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Einfaches und preiswertes Micro für Moderation und Interviews gesucht

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    Einfaches und preiswertes Micro für Moderation und Interviews gesucht

    Hallo Gemeinde,

    ich suche ein Handmikro, das jetzt soundtechnisch nicht sooo der Brüller in Form von Studioqualität sein muss, welches sich aber insbesondere in Bezug auf Griffgeräusche dezent im Hintergrund hält, da ich das Teil in erster Linie für spontane Moderationen und Interviews im mobilen Einsatz benötige. Ich hatte mir mal ein AKG P3 bestellt, aber das war diesbezüglich die reinste Katastrophe. Selbst die kleinste Fingerbewegung in Form von wenigen Millimetern konnte man in der Aufnahme deutlich vernehmen. Nach meinen Recherchen soll das Behringer XM8500 in diesem Punkt deutlich besser sein und das auch dem "Original" Shure SM58 sehr nahe kommen soll, wobei mir natürlich klar ist, dass bei Micros in diesem Preissegment natürlich gewisse Kompromisse eingegangen werden müssen, aber das ist auch nicht der ausschlaggebende Punkt. Auch sollte das Micro möglichst rauscharm sein, da ich es hauptsächlich an einer Funkstrecke betreibe (K&F Concept M8), auch wenn die "Profis" hier jetzt sicher die Nase rümpfen mögen, aber das Geld für Sennheiser, Beyerdynamic und Konsorten habe ich (noch) nicht.

    Meine Frage lautet also daher: Welches Handmicro so in der Preisklasse bis max. 70, 80 Euro könnt Ihr mir empfehlen? Es soll, wie schon gesagt, nur für reine Sprachaufzeichnung dienen und soll keinen Operngesang originalgetreu wiedergeben können. Wenns weniger kostet, dann habe ich auch nichts dagegen. Auch ein Ein-/Ausschalter ist mir nicht sooo wichtig.

    Grüßle,
    Jürgen

    #2
    Die genannten Mikros (auch das SM58) sind alle dynamisch, d. h. die liefern einen ziemlich niedrigen Ausgangspegel. An hochwertigen Studio-Vorverstärkern kann man damit durchaus gute und rauscharme Aufnahmen erzeugen. Die Vorverstärker in Kameras bzw. in Funk-Sendern sind allerdings bei weitem nicht so rauscharm; durch den hohen Verstärkungsfaktor fängt man sich dann ein hörbares Verstärkerrauschen ein.

    Ich würde also eher ein batteriegespeistes Kondensatormikro verwenden. Das mag zwar selber etwas mehr rauschen als die dynamischen Mikros, aber dank des höheren Ausgangspegels spart man sich die rauschanfällige Verstärkung im Aufnahmegerät. Unterm Strich sollten die Aufnahmen dann doch rauschärmer sein.
    In der genannten Preisklasse würde sich das Rode M3 anbieten. Das lässt sich mit einem 9V-Block speisen und hat eine weich gelagerte Mikrofonkapsel zur Reduzierung der Griffgeräusche (wobei man sich da keine Wunder erwarten darf).

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      #3
      Hallo beiti,

      Danke für deine ausführliche Antwort. Rauschprobleme hatte und habe ich (seltsamerweise) nicht, auch nicht mit "nur" dynamischen Mikros. Aber dein Tipp mit dem Rode M3 ist klasse. Vielen Dank dafür. Werde mir das Teil gleich mal bestellen und dann in den nächsten Tagen hier weiter berichten.

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        #4
        Zitat von Akebono Beitrag anzeigen
        Rauschprobleme hatte und habe ich (seltsamerweise) nicht, auch nicht mit "nur" dynamischen Mikros.
        Da spielen natürlich verschiedene Faktoren rein. Je näher das Mikro am Mund ist; desto mehr Pegel kriegt man, und desto weniger Rauschen kommt vom Vorverstärker dazu; insofern sind Handmikros gegenüber Kameramikros schon mal im Vorteil. Eine weitere Rolle spielen die Raumgeräusche: In lauter Umgebung wird das Rauschen nicht so schnell hörbar wie in einem stillen Zimmer.

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          #5
          Sodele, das M3 wurde heute geliefert, habe es auch gleich ein paar Tests unterzogen und ... ich bin begeistert! :good:
          Ich musste nur die interne Pegelregelung auf -20 dB runterregeln, damit ich nicht ständig den Pegel der Funkstrecke neu einstellen muss, wenn ich auch mal das Lavaliermikro anschließe. Die Sprachaufzeichnung ist sehr weich und natürlich und Nebengeräusche werden genau passend aufgenommen. Ideal für meinen Haupteinsatzzweck auf Messen und Ausstellungen. Das sorgt für die passende Hintergrundatmosphäre. Lediglich ein ganz leichtes Grundrauschen ist vorhanden und das M3 scheint mir einen Tick basslastig zu sein, aber das kann auch an meiner "Brummbärstimme" liegen. Beides bekomme ich jedenfalls problemlos und quasi verlustfrei in der Postproduktion rausgefiltert bzw. korrigiert. Aber das ist jetzt angesichts des Preises ein Jammern auf hohem Niveau. Auch das Gewicht ist ideal - richtig was für "Männerhände". Griffgeräusche sind ebenfalls nur kaum vorhanden - kein Vergleich zum AKG P3.

          Fazit: Das M3 erfüllt genau meine Erwartungen und Vorstellen. Ein klasse Teil und daher nochmals einen ganz, ganz lieben Dank für diesen Tipp.

          Grüßle, Jürgen

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