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Thema: Slow Motion

  1. #1
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    Slow Motion

    Hallo,

    ich frage mich ob es machbar wäre bei einer Kamera die per HDMI ein Videobild ausgibt dahinter einen Recorder anzuschließen der 1080p in 480 oder 960 fps aufnehmen könnte... Ich denke mit wenn die DSLR/DSLM RAW ausgibt sollte man ja im Recorder die Framerate bestimmen können oder verstehe ich das falsch?

    Alternativ würde ich eine Kamera suchen, die bezahlbar wäre und 480-960 fps in 1080 aufzeichnen kann.

    Hätte mit die Chronos 1.4 angesehen aber 720p sind mir zu wenig. Die neue 2.1 ist interessant aber 5000 USD + Steuer macht dann ca. 6.000 EUR und das ist schon recht happig.

    Alternativ hab ich eine fps4000 gefunden mit 950fps in 1080 für 3500 GBP - das wäre fast die beste Option was Preis/Leistung anbelangt. Nur finde ich kaum Material dazu um die Bildqualität zu beurteilen.

    Fastec/AOS haben nichts unter 13.000 Euro im Angebot und bei VisionResearch oder Photron braucht man glaube ich garnicht erst nachfragen...

    Gibt es noch andere Alternativen?

  2. #2
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    Zitat Zitat von mb_photography Beitrag anzeigen
    Ich denke mit wenn die DSLR/DSLM RAW ausgibt sollte man ja im Recorder die Framerate bestimmen können oder verstehe ich das falsch?
    Das siehst du leider falsch, denn bei einer Raw-Ausgabe wird die Bildfrequenz von der Kamera genauso festgelegt wie bei jedem anderen Format. Wo sollte der Rekorder die zusätzlichen Bilder auch herzaubern, wenn sie ihm die Kamera nicht liefert?

    Zitat Zitat von mb_photography Beitrag anzeigen
    Gibt es noch andere Alternativen?
    Wenn du nur gelegentlich Zeitlupen brauchst, könnte mieten eine Möglichkeit sein. Solche Spezialkameras der unteren Preisregion (bei Zeitlupenkameras darf die 5000-Euro-Klasse durchaus noch so bezeichnet werden) besitzt allerdings auch nicht jeder Verleih. Da bekommt man leichter eine Phantom oder Weisscam mit fünfstelligen Preisschildern.

    Abhängig von Motiv und Anspruch bliebe auch die Möglichkeit, die Bildfrequenz erst später im Schnitt zu erhöhen. Diese Funktionalität besitzen heute praktisch alle relevanten Schnittprogramme (Stichwort: Optical Flow). Außerdem existiert für diesen Zweck "Twixtor" als eigenständiges Programm bzw. Plug-In. Die Methode mit nachträglich berechneten Zwischenbildern klappt mal besser und mal schlechter und ist natürlich keine Option, wenn es beispielsweise um die technische Dokumentation von Abläufen geht.

    Irgendeinen Kompromiss wirst du eingehen müssen, denn eine extrem hohe Bildfrequenz bei hoher Auflösung hat auch einen hohen Preis.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Wenn du nur gelegentlich Zeitlupen brauchst, könnte mieten eine Möglichkeit sein.
    Leider brauche ich die immer wieder - wie du sagst, man findet kaum so "günstige" Modelle im Verleih und selbst kosten die dann schnell 500-1000 Euro / Tag oder man muss eine Phantom für 1500 - 2500 mieten.

    Da sehe ich kaum einen Sinn darin denn nach 2-3 Tagen mit der Phantom hätte man sich die kleine schon selber kaufen können. Und selbst wenn ich eine günstige mieten könnte (zB in Berlin vermietet jemand die Chonos 1.4 für 500 / Tag) - nach 7 Tagen Miete hast die gekauft!

    Zitat Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Abhängig von Motiv und Anspruch bliebe auch die Möglichkeit, die Bildfrequenz erst später im Schnitt zu erhöhen. Diese Funktionalität besitzen heute praktisch alle relevanten Schnittprogramme (Stichwort: Optical Flow). Außerdem existiert für diesen Zweck "Twixtor" als eigenständiges Programm bzw. Plug-In.
    Glaube nicht, dass das hier so gut klappt - es geht darum Abläufe sichtbar zu machen um diese zu erklären. Leider sehr aufwändig mit einigen Drehtagen und verschiedenen Orten. Abgesehen davon wird das ein laufendes Projekt werden. Aber ein Eigenprojekt bei dem ich in Vorleistung gehen muss und dann die Videos als Kurs auf diversen Plattformen anbiete - sprich die Kosten mit ein paar Euro / Verkauf wieder einspielen muss...

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