Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Externes Vokalmikrofon für Sony FDR-AX53

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Externes Vokalmikrofon für Sony FDR-AX53

    Ich brauche ein externenes Mikrofon für Sony FDR-AX53 Camcorder für eine Singering mit hoher Stimme. Auf Internet habe ich für solche zwecke das Shure SM58 gefunden. Aber es ist nur mit den XLR-XLR Kabel ausgestattet.

    Kann man irgendwo ein XLR-USB Adapter bekommen, so daß ich das Mikrofon and die Kamera anschließen kann?

    Oder gibt es am Markt ein Mikrofon (mit ähnlichen Merkmalen wie beim Shure SM58), der schon ein USB Anschluß hat?

    Besten Dank für Eure Hilfe!

  • #2
    Ein Audiosignal über USB in die Kamera zu bringen, wird nicht funktionieren, denn dafür ist USB nicht gedacht. Die AX53 besitzt aber einen Mikrofoneingang in Form einer Miniklinkenbuchse, und darüber lassen sich via Adapter auch XLR-Mikrofone anschließen. Als dynamisches Mikro benötigt das SM58 keine Stromversorgung von der Kamera, so dass auch das hier kein Problem darstellt.

    Ergänzung: Die Adaptierung von XLR auf Miniklinke erlaubt natürlich nur den Anschluss des SM58, aber sämtliche XLR-Vorteile (wie die gegen Störungen von außen weitgehend immune symmetrische Übertragung oder der mechanisch sichere Sitz) gehen dabei verloren. Da könnte es insgesamt sinnvoller sein, anstatt des simplen Adapterkabels einen Vorverstärker wie den ART Dual Pre oder ein ähnliches Gerät zu verwenden: Damit bleibt der lange Kabelweg vom Mikro bis zu dieser Box symmetrisch mit allen Vorteilen und nur das kurze Stück zwischen Box und Kamera ist asymmetrisch über Klinkenkabel. Damit kann man leben.
    Zuletzt geändert von Bernd E.; 16.03.2018, 08:42.

    Kommentar


    • #3
      eine Singering
      Was ist das?

      Kommentar


      • #4
        Zitat von K.-D. Schmidt Beitrag anzeigen
        Was ist das?
        Englisch "Singer" (Sänger oder Sängerin) kombiniert mit deutsch "Sängerin".
        Zuletzt geändert von Skeptiker; 16.03.2018, 09:38.

        Kommentar


        • #5
          Puh, da muss man erstmal drauf kommen. Ich dachte da eher an "Simmering" aus der Autoproduktion.

          Kommentar


          • #6
            Um das Mikrofon anschließen zu können brauchst Du neben dem XLR/XLR Kabel noch einen passenden Adapter von XLR auf Miniklinke welches funktioniert:

            https://www.thomann.de/de/sennheiser...f=search_prv_5

            Vorsicht, es gibt diverse andere Adapterkabel auf dem Markt, nicht alle funktionieren!

            Das XLR Kabel am besten mit Kabelbinder oder Klettband am Camcorder abfangen (Zugentlastung) damit der Zug vom dünnen Adapterkabel und vor allem von der Miniklinke ferngehalten wird.
            Zuletzt geändert von mikroguenni; 16.03.2018, 13:21.

            Kommentar


            • #7
              Danke 'mikroguenni' für deine Information. Diesen Adapter werde ich mir besorgen.

              Jetzt bleibt nur noch die Frage der Verbindung zwichen dem Vorverstärker und Camcorder, wie unten geschrieben.

              Schöne Gruße!

              Kommentar


              • #8
                Danke Euch für Euere Antworten.

                Ich sehe jetzt, daß ich beim Schreiben gleich einige Fehler gemacht habe! Es zeigt sich immer wieder, wie die Hast nicht gut ist und ich war so froh, daß ich mein Schreiben in einer Stunde abgefaßt habe ...

