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Wie kriege ich eine gute Nachvertonung mit Kommentar hin

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    Wie kriege ich eine gute Nachvertonung mit Kommentar hin

    Wie und womit bringt ihr eure Kommentare in einen Film?

    Ich frage deshalb weil ich Probleme habe einen sauberen Ton zu erzeugen.

    Meine Vorgehensweise:
    Ich spreche meinen Kommentar mittels eines Soundtools (Sound Forge) und binde anschließend die mp3/wav ins Schnittprogramm ein.

    Ich habe schon unterschiedlichste Mikros, angeschlossen an Soundkarte, ausprobiert, doch jedesmal habe ich ein Hintergrundrauschen. Setze ich Filter ein, wird der Ton je nach Stärke des Rauschens ungleichmäßig.
    Sound Forge selber bietet auch viele Möglichkeiten nachträglich den Ton zu manipulieren.
    Aber es bleibt ein rumexperimentieren mit unbefriedigenden Ergebnissen.
    Auch habe ich versucht mit unterschiedlichen Eingangspegeln zu arbeiten aber ein gescheites Ergebnis kriege ich auch da nicht hin.

    Ich denke das das Problem bei den Soundkarten liegt. Umgehe ich diese wenn ich ein USB-Mikro einsetze oder kann es da auch rauschen?

    Wie und womit erzeugt ihr einen sauberen Ton?
    Gruss, Dietmar

    Mein YouTube Kanal: wombat1953 (nichts Außergewöhliches)



    #2
    Vertont denn niemand seine Filme?

    Ich schränke dann mal meine Frage ein wenig ein.

    Was ist sauberer in der Aufzeichnung für Sprachaufnahmen (wirklich nur Sprache) in der Katergorie bis 150€?

    Ein USB Mikro oder ein konventionelles Mikro an der Soundkarte?
    Gruss, Dietmar

    Mein YouTube Kanal: wombat1953 (nichts Außergewöhliches)


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      #3
      Ich mache das schon seit Jahren mit einem älteren MiniDV-Camcorder, an dem ich ein externes Mikrofon anschließe. Das Mikrofon ist ein älteres Sprachmikrofon von einer mir unbekannten Firma, ich habe es vor etlichen Jahren mal bei E-Bay günstig ersteigert.
      Der Klang der Stimme ist auf jeden Fall besser als direkt an meinem PC aufgenommen.
      Nach jedem gesprochenen Satz halte ich einfach kurz die Hand vor das Objektiv des Camcorders und überspiele dann den Audiopart mit "SceenalyzerLive" und eingeschalteter optischer Szenentrennung auf den PC. Dadurch erhalte ich einzelne Sätze als Wave-Datei, die mit Audition bearbeitet und dann ins Video eingebunden werden.

      Das mag sich zwar für manch einen umständlich anhören, aber es klappt sehr gut und das Ergebnis stimmt.
      Gruß

      Hans-Jürgen

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        #4
        In meinen Camcordern sind ganz ordentliche Mikrofone eingebaut (so die Tests z.B. von Videoaktiv). Daher nutze ich diese. Sie sind ohnehin vorhanden.
        Zum Workflow: Meine Kommentare schreibe ich in Word und lese sie vom Bildschirm ab. Dabei spiele ich zur Orientierung das soweit geschnittene Video von der Timeline ab. Aufgenommen wird der Kommentar mit dem Camcorder der so vor mir platziert ist, wie auch ein separates Mikrofon platziert würde. Bei Versprechern läuft der Camcorder einfach weiter. Später montiere ich den Kommentar auf einer eigenen Tonspur, in der Timeline, so, wie jeden anderen Ton (Atmo usw.) auch. Dabei lassen sich sehr entspannt alle Versprecher rausschneiden. Das bei der Kommentaraufnahme entstandene nicht benötigte Bild löse ich vorher vom Ton und lösche es. Mit der ohnehin vorhandenen Hardware und dem Schnittprogramm wie Adobe Premiere V. 7 bis 10 kein Problem. Und das leidige Problem mit den rauschenden oder zwitschernden Mikrofon-Vorverstärkern in Computern ist umgangen.

        mfg
        Rainer

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          #5
          Hallo Rainer,

          das ist auch genau meine Vorgehensweise. Nur das ich den Cam für die Aufnahme nicht nutze.
          Das war mir bisher zu aufwendig da meine HC7 auf Band aufzeichnet und ich den Import genauso wie ein normales Video
          vollziehen muss. Das ist etwas mühsam, vor allen Dingen bei öfteren Korrekturen.
          Gruss, Dietmar

          Mein YouTube Kanal: wombat1953 (nichts Außergewöhliches)


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            #6
            Die Soundkarten in PCs sind meist minderster Qualität.
            Mein Weg ist teurer als 150,- Euro - aber probier es mal hiermit:
            http://www.computeruniverse.net/prod...ophone-usb.asp

            Das wird sicher weniger rauschen, obwohl es nur 24,99 € kostet:good:.
            Wenn es dir nicht zusagt, kannst du es ja zurückschicken.

