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  1. #1
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    Laptopsuche zur Videobearbeitung

    Hallo,Ich freue mich hier aufs erste erstellte Thema nachdem ich schon eine Zeit lang stiller Leser war.Nachdem ich im Frühjahr die Hochzeit meines Schwagers gefilmt und geschnitten habe, hat es mich gepackt. Nun habe ich bereits eine weitere Hochzeit gefilmt und beginne nun mit der Bearbeitung.Das erste Video habe ich noch in der Uni bearbeiten können, dies fällt nun wegen Umzugs weg. Da mir das ganze aber ziemlich viel Spaß macht und ich denke ein bisschen Talent dafür habe, kann ich mir gut vorstellen weitere Fähigkeiten anzueignen und zu verbessern um mir ein zweites Standbein aufzubauen. Hierfür benötige ich nun aber etwas Equipment. Ich besitze derzeit die lumix fz200 bridgekamera, die sicher nicht perfekt geeignet ist für professionelle Aufnahmen, allerdings als Einsteiger bereits ok ist. Nun benötige ich allerdings einen Laptop. Nachdem ich viel gelesen habe erscheint es mir notwendig über 2000€ für ein gutes Gerät auszugeben. Dies ist allerdings etwas hoch für mein budget. Gibt es hier keine guten Geräte unter 2000€ die professionelle Videobearbeitung möglich machen? Zu viel Sparen möchte ich allerdings auch nicht. Möchte auch für die Zukunft gewappnet sein. Achja, ein Laptop muss es sein, da ich öfter mal 6 Stunden im Zug sitze. Könnt ihr mir helfen und ein paar Tipps geben? Vielen Dank.

  2. #2
    Erfahrener Nutzer Avatar von A-Wolf
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    Zuerst solltest du sagen, welches „Format“ du bearbeiten möchtest und ev. auch mit welchem Programm. Ich verwende 13“ Laptop zum Speichern (sichern) bzw. zum vorbearbeiten. Lenovo ideapad_510s-13isk bzw. Lange Laufzeit Lenovo t450s (2 Akkus) alle mit SSD und mehr RAM aufgerüstet. Zu Hause habe verwende ich dann einen externen Monitor bzw. wenn es sehr aufwendig wird auch einen „besseren“ Rechner. Schnittprogramme verwende ich immer mit Proxy Einstellungen – diese werden über Nacht (Urlaub) erstellt. Für einen Grobschnitt, bzw. zur vor Ansicht reichen die 13“ besser währen 17“, die sind aber zumindest bei meinen Urlauben zu schwer (Schlepptop) MfG A-Wolf

  3. #3
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    Danke für die schnelle Antwort. Ich denke ich möchte 15 Zoll. Und will mich nicht einschränken und am liebsten alles mit dem Laptop machen, da ich doch auch oft mal paar Wochen an verschiedenen Orten wohne.Format denke ich zuerst mal an Full HD, allerdings überlege ich mir natürlich mich auch hier nicht einzuschränken. Was ich so recherchiert habe bräuchte ich vor allem ein Gerät mit 16GB RAM, i7 Prozesser (neuere Generation), 512 SSD und einer guten Grafikkarte. Sollte der Laptop diese Kriterien erfüllen, dürfte er doch erstmal vollkommen ausreichend sein oder?Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen oder Beispiellaptops. Wie sieht es z.B. mit dem aus? Der würde zwar auch schon etwas über dem gedachten Budget liegen aber würde evtl. noch gehen:https://www.amazon.de/XMG-NEO-15-i7-...mg+neo+15Danke für die Hilfe!

  4. #4
    Erfahrener Nutzer Avatar von A-Wolf
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    Also ich würde eine 256 GB SSD als System LW und eine 1TB SSD als Daten LW empfehlen.
    Die Frage ist wie stark wird die Leistung reduziert, um 5,5 Std. Laufzeit mit Akku zu erreichen? Ich halte die Grafikkarte für Gamer OK, fur "Video" allerdings notwendig, da die meisten Schnittprogramme auch den "eingebauten" Intel Grafikchip unterstützen - Stichwort Open-CL. Also lieber etwas mehr RAM - wobei 16 GB ausreichend sind, da Windoof sowieso nicht den gesamten Speicher nutzt. SSD sind im Alltag schnell genug, um das Programm mit Daten zu versorgen bzw. diese zu "entsorgen".
    Ich weis nicht, ob es in der Bahn "Strom" gibt, aber 6 Std. haät kein Laptop unter Höchstleistung durch.
    Ich schaffe mit meinem T450s mit reduzierter Display Helligkeit und "Ausbalanziert" max. 4 - 5 Std. durchgehendes Arbeiten - E-Mail, Office, ... keine Videobearbeitung.
    Wenn es mal auf meinen Reisen "eng" geworden ist, habe ich die Helligkeit aus 10% reduziert - dann ist aber nichts mehr mit "Videoschauen".
    MfG
    A-Wolf