                Den Camcorder habe ich nähmlich nur ein Monat und habe mir noch nicht die Bedienelemente gut im Kopf behalten. Danach ist die Deutche Sprache auch nicht meine Muttersprache und so kommt es zu Kombinationen mit Englischer Sprache, die mir besser geht. Und letztlich schrieb ich spät in der Nacht und so habe ich mich noch vertippt und möglicherweise auch irgendwo schlecht geaußert ... Entschuldigung!

                Deshalb habe ich mir jetzt Zeit genommen um die Dinge zu studieren und wie möglich richtig zu schreiben.

                Nach der Besichtigung des von Bernd vorgeschlagenen Vorverstärkers (danke Dir Bernd!) habe ich noch ein bißchen weiter gesucht und an der Webseite 'Gear4Music' auf einen anderen Vokalmikrofon aufgestoßen.

                Eigentlich geht es um ein Komplet von einem CM25 Großmembran-Kondensatormikrofon, einem USB-Audiointerface, Kopfhörer und Software. (https://www.gear4music.de/de/Recordi...dio-2-Gen/1KQ2).

                Aus der Aufnahmen, die für beide Mikrofone auf den Webseiten zur Verfügung sind ist ersichtlich, daß der andere Mikrofon bessere Aufnahmen als Shure SM58 ermöglicht. Die qualität der Aufnahmen ist unglaublich gut für den Preis (Video2 auf den obenen Webseite). Was sagt Ihr?
                Dann ist es mir auch eingefallen, daß es gut sein wird, wenn ich die Musik direkt auf den Rechner leiten können werde.

                Doch bleibt jetzt noch die Frage der Verbindung des Vorverstärkers mit dem Camcorder. Bei dem Vorverstärker ist an der Rückseite ein Ausgang für den Rechner und zwei Ausgänge für die Lautsprecher. Es scheint mir logisch, daß die Lautsprecherausgänge geeignet sind, aber dort sind sie 2 und im Camcorder ist nur eine Miniklinkenbuchse.

                Was für ein Kabel/Adapter brauche ich, wenn ich den Vorverstärker mit dem Camcorder verbinden will? Wird der signal aus dem Vorverstärker nicht zu stark für den Camcorder sein?

                Danke für Euere Antworten und schöne Gruße!

                P.S.
                Ich werde Euch dankbar auch für die Korrekturen meines Schreibens.
                Zuletzt geändert von Foto1Z; 18.03.2018, 16:06.

                Kommentar


                • #9
                  Das USB Audio Interface wirst du nur schwer an den Camcorder anschließen können, nicht ohne einen PC und da kommt mir doch recht unhandlich vor, das Teil von ART sollte funktionieren, da zur Not auch per Batterie zu betrieben, aber nicht ohne Gebastel an Camcorder/Stativ zu befestigen, von Tascam gibt es div. Audio Recorder die sich direkt an den Camcorder anschließen lassen https://www.thomann.de/de/tascam_dr_60d_mkii.htm. Bei Stimme mit hoher Tonlage ist ein Großmembran Mikro afaik eher nicht empfehlenswert, da es durch die größere Masse der Membran nicht ganz so gut für hohe Frequenzen eignet.

                  Kommentar


                  • #10
                    Du solltest Dir erstmal klar werden welche Qualität Du erreichen willst. Der erste Vorschlag mit SM58 direkt in den Camcorder ist die simpelste Methode ohne großen Aufwand.
                    Es genügt um Deine Performance selber zu beurteilen.

                    Wenn höhere oder gar professionelle Qualität erforderlich ist geht es nicht mehr so einfach. Dann benötigt man ein professionelles Studiomikrofon (ab300€) dazu einen Vorverstärker oder gleich ein Interface. Der Ton wird dann üblicherweise unabhängig vom Bild aufgenommen und bearbeitet. (EQ, Hall, Compressor, sonstige Effekte)
                    Das Tonsignal wird per XLR Kabel aufs Interface gegeben z.B. https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22_mk2.htm , von dort per USB in den Rechner. Danach wird bearbeitet und das Endergebnis per Schnittprogramm mit dem (ebenfalls evtl. geschnittenen Video zusammengefügt)
                    Für die Tonaufnahme ist dann auch eine Mindestqualität für die Raumakustik erforderlich.