            Gruß
            phronopulax
            Zuletzt geändert von phronopulax; 17.05.2012, 11:29.

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              #7
              Ich nehme meine Kommentare mit dem Zoom H1 auf. Dann kann ich mit Sound Forge oder einem ähnlichen Soundprogramm alles sauber schneiden und natürlich Effekte integrieren, z.B. Kompressor und Equalizer oder evtl. einen leichten Hall. Jenachdem was gerade benötigt wird. Dann den Ton in eine Tonspur ins Videoschnittprogramm importieren und an die richtigen Stellen platzieren.

              http://www.kirstein.de/Live-Studio/R...ndy%20Recorder

              Gruß Wilfried

              Kommentar


                #8
                Hallo Globelus,

                es würde mich interessieren, zu welcher Lösung du inzwischen gekommen bist.

                Gruß
                Heinrich

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                  #9
                  Hallo Repdoku,
                  du sprichst zwar Globebus an, wie es bei ihm weiterging. Da er auf meine Anmerkung (#4) Bezug genommen hat und SWFilm (#7) m.E. einen sehr nützlichen Hinweis gegeben hat, kann ich nur eine Kombination der Vorschläge - vor allem die mit einem Soundrecorder wie dem ZOOM H1 - empfehlen, den auch ich gerne für Kommentare verwende. Neben dieser technischen Optimierung kommt es dann auf den Workflow beim Kommentar an. Aufnahmegerät möglichst durchlaufen lassen, Versprecher oder andere - bessere Betonung - gleich daran anschließen. Dann den Ton auf die Timeline und dort bearbeiten. Bei z.B. Premiere Pro oder Magix kann man auf Zwischen-Soundgestaltungs-Produkte sogar verzichten, da diese Schnittprogramme selbst viele Tongestaltungsmöglichkeiten bieten. Das alles sind nur die technischen Voraussetzungen. Ob nun ein Kommentar "GUT" ist, hängt vom Autor und dem Sprecher ab. Wenn es da fehlt, kann die Technik noch so gut sein...........:sad:
                  Gruß Rainer

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von rzingraf Beitrag anzeigen
                    H Ob nun ein Kommentar "GUT" ist, hängt vom Autor und dem Sprecher ab. Wenn es da fehlt, kann die Technik noch so gut sein...........:sad:
                    Gruß Rainer
                    Das kann ich nur bestätigen. Ich vertone gerade einen Dokumentarfilm über eine Moorlandschaft. Ich kann dort technisch aus dem Vollen schöpfen mit einem Mischpult und einem Rode Procaster-Mikro. Allerdings ist es nicht so einfach, einen längeren Film (40 Minuten) mit z.T. anspruchsvollen naturwissenschaftlich-geprägten Texten gut und konsequent nachzuvertonen. Die Texte habe ich auf WORD und bespreche immer nur kleine 2-3 Minuten-Videos, die ich hinterher zum Film zusammensetze. Dabei sind die Tagesform beim Sprechen, Heiserkeit und andere Befindlichkeiten schon ein Thema. Man klingt nicht immer gleich und spricht nicht immer gleich schnell. Ein guter Sprecher oder Kommentator, der eine klare und akzentuierte Aussprache hat, wird man nicht über Nacht. Das muss man üben, üben, üben.

                    Gruß,
                    Torsten

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                      #11
                      Hallo Repdoku,

                      bin gerade von unserer Scandinavientour zurück und habe reichlich Filmmaterial mitgebracht.
                      Mikromäßig habe ich noch nichts unternommen. Jetzt wird es aber Zeit für mich da das aktuelle Material mit
                      einem neuen Mikro oder einer anderen Alternative vertont werden soll.



                      Dabei sind die Tagesform beim Sprechen, Heiserkeit und andere Befindlichkeiten schon ein Thema
                      .

                      torsten61, genauso ist es. Vielleicht sollte man vorher mit einem kleine Schnaps die Stimme und die Sinne ölen.:embarrassed:
                      Gruss, Dietmar

                      Mein YouTube Kanal: wombat1953 (nichts Außergewöhliches)


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                        #12
                        Einige von euch werden jetzt schmunzel aber ich habe mal einen Versuch unternommen mein IPhone für
                        Audioaufnahmen zu nutzen. Wie gesagt, es geht mir um reine Sprachaufnahmen.
                        Mit einem entsprechenden Recorder-APP habe ich eine Tonaufnahme gestartet (Ich bin noch auf der Suche nach etwas besserem).
                        Erzeugt wurde eine absolut rauschfreie WAV. Mit anderen Worten, die Aufnahme hat mich überrascht.
                        Mit meinem Soundtool (Sound Forge) habe ich die Aufnahme zurechtgeschnitten und etwas Bass hinzugegeben.
                        Das Ganze klingt besser als all meine Mikrofonversuche über die Soundkarte.

