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Camcorder-Ton-Tuning: externe Mikrofone an Canon-, Panasonic- und Sony-Camcordern

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    Camcorder-Ton-Tuning: externe Mikrofone an Canon-, Panasonic- und Sony-Camcordern


    Wer einen der Top-Camcorder in Full-HD (Canon G40) oder 4K (etwa Panasonic VX 989, VXF 999, Sony AX 53 usw.) besitzt, hat vermutlich auch hohe Ansprüche an den Ton, die erst externe Zusatzmikrofone erfüllen. Vorausgesetzt man weiß, wie man sie nutzt. Leider schweigen sich viele Bedienungsanleitungen darüber aus, doch kein Problem VIDEOAKTIV weiß Rat. Im ersten Teil unserer dreiteiligen Workshop-Serie beleuchten wir (neben allgemeinen Tipps) den Anschluss von externen Mikrofonen an Sony-Camcordern. Die Artikel zu Panasonic- und Canon-Camcordern folgen in den nächsten Wochen.

    Hier geht´s zum ersten Teil der Workshop-Serie!
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    #2
    Bisher habe ich zwei externe Mikrophone an der AX53 ausprobiert, beide problemlos:

    1. Rode VMMICRO VideoMicro welches seinen Betriebsstrom aus dem Camcorder bekommt.

    2. SE Electronics Pro Mic Laser 1; hier ist darauf zu achten dass eine Batterie eingelegt ist und es eingeschaltet ist, sonst wird die AX53 nur stumm geschaltet.

    Beides war keine sehr leise Umgebung, deshalb kann ich von Stör oder Rauschen nichts berichten.

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      #3
      Einen Ton-Workshop ohne einen Testcamcorder (wie im Falle des AX53) zu veranstalten, ist schon ein schwieriges Unterfangen, weshalb wohl Erfahrungen von AX53-Nutzern umso willkmmener sein werden. Ich verwende von Beginn an das Rode SVMP, das in der aktuellen VA noch einmal zu Recht als "absolut legendär" gewürdigt wird. Es passt aufgesteckt ideal zum AX53 und bietet eine hörbare klangliche Verbesserung. Auch das leidige Eigengeräusch des Camcorders verschwindet dabei, weil die Mikrofonkapseln ein ganzes Stück über dem Kamerakörper sitzen. Ich rate dazu, immer manuell auszusteuern, was nach einiger Übung auch ohne Probeaufnahmen aufgrund von Erfahrungswerten gelingt. Übersteuern lässt sich der Camcorder nicht, weil der Pegel auch im manuellen Modus immer automatisch begrenzt wird. Bei einem zu hohen manuellen Pegel kommt es somit nicht zu Verzerrungen, aber zu Einbußen bei der Dynamik.
      Bei Außenaufnahmen ist ein aufgestecktes Mikrofon mit einem Fellwindschutz der einzige Weg, Windgeräusche zu unterdrücken, ohne die Tonqualität zu vermiesen. Deshalb unbedingt beim Kauf eines SVMP das entsprechende Zubehör mit erwerben! Eines sollte man beim Rode bedenken. Es ist stärker gerichtet als das integrierte Mikrofon, was mir aufgefallen ist, als ich ein Bühnenevent einmal aus der ersten Reihe gefilmt habe. Zwar war ich so ganz nah am Vortragenden, doch wurde der Ton über zwei Lautsprecher am rechten und linken Bühnenrand übertagen, die das interne Mikrofon wegen seiner Kugelcharakteristik viel umfassender (vollständiger) einfing als das Rode. Dass man beim SVMP mit der neutralen mittleren O-Dezibel-Position zumeist am besten fährt (wie es der Testbericht in der VA sieht) kann ich allerdings so nicht unterschreiben. Die +20-Stellung mit entsprechend heruntergepelter Aussteuerung im Camcorder gefällt mir oft besser.

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