist bei einer Grafikkarte das Merkmal „HDMI-Qualität“ bei der Ausgabe völlig bedeutungslos.
    Zitat Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen
    Ich verwende das HDMI-Videosignal der Intel Graphics GPU, es ist in guter Qualität vorhanden, deshalb ist für meinen Zweck eine zusätzliche Video-Vorschaukarte überflüssig.
    Das zeigt ja letztlich nur, wie unterschiedlich die Erwartungshaltungen sind. Sicher ist damit aber auch: Die HDMI-Ausgabe der Grafikkarte ist nicht bedeutungslos, sondern wird zunehmend zum Standard während sich Videokarten (obwohl noch überlegen) auf dem Rückzug befinden.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

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  9. #9
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    DaVinci 16.1 Studio setzt ja für die Zukunft auf die HDMI-Ausgabe der Vollbildvorschau, in 16.0 geht die Initialisierung noch etwas umständlicher im Dualmonitorbetrieb aber es geht auch.

  10. #10
    Foren-Profi
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    Das heißt also, Blackmagic Design geht bei der Vorschau weg von ihren eigenen Videokarten und setzt auf eine Vorschau mittels HDMI?
    Hast du einen Link, wo näheres darüber zu finden ist?
    Gruß

    Hans-Jürgen

  11. #11
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Zitat Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
    Das heißt also, Blackmagic Design geht bei der Vorschau weg von ihren eigenen Videokarten und setzt auf eine Vorschau mittels HDMI?
    Hast du einen Link, wo näheres darüber zu finden ist?
    Die kommende Version soll die Videoausgabe via HDMI beherrschen, das war Teil der letzten Ankündigung.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

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  12. #12
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    Ob BM von den eigenen Videokarten weggeht glaube ich nicht, die sind im Profibereich bestimmt sinnvoll.
    BM will offensichtlich aber der breiten Masse eine Vollbildvorschau anbieten die auch ohne Videovorschau-Karte möglich ist.

    Bei DVR Studio16.0 sieht das bei mir so aus:

    DVR-16-HDTV-Vorschau.gif

    Links ist der PC-Monitor, rechts der von mir eingesetzte HDTV mit der Vollbildvorschau mit dem Video & Audio Signal aus dem HDMI-Anschluss der Intel HD Graphics 530.

    Herr Sauer:
    " Die kommende Version soll die Videoausgabe via HDMI beherrschen..."
    Das geht mit der 16.0 auch schon, es sind allerdings einige Tastenbetätigungen nötig um dort hinzukommen. Ich habe mir die Aktivierungsfolge für den 2-Monitoringbetrieb abgespeichert, auch einen Reset für den 1-Monitorbetrieb.
    In der 16.1 soll schließlich das Color-Grading-Handling mit der offenen Vollbildvorschau einfacher werden.
    Mit einer Beta werde ich allerdings meine Aufträge nicht bearbeiten, warte lieber die finale Version ab.
    Gleichzeitig will BM die internen Prozesse programmiertechnisch beschleunigen, es soll das schnellste Videoschnittprogramm der Welt daraus werden!
    Geändert von Video&Bild (12.08.2019 um 18:16 Uhr)

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