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Blende oder harter Schnitt?

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    Blende oder harter Schnitt?

    Joachim Sauer hat schon mal ein Video dazu gemacht: Eine Menge Power des Powerdirectors steckt in seinen Blenden. Fürs Erste reicht die Grundausstattung. Doch mit etwas Erfahrung lohnt sich auch das kostenlose Herunterladen weiterer Übergänge.

    Vorsicht gilt weiterhin: Der Film soll nicht die Blenden des Powerdirectors vorstellen, sondern die Blenden sollen das Video eleganter laufen lassen. "Übergänge statt hartem Schnitt" gilt dann, wenn zwei Clips sich zu ähnlich sehen oder der Unterschied zu groß ist. Beispiel: zwei Totalen hintereinander oder eine Totale von einer Großaufnahme gefolgt.

    Die Regel "Blende bei zu großer Ähnlichkeit oder zu großem Kontrast" gilt bei 3D noch einmal besonders. Vor allem ein großer Sprung vom Vordergrund in den Hintergrund oder andersrum kann irritieren. Die Auswahl des Übergangs sollte man nicht dem Zufall überlassen. Besonders elegant wirkt eine Blende, wenn sie die beiden Clips nicht nur formal, sondern auch inhaltlich verbindet.

    Auch unter diesem Aspekt lohnt sich ein Blick in das neue Video Sintra - ein Märchen in 3D. Der poppige Palácio da Pena in Portugal zieht Menschenmassen magisch an. Warum wohl?

    https://youtu.be/hXzTJEPrpYU

    #2
    Schon wieder so ein völliger Blödsinn von diesem selbsternannten „Experten“, an dem die letzten 5-10 Jahre völlig spurlos vorbeigingen.

    Blenden sind im Schnitt die absolute Ausnahme, harter Schnitt ist die Regel. Niemand schneidet zwei Totalen hineinander. Das hat nichts mit 3D oder Powerdirector zu tun.

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      #3
      Er versucht doch nur Klicks für seine Videos zu bekommen, vermutlich würde die sonst kaum einer anschauen, denn die sind einfach:sleepy:.
      Aber ansonsten sehe ich das genau so wie du.
      Gruß

      Hans-Jürgen

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        #4
        Mit Blenden kann man ein Effektvolles Video machen...Deshalb sind ja die meisten Profifilme so langweilig, weil sie keine Blenden/Effekte benutzen! Ironie aus.
        Gruß, Paul

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          #5
          Zitat von TomStg Beitrag anzeigen
          Schon wieder so ein völliger Blödsinn von diesem selbsternannten „Experten“, an dem die letzten 5-10 Jahre völlig spurlos vorbeigingen.

          Blenden sind im Schnitt die absolute Ausnahme, harter Schnitt ist die Regel. Niemand schneidet zwei Totalen hineinander. Das hat nichts mit 3D oder Powerdirector zu tun.
          Harte Urteile sind noch kein Zeichen von Expertise. Eher im Gegenteil. Meist fehlen die Argumente und vor allem eigene Videobeispiele:

          https://youtu.be/hXzTJEPrpYU

          Sie schauen das Video, weil Sie Anregungen suchen, sich weiterentwickeln wollen, nicht weil Sie glauben, bereits alles zu wissen. Fragen Sie sich, an welcher Stelle die Blende zwingend ist und an welcher sie einfach nur eleganter wirkt als der harte Schnitt. Denken Sie noch mal über die Leitidee "zu große Ähnlichkeit / zu großer Kontrast" nach. Beachten Sie besonders den Kameliengarten. Denken Sie daran, dass das Blendenthema mit dieser einen Leitidee noch nicht erschöpft ist. Es gibt noch mehr zu entdecken.

          Kommentar


            #6
            Langsam tut´s weh.
            Wenn man wenig Ahnung von der Materie hat ist das ja nicht schlimm, das geht vielen so und auch mir.
            Wenn man sich dann aber belehrend darstellt und anderen erklären möchten, wie man perfekt Videos macht, dann wird es einfach nur peinlich.
            Zuletzt geändert von Hans-Jürgen; 16.06.2018, 13:02.
            Gruß

            Hans-Jürgen

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              #7
              Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
              Langsam tut´s weh.
              Wenn man wenig Ahnung von der Materie hat ist das ja nicht schlimm, das geht vielen so und auch mir.
              Wenn man sich dann aber belehrend darstellt und anderen erklären möchten, wie man perfekt Videos macht, dann wird es einfach nur peinlich.
              genau so sehe ich das auch Hans-Jürgen!