  5. #5
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    Danke für die ANtwort.Das mit dem Bahn fahren und der Akkulaufzeit ist nicht so gemeint dass ich 5-6 Stunden am Stück arbeite, allerdings ist das ein Grund für mich auf jeden Fall einen Laptop zu nehmen. Ob der akku am Ende 5 oder 10 Stunden hält, ist mir eher unwichtig. Zur Grafikkarte:Das heißt du würdest auf jeden Fall höher als 1050 gehen? Da das glaube ich die einzige Möglichkeit ist im Budget zu bleiben. Was bedeutet es z.B. mit einem Gerät mit 16GB RAM, i7-7. oder 8. Generation, und Grafikkarte unter 1060 (also bspw. Mx150 oder 1050) Videoschnitt in Full HD zu bearbeiten. Also auf was verzichte ich dann genau bzw. mit was müsste ich mich arrangieren? Dauert das Rendern einfach länger oder ist der Laptop generell überfordert mit bspw. Adobe Premiere?

  6. #6
    VIDEOAKTIV-Moderator Avatar von Joachim Sauer
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    Zuerstmal wäre die Frage mit welchem Premiere? Premiere CC - dann würde ich sagen, geht es nicht nur um Rendering, sondern um die prinzipielle Leistung der Vorschau. Gerade bei 4K wird das zum Problem und selbst Full-HD klappt nur bedingt mit mehreren Spuren.

    Vielleicht hilft Dir diese Artikelserie weiter, auch wenn es keine Laptops sind. https://www.videoaktiv.de/praxistech...920-tower.html

    Ich selbst arbeite auch auf einem Laptop und schneide sehr viel mobil. Die Einschränkungen merkt man je nach Rechner schon deutlich - schau einfach mal in die aktuelle VIDEOAKTIV rein - da haben wir einen klaren Beweis, dass Top-Ausstattung allein nicht glücklich macht.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

  7. #7
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    Vielleicht noch 2 Gedanken:

    1. Ich bin geräuschempfindlich, was den Computer angeht - insbesondere Laptops.
    Je toller die Graphikkarte, je höher getaktet der Prozessor, desto heisser der Computer, desto eher und lauter der Lüfter.

    Die Crux: Merkt man leider erst nach dem Kauf und lässt sich vor dem Kauf kaum herausfinden.

    Ob das wirklich stört, hängt natürlich auch davon ab, in welcher Geräuschkulisse man arbeitet (und wie schnell alles fertig sein muss).

    2. Ich würde bei der internen Programm-SSD grosszügig sein (falls bezahlbar): 512 GB haben doppelt so viel Platz wie 256!
    Vielleicht braucht man dann (je nach Projekt) nicht mal eine zusätzliche, externe SSD mitzunehmen.
    Geändert von Skeptiker (In den letzten 3 Wochen um 21:24 Uhr)

  8. #8
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    Vielen Dank.Ich bin mir bewusst dass ich für unter 1800€ kein HighEnd Produkt bekomme, und sicher den ein oder anderen Nachteil damit habe. Allerdings kann und will ich mir jetzt kein Gerät für 2500€ leisten, um alles optimal behandeln zu können. Vielleicht macht es mir in Zukunft so viel Spaß dass ich mir doch in 2 Jahren dann die teuren Geräte kaufe, allerdings weiß ich das jetzt noch nicht. Möchte einfach gerne ein Produkt mit dem man gut Videos bearbeiten kann, und habe kein Problem damit beim Rendern paar Minuten mehr oder weniger zu warten. Ich habe jetzt noch zwei Geräte die meinen Ansprüchen hoffentlich gerecht werden.Dell XPS 15- i7-8750H- 16 GB RAM- 512 GB SSD- Nvidia 1050Ti1799€Lenovo Ideapad 720s 15ikb-i7-770HQ-16GB RAM- 512GB SSD- 1050Ti Max Q1359€Beim lenovo ist sicher schon mal ein Nachteil der geringen Anschlussmöglichkeiten, hier müsste also ein Adapter Abhilfe schaffen. Außerdem scheint Grafikkarte und Prozessor etwas schlechter als der Dell zu sein.Allerdings frage ich mich ob die beiden Geräte nicht doch meinen Ansprüchen genügen? Hier erwarte ich keine Leistung wie beim Mac Book Pro, welches doppelt so viel kostet als das Lenovo. Wird hierdurch am Ende die Qualität eines Videoschnitts schlechter oder nur die Zeit die es zum Bearbeiten in Anspruch nimmt. Oder laufen Videos in Full HD, Aufnahmen von wenigen Minuten gar nicht reibungslos über diese Rechner?