                    Das Mikrofon ist üblicherweise ein Großmambran Kondensatormikrofon! Das diese nicht für hohe weilbliche Stimmen geeignet sind ist völliger Quatsch.

                    Beispiel: "Helene Fischer verwendet seit Jahren Sennheiser SKM 2000 Handsender, die mit Echtkondensatorkapseln MMK 965 in Großmembrantechnik bestückt sind."
                    Quelle: https://de-de.sennheiser.com/news-he...von-sennheiser

                    Standard im Studio ist das Neumann U87 https://www.thomann.de/de/neumann_u87_ai.htm
                    Es genügt aber schon so etwas: https://www.thomann.de/de/sennheiser...f=search_prv_3
                    Zuletzt geändert von mikroguenni; 18.03.2018, 18:43.

                    Kommentar


                    • #11
                      Quelle: https://kondensatormikrofon.de/mikro...sangsmikrofon/

                      Je nachdem, ob der Gesang von einer Frau oder einem Mann stammt und ob der Gesang eher hoch oder tief ist, bestimmt sich das Gesangsmikrofon für Aufnahmen im Studio: Großmembran-Mikrofone verleihen tiefen Männerstimmen einen voluminösen Bass und gute Mitten, während Kleinmembran-Mikrofone hohen Frauenstimmen glasklare Höhen und einen detaillierten Klangcharakter verleihen. In der Praxis unterscheiden sich hier jedoch auch die einzelnen Mikrofonmodelle an sich, sodass unter Umständen mehrere Mikros getestet werden sollten.

                      Kommentar


                      • #12
                        Die von Dir verlinkte Seite "Kondensatormikrofon..." zeichnet sich nicht gerade durch Professionalität aus.

                        Der oben gemachten Behauptung daß Kleinmembraner die guten Höhen liefern wird auch schon auf der ersten Seite widersprochen:
                        "Mit einer Membrankapsel von mehr als einem Zoll Durchmesser ist das Pronomic CM-22 ein absolutes Unikat in der Welt der Studiomikrofone. Die außergewöhnlich große Membran sorgt für seidige Höhen, voluminöse Mitten und tiefe Bässe."

                        Die Fähigkeiten tiefen Bass (oder auch Höhen) wiederzugeben hängt keinesfalls von der Membrangröße ab, ein Mikrofon ist kein Lautsprecher!

                        Als Top Empfehlung das Rode NT1-A ist schon etwas fraglich und unter "Top Kondensatormikrofone" so etwas wie das Auna Mic 900 aufzuführen zeigt welche Klientel hier angesprochen werden soll. Das Auna (71€ incl. Spinne) ist etwas fürs Kinderzimmer, aber nicht fürs Studio.
                        Zuletzt geändert von mikroguenni; 18.03.2018, 19:35.

                        Kommentar


                        • #13
                          Ich hatte das auch an anderer Stelle schon mal gelesen, rein von der Physik sind großen Membrane, durch die Massenträgheit nicht ganz so gut für hohe Frequenzen geeignet. Die von dir erwähnte Helene Fischer liegt von der Tonhöhe für eine Frau jetzt eher im mittleren Bereich, z.B. im Vergleich zu Michelle oder Kate Bush.

                          Kommentar


                          • #14
                            Dass Du so etwas gelesen hast, glaube ich gerne. Es wird unendlich viel Blödsinn geschrieben und leider auch geglaubt.

                            Es gibt keinen technischen oder physikalischen Grund warum ein Großmembran Kondensatormikrofon nicht für hohe Frequenzen geeignet sein soll.

                            Kommentar


                            • #15
                              Echt nicht? Sorgt die größere Masse der großen Membran nicht für eine gedämpfte Schwingung, da deutlich mehr Energie aufgebracht werden muss um die Membran zu bewegen? Eine etwas neutralere Erklärung findest du hier:

                              http://www.neumann.com/homestudio/de...mbranmikrofone

                              Kommentar

                              Sky1 beitrag

                              Einklappen

                              Sky2 Beitrag

                              Einklappen
                              Lädt...
                              X