              Gruß, Paul

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                #8
                Zitat von Jack Beitrag anzeigen
                genau so sehe ich das auch Hans-Jürgen!

                Gruß, Paul
                https://www.youtube.com/user/klausbellmann

                Von dieser kontroversen Debatte hat keiner was, der sich nicht selbst ein Bild macht. Wer Perlen vor Interessierte werfen möchte, bitte, der sollte das tun. Es liegt doch an Ihnen, ob Sie das Video mit Nutzen schauen.

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                  #9
                  Hm....Das Video mit Nutzen schauen? Du meinst als, dass man beim Schauen Deiner Videos etwas lernen kann! Nun, da hast Du nicht ganz Unrecht, denn man kann dabei lernen, wie man es nicht unbedingt machen sollte!

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Jack Beitrag anzeigen
                    Hm....Das Video mit Nutzen schauen? Du meinst als, dass man beim Schauen Deiner Videos etwas lernen kann! Nun, da hast Du nicht ganz Unrecht, denn man kann dabei lernen, wie man es nicht unbedingt machen sollte!
                    Seien Sie kritisch. Fragen Sie, ob am Ententeich nicht noch eine weitere Blende sinnvoll gewesen wäre. Fragen Sie auch, inwieweit der Wechsel der Einstellungsgröße den Sprung rechtfertigen soll.

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                      #11
                      Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
                      Seien Sie kritisch. Fragen Sie, ob am Ententeich nicht noch eine weitere Blende sinnvoll gewesen wäre. Fragen Sie auch, inwieweit der Wechsel der Einstellungsgröße den Sprung rechtfertigen soll.
                      So, ich habe mir nun das Video in voller Länge angeschaut und folgendes gesehen/festgestellt:
                      Trotz sehr vielen Möglichkeiten, wie zB. beim Schloss fehlen Großaufnahmen gänzlich. Dazu fiel mir diese Aussage ein: Großaufnahmen sind das Salz in der "Filmersuppe" Ohne diese Groß/Detailaufnahmen schmeckt die -Suppe, sprich das Video- ziemlich fad! Das Video besteht vorwiegend aus Totalen, Halbtotalen und einigen Nahaufnahmen.

                      Hier zum bessern Verständnis die ganze Palette der Einstellungsgrößen: Totale, Halbtotale, halbnah, nah, groß, ganzgroß, Detail und Makro. Wenn man diese Größen geschickt kombiniert entsteht ein sehenswertes und abwechslungsreiches Ganzes. Allerdings muss man schon bei der Aufnehme daran denken alle Einstellungsgrößen aufzunehmen, denn beim Schnitt wird es schwierig aus Nahen durch Zuschneiden eine ganzgroß Aufnahme zu generieren, vor allem wenn man in FullHD filmt. Bei 4k hätte man da die bessern Karten, denn durch das Zuschneiden verliert man da nicht viel an Bildqualität, außer man übertreibt es mit dem Croppen!

                      Das Zoomen ist eine Unart von vielen Amateurfilmern. In Deinem Video habe ich sieben Zooms gezählt, die zudem noch am Ende des Zooms geschnitten werden, wie zB. bei 0´42, 2´49, und bei
                      3´31 Bei 3´12 machst Du einen Schwenk nach oben und am Ende des Schwenks erfolgt gleich ein Schnitt, ohne dass der Zuschauer die Möglichkeit hat die schönen Details des Gebäudes zu entdecken. Wenn schon gezoomt werden muss, dann sollte man am Anfang und am Ende der "Zoomfahrt" - gilt übrigens auch bei einem Schwenk- das Bild einige Sekunden stehen lassen!