  9. #9
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    Ich bin leider kein Computer-Experte (abgesehen davon Mac User älterer Modelle).

    So ein Computer-Kauf ab technischem Datenblatt ist ja wie ein Sprung ins trübe (oder kalte) Wasser: Man weiss nicht recht, was einen erwartet - kann gut gehen oder auch nicht.

    Mit Rückgaberecht könnte man es ja mal wagen.

    Ohne könnte man bei Unbrauchbarkeit ja immer noch mit Verlust weiterverkaufen.

    Besser abgesichert könnte ein Kauf sein bei einer Firma, die speziell zusammengestellte Videoschnitt-Laptops anbietet (inkl. Schnittsoftware-Empfehlung) - leider keine Adresse in petto!

    Und natürlich wäre eine ganz konkrete Empfehlung nützlich: Mit dem Laptop kombiniert mit dem Programm geht's!

    Ansonsten klingt 16GB Ram, 512 GB SSD und ein aktueller i7-Prozessor (da gibt es noch den Unterschied Quadcore und Dualcore - vorzugsweise Quad) für meine Ohren gut, mit den Graphikkarten kenne ich mich zu wenig aus - eigentlich benötigt man für Videoschnitt keine Super-Graphikkarte sondern eher Prozessorleistung (jedenfalls war das früher so) - aber wie A-Wolf erwähnte: Die Graphikkarte kann den Prozessor beim Berechnen von Effekten oder beim Rendering unterstützen, wenn die entsprechedne Schnittsoftware und das Betriebssystem das ebenfalls tun.

    Es muss also alles möglichst optimal zusammenpassen, was insbesondere auch für die Schnittsoftware und die Computer-Hardware gilt.
    Es gibt nichts Nervtötenderes, als Zwangspausen beim Videoschnitt, weil sich das Programm beim Filter-Setzen, Überblendung einfügen, durch die Timeline-Scrollen etc. etc. ständig in Zwangspause begibt.
    Anders formuliert: Ein Schnittprogramm, das nicht flüssig und stabil läuft, ist leider auf die Dauer unbrauchbar (ob man beim Videoschnitt dann jeweils selbst flüssig und stabil läuft, ist eine andere Frage).

    Das sind nun alles eher Allgemeinplätze - vielleicht meldet sich ja noch jemand, der sich aus dem FF mit Hard-und Schnittsoftware auskennt -> ansonsten vielleicht mal eine Blick in die Videoaktiv-Ratgeber (online und offline (Heft)) riskieren! ;-)
    Geändert von Skeptiker (In den letzten 3 Wochen um 22:46 Uhr)

  10. #10
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    Also um meine Meinung etwas zu präzisieren folgendes:
    Keiner meiner „aktiven“ Reise Laptop hat eine „externe“ Grafikkarte.
    Ich verwende nur Schnittprogramme mit Proxy, während eines Urlaubes, werden die Dateien in der Nacht erstellt, genauso wie z.B. Mercalli Dateien.
    Arbeitsablauf: ich „sichere“ die Clips am Abend, lasse die Proxy Dateien erstellen, alle Clips die ich nicht mit einem Stativ gemacht habe laufen über Mercalli, am Morgen wenn ich Zeit habe werden diese angeschaut, aber NICHTS gelöscht.
    Datenspeicher: ich habe in einem Urlaub ca. 300 GB Clips, und ~200 GB Mercalli Clips und die Proxydateien mit ca. 150 GB und schon ist Schluss mit Lustig bei einer 512 GB SSD.
    Aufgenommen werden die Clips mit 1080p50 50 Mbits bzw. 35 Mbits ausgegeben immer mit 28 Mbits.
    Wieder zu Hause schaue ich mir die Clips im Original entweder am Fernseher oder am 23“ Monitor an.
    Ich verwende Premiere nicht mehr seit ~20 Jahren. Bei meinen Programmen (VideoStudio & PowerDirector) ist eigentlich nur beim rendern ein „Leistungszuwachs“ bei VS von ca. 30% bei Verwendung einer 1060 GTX Grafikkarte zu verzeichnen – da dies bei mir des Nächtens passiert ist es mir egal.
    Für mich kaufentscheidend war, Gewicht und Größe. Ich war (bin) pro Jahr ca. 220 Kalendertage auf Dienstreise und ca. 80 Tage auf Urlaub und da zählt jedes Gramm, bzw. jede Minute Akku Laufzeit.
    MfG
    A-Wolf

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