                        ----------------------------------
                        (Ich bin noch auf der Suche nach etwas besserem)
                        Wer sucht, der findet auch. Ich habe mich an einen Videoaktiv Newsletter erinnert in dem ein IPhone-Recorder von Tascam vorgestellt wurde. Das APP ist kostenlos und funktioniert auch mit dem internen Mikro.
                        Nachträglich habe ich mir das passende Mikro zugelegt und bin von der Aufnahmequalität begeistert.
                        Allerdings hat wohl das APP noch einen Bug. Während das Mikro aufgesteckt ist, ist der Lautsprecher deaktiviert. Mal sehen wie gut der Support von Tascam ist.
                        Zuletzt geändert von Globebus; 17.07.2012, 18:17.
                        Gruss, Dietmar

                        Mein YouTube Kanal: wombat1953 (nichts Außergewöhliches)


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                          #13
                          Hallo,
                          wenn das Thema für Dich noch aktuell ist, dann nimm das

                          Sound-Studio von M-Audio mit dem USB-Mikro.
                          Die Software kannst Du vergessen, wenn Du kein Tonstudio brauchst,
                          lediglich den Treiber für "Producer" installieren und im Windows einstellen.

                          Aufnahme mache ich ( vorher Konzept schreiben ) über den Soundrecorder No 23
                          ( kann man gratis runterladen ) und stelle dann die ganze WAV-Datei in die Timeline.
                          Dann zerschneide ich die Datei mit der "Rasierklinge" im Schnittprogramm und schiebe die einzelnen
                          Elemente an die richtige Stelle.
                          Damit erreich ich eine einheitliche Stimme, anders als wenn ich die Aufnahmen an verschiedenen Tagen mache,
                          die Stimme klingt nicht jeden Tag gleich. Versprecher spreche ich einfach nochmals und schneide die
                          falsche Version einfach raus.
                          Seit 1966 im IT-Bereich tätig, Programmmierung, EDV-Leitung, Systemprogrammierung, seit 1972 eigenes Unternehmen.
                          Seit über 20 Jahren im Bereich Videoschnitt tätig,
                          Schulungszentrum für Videoschnitt mit Pinnacle/Avid .
                          Jetzt bin ich im Ruhestand. Forum : forum.pinnacle-studio.help

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                            #14
                            Das Thema ist immer aktuell.

                            Ich habe mich mittlerweile für einen externen Recorder (IPhone mit Zusatzmikrofon, Tascam) entschieden.
                            Das funktioniert gut weil ich nicht unbedingt am Schnittcomputer sitzen muss (teilweise Nebengeräusche).
                            Die Sprachqualität ist, abgesehen von der Kritik an meiner eigenen Stimme, sehr gut und vor allen Dingen rauschfrei.

                            Ich nehme mir mein Notebook mit meinem Script, ziehe mich an einen ruhigen Ort zurück und rede was das Zeug hält.

                            Dann übertrage ich die Dateien in ein Soundtool und schneide sie zurecht.

                            Danach kommen die fertigen Soundclips in die Timeline.
                            Gruss, Dietmar

                            Mein YouTube Kanal: wombat1953 (nichts Außergewöhliches)


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                              #15
                              Tipps für gute Audio-Aufnahmen

                              Ich mache professionelle Web-Videos und habe mir für Voice-Over vor fünf Jahren ein T-Bone SC440 Mikrofon samt Popschutz und Stativ für ca. 100 Euro gekauft. Damals war das für mich schon ein riesen-Investition, obwohl das für ein gutes Mikro ein absolut fairer Preis ist.
                              Ich habe damit ca. 1000 Videos vertont und benutze es immer noch täglich.
                              Habe zwischendurch auch mal diverse andere Mikrofone getestet, bin aber immer beim T-Bone geblieben.

                              Solange es nicht defekt ist, werde ich es weiter benutzen. Habe es mittlerweile an einem Gelenkarm-Stativ am Schreibtisch befestigt, so dass ich es zur Seite schwenken kann, wenn ich es nicht brauche. Außerdem ist ein Pop-Schutz dran. Habe mir auch einen Schall-Absorber-Schirm dazu gekauft, der aber sein Geld nicht wert ist. Eine günstige Alternative ist eine Box mit Filz auslegen und das Mikro davor platzieren.

                              Ein Geheimtipp für besseren Sound ist eine Decke über Kopf und Mikrofon oder eine Socke über das Mikrofon. Damit eleminiert man Pop-Laute und den Raumhall ohne Zusatz-Geräte.

                              Als Software nutze ich eine kostenlose Version von Adobe Audition. Einfach zu bedienen und leistungsstark.

                              Ich habe auch schon mit externen Rekordern gearbeitet, aber das war bei weitem nicht so eine gute Soundqualität wie mit dem T-Bone.

                              Mit dem Handy nehme ich öfter mal Hobby-Podcasts auf und benutze dafür ein SmartLav-Mikro. Das steckt man sich auf Brusthöhe ans Hemd oder das T-Shirt und labert drauf los.
                              Videoproduzent :film:
                              und Redakteur für Mikrofon Test

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