                      Tipp: wenn man unbedingt Zoomen will, dann nicht von der Totale zur Nahaufname, sondern umgekehrt. Weshalb? Nun, wenn ich von einer Nahen zurück in eine Totale Zoome erscheinen nach und nach neue Bilddetails, was beim Zoomen zum Telebereich nicht der Fall ist. Da sieht man schon vorher die ganze Szenerie und am Ende als Beispiel die Blumen in einer Nahen. Schaue Dir mal aufmerksam einen Profifilm an und Du wirst feststellen, dass da praktisch nie, oder sehr selten gezoomt wird.
                      Zur Musik: Die von Dir gewählte Musik ist viel zu "quirlig" und zudem "pflastert" sie das ganze Video zu! Ab und zu nur O-Ton wäre besser und eine etwas ruhigere Musik würde dem Video gut tun! Das Problem ist, dass viele Amateure mit der Wahl der passenden Musik leider so ihre Mühe haben.

                      so, nun kannst Du ein bisschen in Dich gehen!
                      Gruß, Paul
                      Zuletzt geändert von Jack; 16.06.2018, 18:23.

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                        #12
                        Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
                        Fürs Erste reicht die Grundausstattung. Doch mit etwas Erfahrung lohnt sich auch das kostenlose Herunterladen weiterer Übergänge.
                        Meist wird es umgekehrt sein. Im Überschwang der Begeisterung für das neue Hobby und den Funktionsumfang ihres Schnittprogramms pflaster(te)n manche Filmer doch eher ihre Frühwerke mit Übergängen aller Art voll, während sie mit zunehmendem Gefühl für die Bildsprache den Einsatz solcher Effekte später immer weiter reduzieren. In einer Fernsehdoku über dieses Märchenschloss würde der Cutter ja auch nur harte Schnitte verwenden und keine Effektblenden im Stil der 80er/90er Jahre - aus gutem Grund. Wollte man den Zuschauer mitnehmen auf eine Zeitreise in die Vergangenheit des Schlosses, dann könnte allenfalls eine weiche Blende den Übergang von heute zu damals visuell gut symbolisieren. Das ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

                        Ebenso störend wie Übergangseffekte empfinde auch ich die ständige Bewegung des Bildes. Nahezu jede Sekunde des Films wird geschwenkt oder gezoomt; dabei würde das Auge des Zuschauers gern öfter auf einem Motiv verweilen und es wirken lassen. Auch hier ist weniger mehr.

                        Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
                        "Übergänge statt hartem Schnitt" gilt dann, wenn zwei Clips sich zu ähnlich sehen oder der Unterschied zu groß ist. Beispiel: zwei Totalen hintereinander
                        Wenn zwei Einstellungen nicht wirklich zueinander passen, dann tauscht man besser eine davon gegen eine geeignetere aus. Ein Übergang aus der Effektkiste macht die Sache nur schlimmer.

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                          #13
                          Zitat von Jack Beitrag anzeigen
                          So, ich habe mir nun das Video in voller Länge angeschaut und folgendes gesehen/festgestellt:
                          Trotz sehr vielen Möglichkeiten, wie zB. beim Schloss fehlen Großaufnahmen gänzlich. Dazu fiel mir diese Aussage ein: Großaufnahmen sind das Salz in der "Filmersuppe" Ohne diese Groß/Detailaufnahmen schmeckt die -Suppe, sprich das Video- ziemlich fad! Das Video besteht vorwiegend aus Totalen, Halbtotalen und einigen Nahaufnahmen.
                          Überlegen Sie, ob das zum Thema "Blenden/harter Schnitt" gehört. Was wollen Sie mit der Großaufnahme aussagen? "Hier: eine schöne Blüte." Wo finden Sie so eine Großaufnahme im Video?
                          Hier zum bessern Verständnis die ganze Palette der Einstellungsgrößen: Totale, Halbtotale, halbnah, nah, groß, ganzgroß, Detail und Makro. Wenn man diese Größen geschickt kombiniert entsteht ein sehenswertes und abwechslungsreiches Ganzes.
                          Unter welcher Voraussetzung? Wollen Sie eine Diaschau erstellen?
                          Allerdings muss man schon bei der Aufnehme daran denken alle Einstellungsgrößen aufzunehmen, denn beim Schnitt wird es schwierig aus Nahen durch Zuschneiden eine ganzgroß Aufnahme zu generieren, vor allem wenn man in FullHD filmt. Bei 4k hätte man da die bessern Karten, denn durch das Zuschneiden verliert man da nicht viel an Bildqualität, außer man übertreibt es mit dem Croppen!
                          Bei 4K wiederholt sich das gleiche Problem, halt nur in 4K. Es sei denn, Sie wollen mit der 4K-Kamera ein HD-Video drehen. Dann können Sie natürlich croppen, haben eventuell aber Probleme mit den Bildern pro Sekunde. - Waren wir nicht bei Blenden?
                          Das Zoomen ist eine Unart von vielen Amateurfilmern. In Deinem Video habe ich sieben Zooms gezählt, die zudem noch am Ende des Zooms geschnitten werden, wie zB. bei 0´42, 2´49, und bei
                          3´31 Bei 3´12 machst Du einen Schwenk nach oben und am Ende des Schwenks erfolgt gleich ein Schnitt, ohne dass der Zuschauer die Möglichkeit hat die schönen Details des Gebäudes zu entdecken. Wenn schon gezoomt werden muss, dann sollte man am Anfang und am Ende der "Zoomfahrt" - gilt übrigens auch bei einem Schwenk- das Bild einige Sekunden stehen lassen!
                          Der Profi setzt auf Kamerabewegungen bei statischen Motiven ( denken Sie an Ihre Diaschau ). Diese Bewegungen sind Zoom, Schwenk, Fahrt. Eine Blende hilft, wenn zum Beispiel beim Zoom ein ruhiges Ende nicht möglich war, wie beim Einstiegszoom.

