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  1. #1
    Gelegentlicher Nutzer
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    Videoqualität Zoom im Vergleich

    Hallo! Ich habe mache Videos von Futsal-Matches und nehme diese mit einer ActionCam auf einem Stativ auf (da ich selber bei der Betreuerbank bin). Danach schneide - und vor allem vergrößere - ich das Video. Ich verwende derzeit eine Billig-ActionCam "Campark X20 Action Cam 4K 20MP". Das Video sieht gezoomt dann so aus: https://youtu.be/U61lGyNDiX8?t=27

    Meine Frage ist jetzt: Wäre die Aufnahme mit einer zB GoPro Hero 3+ (die würde ich gebraucht um 90,- bekommen) deutlich schärfer unter den gleichen Voraussetzungen? Oder eine andere - aber nicht nur technisch besser, sondern im Video bei so einer Vergrößerung auch wirklich wahrnehmbar.

    Das Video habe ich mit Einstellung YouTube HD gerendert.

  2. #2
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    Theoretisch hat 4k (HD) gewissen Reserven für nachträgliches Zoomen. Das hat aber klaren Grenzen. Und praktisch klappt es auch innerhalb dieser Grenzen nur, wenn die Kamera richtig gutes, scharfes UHD-Material ohne interne Hochskalierung und ohne fette Kompressionsartefakte liefert - was bei einer Billig-Actioncam nicht erwartet werden kann.
    Insofern würde ich schon erwarten, dass die Qualität mit einer aktuellen, hochwertigen Actioncam besser wird. Um wieviel besser, kann ich allerdings nicht sagen. Und die GoPro Hero 3+ ist ja nun auch nicht mehr das aktuellste Modell, sondern eher aus den Frühzeiten von 4k - also da würde ich mir nicht zu viel Hoffnung machen.

    Unabhängig von der Auflösungsfrage hast Du in Deinen GoPro-Aufnahmen ein paar böse Ruckler drin. Vermutlich wurde da irgendwo (ungewollt) die Framerate umgewandelt.

  3. #3
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    Was meinst du mit Framerate umgewandelt? Ich kenne ich da leider überhaupt nicht aus! Sind das diese ominösen 60fps?

  4. #4
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    Es geht darum, dass die Framerate möglichst nicht geändert wird - weder beim Import in die Timeline noch beim Export. Also wenn das Material z. B. in 50 fps vorliegt, solltest Du es in einer 50-fps-Timeline schneiden und unverändert in 50 fps exportieren. Notfalls kann man die Framerate auch ganzzahlig halbieren (z. B. von 60 auf 30 fps), aber keinesfalls sollte man krumme Wandlungen riskieren (z. B. von 25 auf 30 fps).

  5. #5
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    Super, danke! Hat mir beides weitergeholfen!!

  6. #6
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    Habe gerade die Spezifikationen Deiner Actioncam gegoogelt, und offenbar kann die im 4k-Modus nur 24 fps. Das würde bedeuten, dass Du das ganze Video dann mit 24 fps machen musst, um eine Umwandlung zu vermeiden.

  7. #7
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    Das wunder mich jetzt aber. Ich habe die letzte Videodatei (Rohdatei) geklickt. Eigenschaften details: Einzelbildrate: 60.00 Bilder/Sekunde.
    Der Vorspann den ich habe, hat aber 29.97 Bilder/Sekunde. Das heißt, ich muss den Vorspann umwandeln, neu rendern oder so ...

  8. #8
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    oder bin ich nicht im 4K Modus??

  9. #9
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    Bildbreite 1920, Bildhöhe 1080 laut Eigenschaften Video-Rohdatei

  10. #10
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    Bist Du sicher, dass das Video 60,00 (nicht 59,94) Bilder/Sekunde hat? Das wäre ungewöhnlich.

    Den Vorspann müsstest Du nicht unbedingt neu rendern. Halbe Framerate kann man ganz gut einbauen.

  11. #11
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    Screenshot Eigenschaften Videodatei unbearbeitet

    screenshot.jpgDas ist der Screenshot der Eigenschaften

  12. #12
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    Kurios. 60,00 fps habe ich so noch nicht gesehen (außer bei professionellen Kino-Kameras).

    Ich habe mir das Video mal runtergeladen und analysiert.
    Das Video insgesamt läuft mit 29,97 fps. Läge das Ausgangsmaterial aus der Cam in 59,94 fps vor, würde einfach jeder zweite Frame ausgelassen und es käme nicht zu Unregelmäßigkeiten. Wenn das Ausgangsmaterial aus der Cam allerdings 60,00 fps hatte, ist klar, dass es hin und wieder Microruckler geben muss, die den Unterschied ausgleichen.
    Was allerdings noch hinzukommt: An den Stellen, wo es ruckelt, gibt es nicht nur eine Frame-Auslassung, sondern die Bewegung springt quasi etwas zurück. Dadurch wird das Ruckeln noch stärker sichtbat. Warum die Software das so macht, weiß ich nicht. (Welche Schnittsoftware ist es denn?)

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