                          Wegen Terminen kann ich im Augenblick nicht weiter auf Ihre Argumente eingehen. Dank für Engagement.

                          Schauen Sie noch einmal genau:

                          https://www.youtube.com/watch?v=hXzTJEPrpYU

                          Tipp: wenn man unbedingt Zoomen will, dann nicht von der Totale zur Nahaufname, sondern umgekehrt. Weshalb? Nun, wenn ich von einer Nahen zurück in eine Totale Zoome erscheinen nach und nach neue Bilddetails, was beim Zoomen zum Telebereich nicht der Fall ist. Da sieht man schon vorher die ganze Szenerie und am Ende als Beispiel die Blumen in einer Nahen. Schaue Dir mal aufmerksam einen Profifilm an und Du wirst feststellen, dass da praktisch nie, oder sehr selten gezoomt wird.
                          Zur Musik: Die von Dir gewählte Musik ist viel zu "quirlig" und zudem "pflastert" sie das ganze Video zu! Ab und zu nur O-Ton wäre besser und eine etwas ruhigere Musik würde dem Video gut tun! Das Problem ist, dass viele Amateure mit der Wahl der passenden Musik leider so ihre Mühe haben.

                          so, nun kannst Du ein bisschen in Dich gehen!
                          Gruß, Paul

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                            #14
                            Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen

                            Schauen Sie noch einmal genau:
                            Da gibt es nichts mehr zu schauen, denn Du bist absolut beratungsrestistent und rechthaberisch, und hast leider relativ wenig Ahnung von der ganzen Materie. Mehr kann man leider dazu nicht sagen!
                            Ich würde an Deiner Stelle hier keine Videos mehr zeigen, denn die sind ja alle perfekt und es gibt -aus Deiner Sicht- nichts zu kritisieren, im Gegenteil, von Dir kann man - denkst Du- viel lernen. Überheblicher geht es wohl kaum!:bad:
                            Zuletzt geändert von Jack; 16.06.2018, 21:23.

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                              #15
                              Von Oscar-verdächtigem Filmschnitt sind wir in diesem Thread zwar weit entfernt, aber weil es dennoch gerade irgendwie passt, ein Buchtipp zum Thema: "Ein Lidschlag, ein Schnitt" (oder als englisches Original "In the Blink of an Eye") von Walter Murch ist jedem zu empfehlen, der sich näher mit Filmmontage beschäftigen möchte. Von solchen Legenden ihres Fachs kann man immer etwas lernen, auch ohne selber Ambitionen auf Hollywood zu hegen.

                              Hier der Klappentext des Buchs:
                              "Ein Lidschlag, ein Schnitt" beginnt mit der grundlegenden Frage: Warum funktionieren Schnitte? Murch führt dem Leser anschaulich und unterhaltsam die ästhetischen und praktischen Probleme des Filmschnitts vor: Aus Erfahrung spricht er über Themen wie Kontinuität und Diskontinuität beim Schneiden; Traum und Wirklichkeit; Kriterien für einen guten Schnitt; den Lidschlag als emotionaler Schnitt; den digitalen Schnitt und vieles mehr. Mit einem Vorwort von Francis Ford Coppola.

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